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Engelsschatten in den Wolken

Warnung vor „Ein Kurs in Wundern“

Wie sagt man so schön: „Wo viel Licht, da ist auch viel Schatten“.

Immer wieder erlebe ich Extremisten im Umgang mit Ein Kurs in Wundern. Deshalb hier ein Wort zur Vorsicht:

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Engel auf dem Wasser

Engel: Wahrheit oder Dichtung?

Engel mit lichtvollem HerzenGibt es wirklich Engel? Und wenn ja, könnten diese uns dabei behilflich sein, ein besseres Leben zu führen? Können Engel uns im Alltag hilfreich zur Seite stehen? Oder handelt es sich dabei einfach nur um uralten Aberglaube, der mit der Realität nichts zu tun hat? Ein persönlicher Erfahrungsbericht.

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Mein Verhältnis zu Engeln konnte man bisher sicher nicht als das ultimative bezeichnen.

Gibt es Engel? Eine Frage, die sich sicher schon der ein oder andere von uns gestellt hat. Hier möchte ich einfach einmal meine persönlichen Erfahrungen teilen. Sie werden dir womöglich helfen, einen eigenen, persönlichen und individuellen Zugang zu dieser Thematik zu finden.

Zunächst erinnere ich mich an eine Aussage aus „Ein Kurs in Wundern“. Dort heißt es: „Ich kann nichts aus mir selbst heraus tun“. Ist das stimmig? Macht das Sinn?

Nun, seit einigen Jahrzehnten wandle ich mit staunenden Augen durch diese Welt. Dabei ist mir aufgefallen, dass so ziemlich alles, was der Mensch aus seinem menschlichen Verstand heraus in die Hand nimmt, mit einer Vielzahl von Fehlern behaftet ist. Egal, welche Entscheidung wir auch immer treffen. Je mehr diese Entscheidung aus persönlichen Beweggründen heraus geschieht, desto fehlerhafter ist sie. Selbst, wenn wir nicht egoistisch denken, bleibt es doch Fakt, dass wir einfach niemals in der Lage sind, eine Situation wirklich vollständig zu übersehen. In jeder, scheinbar noch so intelligenten, Entscheidung sind die Fehler schon mit eingebaut.


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Außerdem macht es doch keinen wirklichen Sinn, zu behaupten, wir wären geistige/göttliche Wesen, die aber beständig aus ihrem (irdischen) Verstand heraus handeln. Die Aussage »Ich kann nichts aus mir selbst heraus tun“ bedeutet dementsprechend für mich, dass ich immer mit meiner Quelle (meinem göttlichen Ursprung) verbunden bin. Vollkommen unabhängig davon, ob ich nun daran glaube, oder nicht.

Mein Körper kann nicht aus sich selbst heraus funktionieren. Das wird jedem von uns spätestens dann bewusst, wenn wir einmal den Tod miterlebt haben. Sobald die Seele den Körper verlassen hat, verbleibt nur noch eine leere Hülle. Man bemerkt, dass diese Hülle nichts mehr mit der ursprünglichen Person gemeint hat.

„Ich kann nichts aus mir selbst heraus tun“

Wenn ich so auf mein Leben zurückblicke, dann wird mir bewusst, dass ich wahrscheinlich die meisten Entscheidungen aus meinem Ego heraus getroffen habe. Bei vorurteilsfreier Betrachtung wird schnell klar, welche Schwierigkeiten aus diesen Entscheidungen heraus immer wieder entstanden sind.

Wie wäre es wohl verlaufen, wenn ich mir öfter klargemacht hätte, dass ich nicht nur nichts aus mir selbst heraus tun kann, sondern es nicht einmal brauche? Wie wären die unzähligen Situationen verlaufen, wenn ich mich zunächst daran erinnert hätte, dass ich nicht mein Körper bin? Dass es da eine andere Macht gibt, die mich unterstützt, in meinem Tun!?

Uns muss allerdings auch bewusst sein, dass der Abstand von unserem Körper/ Verstand zur unendlichen Ebene des TAO so groß ist, dass er nicht ohne Hilfsmittel überwunden werden kann. Diese Aussage treffen wir übrigens in jeder Religion wieder. Im Christentum finden wir den Heiligen Geist und die unterschiedlichsten Engel als Vermittler. In den östlichen Religionen begleiten uns Gurus (Lehrer) auf unserem Weg in die Unendlichkeit.

*

Jeder von uns kennt die Situation, dass er nicht mehr weiter weiß. Das ist vollkommen verständlich und normal. Unser Verstand kann niemals in der Lage sein, alle nur möglichen Optionen einer Situation vollständig zu erfassen. Da wäre es schon ein reizvolles Gefühl, einen Lehrer oder eine Führung zu haben, die wir um Hilfe bitten können.

Wer hat nicht schon in der Stunde der Not ein verzweifeltes Stoßgebet in den Himmel geschickt und um Hilfe gebeten?

Ich kann mich nicht mehr daran erinnern, vor wie vielen Jahren ich zum ersten Mal, den Wunsch hatte, einem Engel zu begegnen. Ich stellte mir diesen Vorgang folgendermaßen vor:

Eines Nachts würde ich erwachen, aufgeweckt von einem hellen Licht, das sanft durch meine Augenlider dringt. Selbstverständlich fühle ich mich Engel auf dem Wasservollkommen friedvoll und entspannt. Als ich die Augen öffne, sehe ich vor mir eine helle Erscheinung, die elegant von der Zimmerdecke herabschwebt. Sie spricht mich an: »Hallo Andreas, heute komme ich zu dir, um dir zu sagen … (gefolgt von irgendetwas Nettem)«. Soweit meine damalige Vorstellung von Engeln.

Ich muss zugeben, dass mir eine solche Erscheinung leider nie widerfahren ist.

Entmutigt legte ich das Thema also wieder beiseite. Menschen, die mir von ihren Engelserfahrungen erzählten, konnte ich nur schwerlich ernst nehmen. Mir war klar, dass sie sich diese Figuren in ihrem Geist selbst kreierten, um ein wenig Hilfe für dieses Erdenleben zu erfahren. Das Thema war für mich erledigt.

Wie das Leben so spielt, begegnete mir irgendwann später ein Buch, in dem es um das Thema Engelsbotschaften ging. Hier hieß es, dass die Engel immer den Kontakt zu uns suchen. Dieses Buch konzentrierte sich darauf, dass Engel in Form verschlüsselter Zahlen-Botschaften kommunizieren. Man mag daran glauben oder nicht. Beginnt man, sich damit zu beschäftigen, werden erstaunliche Erfahrungen nicht ausbleiben.

Ich schaute mir die unterschiedlichen Zahlenkombinationen an. Wie funktioniert das Ganze? Relativ einfach. Fällt dir irgendwo in deinem Umfeld eine bestimmte Zahlenkombination auf? Du siehst auf deine Digitaluhr und es ist 4:44 Uhr. Vor dir fährt ein Wagen, auf dessen Nummernschild du die Nummer 444 entdeckst. Als du auf den Kalender siehst, entdeckst du, dass heute der 4.4. ist. Dann machst du dich bereit, eine Rechnung zu bezahlen und bist erstaunt über die Summe: 44,40 €.

Kann das noch Zufall sein? Ich habe eine Zeit lang mit diesen Zahlen experimentiert. Auf einmal ergaben die Kilometerstände meines Autos die gleiche Zahlenkombination, wie die entsprechende Uhrzeit oder die Angabe der maximalen Parkdauer, in Minuten. Man glaubt kaum, wie viele Möglichkeiten es gibt, immer wieder die gleichen Zahlenkombinationen zu entdecken.

Der Höhepunkt dieser Reise bestand darin, dass mir eines Abends eine bestimmte Zahlenkombination immer wieder auffiel. Neugierig geworden, schnappte ich mir mein Buch und erfuhr dort, dass es sinnvoll wäre, mich anzuschnallen, da ich eine intensive spirituelle Erfahrung vor mir habe. Spontan kam mir ein bestimmter Gedanke in den Sinn, den ich an dieser Stelle nicht im Detail ausführen möchte. Nur so weit: Ein oder zwei Stunden später überraschte ich meine damalige Partnerin in flagranti mit einem anderen Mann. Der dabei entstehende Schmerz sorgte für eine äußerst »intensive, spirituelle Erfahrung«, die ich sicher so schnell nicht mehr vergessen werde.

Das Interessante dabei war, dass mich die Häufigkeit dieser Zahlenkombination erst in die entsprechende Richtung gelenkt hatte. War diese Situation auch mit intensivem Schmerz verbunden, so brachte sie doch sofortige Klarheit, und damit entsprechende Weiterentwicklung, in die bestehende Situation.

Der eher unangenehme Nebeneffekt dabei war, dass ich es von diesem Moment an, jedes Mal, wenn mir diese Zahlenkombination begegnete, mit der Angst zu tun bekam. Ja, und ich hatte auch das Gefühl, dass mir dann tatsächlich jedes Mal unangenehme Situationen widerfuhren. Aus der damaligen Engelsbotschaft, die ich schon recht eindeutig als solche definieren würde, war eine sich selbst erfüllende Prophezeiung geworden.

Es sollte einige Zeit dauern, bis ich diesen Komplex erfolgreich überwunden hatte. Das Buch hatte ich schon lange zuvor den Flammen übergeben. Nicht, dass mir diese Botschaft etwas Negatives gebracht hätte. Es handelte sich einfach nur um Klarheit, die mir geholfen hatte, einen sowieso schon schmerzhaften Prozess endlich zu seinem Ende zu führen. Das war soweit alles in Ordnung.

Nichtsdestotrotz wollte ich mit der ganzen Thematik zunächst nichts mehr zu tun haben.

Engelskind, gemaltEinige Zeit später erfasste mich die Neugierde erneut. Irgendwie hatte ich das Bedürfnis, weitere Erfahrungen mit Engeln zu sammeln. Also bat ich einfach darum, dass Engel in mein Leben kommen mögen. Und sie kamen tatsächlich. Leider immer noch nicht des Nachts, in hellem Lichtschein, von der Zimmerdecke herabschwebend.

Nein, diesmal hatten sie sich für einen anderen Weg entschieden. Es dauerte eine Zeit, bis mir das bewusst wurde. Vielmehr war es so, dass meine Praxis und meine Wohnung sich mit Engelssymbolen füllten. Die meisten bekam ich von Bekannten und Klienten in Form von Postkarten, einem Briefhalter und zum Beispiel kleinen Porzellanfiguren geschenkt. Dabei kann ich mich nicht daran erinnern, bewusst mit diesen Menschen über die Engelsthematik gesprochen zu haben.

Irgendwann saß ich dann lächelnd an meinem Schreibtisch und machte mir klar, dass ich tatsächlich eine Antwort auf meine Bitte erhalten hatte. Wir wissen ja alle, dass Antworten selten so ausfallen, wie wir sie uns wünschen.

Das war zwar eine nette Erfahrung, die aber nicht wirklich zu meiner vollen Befriedigung führte. Also ließ ich das Thema erneut fallen. Mir war einfach nicht so richtig klar, wie ich diese Lichtwesen tatsächlich in mein Leben integrieren sollte.

Tatsächlich fällt mir gerade ein, dass ich genau dies in einzelnen Situationen schon seit Jahren regelmäßig tue – ohne mir allzugroße Gedanken darüber zu machen. Aber das nur am Rande.

*

Jüngst begegnete mir das Thema erneut. Man könnte sich allmählich fragen, ob hinter diesen ständigen Begegnungen eine tiefere Botschaft steht. 🙂

Eine Freundin erzählte mir, dass während ihrer Heilerausbildung sehr häufig über dieses Thema gesprochen wird. Als sie mir eine Unzahl verschiedener Engel präsentierte, wehrte ich erschrocken ab. Das war mir alles zu viel. Der Bereich der Esoterik ist gepflastert mit einer Vielzahl von Irrwegen, auf denen wir unseren Pfad schnell verlieren können. Ich wollte nichts mehr davon hören. Mir reichte es völlig aus, mich auf „Ein Kurs in Wundern“ zu konzentrieren. Letztlich ist doch alles, was wir erleben eine Illusion, die wir in unserem Geist kreieren. Was brauche ich mehr?

Eines Tages besuchte ich diese Freundin und sie präsentierte mir stolz ihre neuen Engelskarten, aus denen ich zwei Exemplare ziehen sollte. Mehr oder weniger ihr zuliebe zog ich also zwei Karten aus dem Stapel – und war tief berührt. Die beiden Karten betrafen offensichtlich meine persönlichen Themen und und sprachen mich tief an. Dies wiederum ermutigte sie, mir mehr darüber zu erzählen. Dabei erhielt ich auch gleich einige Tipps zur praktischen, täglichen Verbindungsaufnahme.

Das wiederum erinnerte mich an eine kuriose Situation, die ich vor einigen Jahren erlebte. Während einer Ausbildung zum »Kurs in Wundern« arbeitete ich und meine damalige Partnerin mit einem Kartenset, das über ca. 600(!) Karten verfügte. Ich wollte mehr zu einem aktuellen Thema wissen und zog eine Karte aus meinem Set. Daraufhin schnappte sich meine Partnerin ihr eigenes Set und zog ebenfalls eine Karte. Es handelte sich um die gleiche Karte! Ist das nicht ein genialer Zufall!? Engelsschatten in den Wolken
Da wir in unserer Diskussion allerdings immer noch nicht so recht weiter -kamen, kontaktierten wir unsere Trainerin, die über dasselbe Kartenset verfügte. Auch sie zog eine Karte. Muss ich noch erwähnen, dass die gleiche Karte nun zum dritten Mal auftauchte? Wer jetzt noch an Zufall glaubt, dem empfehle ich dringend ein Mathematikstudium. Das konnte nun wahrhaftig kein Zufall mehr sein.

Dann folgte ein weiteres TAO-Life Balance Seminar in Süddeutschland. Für mich ist es schon seit vielen Jahren selbstverständlich, die Seminarräume vorher und zwischendurch energetisch zu reinigen. Während ich dies bisher auf Basis der Quantenheilung unternahm, konzentrierten wir uns diesmal darauf, die Engel um ihre Unterstützung zu bitten.

Dabei kam es zu interessanten Erfahrungen. Am ersten Tag bat ich jeden einzelnen Teilnehmer, mir persönlich seine mitgebrachte Problematik/Thematik mitzuteilen. Nach dieser Runde fühlte ich mich energetisch vollkommen ausgelaugt. Auch die Raumenergie war kaum noch zu ertragen. Während der Pause gab es also eine Menge zu tun. Während die Engel die Reinigung des Raumes übernahmen, bat ich um ihre Hilfe, um meine eigenen Energien wieder auf Vordermann zu bringen.

Kurze Zeit später fühlte ich mich deutlich erfrischt. Und ich konnte den Teilnehmern auch wieder zumuten, den Raum zu betreten. Allerdings erzählte ich ihnen nicht, was ich in der Zwischenzeit unternommen hatte.

Das Ganze fand seinen krönenden Abschluss darin, dass eine hochsensible Teilnehmerin während der Abschlussrunde berichtete, dass ihr die enorm positive Raumenergie aufgefallen war, die während des gesamten Seminars deutlich zu spüren war.


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Ich bitte schon seit vielen Jahren während meiner Seminare und telefonischen Sitzungen um Hilfe. Mir ist schon früh aufgefallen, dass diese Sitzungen nicht nur die Besseren sind, sondern eigentlich immer zu irgendeinem positiven Abschluss führen. Insofern ist mir dieser Weg nicht wirklich neu.

Aber gezielt einen bestimmten Engel dafür um Hilfe zu bitten, setzt dem Ganzen irgendwie noch einmal ein I-Tüpfelchen auf.

 

Im „Kurs“ gibt es keine Engel

Wieder zurück Zuhause ließ mich dieses Thema nicht mehr los. Sind denn Engel mit der Botschaft aus „Ein Kurs in Wundern« zu vereinbaren? So fragte ich mich. Laut dem Kurs ist alles eine Illusion. Das ändert nichts an der Tatsache, dass wir diese Illusion als sehr real erleben und uns auch täglich damit auseinandersetzen müssen. Also bat ich um eine Antwort.

Wenn man Fragen hat, ist es immer eine gute Idee, um Antworten zu bitten.
Wen? Sein „Höheres Selbst“, das Unterbewusstsein, die Ahnen, oder auch die Engel.

Wie erstaunt war ich, als ich am nächsten Tag feststellen durfte, dass der Greuthof Verlag, der meines Wissens extra zur Herausgabe von »Ein Kurs in Wundern« gegründet wurde, tatsächlich auch ein Engelset (Büchlein und Kärtchen) herausgibt. Da war sie die Antwort! Ja, der Kurs und Engel sind eindeutig miteinander vereinbar.

Die jüngste Erfahrung ließ auch nicht lange auf sich warten. Seit einiger Zeit habe ich den QuantumTAO-prozess um eine wichtige Komponente ergänzt. Es handelt sich um einen einfachen, aber äußerst effektiven Weg, um tiefgreifende Blockaden zu erkennen und sehr schnell und nachhaltig aufzulösen. Einen Weg, der weit über das, was gemeinhin als Quantenheilung verkauft wird, hinausgeht.

Selbstverständlich wurde dieser Prozess auch zu einem Teil des neuen TAO-Life Balance Seminars.

Tao-Life Balance Seminar Banner

Äußeres Schweigen wird zu innerem Schweigen, welches die das Licht deines Geistes entflammt

Selbstredend, dass ich diesen Prozess vorab intensiv selbst praktizierte. Und was erfahre ich bei meiner nächsten Engelskommunikation?

„Die Herausforderungen vor die du gestellt warst, haben dich stärker gemacht und dir neue Lektionen gezeigt. Anstatt zu verbittern, hast du dein Herz voller Mitgefühl aufgemacht, für Menschen in ähnlichen
Situationen. Du hast alle Schuldgefühle, Vorwürfe und Opfermentalität losgelassen. Das ist der Grund, warum du heute deine vorherigen Herausforderungen überwindest. Deine positive Einstellung sorgt dafür, dass sich eine liebevolle Lösung und neue Situationen auf einer höheren Ebene spirituellen Verständnisses bieten. Bleibe weiterhin positiv«.

»Erzengel Jeremil leitet dazu an, auf liebevolle Art und Weise zu handeln, eine barmherzige Einstellung zu gewinnen, die sie in die Lage versetzt, sich stets selbst mit Respekt und zärtlicher Fürsorge zu behandeln«
.(Aus: „Das Erzengelorakel“, Doreen Virtue).

Zum besseren Verständnis: Zur Zeit dieser Engels-Erfahrung arbeitete ich gerade einige verletztende Erfahrungen auf, die mich sehr getroffen hatten.

Und schon wieder hatte ich eine Antwort erhalten, die so passend für die Situation war, dass die „Beweislage“ schon fast erdrückend ist.

Fazit: Nur wenigen Menschen werden ihre Engel in Form von Lichtgestalten in der Dunkelheit der Nacht erscheinen. Das bedeutet aber nicht, dass sie nicht anwesend sind. Außerdem ist es nicht entscheidend, obEngelsstatue wir uns diese fleißigen Helfer der Zwischenwelt selbst kreieren, oder ob sie außerhalb von uns existieren. 
Für mich bleibt Fakt, dass diese Wesen vorhanden und sehr sehr hilfreich sind. Es tut gut, den Kontakt mit ihnen aufzunehmen und sie ständig um sich zu wissen.

Wenn du bisher noch Schwierigkeiten hattest, an die Existenz von Engeln zu glauben  – vielleicht rufst du sie einfach einmal. Geh von deinen eigenen Vorstellungen weg, wie eine Antwort zu lauten hat und schau, was passiert.

Ich wünsch dir auf jeden Fall viele „himmlische“ Erfahrungen!

*

Nachtrag: Die Quantenphysik erklärt uns, dass es keine absolute Konstante im Raum gibt. Mal verhalten sich Teilchen so und im nächsten Moment wieder völlig anders. Je nach Auge des Betrachters. Seitdem ich dieses Postulat in mein QuantumTAO-Konzept mit eingebaut habe, gibt es bei mir keine Klienten mehr, mit einer unglücklichen Kindheit. Eine solche müsste man jahrelang therapieren. Am Ende wüsste man dann, warum im Leben alles Mögliche schief gegangen ist, doch es hätte sich nichts geändert.

In meinen telefonischen Sitzungen erschaffe ich mit meinen Klienten – meist in Minutenschnelle – eine glückliche Kindheit. Dadurch werden – ganz nebenbei – sämtliche, einschränkende Blockaden gelöst und der Grundstein für eine erfolgreiche und glückliche Zukunft gelegt.
Wo kein Unglück, da gibt es auch nichts zu therapieren.


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Ein Kurs in Wundern – Lektion 22

»Was ich sehe, ist eine Form von Rache«.

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Auf den ersten Blick eine wunderliche Aussage. Was soll das bedeuten? „Was ich sehe, ist eine Form von Rache“!?

Immer, wenn du nicht im Frieden bist, bedeutet es, dass du die Welt da draußen, eine Situation oder einen Menschen beurteilst. Mit den Worten aus „Ein Kurs in Wundern“ gesprochen: Du hegst Angriffsgedanken.

Du bist dir – mehr oder weniger – bewusst darüber, dass, wenn du Angriffsgedanken hegst, du mit einer Reaktion aus deiner Umwelt rechnen Ein Kurs in Wundern: Nilpferdmusst. Und so empfindest du das, was dir von draußen entgegenkommt, als eine Form von Rache.

Somit hast du natürlich genügend Grund, um auch deine eigenen beurteilenden Gedanken weiter zu hegen. Schließlich handelt es sich jetzt ja um nicht mehr, als um eine Form von Selbstverteidigung.

Du bist in einem nicht mehr enden wollenden Teufelskreis gefangen.

Da du, mit deinem Verstand, ständig im Beurteilungs- und somit im Verurteilungsmodus weilst, erzeugst du auch unentwegt neue »Rachesituationen«, die auf dich zukommen.

Eine solche Rachesituation ist immer gegeben, wenn du dich irgendwo nicht wohl fühlst. Der scheinbare Grund dafür ist immer, dass »da draußen« etwas nicht richtig läuft – anders gesagt, sich an dir rächt.

Da auch fast alle anderen Menschen so denken, scheint es kein Entrinnen aus diesem Teufelskreis zu geben. Es herrscht ein ständiges, inneres Kräftemessen. Jeder ist der Meinung, der andere müsse den ersten Schritt unternehmen. Auf diese Art und Weise wird es noch eine lange, lange Zeit dauern, bis zum Weltfrieden.

Ein Kurs in Wundern, Lektion 22, praktische Anwendung

Mache dir heute mindestens fünfmal täglich bewusst, dass du derjenige bist, der durch seine Wahrnehmung die Welt da draußen erschafft. Nimm dir fünfmal täglich ein paar Minuten Zeit. Sage dir:

»Ich sehe nur das Vergängliche.

Ich sehe nichts, was von Dauer ist.

Was ich sehe, ist nicht wirklich.

Was ich sehe, ist eine Form von Rache.“

Und am Ende kannst du dir noch einmal die Frage stellen, ob das wirklich die Welt ist, die du sehen möchtest.

Sollte dem nicht so sein, ist das vielleicht eine gute Motivation, dran zu bleiben.

Die hier veröffentlichten Lektionen aus Ein Kurs in Wundern stellen eine vereinfachte Form des Originaltextes dar. Sie können und sollen letztendlich das Studium des Originaltextes nicht ersetzen. Allerdings können sie dir helfen, eine leicht verständliche Einführung zu erhalten und dich dadurch motivieren, weiter mit »Ein Kurs in Wundern2 zu arbeiten. Es ist auch möglich, parallel zu diesen Artikeln den Kurs zu lesen und sie dazu heranzuziehen, schwer verständliche Passagen aus dem Originaltext begreiflich zu machen.


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Ein Kurs in Wundern, Lektion 21

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Raus aus der Angst, rein ins Glück – so einfach kann`s gehen

 

3 Hände greifen ineinander

Erst musst du dich selbst lieben – oder nicht!?

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Bevor du dich selbst nicht liebst, kannst du auch niemand anderen lieben

Gehörst du auch zu den Anhängern dieser derzeit überall verbreiteten Meinung?

Selbstverständlich ist es wunderbar, wenn jemand liebevoll und wohlwollend mit sich selbst umgeht. Ja, es wäre eine gute Übung für viele von uns, ein wenig mehr auf uns selbst zu achten.

Aber kann es wirklich sein, dass wir andere erst lieben können, wenn ihr uns selbst lieben?

Wenn Menschen erschöpft sind und bemerken, dass ihnen das Leben anscheinend nicht gibt, was sie sich so sehnlich wünschen, beginnen Sie damit, sich mit den großen Fragen des Lebens auseinanderzusetzen. Da ist die Erkenntnis, wie lieblos sie bisher mit sich selbst umgegangen sind, nicht mehr weit.

Irgendwo wurde dann das Gerücht in die Welt gesetzt, dass man ja andere Menschen ebenfalls nicht lieben kann, wenn man es nicht einmal mit sich selbst beherrscht. Erscheint logisch – aber nur auf den ersten Blick.

Der Umstand, dass diese Botschaft gerade die große Runde durch alle Zeitschriften, Buchtitel und Social Media macht, macht sie keineswegs wahrer.
Es gibt einen großen Unterschied, zwischen: sich selbst lieben und mit sich selbst im Reinen zu sein.

Menschen, die behaupten, sich selbst zu lieben, sind selten mit sich im Reinen.

Was viele unter Selbstliebe verstehen, hat selten etwas mit Liebe zu tun.

Vielleicht bist du eine erschöpfte Mutter, die gerade erkennt, dass sie sich Zeit ihres Lebens immer nur aufgeopfert hat. Du hast dich selbst immer zurück gestellt. Die Familie stand immer an erster Stelle. Doch nun kommst du an einen Punkt, an dem es einfach nicht mehr weiter zu gehen scheint. Ein Therapeut fragt dich: „Wie sieht es eigentlich mit ihrer Selbstliebe aus?“

Du hast ein großes Aha-Erlebnis. Offenbar hast du dich selbst in den letzten Jahren selbst stark vernachlässigt. Und schon reißt du das Ruder herum. Frau hinter einem MannVon nun an beginnst du, für dich zu sorgen. Du nimmst dir mehr Zeit für dich selbst, gehst öfter einmal alleine aus, beginnst wieder Sport zu treiben und lässt es dir öfter so richtig gut ergehen. Das klingt so weit ganz gut .

Im Prinzip ist dagegen auch nichts einzuwenden. Doch in Gesprächen mit Menschen, die sich für diesen Weg entschieden haben, fällt häufig eine zunehmende Empathielosigkeit auf.

„Wenn mein Mann sich mal wieder aufregt, dann lasse ich mich davon nicht mehr mitreißen. Ich sorge dann einfach für mich und gehe nicht mehr weiter darauf ein.“
(Aber hast du auch seinen Ruf nach Liebe gehört?)

»Ich weiß, was ich will. Ich habe gelernt, für mich zu sorgen. Und wenn das nicht klappt, beende ich das Ganze lieber.«

Was auf den ersten Blick ganz vernünftig erscheinen mag, führt auf längere Sicht aber nicht zu einer Verbesserung von Beziehungen. Es gibt einen Grund, warum die Zahl der Singles seit über 20 Jahren kontinuierlich ansteigt.

Die auch vorher schon bestehende Trennung wird durch mehr SELBST-Liebe nur noch größer.

Da draußen ist der andere, der mit sich selbst offenbar nicht gut klar kommt. Das ist aber nicht mein Thema (beliebter Ausspruch). Ich kümmere mich lieber um mich selbst. »Erst einmal muss ich lernen, mich selbst zu lieben, bevor ich andere lieben kann«

Liebe braucht keinen Schutz. Liebe ist der größte Schutz

Solche Aussagen sind nicht mehr, als der Versuch, sich vor etwas zu schützen, was du als getrennt von dir siehst.

Diese Form von Selbstliebe, auch wenn gut gemeint, führt sehr schnell in Smiley auf Blumenwieseeine neue Form von Egoismus hinein. Erst sorge ich für mich und dann (wenn ich noch Kapazitäten frei habe), liebe ich dich.

Ich bin mir bewusst darüber, dass es in der heutigen Gesellschaft nicht gut ankommt, solche Erfahrungen offen auszusprechen. Deshalb kann ich nur daran appellieren, einmal ehrlich hinzusehen.

*

Hast du in der letzten Zeit gelernt, mehr in der Selbstliebe zu sein? Hat das deine Beziehungen zu anderen Menschen tatsächlich verbessert?

  • Liebst du sie wirklich mehr?

  • Hast du das Gefühl tiefer Verbindung?

  • Kannst du dieses intensive Strahlen in dir spüren, das alles in sich einschließt?

  • Fühlst du dich eins mit allem?

In welchem Modus bist du: »Mir geht es gut, wenn es dir gut geht« (das riecht ja schon wieder verdächtig nach Aufopferung), oder »Mir geht es gut. Ich habe gelernt, für mich zu sorgen, das Thema des anderen ist nicht mein Thema.“!?

Du merkst den Unterschied…

Du hast schon immer geliebt – wenn vielleicht auch nicht dich selbst

Und überhaupt: Warst du vorher tatsächlich nicht in der Lage, andere Menschen zu lieben? Wenn du dich selbst tatsächlich nicht so richtig liebst, dann hast du dieses Muster schon aus deiner Kindheit mitgenommen. Bedeutet das, dass du nie einen anderen Menschen geliebt hast? Was ist mit deinen Kindern, deinem Partner, einem Menschen, für den du einfach tiefe Zuneigung empfindest? Die alte Dame aus der Nachbarschaft, das schlafende Baby in deinem Arm – auch wenn nicht dein eigenes.
Du kennst weitere Beispiele.

Man kann sehr wohl andere Menschen lieben und dabei vergessen, sich ausreichend um sich selbst zu kümmern.

Liebe ist mehr

Doch wenn dein Ziel wahrhaftige Liebe und wahrhaftiger Frieden, oder gar Glückseligkeit ist, solltest du noch einen entscheidendenAuge mit SchattenpaarSchritt weitergehen.

Hast du dir schon einmal die folgende Frage gestellt: 

Wer oder was ist es eigentlich, den du fortan mit mehr Selbstliebe beglücken möchtest?

Ist es die Frau, als die du dich definierst, der Mann, den du jeden Morgen im Spiegel siehst, der Vater, die Mutter, der oder die Erfolgreiche, Erfolglose, mit diesem oder jenem Elternhaus?

Wer bist du wirklich? Wen gibt es da eigentlich zu lieben?

Denk doch einmal ganz genau nach.

Wenn du dich selbst bisher wirklich vernachlässigt hast, so muss es einen Grund dafür geben. Vielleicht fühltest du dich immer als schlechte Mutter. Aus deinem schlechten Gewissen heraus hast du immer viel mehr gegeben, als deine eigene Kraft es eigentlich zugelassen hat.

Jetzt erkennst du, dass du mit deiner Kraft am Ende bist. Jeden Morgen schaust in den Spiegel, lächelst dich selbst liebevoll an und redest dir gut zu. „Jetzt tue ich endlich einmal etwas für mich selbst. Ich liebe mich!“

In deinem Unterbewusstsein bist du allerdings immer noch davon überzeugt, keine gute Mutter zu sein. Wenn dir diese Gedanken bewusst sind, dann versuchst du, dir dein scheinbares Versagen schön zu reden.
Du tröstest dich! Das ist in Ordnung. Aber es ist eben nicht mehr, als ein schwacher Trost. Du glaubst nicht wirklich daran. Im Endergebnis fühlst du dich vielleicht ein wenig besser. Aber es ändert nichts an deinem grundlegenden Gefühl, als Mutter versagt zu haben.

Wie sehr bist du mit deinem Aussehen zufrieden? Stimmt dein Frau vor SpiegelGewicht? Bist du mit deiner körperlichen Fitness einverstanden? Gefällst du dir wirklich? Oder zählst du vielleicht heimlich die grauen Haare und die zunehmenden Falten auf deiner Stirn?

Wenn du 10kg Übergewicht hast, dann lässt sich das nicht einfach schön reden. Du sagst dir, dass du dich trotz deines Übergewicht, deiner ständig zunehmenden grauen Haare und ungezählten Sorgenfalten liebst. Aber wie sehr stimmt das? Du lehnst dein Übergewicht und den Rest deiner Unschönheiten auch weiterhin ab. 

Selbstliebe ist das große Motto. Das hast du artig gelernt. Also zählst du jeden Morgen liebevoll im Spiegel deine grauen Haare und redest dir gut zu: »Mein Schatz ich liebe dich, auch wenn ich jeden Morgen eine neue Spur des körperlichen Zerfalls mit ansehen muss«.

Ist das wirklich ehrlich?

Ja, es tut sicherlich ein wenig gut. Aber wenn du genau hinhörst, stellst du fest: Eigentlich ist es nur ein verzweifelter Versuch, etwas Puder über eine offene Wunde zu legen.

Möchtest du an diesem Punkt stehen bleiben?

Selbstliebe oder Liebe pur – deine Wahl

Wenn du aufhörst, dich auf die Selbstliebe, die dich automatisch von anderen Menschen trennt, wie der Name ja schon sagt (SELBSTliebe), zu konzentrieren, öffnest du die Tür zu einer völlig neuen Ebene.

Möchtest du auch zukünftig weiter vor dem Spiegel stehen und dir ein Blonde Frauwenig Trost spenden, dann solltest du auf jeden Fall weiterhin deine Selbstliebe-Rituale praktizieren. Egal, wie diese für dich aussehen. Oder möchtest du vielleicht viel lieber wahrhaftige Liebe erfahren? Liebe, die so groß ist, dass sie dich in endlose Verzückung bringt, nichts und niemand mehr ausschließt und jedes Trostpflaster wie ein welkes Blatt vom Baum aussehen lässt!?

Wie wäre es für dich wahrhaftige Liebe kennenzulernen? Die Liebe, die alles einschließt, die allumfassend ist, die Liebe, die nicht zwischen dir und mir, jenem und deinem Selbst unterscheidet.

Liebe kann man nicht machen. Liebe ist.

Je mehr du dich jedoch auf dich und deinen  Körper konzentrierst, desto realistischer wird er für dich. Dein Körper, mein Körper. Ich liebe dich – ich liebe mich. Mir verzeihe ich meine Fehler, wie sich das für Selbstliebe gehört. Dir natürlich auch – soweit ich mich selbst nicht so sehr betroffen fühle…

Du hast sicher schon einmal die Aussage gehört, dass du nicht dein Körper bist. Eigentlich gibt es da nur Geist.

Geist hält sich nicht selbst im Arm und macht Liebe mit sich. Geist ist. Geist ist vollkommene Harmonie, vollkommener Frieden, Unendlichkeit, und ja: Liebe!

Wenn du bereit bist, zu erkennen, wer du wirklich bist (ein Kind Gottes), wirst du erkennen, dass die Bemühungen, sich zuerst selbst zu lieben, um einen anderen lieben zu können, keinerlei Sinn ergeben.
Es geht nicht darum, dich selbst zu lieben,  sondern einzig darum, dich zu erinnern, wer du wirklich bist.

Geist ist immer eins. Es gibt niemand anderen da draußen.

Wenn du es schaffst, diese Lektion in deinen Beziehungen umzusetzen, wirst du auch nie wieder Gefahr laufen, dich aufzuopfern, oder mit irgend einer Äußerlichkeit deinerseits unzufrieden zu sein.

Geist ist.

Liebe ist.

Du BIST Liebe


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Sich selbst lieben lernen – Lösung, oder Irrweg?

Das Glück ist in dir – finde es!

QuantumTAO


Engel auf dem Wasser

Ein Kurs in Wundern – Lektion 21

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„Ich bin entschlossen, die Dinge anders zu sehen“

Wenn du „Ein Kurs in Wundern“ bis hierher gefolgt bist,  dann hast du festgestellt, dass die Übungszeiten recht locker gehandhabt wurden. Du hast gezeigt, dass du ernsthaft daran interessiert bist, Fortschritte zu machen, dein Denksystem auf positive Art und Weise zu verbessern um schließlich dauerhaft in den Frieden zukommen.

Es muss dir bewusst sein, dass das größte Hindernis auf deinem Weg in den Frieden deine fehlgeleiteten Gedanken sind. Der Mensch denkt täglich zwischen 50.000-70.000 Gedanken. Die meisten davon wiederholen sich und sind alles andere, als positiver Natur.

Da tut es sicher Not, dem Ganzen einen konsequenten und regelmäßigen Gegenpol entgegenzusetzen. Deshalb wirst du in der Lektion 21 von Ein Kurs in Wundern dazu aufgefordert, die Übungen mindestens fünfmal täglich durchzuführen.

Das klingt im ersten Moment sehr anstrengend. Doch weiterhin reicht 1 Minute Übungszeit vollkommen aus. Das bedeutet, wir sprechen hier von ganzen 5 Minuten am Tag. Wirst du das schaffen? Ist dir dein innerer Friede 5 Minuten täglichen Einsatz wert?

Selbstverständlich solltest du auch jede andere Situation, die deinen Gänseblümchen in Herzforminneren Frieden stört, dazu nutzen, um den Tagesgedanken zu üben. Sieh das Ganze bitte nicht als schweißtreibendes Training an. Jede Tageslektion ermöglicht es dir, jede noch so kleine Störung deines inneren Gleichgewichts sofort wieder ins Reine zu bringen.

Bei  konsequenter Anwendung wirst du bereits bemerkt haben, wie schnell dich die Lektionen wieder in deine Mitte bringen. Kann es etwas Größeres geben? Dein innerer Friede, ja ich möchte noch einen Schritt weitergehen, dein tatsächliches Glücksempfinden ist die wichtigste Kraftquelle, über die du in deinem Leben verfügst. „Wolle zuerst das Reich Gottes, alles andere wird euch hinzugegeben“. (Das ist die Version aus „Ein Kurs in Wundern“ und nicht, wie es in der Bibel steht: Trachte zuerst nach dem Reich Gottes…“)

Wie immer, geht es darum, „deinen Geist sorgfältig zu erforschen“. Setze dich also fünfmal täglich für jeweils 1 bis 2 Minuten hin und beobachte deine Gedanken, während du die Welt betrachtest. Achte auf alle gegenwärtigen, zukünftigen, oder erwarteten Situationen, die irgendeine Form von Ärger in dir erwecken. Dabei ist es vollkommen egal, ob du einen intensiven oder nur einen kleinen Ärger empfindest. Alles, was deinen Frieden stört, ist als Übungsobjekt perfekt geeignet.

Der Kurs sagt hier noch einmal ganz klar, dass nichts, was du in Bezug auf die Welt glaubst, irgendeine Bedeutung hat. Es handelt sich eben nur um deine persönlichen Glaubenssätze. Du kannst davon ausgehen, dass diese niemals der Wahrheit entsprechen.

Wenn du an eine Person denkst, dann bekräftige:
 „Ich bin entschlossen, die Person XY, anders zu sehen.“

Engelchen und Teufelchen über Ein Kurs in WundernWenn du an eine Situation denkst, sagst du dir:
„Ich bin entschlossen, die Situation XY anders zu sehen.“

Du kannst dir auch sagen: 
„Ich bin entschlossen, die Eigenschaft XY, der Person YX anders zu sehen. “

Auf diese Art und Weise erteilst du deinem Unterbewusstsein einen Auftrag. Es ist an dieser Stelle noch nicht wichtig, auf welche Art und Weise du die Person, Situation, oder Eigenschaft der Person anders siehst. Es geht hier erst nur einmal darum, deine Entschlossenheit zu bekräftigen.

Die meisten Menschen beharren auf ihrer Betrachtungsweise, was sie auf ewige Zeit in Unfrieden hält. Es gibt nur einen einzigen Weg aus deinem Ärger heraus. Und der bedeutet, dass DU dich entscheiden musst, die Welt mit anderen Augen zu sehen.

Womöglich erzeugt die  Lektion 21 aus „Ein Kurs in Wundern“ massiven Widerstand in dir. Spätestens dann, wenn du überzeugt bist, in einer Beziehung  Recht zu haben, während dein Kontrahent im Unrecht scheint.

Mache dir diesen Widerstand einfach bewusst. Es ist dein Ego, das hier spricht.  Nimm es wahr und gehe weiter zur nächsten Situation/Person.


Hier geht es zu:

Ein Kurs in Wundern, Lektion 20

Ein Kurs in Wundern, Lektion 19

Ein Kurs in Wundern, Lektion 18

Löwe mit kleinem Kind

Sich selbst lieben lernen – Lösung deiner Probleme, oder Irrweg!?

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Nur wer sich selbst liebt, kann auch andere Menschen lieben

Gehörst auch zu den Anhängern dieser Philosophie? Ich möchte dir in diesem Artikel erklären, warum der aktuelle »Selbstliebe-Trip«, auf dem sich sehr viele Menschen heute bewegen, gar nicht so sinnvoll ist, wie es auf den ersten Blick erscheinen mag.


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Wenn man sich diese Bewegung einmal genau ansieht, wird schnell deutlich dass die neue Selbstliebe Bewegung ein regelrechtes Gefahrenpotenzial in sich trägt. Ich erinnere mich immer noch an eine einschneidende Lektion aus unserem Mathematikunterricht in der Oberstufe. Eines Tages erklärte uns der Mathedozent, dass, auch wenn die ganze Klasse auf das gleiche Ergebnis bei der Hausaufgabe kommt, dies keinerlei Beweis für die Richtigkeit des Ergebnisses darstellt.

Herz aus GänseblumenWenn du dich mit der Entwicklung deiner Persönlichkeit beschäftigst, bereits Seminare besucht oder Selbsthilfebücher gelesen hast, dann ist dir vielleicht schon aufgefallen, dass auch die Theorien darüber, was uns Menschen gut tut, was der Sinn des Lebens ist und was uns angeblich im Leben weiter bringen soll, eindeutigen Modeerscheinungen unterworfen ist.

Irgendjemand schreibt ein Buch und wirft dort eine neue These auf. Natürlich hat er diese gut und logisch begründet. Der Nächste greift es auf und wenn es sich gut anhört, wird daraus schnell ein sogenannter viraler Hit. Auf einmal erscheinen ungezählte Bücher zum Thema. Es werden neue Seminarreihen angeboten, und YouTube kommt kaum noch hinterher, genügend Speicherplatz für die neue Materie bereitzustellen.

Doch hast du dich einmal gefragt, woher all diese schlauen Autoren, Seminarleiter und selbst ernannten Video-Gurus ihr neues Wissen haben? Die Tatsache, dass jemand ein schönes YouTube Video macht und überzeugt dabei auftritt, bedeutet noch lange nicht, dass der Inhalt seiner Predigt auch der Wahrheit entspricht.

*

Einer der neuesten Trends tönt: Nur wer sich selbst liebt, kann auch andere lieben. Ungezählte Bücher sind über dieses Thema bereits geschrieben worden und es scheint auch tatsächlich logisch zu sein.
Wie soll man einen anderen Menschen lieben können, wenn man es noch Schlafendes Baby mit Mützenicht einmal mit sich selbst beherrscht? Doch hast du einmal hinterfragt, wie logisch diese Aussage tatsächlich ist? Wenn du dich mit dem Thema der Selbstliebe beschäftigt hast, dann bedeutet es doch, dass du derzeit nicht das Gefühl hast, dich selbst genügend zu lieben, nicht wahr?
Und nun frage ich dich: Hast du schon jemals im Leben einen Menschen geliebt?

Ich bin mir ziemlich sicher, dass deine Antwort »JA!« Lautet. Die meisten Menschen haben schon mindestens einmal im Leben richtig geliebt. Vielleicht war es die große Liebe, vielleicht die eigenen Kinder, vielleicht war es für sie der drollige Vierbeiner, oder der liebe Gott.

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Äußeres Schweigen wird zu innerem Schweigen, welches die das Licht deines Geistes entflammt

Wenn du dich mit dem Thema: »Sich selbst lieben« beschäftigst, dann ist davon auszugehen, dass du in Sachen »Liebe« schmerzhafte Erfahrungen gemacht hast. Vielleicht ging es dir dabei so schlecht, dass du die Hilfe eines Therapeuten, oder eines spirituellen Beraters in Anspruch genommen hast. Aller Wahrscheinlichkeit nach hat dieser Mensch dann erzählt, warum deine Liebe nicht echt war, gar nicht echt sein konnte. Schnell zeigte er dir auf, dass deine Gefühle dir selbst gegenüber alles andere als edler Natur sind. Das zu beweisen fällt nicht schwer, da wahrscheinlich jeder von uns den ein oder anderen Knackpunkt mit sich herum trägt, der dazu führt, dass es mit der Selbstliebe nicht allzu weit her ist.

Auch dein Therapeut ist offiziellen Modeerscheinungen unterworfen. Auch er googelt gerne, liest Bücher und hat wahrscheinlich Hund auf Babyvor kurzem das neueste Seminar mit dem Titel: „So lernst du, dich selbst zu lieben“ besucht. Väterlich legte er die Hand auf deine Schulter und erklärte in warmem Therapeutenton: „Mein Kind, solange du nicht gelernt hast, dich selbst zu lieben, kannst du auch keinen anderen lieben.“ Tränenüberströmt nicktest du mit dem Kopf und stimmtest ihm zu. Der gute Mann/ die gute Frau wird schon wissen, was sie behaupten.

Doch welche Logik liegt eigentlich dahinter? Wer bitte sagt, dass man nicht wirklich lieben kann, wenn man nicht in der Lage ist sich selbst zu lieben?
Diese Aussage ist ungefähr gleichbedeutet mit: »Entweder, du bist in der Lage alle Menschen auf dieser Welt zu lieben, ober niemanden.« Erzähl das einmal der verliebten Braut, deren Schwiegermutter gerade zu Besuch kommt..!

Von zehn Müttern haben wahrscheinlich neun Mütter echte Probleme, sich selbst anzunehmen. Sie fühlen sich schuldig, weil sie nicht auf perfekte Art und Weise mit ihren Kindern umzugehen meinen. Ihr Leben verläuft nicht so, wie sie es sich immer erträumt haben. Mit ihrer Selbstliebe ist es wahrlich nicht weit her. Bedeutet das nun auch, dass neun von zehn Müttern ihre Kinder gar nicht lieben können?

Wenn jemand sich selbst verurteilt und strengen Richtlinien unterwirft, bedeutet das automatisch, dass er dies auch mit anderen Menschen tut? Natürlich gibt es Menschen, die die strengen Richtlinien, die sie an sich Zwei Schmetterlingeselbst anlegen, auch auf andere Menschen übertragen. Aber das bedeutet noch lange nicht, dass das jeder, oder auch nur die meisten Menschen tun. Wie oft sind wir anderen Menschen gegenüber wesentlich toleranter, als uns selbst gegenüber? Wenn du einmal ganz genau überlegst, wirst du feststellen, dass es sich bei der Aussage: „Nur wenn du dich selbst lieben kannst, kannst auch andere Menschen lieben“ um eine simple Theorie handelt, die sich durch nichts tatsächlich belegen lässt.

Sich selbst lieben: Segen oder Gefahr?

Im weiteren Verlauf des Artikels werde ich dir sogar beweisen, dass diese neue Modeerscheinung der Selbstliebe äußerst kritische Aspekte aufweist und dich in eine Sackgasse führen kann, aus der du so schnell nicht wieder herauskommst.

Die Theorie: Nur durch Selbstliebe, könne man zu wahrer Liebe finden, ist nichts mehr, als eine Theorie, mit anderen Worten ein Glaubenssatz. Möglicherweise ist es dem ein oder anderen Menschen tatsächlich schon gelungen, durch mehr Selbstliebe zu mehr Liebe im Leben allgemein gekommen zu sein. Das lässt allerdings noch lange nicht den Umkehrschluss zu, dass man nur durch genügend Selbstliebe in der Lage sein kann, auch andere wirklich zu lieben.
Wäre dem so, gäbe es diese Planeten schon lange nicht mehr.

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Ich würde es niemals wagen, diese Aussage vollkommen zu verneinen. Ich möchte lediglich davor warnen, auf einen neuen Zug aufzuspringen, der sich am Ende womöglich als schädlich für dich herausstellt. In allen möglichen Berichten, Büchern und sonstigen Veröffentlichungen wird immer wieder betont, dass Selbstliebe tatsächlich nichts mit Egoismus oder Narzissmus zu tun hat. Allein der häufige Hinweis hierauf lässt erahnen, dass dies ein häufiges Thema ist, welches zu Verwechslungen führt.
Und tatsächlich kommt es nicht selten vor, dass Menschen, die beginnen, sich selbst zu lieben, sich zu enormen Egoisten entwickeln. Ja, die vielen Warnungen haben schon einen Grund. Das ganze Thema mit der Liebe ist für uns Menschen nämlich gar nicht so einfach, wie ich im folgenden noch darlegen werde.

Falsch verstandene Selbstliebe hat schon manche Beziehung zerstört

Nehmen zum Beispiel Maria. Maria ist seit zehn Jahren verheiratet und steht nun vor der endgültigen Trennung ihrer Beziehung. Sie kann nicht Lächelndes Paarmehr und sie will nicht mehr. Sie hat das Gefühl, zehn Jahre geliebt und alles gegeben zu haben, was sie nur konnte. Doch ihr Partner hat es ihr niemals gedankt. Grundsätzlich hat er ihre Geburtstage vergessen, in zehn Jahren nur einmal den Ölwechsel an ihrem Auto vorgenommen, und auch mit der Zärtlichkeit war es nach den ersten zwei Jahren schnell vorbei. Maria fühlte sich lange Zeit nicht geliebt. Immer wieder hatte sie versucht, mit ihrem Mann Walter zu sprechen, doch dieser ging einfach nicht auf ihre Bedürfnisse ein.

Auch den Weg zum Therapeuten hatte er immer abgelehnt. Maria will nicht mehr. Doch sie unternimmt noch einen letzten Versuch. Ihr Therapeut erklärt ihr, dass sie sich jahrelang völlig aufgeopfert hat, und dass es wichtig ist, dass sie endlich damit beginnt, sich selbst mehr zu lieben. Maria hat das Gefühl, dass ihr zum ersten Mal die Augen geöffnet wurden. Recht hat er! Sie muss endlich anfangen, sich selbst mehr zu lieben.

Sie beginnt, mehr für sich zu sorgen. Der Herd bleibt erst einmal kalt, sie geht häufiger mit Freundinnen aus, und geht, da Walter einfach nicht mitkommen will, neuerdings auch allein in die Sauna. Das fühlt sich richtig gut an für Sie. Sie merkt, was sie in den vergangenen zehn Jahren alles vermisst hat. Und sie blüht richtig auf. Als sie ihrem Therapeuten von ihren Erfolgen berichtet, erinnert der sie noch einmal daran: Siehst du, ich hab es dir gesagt, wenn du beginnst, dich selbst mehr zu lieben, wird es dir besser gehen. Und nun wirst du sicher auch mehr Liebe für deinen Mann empfinden. Maria zuckt ein wenig mit den Schultern. »Nun, ich kann bestätigen, dass es mir deutlich besser geht. Ich genieße das Leben wieder mehr, habe mehr Kontakt zu meinen Freundinnen und das Gefühl, wieder frei atmen zu können. Ob ich meinen Mann jetzt mehr liebe, kann ich nicht wirklich sagen. Eigentlich ist es eher so, dass es mir egal ist, was er macht. Ich habe jetzt mein Leben gefunden und das tut mir gut.«

Klingt das nach mehr Liebe? Klingt das danach, dass die beiden wieder zueinander finden werden? Nicht wenige Beziehungen gehen nach einer Paarberatung auseinander und ich bin immer wieder erstaunt, wie viele Klienten anscheinend vom Therapeuten die Empfehlung bekommen, sich zu trennen.

In einem Volk von Singles steht auch die Selbstliebe hoch im Kurs

Auch bei Singles erleben wir heutzutage immer mehr, dass die Kunst der Selbstliebe ganz hoch oben im Kurs steht. Gleichzeitig beklagen sich immerMann meditiert am Strand mehr Singles darüber, dass es ihnen kaum noch gelingt, eine gute Beziehung einzugehen. Wenn man sich näher mit ihnen unterhält, fällt häufig die Aussage, dass man eben nicht mehr bereit ist, sich auf irgendwelche „Macken“ des Partners einzulassen. Sie haben gelernt, mit sich allein zu sein, sich selbst zu lieben und bevor sie sich auf irgend ein Drama einlassen, bleiben sie lieber allein.

Schaut man sich einmal in unserer Gesellschaft um, ist unübersehbar, dass wir zu einem Volk geworden sind, das von starkem Egoismus geprägt ist. Gerade die westlichen, sogenannten zivilisierten Länder, sind weltweit bekannt dafür. Im Laufe der letzten Jahrhunderte wurden die gegenseitigen Abhängigkeiten, die früher noch dazu ausreichten, eine Ehe zu begründen, immer weniger. Die heutige Gesellschaft ist immer mehr zu einer Singlegesellschaft geworden. Bitte versteh mich nicht falsch. Ich gebe hier keinerlei Bewertung dazu ab. Ich notiere lediglich Beobachtungen.

*

Es ist schlichtweg nicht wahr, dass du andere Menschen erst dann richtig lieben kannst, wenn du gelernt hast dich selbst zu lieben.

Lass dir solchen Unsinn von niemandem einreden!

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Hinzu kommt, dass es für viele Menschen eine enorme Herausforderung ist, sich selbst tatsächlich liebevoll anzunehmen. Sehr viele Menschen sind voller bewusster und vor allem unbewusster Schuldgefühle. Sie gefallen sich selbst nicht. Der eine versucht verzweifelt von seinem Gewicht herunterzu- kommen, der nächste, einen Sprung auf der Karriereleiter zu machen, die nächste eine bessere Mutter zu sein, und Egon hat gehört, dass man nur dann in Frieden sterben kann, wenn man seinen Eltern vergeben kann, was ihm aber partout nicht gelingen will.

In all meinen ungezählten Seminaren gab es noch nicht einen einzigen Menschen, der auf die Frage: »Mit wem bist du noch nicht im Reinen?« keine Antwort gewusst hätte. So ziemlich jeder Mensch kennt andere Menschen, mit denen er nicht im Frieden ist. Und wer sich mit diesem Thema schon einmal intensiv auseinandergesetzt hat, weiß ebenfalls, wie schwer es ist, diesen Frieden zu erreichen. Wäre es leicht, wären alle Disharmonien sicherlich schon vor langer Zeit beigelegt worden. Wir könnten also auch die Aussage ins Gegenteil verkehren:

Wer andere Menschen nicht lieben kann, kann sich selbst ebenfalls nicht lieben. Wer war zuerst da das Huhn oder das Ei!?

Wo finden wir die Wahrheit?

Auf der Suche nach Weisheit wende ich mich persönlich gerne an alte Quellen. Altes Wissen hat häufig den Vorteil, dass es über eine lange Zeit geprüft werden konnte. Vor 5000 Jahren gab es noch kein Internet und Buddha aus Steinkeine Zeitungsspalten, die dringend gefüllt werden mussten. Populärwissenschaftliche Selbsthilfeliteratur war ein Fremdwort. Und die Menschen lebten noch wesentlich mehr aus ihrer inneren Weisheit heraus. So ist zum Beispiel der Buddhismus dafür bekannt, über die am weitesten entwickelte Psychologie zu verfügen. Wenn du also eine Frage aus dem Bereich der Psychologie hast, ist es immer eine gute Idee, sich einmal mit dieser uralten Tradition auseinanderzusetzen. Wenn du die buddhistischen Schriften studierst, so wirst du jedoch feststellen, dass dort die Aufforderung zu Selbstliebe in keiner Form vorhanden ist.

Auch der große Meister des Christentums, bei dessen Kernbotschaft es sich ja um nichts anderes, als die Liebe handelt, fordert uns an keiner Stelle auf, uns selbst mehr zu lieben. Die einzige hierzu bekannte Aussage lautet: »Liebe deinen Nächsten, wie dich selbst.«
Eindeutig liegt hier der Schwerpunkt auf dem »Nächsten« und nicht auf dir.

Weil die Bibel für viele Menschen des 21. Jahrhunderts nur noch wenig Aussagekraft besitzt, lass uns doch einmal zu einem aktuellen, spirituellen Werk schreiten, das seit den siebziger Jahren die Welt erobert. Es handelt sich hierbei um »Ein Kurs in Wundern«. Auch in dem Kurs finde ich an keiner Stelle die Aussage, dass man andere Menschen erst lieben kann, wenn man sich selbst zu lieben gelernt hat. Ganz im Gegenteil. Der Kurs geht hier einen völlig anderen Weg. Er sagt ganz klar:

»Wenn du Vergebung/Liebe finden willst, dann vergib/ liebe deinen Bruder.

So hebst du deine Welt aus den Angeln

Und jetzt kommen wir an den alles entscheidenden Punkt, der, wenn du ihn richtig verstanden hast, deine Welt aus den Angeln heben wird. Die Kernbotschaft des Kurses ist, dass es eine wirkliche und eine unwirkliche Welt gibt. Bei der wirklichen Welt handelt es sich um die göttliche Ebene. Alles, was wir auf dieser Erde und in diesem Universum erleben, ist die unwirkliche Welt. Das ist Illusion. Du musst daran nicht glauben. Doch wenn du dich schon mal ein wenig mit Quantenphysik auseinandergesetzt hast, dann weißt du, dass es sich hierbei tatsächlich nicht um eine Modeerscheinung handelt.

Diese Aussage ist keine Theorie, sondern kann durch praktische Übung (und nicht zuletzt auch durch die Quantenphysik tatsächlich bewiesen werden).

Während des TAO-Life Balance Seminars hast du die Möglichkeit, diese Welt endgültig als Illusion zu erkennen. Das ist der Weg, dich von allen Begrenzungen zu befreien und zu erkennen, wer du wirklich bist. Danach wirst du wirklich wissen, was Liebe ist. Und du wirst nie wieder vor dem Spiegel stehen und dir einzureden versuchen, dass du dich liebst. Weil du erkannt hast, dass du EINS mit Gott bist.

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Der liebe Gott bei der Morgentoilette

Wenn diese Welt eine Illusion ist, dann bedeutet dies, dass alle in ihr entwickelten Theorien ebenfalls der Illusionsfalle unterliegen. Was auch immer dir dein Therapeut in väterlichem Ton ins Ohr geflüstert hat: Es handelte sich um nichts anderes als eine Illusion. Wenn jemand dir sagt, dass du endlich damit beginnen sollst, dich mehr zu lieben, dann ist er in der Illusionsfalle gefangen. Du kannst nicht auf der einen Seite behaupten, ein göttliches Wesen zu sein – und das sagen alle Menschen, die sich mit dieser Thematik schon einmal befasst haben – und gleichzeitig ein Körper zu sein.

Stell dir der Einfachheit halber einfach einmal vor, der liebe Gott steht jedem Morgen vor dem Spiegel, zwinkert sich selbst zärtlich zu und flüstert verzückt: »Ich liebe dich min Jung.«

Eines von beiden geht nur. Entweder bist du ein göttliches Wesen (in einer Einheit mit Gott), oder du bist ein Körper. Wenn du dich als Körper definierst, so empfehle ich dir tatsächlich, dich darin zu üben, dich selbst mehr zu lieben. Hast du dich jedoch für die Variante des Göttlichen, oder mit dem Universum verbundenen Wesens entschieden, befindest du dich, wie es scheint, in einer Zwickmühle. Denn du bemühst dich, etwas zu lieben, was nicht wirklich da ist.

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Im Kurs wird das auch unter dem Begriff der Götzenanbetung beschrieben. Wenn du dich mit diesem Wissen schon einmal auseinandergesetzt hast, dann weißt du auch, dass jegliches Urteil dich immer noch mehr an die Illusion bindet, egal, ob du etwas als besonders gut (liebenswert) oder schlecht beurteilst, du verstärkst dadurch die Illusion. Wenn etwas nicht wirklich vorhanden ist, gibt es auch keinen Grund, ein Urteil darüber zu fällen. Je mehr du in einer Bewertung gefangen bist, desto mehr klammerst du dich an die Illusion.


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Wenn du dich noch nie mit dieser Thematik beschäftigt hast, kann eine solche Aussage sehr beängstigend wirken. Tatsächlich ist es nichts anderes als die logische Konsequenz aus allen großen bekannten Religionen und dem, was uns die Quantenphysik heutzutage lehrt.

Selbstliebe ist nicht die Lösung

Anstatt dich also darauf zu konzentrieren, deinen Körper, dein Wesen, deinen Verstand, oder wie auch immer du dich selbst definierst, zu lieben und dadurch mehr Wirklichkeit zu geben, solltest du dich täglich daran erinnern, dass all diese vorgenannten Dinge nicht tatsächlich existieren.

Du brauchst keine Angst zu haben, anschließend ein liebloses Monster zu werden. Hast du schon einmal einem buddhistischen Mönch in die Augen gesehen? Die Buddhisten konzentrieren sich darauf, dass es kein Selbst gibt. Und ich denke, es ist allgemein anerkannt, dass sie weltweit zu den liebenswürdigsten Menschen gehören. Liebe, so wie wir Menschen sie verstehen, hat immer etwas bewertendes an sich. Wenn du irgendetwas liebst, also positiv bewertest, so muss es etwas anderes geben, was du nicht liebst. So sind nun einmal die Regeln der Dualität. Und die Gefahr ist groß, dass du mit steigender Selbstliebe immer weniger Liebe nach draußen gibst. Lass dich nicht von Zeitschriften, Titeln und verlockenden Buchtiteln einholen. Werde wach und denke selber nach.

Selbstliebe ist nicht die Lösung. Sie mag dich vorübergehend ein wenig besser fühlen lassen. Doch am Ende treibst du dich immer tiefer in die Falle hinein. Sich selbst zu lieben ist für viele Menschen nichts anderes, als sogenanntes positives Denken. Und es hat sich bereits bei dem ein oder anderen herumgesprochen, wie gefährlich positives Denken sein kann. Immer, wenn du bewusst einen positiven Gedanken kreierst, bringt dieser zwangsläufig auch einen negativen Gedanken mit an die Oberfläche. (Das Gesetz der Dualität.) Das ist auch der Grund, warum es viele Gegner von sogenannten Affirmationen gibt. Eine Zeit lang mag es dir gelingen, deine versteckte Selbstablehnung zu kaschieren. Aber auf Dauer ist die Gefahr groß, dass sie eine immer größere Kraft entwickelt.

Vielleicht bist du jetzt völlig verzweifelt und fragst dich, wie du denn jetzt in die Liebe kommen sollst. Die Lösung liegt darin, dich jeden Tag immer wieder neu daran zu erinnern, dass nichts auf dieser Erde real ist. Und dass du ein göttliches Wesen ist. Eine sehr gute Anleitung dazu findest du in den 365 Lektionen von »Ein Kurs in Wundern«.

Wenn du dich täglich daran erinnerst, wird sich allmählich dein inneres Blonde Frau mit PusteblumeGewahrsein verändern. Du wirst immer mehr Frieden in dir erfahren, egal, was in der Welt da draußen vor sich geht. Allmählich werden deine Augen zu strahlen beginnen, und deine Mundwinkel werden sich immer häufiger, scheinbar ohne Grund in Richtung Himmel bewegen. Immer häufiger wirst du das Gefühl haben, einfach Liebe zu sein. Und bei dem Gedanken, dass du früher einmal versucht hast, dich, oder deinen Körper mehr zu lieben, wird nur noch ein entspanntes Lächeln deine Lippen umspielen.


Wenn du ein akutes Thema hast, wobei es völlig egal ist, ob es sich dabei um Beruf, Beziehung, Gesundheit, Finanzen, oder etwas völlig anderes handelt, hol dir jetzt einen Termin und lass dir aus dem Dilemma heraushelfen.

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Wie du deinen Schluckbeschwerden den Garaus machst

Zungenspachtel bei SchluckbeschwerdenGerade, wenn das Wetter draußen wieder herbstlich wird, die Sonne zwar noch scheint, die Luft uns jedoch mit einem kühlen Wind umschmeichelt, sind Schluckbeschwerden, Halsschmerzen eine häufige Folge.

Schulmedizinisch gesehen sprechen wir hier in den wohl meisten Fällen von einer Entzündung im Mundbereich, zum Beispiel der Mandeln, des Rachens oder des Kehlkopfes. Typische Symptome sind Kratzen im Hals, Heiserkeit, eventuell Fieber und eben Schluckbeschwerden.

In sehr seltenen Fällen kann es sich bei auftretenden Schluckbeschwerden auch um intensivere Erkrankungen, wie zum Beispiel Diphtherie oder Scharlach handeln.

Eine akute Mandelentzündung wird im Allgemeinen durch Tröpfcheninfektion (Husten, Niesen, Küssen) weitergegeben und führt zu ein– oder beidseitigen Halsschmerzen, die schließlich in unangenehme Schluckbeschwerden übergehen können.

Möglicherweise liegt auch eine Kehlkopfentzündung vor. Außerdem gibt es da noch das Pfeiffersche Drüsenfieber, oder einem möglichen Pseudokrupp. Auch ernsthaftere Erkrankungen können natürlich vorkommen.

Weitere Ursachen für Schluckbeschwerden können sein: Allergien, Erkrankungen der Speiseröhre, Schilddrüsenerkrankungen, Lähmungen, neurologische Erkrankungen und nicht selten psychologische Probleme.

Während die Schulmedizin sich hauptsächlich den körperlichen Symptomen und „Ursachen“ zuwendet, wollen wir uns an dieser Stelle auf die tieferliegenden Auslöser konzentrieren.

Hinter dieser Betrachtungsweise steckt die Theorie, dass der Körper durch unseren Geist geformt wird. Dafür braucht man kein Psychologiestudium. Jeder weiß, dass der Körper beginnt, sich schlecht zu fühlen, wenn vorab seelisches Unwohlsein vorhanden war.

Das gilt auch für bakterielle und virale Entzündungen. Wohl jeder von uns hat schon einmal erlebt, elegant und ohne sich anzustecken durch eine intensive Grippewelle hindurchgegangen zu sein. Zu einem anderen Zeitpunkt, genügte es schon, sich der triefenden Nase einer anderen Person auf der gegenüberliegenden Straßenseite bewusst zu werden, um selbst einen Tag später das Bett hüten zu müssen.

In letzterem Fall können wir mit Sicherheit davon ausgehen, schon vorher „seelisch« nicht ganz auf der Höhe gewesen zu sein.

 

Woher der Kloß im Hals wirklich kommt

Wenn wir in einem seelisch ausgeglichenen Zustand leben, wird der Körper sich auch gegen die meisten äußeren Angreifer (Bakterien, Viren) erfolgreich zur Wehr setzen können.

Stellt sich also die Frage, welche seelischen Hintergründe sich hinter Schluckbeschwerden verstecken. Wenn wir hier auch den Begriff Schluckbeschwerden benutzen, so kann der folgende Text doch für Halserkrankungen aller Art sinnvoll zur Hilfe gezogen werden.

Wer hatte nicht schon einmal den berühmten Kloß im Hals, wenn es ihm nicht gut ging!? Vielleicht wurden wir mit einer sehr unangenehmen Situation konfrontiert, die uns im wahrsten Sinne des Wortes die Sprache verschlug. Dabei kann es sich um eine unangenehme Prüfungssituation handeln, um eine traurige Mitteilung, oder aber eine handfeste Auseinandersetzung.

Um den energetischen/ geistigen Hintergrund von Schluckbeschwerden besser zu verstehen, ist es eine gute Idee, wenn wir uns einmal mit der Frage auseinandersetzen, welches energetische Zentrum (Chakra) sich dort befindet.

Im Bereich des Halses befindet sich das fünfte Chakra, auch Kehlkopfchakra genannt. Das Kehlkopfchakra steht in Resonanz mit der Farbe Himmelblau und findet sich etwas unterhalb des Kehlkopfes. Es steht für die Themen: Kommunikation Integrität, Authentizität und Selbstausdruck.

Das Halschakra steht für den Sitz unserer Einzigartigkeit und Individualität und für den authentischen Selbstausdruck der Seele, sowie unserer Fähigkeit, Dinge in unserem Leben zu erschaffen.

Störungen in diesem Bereich werden häufig durch die Angst, sich auszudrücken, oder vor Zurückweisungen, sich einer Sache zu verpflichten, sowie der Angst vor Konfrontation erzeugt. Als organische Entsprechung finden wir in diesem Bereich die Schilddrüse.

Bist du auch mit jemandem verheiratet, dem man es einfach nicht Recht machen kann? Vielleicht leidet dein Partner einfach unter einer Schilddrüsenüberfunktion?


Vielleicht hast du schon einmal die Erfahrung mit Menschen gemacht, die über soviel Energie verfügen, dass es kaum noch auszuhalten ist. Sie springen morgens aus dem Bett und haben schon eine strahlende Laune. Sie neigen dazu, alle möglichen Aufgaben an sich zu reißen.

Paar umarmt sich vor einem AutoEin Ehemann drückte es vor kurzem auf elegante Art und Weise aus: „Es ist eine wirkliche Herausforderung für mich, mich an den täglich anfallenden Aufgaben erfolgreich zu beteiligen. Meine Frau ist einfach immer schneller als ich. Kaum hat sie etwas gesehen, ist sie auch schon vor Ort und hat es in Ordnung gebracht. Für mich ist das sehr anstrengend.“

 

Dieser Mann ist übrigens sehr engagiert und machte auf mich nicht den Eindruck einer typischen Couchpotatoe!

Wenn wir mit einem extrem ordnungsliebenden Menschen zusammen leben, einem Menschen, der zu ausgeprägtem Perfektionismus neigt und seine Angelegenheiten ständig in vollkommener Ordnung hat, so ist es fast unmöglich, dessen Ansprüchen zu genügen. Ein häufig auftretendes Konfliktpotenzial.

Es gibt Menschen, die über unglaublich viel Energie verfügen. Im besten Fall befindet sich ihr energetisches Halszentrum in einem optimalen, ausgeglichenen Zustand. Im ungünstigeren Fall leiden diese schlichtweg unter einer Schilddrüsenüberfunktion.

Menschen, die sich ihrer eigenen Fähigkeiten und der ihnen zur Verfügung stehenden Kraft intensiv bewusst sind, verfügen über ein enormes Leistungspotenzial.

Sie sind ständig aktiv und können es nicht ertragen, wenn etwas nicht perfekt geregelt ist. Für sie ist es schwer zu akzeptieren, dass andere Menschen ein langsameres Tempo haben, mit dem sie durch das Leben gehen.

Häufig ist dies vergesellschaftet mit dem absoluten Glauben an die unerschöpfliche Kraft einer höheren Intelligenz, die ihnen zur Verfügung steht. Sie sind scheinbar ständig voller Energie und sprühen nur so vor Optimismus und dem sicheren Wissen, dass am Ende immer alles gut wird.

Sie glauben so fest an sich und die ihnen zur Verfügung stehende Kraft, dass sie scheinbar über jeden Zweifel erhaben sind. Ängste sind für solche Menschen meist unbekannt. Schwierige Lebenssituationen werden bejahend und tatkräftig angegangen. Diese Menschen zeichnen sich häufig durch ausgeprägte Freundlichkeit und Hilfsbereitschaft aus. Arbeit hat nichts mühseliges an sich, sondern ist ein Quell der Freude und Erfüllung.

Allein diese Schilderung schenkt uns schon eine hervorragende Vorlage dafür, was der tatsächliche Grund für Probleme im Halsbereich, wie zum Beispiel Schluckbeschwerden ist.

 

Warum dir das Schlucken so schwer fällt

So, wie der „Halsgesunde“ dazu neigt, alles mit Begeisterung an sich zu reißen, könnte die Ursache deiner Schluckbeschwerden darin liegen, dass du eher der Tendenz erliegst, auch Negatives mit „offenen Armen zu empfangen“, in dich hinein zu schlucken.

Du lässt dich von negativen Einflüssen übermäßig beeinflussen und fühlst dich nicht in der Lage, eine gesunde Distanz zwischen den Dingen und dir aufzubauen. Unangenehme Angelegenheiten ergreifen dich tief und du fühlst dich ihnen schutzlos ausgeliefert.

Du neigst dazu, dir einfach zu viel aufzuhalsen, zuviel in dich hineinzulassen. Du opferst dich auf, bis du irgendwann vor Erschöpfung und Gram darüber, dass deine Leistung nicht entsprechend honoriert wird, zusammenbrichst. Dabei kommst du gar nicht auf die Idee, dass die eigentliche Ursache deiner Schluckbeschwerden in dir liegt.

Es sind nicht die Umstände außerhalb von dir, die dein eigenes System irgendwann zusammenbrechen lassen. Es ist immer eine Frage, wie du mit den entsprechenden Umständen umgehst.

Elke ist eine engagierte Psychotherapeutin. Sie hat ihr ganzes Leben dem Ziel gewidmet, anderen Menschen zu helfen, Krisen erfolgreich zu bewältigen. Wenn sie mit ihren Klienten arbeitet, vergisst sie regelmäßig den vereinbarten Zeitrahmen. Aus einer geplanten Stunde entwickeln sichFrau telefoniert häufig mehrstündige intensive Sitzungen, nach denen sie sich sehr erschöpft fühlt. Um möglichst vielen verzweifelten Seelen zu helfen, bietet sie regelmäßig Wochenendseminare an, während derer die Betroffenen die Möglichkeit haben, sich von ihrem oft jahrzehntelang angehäuften seelischem Ballast zu befreien. Ihre Klienten sind begeistert von ihrer Arbeit und ihrer scheinbar grenzenlosen Empathie.

Im Laufe der Zeit fühlt Elke sich immer kränklicher. Schon ein leichter kühler Wind genügt, um ein Kratzen im Hals auszulösen, welches dann auch oft mit Schluckbeschwerden einhergeht.

Auch im Privatleben hat Elke es nicht gelernt, eine gesunde Distanz zwischen sich und dem, was da draußen passiert, aufzubauen. Beziehungskonflikte stellen für Sie eine enorme Belastung dar und sie weigert sich, auch nur gelegentlich einen Blick in die Tageszeitung zu werfen, da ihr die weltpolitische Lage enorme Angst bereitet und sie das Gefühl hat, diesen intensiven Emotionen nicht mehr gewachsen zu sein.

Zunehmend leidet sie unter Schluckbeschwerden und verschiedenen anderen Erkrankungen im Hals.

 

Eine weitere mögliche Ursache von Schluckbeschwerden ist der Versuch, aus dem täglichen Leben, deinen täglichen Verpflichtungen und Verantwortungen zu flüchten. Das Leben erscheint dir zu schwer. Du bist überzeugt davon, nicht in diese Welt zu gehören. In dir herrscht der Wunsch vor, auszubrechen. Vielleicht zieht es dich in ferne Länder, oder du erhoffst dir Erlösung in spirituellen Welten. Du träumst dich aus deinen Schwierigkeiten hinweg. Dein spiritueller Berater legt dir nahe, dich besser zu erden.

Womöglich bist du aber auch noch in der Vergangenheit verhaftet. Du schaust nicht nach vorne, und lässt die Vergangenheit nicht Vergangenheit sein. Viele alte Gefühle sind in dir angestaut und nicht mehr im freien Fluss. Du lebst nicht aus deiner vollen Kraft heraus.

 

So findest du die Heilung in dir

Nilpferd mit SchluckbeschwerdenAuf emotionaler Ebene ist es von enormer Bedeutung, nicht mehr an alten Gefühlen, Verletzungen und eingrenzenden Überzeugungen festzuhalten. Um diese erfolgreich aufzulösen, ist es notwendig, sich diesen bewusst zu stellen. Wenn du die Verletzungen deines Lebens, deinen Kummer und deinen Schmerz bisher immer nur geschluckt hast, sind Schluckbeschwerden nichts anderes als eine natürliche Folge.

Es ist wichtig, sich diesen unangenehmen Gefühlen bewusst zu stellen. Allein dadurch kommt es immer wieder zu erstaunlichen Heilerfolgen.

Erst, wenn du den Ballast weggeräumt, deinen schweren Rucksack geleert hast, wirst du wieder in der Lage sein, erfolgreich in deinem Leben voranzuschreiten.

Die Welt, die wir erleben, ist das Produkt unserer Innenwelt. Doch die meisten Menschen konzentrieren sich fast ausschließlich die Umgebung. Dadurch entsteht ein endloser Teufelskreis. Aus einer wenig harmonischen Innenwelt entsteht das tägliche Chaos, welches von außen auf uns einzuschlagen scheint. Je mehr wir uns auf die Außenwelt konzentrieren, desto mehr verlieren wir die Verbindung zu unserem eigentlichen Kern.

Wenn du unter Schluckbeschwerden, oder anderen Beschwerden im Halsbereich leidest, prüfe, wie sehr du dich den Einflüssen der äußeren Welt aussetzt. Schotte dich ab! Reduziere deinen Konsum von Fernsehen, Internet, Handy, Zeitung, Radio auf das absolut Notwendige. Kann es denn sinnvoll sein, stündlich immer wieder die gleichen Nachrichten im Radio zu hören? Eine Kunst, dabei positiv gestimmt zu bleiben.

Beginne, dich selbst wieder mehr wahrzunehmen. Während Andreas Frenzeldeines täglichen Spaziergangs konzentriere dich einzig auf den Akt des Gehens. Nimm dir immer wieder Auszeiten, zu denen du einfach nur sitzt und möglichst gedankenlos aus dem Fenster siehst. Nimm wahr, was gerade in dir geschieht, ohne es zu bewerten und dir darüber 1000 weitere, destruktive Gedanken zu machen.

Baue immer wieder Zeiten der Stille in deinen Alltag ein. Entscheide dich, die Vergangenheit abzuschließen und hinter dir zu lassen. Sicher wurden viele Fehler gemacht, doch du kannst es nicht mehr ändern.

Vielleicht gibt es die Möglichkeit einer Wiedergutmachung. In diesem Fall kümmere dich darum und mache anschließend sofort einen dicken Haken hinter das Thema.

Schau nach vorne! Konzentriere dich auf deinen Körper. Höre auf, dir Gedanken zu machen, was andere Menschen über dich denken. Handle nach besten Wissen und Gewissen. Es wird immer Kritiker geben – die aber in den meisten Fällen lediglich ihre eigene Problematik auf dich projizieren.

Beginne, bewussten Glauben an dich aufzubauen. Genau, wie alle anderen Menschen auch, bist du ein göttliches Wesen. Glaubst du wirklich, dass Gott (das TAO/das Universum) sich ausgerechnet in dir geirrt hat?

Der Kloß in deinem Hals bittet dich um Hilfe!

Selbstverständlich können Schluckbeschwerden die unterschiedlichsten Ursachen haben. Dieser Artikel soll nicht den Eindruck erwecken, dass nicht auch die Hilfe eines Arztes unter Umständen notwendig ist. Doch egal, für welche Form der Behandlung du dich auch immer entscheidest, eine gründliche Bereinigung des seelischen Hintergrundes sollte immer damit einhergehen.

Ein Antibiotikum mag eine akute Entzündung kaschieren und gelegentlich durchaus sinnvoll sein. Doch wenn deine Halsbeschwerden immer wieder auftauchen, handelt es sich um eine Botschaft deines Körpers an dich. Der Kloß in deinem Hals ruft um Hilfe!

Wenn dir die vorliegenden Zeilen nicht reichen, um die Ursache deiner Schluckbeschwerden/ Halsbeschwerden erfolgreich zu beseitigen, kann es sehr dienlich sein sich an einen Therapeuten zu wenden, der sich in dem Zusammenhang zwischen seelischen und körperlichen Beschwerden auskennt. Aus einer solchen Arbeit heraus ergeben sich nicht selten Heilungserfolge, die wie ein Wunder anmuten.

Doch Wunder geschehen nicht im Gegensatz zur Natur sondern allein im Gegensatz zu dem, was wir über die Gesetze der Natur wissen.


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Ein Kurs in Wundern – Lektion 20

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„Ich bin entschlossen zu sehen“

Suchst du Erkenntnis? Möchtest du wirklich erkennen, was die Wahrheit ist? Dann vergiss die Frage nach dem »Warum«.

Alles, was es braucht, ist deine klare Entscheidung.

Nora und ihr Freund Ralf gehen spazieren. Bei diesen Spaziergängen hat sich ein kleines Spiel entwickelt. Einer der beiden wünscht sich etwas für diesen Tag und hält dann Ausschau danach, ob er es erhält.

Paar umarmt sich vor einem AutoZu Beginn ihres heutigen Spaziergangs sagt Nora: »Ich hätte Lust, heute noch ein Reh zu sehen. Das würde mich richtig freuen.« Ralf lächelt. Die Wahrscheinlichkeit, heute einem Reh zu begegnen, ist nicht sehr hoch, da die Gegend, in der sie sich bewegen, nicht gerade mit Wildtieren überlaufen ist. Aber gerade das macht ja die eigentliche Herausforderung aus.

Kurz vor dem Ende ihres Spaziergangs deutet Nora aufgeregt in eine Richtung: »Schau, da ist tatsächlich ein Reh«. Ihr bescheidener Wunsch ist in Erfüllung gegangen.

Hat du solche Spielchen auch schon einmal unternommen?

Das vielleicht bekannteste Beispiel ist die so genannte »Parkplatzübung«. Anstatt irgendwo mit dem Auto hinzufahren und auf einen Parkplatz zu hoffen, der dann meistens sowieso nicht da ist, wünschst du dir ganz bewusst einen oder gibst eine »Bestellung« auf.

Viele Menschen machen die Erfahrung, dass das Gewünschte dann auch tatsächlich eintritt.

Genau das gleiche Prinzip wendet auch »Ein Kurs in Wundern« in Lektion 20 »Ich bin entschlossen, zu sehen« an.

Es geht darum, dass du zunächst eine klare Entscheidung verkündest.

Nur, wenn du eine klare Entscheidung getroffen hast, wird dir die universelle Kraft entgegenkommen und dir helfen, deine Wünsche zu erfüllen.

Markus erzählt mir im Brustton der Überzeugung: »Ich bekomme immer, was ich will«. Eines Tages entschied er sich, in eine andere Stadt umzuziehen. Er wünschte sich eine Wohnung und bekam diese auch in kurzer Zeit, in herrlicher Wohnlage. Ein paar Monate später wurde er sich klar darüber, dass er nun doch lieber woanders wohnen wollte. Keine drei Wochen später bezog er seine neue Wohnung am Ort seiner Wahl. Einige Zeit später kam er dann zu dem Schluss, dass auch dieser Ort nicht wirklich das ist, was er will. Seitdem hat sich nicht mehr viel bewegt. Der Grund: Markus kann sich nicht klar entscheiden und hängt zwischen verschiedenen Optionen fest.


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An diesem Beispiel sehen wir deutlich, dass Wunschkraft Großes bewirkt – aber nur, wenn vorab eine klare Entscheidung und eine genaue Beschreibung dessen, was man wirklich will, steht.

Ohne explizit darauf einzugehen, gibt uns Lektion 20 aus »Ein Kurs in Wundern« hier also zwei elementare Regeln vor:

1. Definiere deutlich, was du willst
2. Triff eine klare Entscheidung, dies auch erreichen zu wollen

Häufig höre ich von meinen Klienten während meiner telefonischen Sitzungen folgende Aussage: »Herr Frenzel, es ist bestimmt kein Zufall, dass wir beide gerade miteinander telefonieren. Ich habe das Gefühl, ich wurde geführt. Sie sind mir im Internet immer wieder begegnet.« Und manchmal kommt dann (erstaunlicherweise) die Frage: »Werden sie mir helfen können?«
Gemäß dem oben Gelernten lautet die Antwort darauf: »Das hängt ganz von ihrer Entscheidung ab.«

Jemand, der sich entschieden hat, sich Hilfe bei seinen persönlichen Prozessen zu holen, wird diese finden. Gar keine Frage. Die Frage ist eher, hat er sich auch entschlossen, die Lösung für seine Themen zu finden?

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Schluss mit Leid – Hilfe ist nur eine Telefonnummer entfernt!

Kommen wir zurück zu »Ein Kurs in Wundern« Lektion 20:

»Ich bin entschlossen, zu sehen«.Andreas Frenzel

Bist du dir klar, was du wirklich willst? Warum hast du angefangen, dich mit »Ein Kurs in Wundern zu beschäftigen? Es ist keine leichte Kost.
Wenn du dich mit dieser Lektüre beschäftigst, dann suchst du wahrscheinlich Frieden. Du bist den ewigen Kampf, die Unzufriedenheit, die Unsicherheit, negative Gefühle aller Art, leid. Du sehnst dich nach Antworten. Und das ist es genau, was dir der Kurs verspricht.

Und nun kommt ein weiterer Aspekt hinzu, bei dem man sich beim ersten Durcharbeiten des Kurses vielleicht ein wenig verloren vorkommt.

Da heißt es: »Ich bin entschlossen, zu sehen«. Was bedeutet das?  
Es geht darum, eine höhere Wirklichkeit, eine andere Wahrheit zu sehen.

Alle Probleme, denen wir im Leben begegnen, resultieren nur aus unserer eingeschränkten Sichtweise, die es uns nicht erlaubt, die höhere Wahrheit hinter der Welt der Erscheinungen zu sehen.
Doch genau diese ist es, die uns unseren Frieden zurück erstatten wird.

Normalerweise sehen wir Menschen, Dinge und Situationen um uns herum, die uns oft nicht gefallen und mit denen wir häufig nicht einverstanden sind. Alte Gefühle werden in uns aktiviert und wir gehen innerlich oder äußerlich in die Luft. Vorbei ist es mit dem Seelenfrieden.

Doch es gibt tatsächlich eine andere Art, die Dinge zu sehen. Es ist immer wieder faszinierend, wenn Menschen während der telefonischen Coachings plötzlich diese andere Art, etwas zu sehen, am eigenen Leib erfahren. Wo vorher nur Kummer, Verzweiflung und Angst herrschten, geht plötzlich im wahrsten Sinne des Wortes die Sonne auf. Die Negativität vergeht, die Sonne erscheint wieder am Himmel und schlagartig hat sich die ganze Welt verändert.

Einen wundervollen Bericht dazu findest du hier >>>

Das ist es, was »Ein Kurs in Wundern« mit »der Schau« meint, oder mit »Erlösung«.
Du wirst es allerdings nicht erleben, solange du noch keine klare Entscheidung getroffen hast.

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Schluss mit Leid – Hilfe ist nur eine Telefonnummer entfernt!

Du kannst es nicht erleben, solange du deinem begrenzten Verstand folgst, der dir ständig einredet, wie schlecht die Welt ist.

Versuche nicht, die Gedanken anzuhalten. Das wird dir höchstens nach langjähriger Meditationspraxis gelingen. Viel entscheidender ist es, dass du dich dafür öffnest, dass es noch eine andere Sicht gibt. Dass du bereit und entschlossen bist, diese Sicht für dich zu erfahren, dass du entschlossen bist, zu sehen.

Es ist nicht schlimm, nicht zu wissen, wie das funktioniert, oder was du sehen wirst. Der Verstand kann das nicht erfassen und es ist auch nicht seine Aufgabe. Es gibt ja noch den höheren Anteil in Dir – auch Heiliger Geist genannt – der dir behilflich sein wird.

Alles, was es braucht, ist deine Entschlossenheit, dein dringlicher Wunsch, endlich zu sehen.

Um diesen Wunsch wirklich zu bekräftigen führt »Ein Kurs in Wundern« mit Lektion 20 erstmalig eine Struktur ein, indem er empfiehlt, diesen Wunsch halbstündlich zu bekräftigen.

Dazu könntest du dir einen Wecker stellen, um dich immer wieder daran zu erinnern. Lass deine Entschlossenheit aber nicht in Zwang und Druck ausarten, da du sonst eher das Gegenteil erreichst.

Es ist tatsächlich so, dass diese Leitgedanken Enormes in dir bewirken werden, wenn du sie häufig wiederholst.

Probiere es aus und freue dich auf spannende Erfahrungen.


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Ärger macht hässlich und erhöht das Krebsrisiko

Vielleicht gehörst du zu den Menschen, für die das Thema Ärger/Wut nicht besonders relevant ist. Dann zählst du zu den wahrhaft glücklichen Menschen, denen mit großer Wahrscheinlichkeit Glück, Erfolg, Gesundheit und ein langes Leben beschert sein wird. Wenn du dir mehr Glück, Erfolg oder Gesundheit wünschst, findest du hier 12 verschiedene Techniken, die dir helfen, deinen Ärger – über was auch immer – augenblicklich zu beenden.

Häufiger Ärger kann und wird dein Leben extrem negativ beeinflussen und kann sogar deine Gesundheit zerstören.

Wenn du zu den Menschen gehörst, die sich angeblich niemals ärgern oder gar wütend sind, kann es sein, dass du entweder heilig, oder dir deiner wahren Gefühle nicht wirklich bewusst bist. Bist du schon einmal einem Menschen begegnet, der ständig lächelt und fast immer gut gelaunt zu sein scheint und bei dem du dennoch das Gefühl hast, dass es sich irgendwie nicht richtig anfühlt?

Vielleicht kennst du auch Paare, die sich noch nie gestritten haben und sich dennoch, für den Rest der Welt völlig überraschend, plötzlich trennten.

Ich habe schon mit Klienten gearbeitet, die ständig schwierige Situationen in ihrem Leben erfuhren, und dabei einfach nicht in der Lage waren, so etwas wie eine gesunde Wut zu empfinden.

Gerade spirituell orientierte Menschen, und Menschen die ernsthaft an sich arbeiten, neigen dazu, negative Gefühle, wie zum Beispiel Ärger oder Wut zu vermeiden, wie der Teufel das Weihwasser.

Tatsächlich gehören Ärger/Wut zu den destruktivsten Gefühlen, derer ein Mensch überhaupt fähig ist. Allerdings kann eine gesunde Wut – und vor allem der richtige Umgang damit, aus bestehender Lethargie heraus führen und auch mal als reinigendes Gewitter neue Klarheit schaffen. Umso wichtiger ist es, einen vorteilhaften Umgang damit zu finden.

Wenn du jedoch gelernt hast, Wut, Ärger, Zorn, Groll und ähnliche Emotionen schlichtweg zu unterdrücken, wird diese Energie sich nach innen richten. Früher oder später kommt es dann zu Depression, oder zu Krankheiten, die du dir nicht erklären kannst.


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In folgendem Text erfährst du:

  • woher dein Ärger stammt,
  • wie du konstruktiv mit deinem Ärger/ Wut umgehen kannst,
  • welche negative Auswirkungen Wut/Äger in deinem Leben haben und
  • wie du in Zukunft vermeiden kannst, in Situationen zu kommen, die deine Wut erneut anfachen.

 

Google bringt es ans Licht

Bei der Beschäftigung mit diesem Thema fällt auf, dass viele Menschen sich ihrer eigenen Wut, oder ihres eigenen Ärgers überhaupt nicht bewusst sind. Nimmt man sich einmal die Google Statistik zu Hilfe, so erfährt man, dass der Begriff „Depression“ um ein Vielfaches häufiger gesucht wird (100.000 – 1 Mio mal), als der Begriff Ärger/Wut, geschweige denn „Umgang mit Ärger/Wut“.

Frau hinter einem Mann

Ärger ist IMMER selbst gemacht

Viele Menschen leiden also an den Symptomen ihres Ärgers, ohne sich über ihren Ursprung im Klaren zu sein.

Googelt man „Umgang mit Ärger“, so stellt man fest, dass monatlich etwa 10 -100 Menschen im Internet nach einer Lösung für dieses Problem suchen. Angemessen der Tatsache, dass häufiger Ärger die meisten Menschen regelmäßig befällt, ein nicht sehr erquickliches Ergebnis. Zum gleichen Zeitpunkt suchen etwa 100-1000 Interessenten nach einer Lösung für den Umgang mit schwierigen Menschen. Das bedeutet: Zehnmal soviel! Wenn wir uns ärgern, sind wir eigentlich immer davon überzeugt, dass die Ursache für unseren Ärger irgendwo da draußen liegt. Sicher gibt es kaum jemanden, der das nicht mit einem deutlichen Kopfnicken bestätigen wird.

Die Persönlichkeitsentwicklungsbelesenen werden an dieser Stelle vielleicht sagen, dass dem nicht so ist. „Die Quelle des Ärgers ist immer in mir“. Dann drehen sie sich um und regen sich darüber auf, dass ihnen gerade jemand das letzte Stück Kuchen vom Teller genommen hat.

Wer ist eigentlich Schuld an unserem Ärger?

Wenn wir uns ärgern, bedeutet das automatisch, dass wir uns im Recht fühlen. Und genau dieser Umstand sorgt dafür, dass wir jegliche Eigenverantwortung aufgeben. Der andere ist daran schuld, dass wir uns ärgern.

An dieser Stelle tritt ein weiteres, interessantes Phänomen zu Tage. In Zeiten, in denen die Bücherregale der Bibliotheken vor Selbsthilfeliteratur nur so überquellen, ist es verpönt, den Begriff „Schuld“ in den Mund zu nehmen.

Man sagt heute nicht mehr: „Du bist schuld“. Heute heißt es: „Du machst, dass ich mich schlecht fühle«. Das ist in etwa vergleichbar damit, dass eine Putzfrau heute nicht mehr Putzfrau, sondern Raumpflegerin genannt wird. Ein vornehmerer Begriff, für exakt die gleiche Tätigkeit.

Doch wenn wir bereit sind, einmal genau hinzusehen, dann werden wir feststellen, dass die Begriffe „Schuld“ und „du machst, dass ich mich ärgerlich fühle“ in diesem Zusammenhang vollkommen gleichbedeutend sind.

Um etwas anderes handelt es sich, wenn wir uns selbst schuldig fühlen. Das macht keinen wirklichen Sinn, weil es am Ende niemanden hilft. Hier ist es tatsächlich besser, den Begriff Verantwortung zu benutzen. Doch das ist ein anderes Thema, um das es an dieser Stelle nicht geht.

 

Worüber hast du dich zuletzt geärgert?

  • vielleicht haben deine Kinder mal wieder ihr Zimmer nicht aufgeräumt
  • dein Mann ist zu spät zum Essen gekommen (mal wieder)
  • deine Freundin hat sich schon ewig nicht mehr gemeldet
  • jemand hat eine Beule in deinem Auto verursacht
  • dein Partner ist der Meinung, dass du eine bestimmte Angelegenheit anders regeln solltest
  • dein Chef behandelt dich, wie so oft, von oben herab
  • es regnet schon wieder
  • dein Nachbar hält die Nachtruhe nicht ein
  • der Vater deiner Kinder zahlt zu wenig Unterhalt
  • du kannst mit deiner Mutter einfach nicht vernünftig reden

Sicher fallen dir noch andere Möglichkeiten ein. Natürlich nur, wenn du wirklich ehrlich zu dir bist. Solltest du zu den Menschen gehören, die sich nach eigener Aussage selten bis gar nicht ärgern, dann…

  • hattest du vermutlich eine sensationell tolle Kindheit
  • meditierst du bereits seit mindestens zehn Jahren 3 Stunden täglich
  • bist du potentiell heilig, oder
  • gestehst dir deinen Ärger womöglich einfach nicht ein
  • ist es nicht ausgeschlossen, dass du tatsächlich zu jenen begnadeten Menschen gehörst, die wenig mit diesem Thema zu tun haben. Dann allerdings frage ich mich, warum du diesen Artikel bis hierher gelesen hast.

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Vielleicht hast du bis hierher gelesen, weil du dich selbst zwar selten ärgerst, aber häufig erlebst, dass Menschen sich in deinem Umfeld ärgern. Auch in diesem Fall ist die Energie von Ärger in deinem Leben und ich empfehle dir, unbedingt, dranzubleiben.

Frau mit Dampf aus den Ohren

Zorn hat die Zerstörungskraft eines Hurricanes

Folgen von Ärger, die du nicht wirklich haben möchtest

 

Im Wesentlichen gibt es zwei Faktoren, die das Thema Ärger so brisant machen. Je häufiger du dich ärgerst, desto größer ist die Gefahr, dass dich dieser emotionale Zustand einmal in ernsthafte gesundheitliche Bedrängnis bringt.

Wir alle kennen die Geschichte vom wütenden Manager, der sich derart über eine geschäftliche Fehlentscheidung ärgert, dass er schließlich, vom Herzinfarkt getroffen, in sich zusammensackt. Das ist natürlich eine dramatische und drastische Auswirkung.

Wir alle kennen auch Geschichten, oder sogar persönlich Menschen, die mit zunehmendem Alter immer verbitterter, zorniger, oder zynischer werden. Krankheit ist deren ständiger Begleiter. Es ist mittlerweile wissenschaftlich eindeutig erwiesen, dass zu häufiger Ärger das Leben um Jahre verkürzen kann.

Es gibt noch einen zweiten ganz wesentlichen Aspekt, bei dem du sicherlich bestätigend nicken wirst, der dir aber im täglichen Leben nicht unbedingt im Bewusstsein ist. Sicherlich hast du dich schon einmal mit dem Gesetz der Anziehung auseinandergesetzt. Dieses Gesetz wird gerne zitiert, wenn es um das Thema Manifestation geht. Wenn es darum geht, dass du dir ein schönes, neues, großes und modernes Auto kreierst, dann gibt es hunderte von Anleitungen, die genau beschreiben, wie du dir vorstellen sollst, dass du bereits in diesem neuen Auto sitzt. Durch die Erzeugung der entsprechenden Gefühle sollst du genau die Energie kreieren, die am Ende das neue Auto in dein Leben zieht.

Doch das ist leider nur ein Teil der Wahrheit. Dieses Thema wird ausführlich im TAO-Life Balance Seminar erläutert.

Tao-Life Balance Seminar Banner

In meinen Telefoncoachings erhalte ich immer wieder die Frage: „Warum passiert mir das?“ Gerne wird dann irgendwo in der Kindheit herumgekramt. „Weil meine Eltern mich nie richtig geliebt haben …“, ist dabei eine allseits beliebte Antwort.

Das mag zwar durchaus stimmen, doch hilft es dir in deiner aktuellen Situation nicht wirklich weiter. Vielleicht haben deine Eltern dich tatsächlich nicht sonderlich geliebt. In diesem Fall ist es eine Tatsache, die du nicht mehr wirklich ändern kannst. Es ist also müßig, sich weiter damit zu beschäftigen. Was du brauchst, ist eine Lösung. Hier und Jetzt. Eine Lösung, die

  • dich aus deiner finanziellen Klemme heraus holt,
  • dir hilft, deine Gesundheit wieder herzustellen,
    Eierköpfe

    Die Liebe lauert unmittelbar hinter deinem Ärger

  • wieder Harmonie in deine kaputte Beziehung bringt

Wenn du in deinem Leben in Zukunft mehr positive Dinge erleben möchtest, so ist es wichtig, ab sofort eine neue Energie zu kreieren. Die Aussage: »Ich kann nicht richtig lieben, weil ich das nie wirklich gelernt habe“, können wir dabei leider nicht gelten lassen. Es gibt unzählige Menschen, die in ihrer Kindheit zu wenig Liebe erfahren haben und trotzdem auf einmal feststellten, dass sie ihre Kinder, ihre Haustiere oder einen anderen Menschen tatsächlich abgöttische Liebe entgegenbringen.

Jedes Mal, wenn du dich über irgendetwas in deinem Leben ärgerst, kreierst negative Energie. Diese Energie wird weitere Situationen in dein Leben ziehen, die erneut Ärger erzeugen.

Wenn du dich also wunderst, warum dir bestimmte Dinge im Leben immer wieder widerfahren, frage dich, wann du eine entsprechende Energie produziert hast, und wie du diese möglichst schnell eliminieren kannst. Die Antwort auf diese Fragen findest du im folgenden Text.


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Ärger produziert neuen Ärger

Das fatale an der ganzen Situation ist, dass es sich dabei wahrlich um einen Teufelskreis handelt. Du ärgerst dich und erzeugst dadurch eine Situation, die erneuten Ärger hervorbringt. Also erzürnst du dich erneut und quälst dich damit, dass es noch gar nicht so lange her ist, dass du dich schon einmal auf die Palme hast bringen lassen. Die emotionale Energie beginnt sich zu potenzieren. Auf diese Art und Weise wirst du zunehmend Situationen in dein Leben ziehen, die dein Ärgerpotenzial immer noch weiter steigern.

Wer genau ärgert dich eigentlich?

Kommen wir zu den Gründen, warum Menschen sich überhaupt ärgern.

Schon seit langem planst du mit deinem Liebsten, oder deiner Familie einen Ausflug an den Strand. Du hast in der letzten Zeit viel gearbeitet und benötigst dringend eine Ruhepause. Dir ist bewusst, dass du viel zuviel Zeit in deinem Job verbracht hast und du hast ein schlechtes Gewissen. Dir ist klar, dass das auf Dauer nicht ohne Konsequenzen bleiben wird. Du sehnst dich danach, endlich einmal wieder entspannte Zeit mit deiner Familie zu verbringen.

An einem verlängerten Wochenende ist es dann soweit. Das Auto ist gepackt, sämtliches Equipment für einen erfolgreichen Strandaufenthalt ist erfolgreich verstaut. Du hast dir ein einen Extratag frei genommen und fröhlich startet ihr in Richtung Ostsee. Schon auf dem Weg dorthin stellst du fest, dass die Bewölkung immer weiter zunimmt. Ein Blick auf deine Wetter App zeigt dir, dass es auch in den nächsten drei Tagen (die gesamte Zeit eures Urlaubs) Regen geben wird.

Vorbei der Traum von entspannten Stunden des Badengehens und Sonnenanbetens. Das ist ärgerlich, nicht wahr? Es gibt wohl nur wenige Menschen, die dann sofort umschalten und aus dem geplanten Sonnenbad eine ausgiebige Strandwanderung machen können, ohne dabei ein Gefühl des Ärgers zu empfinden.

Oder, du fährst mit einem neuen Auto, ganz besonders behutsam, aus der Garage heraus. Leider bist du dir noch nicht so richtig über die Größe deines neuen Wagens bewusst, was dazu führt, dass du bei der Ausfahrt das Tor streifst und sich ein hässlicher, langer Kratzer auf dem neuen Lack zeigt. Wer würde sich da nicht ärgern?

*

Du freust dich enorm auf ein paar entspannte Stunden mit deinen Freunden. Leider hat dein Partner/Partnerin seine/ihre Eifersucht nicht im Griff, und mach dir subtile Vorhaltungen. Du erlebst das nicht zum ersten Mal, und merkst, wie deine gute Laune zusehends schwindet.

Gründe für Ärger gibt es jeden Tag wahrlich genug. Selbst Liedtexte („Selbst der Frömmste kann nicht in Frieden leben, wenn es seinem bösen Nachbarn nicht gefällt“) sprechen über dieses leidige Thema.

Wenn auch die persönliche Ärgerschwelle bei jedem sehr unterschiedlich ist, kann sich doch sicher niemand ganz von dieser Emotion freisprechen.

Werden einige Menschen sehr schnell ärgerlich, so muss bei anderen
Zeitgenossen schon einiges zusammenkommen, um dieses unangenehme Gefühl erzeugen.

wütender Smiley

Das Geheimnis: Form ist Leere

Wenn du die obigen Beispiele aufmerksam gelesen hast, so ist dir dabei gegebenenfalls aufgefallen, dass immer äußerer Grund für den Ärger vorliegt. Weil dies und jenes geschehen ist, entscheiden wir uns irgendwann, uns zu ärgern.

Dabei gibt uns die Sprache bereits einen wertvollen Hinweis auf die Ursache des Ärgers. Aus »der, die oder das ärgert mich« wird nämlich ganz schnell: »Ich ärgere mich«.

Natürlich gibt es auch andere Situationen. Du hast die teure chinesische Vase vom Sockel gestoßen und wirst daraufhin fürchterlich ärgerlich über dich selbst. Auch in diesen Fällen geschieht es nicht selten, dass wir automatisch versuchen, die Schuld (Verzeihung: Zuständigkeit) woanders zu suchen. „Hätte mein Chef mich heute fair behandelt, wäre ich sicherlich nicht so fahrig gewesen und hätte besser aufgepasst.“ Wer würde dem nicht zustimmen, eine solche Situation als ärgerlich zu bezeichnen!?

Vielleicht ist es tatsächlich so, dass du heute eine schlechte Erfahrung hattest. Der Chef war ungerecht, die Kinder zu laut, du hast schlecht geschlafen und das Wetter schlägt dir auch auf das Gemüt. Reichlich Gründe, um tatsächlich fahrig zu werden.

Erster Grund für deinen Ärger: Eine andere Vorstellung

Eine Situation, mit der du konfrontiert wirst, entspricht nicht deinen Vorstellungen. Das ist etwas, das uns im Leben immer wieder begegnen wird.

  • Das Wetter ist entweder zu heiß, zu nass, oder zu kalt. Die meisten Menschen verfügen nur über eine sehr geringe Temperaturspanne, bei der sie sich tatsächlich wohlfühlen.
  • Es ist allgemein bekannt, dass die meisten Kinder mit der genetischen Prägung auf die Welt kommen, laut zu sein und ihr Zimmer nicht aufzuräumen.
  • Viele Männer tragen ein Gen in sich, dass es ihnen förmlich verbietet, sich an Hochzeits- und Geburtstage zu erinnern.
  • Der Umstand, dass Frauen meist emotionaler als Männer sind, bedeutet noch lange nicht, dass sie auch gelernt haben, konstruktiv mit ihren Gefühlen umzugehen. Was so manchen Mann in ärgerliche Verzweiflung treibt.
  • Die Benzinpreise steigen mal wieder.
  • Die Bundeskanzlerin trifft ständig Entscheidungen, die wir einfach nicht gutheißen können.

Diese Liste könnten wir sicherlich endlos fortführen.

Die meisten Menschen haben enorme Schwierigkeiten, das Leben einfach so zu nehmen, wie es ist. Wir alle tragen bestimmte Vorstellungen mit uns herum, wie die Dinge sein sollten. Sobald sie sich anders entwickeln, empfinden wir ein inneres Unbehagen. Unsere Komfortzone wird traktiert. Es wird einfach ungemütlich. Und wer ärgert sich nicht, wenn er sich gerade auf der Couch gemütlich gemacht hat, und in diesem Moment die Nachbarin zum fünftenmal klingelt, weil sie noch eine Zutat für ihren Kuchen benötigt?

Vielleicht findest du dich bei einigen dieser Beispiele nicht wieder. Es ist nur eine Frage des Themas und der persönlichen Reizschwelle, wann es auch dich erwischt.

Zweiter Grund für Ärger: Im Recht sein wollen

Der zweite Grund für Ärger geht schon ziemlich ans Eingemachte. Er fordert, dass du wirklich bereit bist, in den Spiegel zu sehen und zu überprüfen, ob deine Betrachtungsweise wirklich sinnvoll ist.

Insbesondere im Umgang mit anderen Menschen sind wir im Allgemeinen davon überzeugt, uns richtig und korrekt zu verhalten. Leider sehen die anderen das oftmals ganz anders.

Du erzählst deinem Liebsten, dass die Kassiererin dich völlig zu Unrecht sehr herablassend behandelt hat. Anstatt Mitgefühl zu ernten, erlebst du, wie dein Partner Partei für die Dame ergreift. „Sie musste doch so handeln, du warst auch nicht besonders nett zu ihr …«. Du hattest gehofft, dass dein Herzblatt dir zustimmt. Tut er aber nicht. Schon zielt es wieder auf dieses oft schwer zu bändigende Gefühl von Ärger. Du bist überzeugt, dass du dich mit der Kassierin korrekt verhalten hast. Du hast dir eine Bestätigung von deinem Partner gewünscht, die er dir aber nicht gibt.

*

Mal wieder kommt dein Herzblatt zu spät zum Abendbrot. Du bist gekränkt, weil deine kostbaren Speisen schon wieder kalt geworden sind und er anscheinend überhaupt nicht wertschätzt, wie viel Arbeit du dir jeden Abend mit dem Essen machst. Als du ihn darauf ansprichst, erwidert er entnervt, dass er ja schließlich das Geld verdient und überhaupt erst dafür sorgt, dass du die tollen Zutaten aus dem Biomarkt kaufen kannst.

Eine klassische Pattsituation. Von ihrem jeweiligen Standpunkt aus gesehen, fühlen sich beide Parteien im Recht. Beide fühlen sich nicht wertgeschätzt. Wer ist in einer solchen Situation wirklich bereit, nachzugeben?

Zähne bleckende Frau

Wut kann dich in deine Kraft bringen – oder alles zerstören

Schwieriger wird es schon, nachdem sich ein handfester Streit entwickelt hat. Oft können die beiden Kontrahenten sich gar nicht mehr daran erinnern, was eigentlich der Auslöser des Streits war. Zunächst begann der Konflikt mit einem kleinen Ärgernis, das sich dann immer weiter entwickelte. Ein Punkt kam zum nächsten und keinem der beiden ist bewusst, dass es die ganze Zeit nur darum ging, Recht zu bekommen.

Da hilft auch die weise Aussage: „Willst du Recht oder Partnerschaft?“ Nicht wirklich weiter. Unser Ego befürchtet dann nämlich gleich, dass wir in einer Beziehung ständig auf unser Recht verzichten müssen. Eine kaum erträgliche Vorstellung.

Grund drei für Ärger: Das Gesetz der Anziehung

Wenn du das Gesetz der Anziehung kennst, dann weißt du auch, dass du mit großer Wahrscheinlichkeit die aktuelle Situation, die dir Ärger bereitet, unbewusst angezogen hast.

Interessant wird es, wenn wir diese Aussage einmal wirklich zu Ende denken. Wenn das Gesetz der Anziehung wirklich gilt, so muss es immer und ohne jede Ausnahme gelten. Das ist nun mal eine typische Eigenschaft universaler Gesetze.

Und das bedeutet im Klartext, dass du jede (!) Situation die dich in Ärger versetzt, selbst angezogen hast.

Tina hat einen fürchterlichen Beziehungskrach hinter sich. Sie ist wütend über ihren Partner und ärgert sich heftig während ihrer gesamten Fahrt mit dem Auto zu ihrer Mutter. Mitten in der Fahrt gerät sie in ein kräftiges Unwetter. Der Regen und der Sturm sind so stark, dass sie nur noch im Schritttempo vorankommt.

Hat sie dieses Unwetter erzeugt? Sicher nicht. Aber gemäß dem Gesetz der Anziehung können wir davon ausgehen, dass ihr Unterbewusstsein dafür sorgte, dass sie zum entsprechenden Zeitpunkt am entsprechenden Ort war. Zu ihrem ursprünglichen Ärger ist jetzt noch ein zweites Ärgernis, das fürchterliche Unwetter, hinzu gekommen.

Ein faszinierendes Beispiel erlebte ich vor einigen Jahren, als ich mit einer Bekannten im Auto unterwegs war. Auch wenn es sich hier nicht um das Thema Ärger handelt, zeigt es doch deutlich das Gesetz der Anziehung auf.

Sie saß am Steuer und wir waren etwa 2 Stunden von einem größeren Tunnel entfernt. Da machte sie mich darauf aufmerksam, dass wir unbedingt vor diesem Tunnel die Plätze tauschen müssten. Auf meine Frage warum, antwortete sie mir, dass sie Angst hatte, mit dem Auto durch einen Tunnel zu fahren. Ich versuchte sie zu beruhigen und sagte ihr, dass wir das gemeinsam schon bewältigen werden.

So hatte sie ja auch die Chance, ihre Angst erfolgreich zu bewältigen. (Männer wieder…). Ich fragte sie, was denn schlimmstenfalls passieren könne. Ihre Antwort: „Ich weiß nicht wirklich, aber es könnte ja ein Lkw im Tunnel umstürzen.“

Ich lachte und sagte ihr, dass ich schon unzählige Male durch diesen Tunnel gefahren war und dabei noch nie einen umgestürzten Lkw erlebt hatte. So entschieden wir uns, dass sie am Steuer bleiben würde.

Ihre Nervosität war ihr deutlich anzusehen. Immer wieder redete ich beruhigend auf sie ein. Als wir den Tunnel erreichten, stellten wir fest, dass mehrere Fahrspuren gesperrt waren. Was war passiert? Kaum zu glauben aber wahr: Auf einer der gesperrten Spuren lag tatsächlich ein umgestürzter Lkw.

*

Ein Thor, der hier noch an Zufall glaubt. Auch hier geht es nicht darum, dass sie – durch ihre emotionale Kraft – den Lkw zum Umstürzen gebracht hatte. Ihre intensiven Emotionen sorgten durch das Gesetz der Anziehung lediglich dafür, dass sie genau zu diesem Zeitpunkt die Röhre erreichte, als dieser Unfall gerade geschehen war.

Hätten wir die Plätze getauscht, wäre die Wahrscheinlichkeit sehr groß gewesen, dass wir ohne weitere Behinderung durch den Tunnel gekommen wären. Weil dann kein Lkw umgestürzt wäre? Nein, natürlich nicht. Vielleicht wäre ich einfach schneller gefahren, und wir hätten die Gefahrenstelle noch vor dem Unfall passiert. Vielleicht hätten wir bei dem Fahrerwechsel aber auch eine Pause eingelegt und wären entsprechend später, die Spur wäre schon wieder freigeräumt gewesen, angekommen.

Zwar geht es in diesem Fall nicht um das Gefühl des Ärgers, aber es ist ein gutes Beispiel für das Gesetz der Anziehung. Viele Menschen beschäftigen sich mit diesem Gesetz nur, wenn Sie etwas bestimmtes manifestieren wollen. Dabei wundern sie sich, wenn auf ihrem Weg zum Ziel immer wieder Dinge schief laufen. Nicht selten heißt es dann: „Es soll sicher nicht so sein«. In den meisten Fällen handelt es sich bei Schwierigkeiten nicht um Gotteswille, der nicht möchte, dass wir in eine bestimmte Richtung gehen, sondern vielmehr um unbewusste Emotionen, die scheinbar ihr „Spiel“ mit uns treiben.

Was bedeutet das für unser Ärger Thema?

Wann immer du dich in der Vergangenheit über irgendetwas geärgert hast – und dabei ist es egal, wie groß oder klein der Ärger war – hast du vorher einen Samen gesät.

Im Laufe der Zeit geht dieser Samen auf und produziert unweigerlich eine weitere Situation, die zu Ärger führt.

Oft wundern wir uns, dass uns immer wieder Missgeschicke geschehen, obwohl wir doch schon seit vielen Jahren an uns arbeiten. Das liegt schlicht und einfach daran, dass wir in der Vergangenheit unendlich viele Samen gesät haben, die oft eine lange Zeit brauchten um sich zu ihrem vollen Potenzial auszuwachsen. Dann trifft uns plötzlich von irgendeiner Seite her der Schlag und wir fragen uns verzweifelt, woher das schon wieder kommt.

Dabei ist es nicht wichtig, ob du damals deinem Ärger lauthals Geltung verschafft, oder ob du das Ganze gedanklich für dich selbst abgemacht hast. Ärger ist ein Gefühl, ist eine Energie. Und diese hat ihre Wirkung.

Gerade Menschen, die sich ihres Ärgers nicht bewusst sind, geraten schnell in die Falle dieser Anziehungskraft.

Nie wieder Ärger – ist das möglich?

Mann liegt auf dem Rücken

Wer gutes sät, wird gutes ernten

Um dich in Zukunft weniger zu ärgern und vor allem weitere Situationen zu vermeiden, die dich ärgern könnten, findest du im folgenden 12 erprobte Techniken, die deinen Kreislauf aus Ärger und unangenehmen Situationen, Misserfolg und schlechten Beziehungen endgültig durchbrechen werden. Es lohnt sich wirklich, dir diese Regeln auszudrucken und sie eine Zeit lang mitzuführen, damit du sie in der akuten Situation wieder parat hast. Am Ende findest du eine Zusammenfassung dafür.


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Raus aus dem Ärger – so funktionierts

Technik Nr. 1: Die Schocktherpie

Bei dieser Technik handelt es sich um eine Empfehlung, die ich selbst noch nicht wirklich ausprobiert habe. Aber sie macht durchaus Sinn. Schau, ob es für dich durchführbar erscheint.

brennende Chilischote

Chili: Der Schock, der aus den Ärger führt

Es geht darum, möglichst schnell aus dem kritischen Kreislauf von entstehendem Ärger auszusteigen, bevor dieser sich in größeren Explosionen entlädt. Der „Experten“-Tipp lautet: Beißen sie auf eine Chilischote, oder nehmen Sie sofort eine kalte Dusche.

Nicht, dass ein solches Vorgehen keine Wirkung zeigt, stellt sich jedoch die Frage, wie wir im Notfall schnell an eine kalte Dusche (inclusive Handtuch) kommen. Eine Chillischote im Handgepäck scheint mir da schon durchführbarer.

Es geht darum, dass du dich durch einen kräftigen Schock vom aufkeimenden Gefühl des Ärgers ablenkst. Und wenn du Chilischoten magst – warum nicht? Sie fördern auf jeden Fall die Durchblutung und sollen auch das Krebswachstum hemmen. Wenn du den Schock überlebst, wirst du also immer mit einem positiven Effekt rechnen können.

Unsere emotionalen Reaktionen unterliegen einem lange angelernten Automatismus. Jeder hat das schon einmal erlebt. An einem bestimmten Punkt ist jedem von uns schon einmal die Hutschnur geplatzt. Dann hilft auch keinerlei Vernunft mehr weiter. Aus Ärger wird Wut, die wiederum häufig in zerstörerischen Worten oder Verhalten enden.

Deshalb ist es enorm wichtig, dass du lernst, auf die ersten Anzeichen aufkeimenden Ärgers zu achten und sofort darauf zu reagieren. Die dir verbleibende Zeit beträgt nicht mehr als zwei oder 3 Sekunden. Je schneller du reagierst, desto höher darf die Wassertemperatur, bzw. desto weniger scharf braucht die Chilischote zu sein.

Eine wesentlich angenehmere Variante, als eine kalte Dusche, oder eine scharfe Chilischote, ist die Variante, dir ein deutliches, innerliches, oder auch lautes »Stop« zu zurufen. Dabei ist es vollkommen egal, ob du in diesem Moment davon überzeugt bist, einen wirklichen Grund für deinen Ärger zu haben, oder nicht.

Menschen, die auf andere wütend sind, sind immer der Überzeugung, dass ihr Ärger begründet ist. Wie wir weiter unten noch sehen werden, ist dieser Standpunkt so gut wie nie haltbar. Doch in einer akuten Notsituation wirst du sicherlich nicht über genügend Nerven verfügen, dir weitergehende,  Gedanken zu machen.

Denke im akuten Fall einfach daran, dass er gar – egal ob berechtigt oder nicht – einfach nur eine sehr ungesunde Emotion ist, die für Falten in deinem Gesicht sorgt, dein Leben verkürzt und garantiert weiteres Öl ins Feuer gießen wird.

Alles was jetzt zählt, ist, aus dieser negativen Energiewelle so schnell wie möglich auszusteigen. Sage dir selbst (laut oder leise) ein deutliches und energisches „Stopp!“.

Dies wird zunächst den emotionalen Automatismus unterbrechen. Erinnere dich daran, dass, wenn du jetzt weiterhin in deiner ärgerlichen Energie verbleibst, du durch das Gesetz der Anziehung bedingt, eine weitere unangenehme Situation heraufbeschwören wirst.

Ist allein dieser Gedanke es nicht wert, immer, überall und zu jeder Gelegenheit auf deinen egal wie auch immer berechtigt scheinenden Ärger zu verzichten?

Nun, da du dir die entscheidende emotionale Pause verschafft hast, nimmst du dir die restlichen, noch folgenden Techniken vor und beamst dich wie Captain Kirk vom Raumschiff des Grolls auf den Planeten Eden.

Technik Nr. 2: Form ist Leere

Hierbei handelt es sich weniger um eine anzuwendende Technik, als vielmehr um eine neue innere Einstellung, die dein Leben in eine positive Richtung lenken wird.

Buddha

Buddha lächelte, und die Welt veränderte sich

In der buddhistischen Tradition gibt es eine elementare Aussage, die lautet: „Form ist Leere“. Was bedeutet das schon wieder?

Vereinfacht gesagt bedeutet diese Aussage, dass nichts, was in dieser Welt geschieht, eine besondere Bedeutung hat. Alle Formen sind leer, haben keine spezielle Bedeutung. Alles hat nur die Bedeutung, die wir ihm geben. Der Begriff „Form“ steht für Dinge, Situationen und andere Menschen.

Alle Probleme, derer wir gewahr werden, resultieren einzig aus unserem intensiven Bedürfnis heraus, den Dingen eine Bedeutung zu geben. „Warum passiert mir das? Das muss mir doch etwas Bestimmtes sagen«. »Das ist gut, schlecht, suboptimal«.

„Die Tatsache, dass ausgerechnet jetzt eine Sonnenfinsternis herrscht, ist bestimmt ein göttliches Zeichen.« Wobei dieses je nach Veranlagung/ Wunschvorstellung positiv oder negativ ausgelegt werden kann.

Der menschliche Verstand kann gar nicht anders, als den Dingen eine Deutung oder eine Bewertung zu verpassen. Selbst Menschen, die von sich behaupten, neutral zu sein, bewerten ständig, sind sich dessen aber nicht bewusst.

Was immer du wahrnimmst, ist nichts anderes ist als eine Projektion deines Geistes. Ein Kurs in Wundern formuliert es in Lektion 325 so:

»Alle Dinge, von denen ich denke, dass ich sie sehe, spiegeln Ideen wider.«

Das bedeutet im Klartext: Wenn du davon überzeugt bist, dass du eine gute Entscheidung getroffen hast, dann wirst du eine zu diesem Zeitpunkt auftretende Sonnenfinsternis als positives göttliches Zeichen bewerten. Wenn du allerdings starke Angst vor einer falschen Entscheidung hast, dann wirst du die gleiche Sonnenfinsternis dergestalt interpretieren, dass du diesen Weg lieber nicht gehen solltest. Es ist alles eine Frage der Interpretation.

Was hat eine Sonnenfinsternis mit unserem Ärger-Thema zu tun? Ganz einfach. Was immer du da draußen wahrnimmst, wird auf eine bestimmte Art und Weise von dir interpretiert. Je nach deiner Interpretation kommt es zu positiven oder negativen Reaktionen deinerseits.

So etwas wie eine objektive Realität gibt es nicht.

Du siehst, wie eine Mutter ihr junges Kind anschreit: „Verdammt noch mal, bleib endlich stehen!“ Du hörst ihre Worte und denkst vielleicht bei dir, dass diese Mutter einen äußerst unhöflichen Umgangston mit ihren Kindern pflegt. Du bist überzeugt, dass auch diese Kinder, wenn sie einmal groß sind, entsprechend unhöflich sein werden.

Zwischen dir und dem Kind befand sich jedoch eine kleine Hecke, die verhinderte, dass du erkennen konntest, dass das Kind gerade im Begriff war, auf die Straße zu laufen, auf der sich mit hoher Geschwindigkeit ein Fahrzeug näherte. Erst, als du die gesamte Situation überschautest, wurde dir klar, dass die Mutter einfach nur in heller Aufregung war und deshalb nicht mehr besonders auf Ihre Wortwahl geachtet hat.

Die gleiche Situation (Form) und völlig unterschiedliche Interpretationen.

Buddhistisches Qi Gong

Solange wir also Situationen auf die ein oder andere Art bewerten, laufen wir immer Gefahr, einer Fehlinterpretation zu unterliegen. Die Aussage: „Form ist Leere“, erinnert uns immer wieder daran, dass Situationen an sich keinerlei Bedeutung haben.

Dein Chef hat dich heute wieder einmal mit neuen Aufträgen zugeschüttet. Es ist ihm anscheinend völlig egal, dass du bereits ungezählte Überstunden angehäuft hast. Du empfindest ihn als unmenschlich und ärgerst dich darüber, dass er anscheinend keine Augen für dein Problem hat.

Was du nicht weißt, ist, dass sein Kind schwer krank ist, und diese Aufträge unbedingt so schnell wie möglich abgearbeitet werden müssen, damit sie genügend Geld in die Firmenkasse spülen, das er dringend für die teure Spezialbehandlung seines Nachwuchses benötigt.

Ist dein Chef nun unmenschlich, oder wird er einfach durch seine berechtigte Sorge gesteuert?

Übe dich immer wieder darin, die Leere in allen zu sehen, was du beobachtest.

Das erfordert natürlich Übung und Training. Eine hervorragende Platform dafür ist das TAO-Life Balance  Schweigeseminar.

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Äußeres Schweigen wird zu innerem Schweigen, wodurch die Reinheit und der immerwährende Frieden deines Geistes hervortreten

Technik Nr. 3: Vergebung

Zu den elementarsten Techniken in der Bewältigung ungesunder Ärgerenergie gehört der Bereich der Vergebung. »Ein Kurs in Wundern« geht sogar soweit zu behaupten, dass Vergebung der einzige Grund ist, aus denen wir hier auf der Erde weilen. Das ist natürlich eine gewaltige Aussage, die zu erklären hier nicht der Platz ist.


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Lernen ist, wie schwimmen gegen den Strom: wer aufhört, treibt zurück!

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Vergebung – einmal anders!

 Vergebung bedeutet nicht im geringsten, etwas zu entschuldigen, was ein anderer getan hat.

Vergebung auf dieser Basis ist nichts anderes, als eine Form von Schuldzuweisung. „Du hast zwar dies und jenes getan, was nicht rechtens war, aber ich verzeihe dir.“ Wenn du behauptest, dass jemand dich mit seinen Worten verletzte, dann ändert das nichts an der Tatsache, dass du derjenige bist, der das Gefühl Ärger mit sich herum trägt.

Vergebung in dieser Form, wird lediglich zu einer Vergrößerung deines Egos führen. Du bist der Großzügige, der sich über die andere Person erhebt. Damit bist du im Recht und der Andere im Unrecht. Das mag auf die Verletzung von Verkehrsregeln zutreffend sein. Doch erinnere dich an dieser Stelle bitte an den dritten Grund für Ärger. Die Tatsache, dass du von jemand verletzt wirst, muss gemäß dem Gesetz der Anziehung zwingend bedeuten, dass auch du schon einmal jemand verletzt hast. Das kann verbal oder auch nur gedanklich erfolgt sein.

Es wäre friedlicher, menschlicher und lösungsorientierter, wenn du davon ausgehst, dass du zu irgendeinem Zeitpunkt (den du meist schon vergessen haben wirst) den Samen für diese Situation gesät hast. Eigentlich gibt es somit gar nichts zu vergeben.

Viele Menschen haben enorme Schwierigkeiten , diese Aussage zu verstehen. Wenn du Vergebung nie gelernt hat, wird es nicht möglich sein, auf Dauer Frieden zu finden.

Eine gute Einstiegshilfe hierzu vermag das hawaiianische Konzept des ho`oponopono zu vermitteln. Allerdings ist es auch hier sehr wichtig, den Begriff Vergebung in diesem vorgestellten Sinne zu definieren.

Während einer telefonischen Sitzung geleite ich dich durch ein intensives Vergebungsritual, welches dir helfen wird, auch mit deinem schlimmsten Feind Frieden zu schließen.

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Schluss mit Leid – Hilfe ist nur eine Telefonnummer entfernt!

Technik Nr. 4: Das Wunder des Mitgefühls

Konzentriere dich auf Liebe, Güte und Mitgefühl. Dieser Weg scheint in Anbetracht einer ärgerlichen Situation sehr weit hergeholt zu sein.

Während meiner Telefoncoachings frage ich meine Klienten häufig, wie es wohl der Person geht, von der sie sich angegriffen fühlen. Dabei erhalte ich eindeutig immer die gleiche Antwort: „Wahrscheinlich geht es ihr nicht sehr gut.“

Das ist genau richtig. Ein Mensch, dem es gut geht, der sich geliebt fühlt und in seiner Mitte weilt, würde niemals auf die Idee kommen, einem anderen Menschen Ärgernis zu bereiten.

Was braucht der scheinbare Angreifer also am meisten? Richtig: Liebe, Güte und Mitgefühl. Versuche, über verletzende Worte hinweg zu hören und schau hinter die Kulisse. Das ist gar nicht so schwer, wie du vielleicht glaubst. Du könntest zunächst damit anfangen, andere Menschen zu beobachten, die sich gerade nicht sehr angenehm verhalten, mit denen du aber gerade nicht direkt etwas zu tun hast. Vielleicht zwei Nachbarn, die sich streiten, das Gespräch zweier Kollegen, oder die Unterhaltung zwischen deiner Schwester und Eurer Mutter.

Wie wäre es mit der gestressten Kellnerin, die ihre Bestellungen nur sehr unwirsch entgegennimmt und für die verschiedenen Gäste weder ein Lächeln, noch ein freundliches Wort übrig hat? Solange sie noch nicht an deinen Tisch gekommen ist, wird es dir leicht fallen, sie neutral zu beobachten, da du nicht befürchten musst, persönlich durch unfreundliches Verhalten betroffen zu sein.

Versuche herauszufinden, wie es ihr tatsächlich geht. Auf den ersten Blick siehst du heruntergezogene Mundwinkel, fehlende Freundlichkeit. Wenn du genauer hinsiehst, stellst du vielleicht fest, dass das Lokal vollkommen überfüllt, und die Dame völlig überfordert ist. Vielleicht ist dir auch aufgefallen, dass sie in einem kurzen Moment an dem sie sich unbeobachtet glaubte, zum Taschentuch griff und sich die Augen trocknete. Bei genauerem Hinsehen fällt dir auf, dass sie traurig ist.

Plötzlich wird dir klar, dass die Dame Mitgefühl braucht und nicht noch einen quängelnden Gast, der sich darüber beschwert, dass sie zu langsam ist. Du wirst ihr, und auch dein eigenes Herz, erreichen, wenn du ihr ein paar aufmunternde Worte zukommen lässt, auch wenn dein Steak nicht, wie gewünscht durch ist, sondern noch vor Blut trieft.

*

Neulich stand ich in einer langen Schlange einer Crepes-Bude. Aufmerksam beobachtete ich die Köchin, die, während sie ihre Kunden bediente, diese nicht ein einziges mal ansah. Ihre Mundwinkel waren weit nach unten gezogen und man hatte nicht das Gefühl, dass sie besonders positiv gestimmt war. Auch ihre Begleitung, womöglich ihr Enkel, tat es ihr gleich und verzog nicht ein einziges Mal sein Gesicht zu einer zumindest versucht freundlichen Grimasse. 
Als ich mir so überlegte, dass eine solch negative Ausstrahlung sich ja auch auf die zubereitete Speise auswirkt, wollte ich mich schon wieder aus der Schlange entfernen. Die beiden waren wahrlich kein angenehmer Anblick. 
Doch dann entschied ich mich, es auf einen Versuch ankommen zu lassen. Als ich mit meiner Bestellung an die Reihe kam, bemerkte ich: „Sie arbeiten aber auch richtig im Akkord.“ Schon fast verwundert sah die Köchin auf und ein Lächeln huschte durch ihr Gesicht. „Ja, da haben sie Recht. Das ist schon ziemlich anstrengend hier.“
Irgendwie hatte ich das Gefühl, als wäre ein Licht in der kleinen Crepes-Bude angegangen.

Mitgefühl kann ganz einfach sein und Großes bewirken.

*

Technik Nr. 5: Akzeptiere, was ist.

Diese Regel gehört zu den grundlegendsten Regeln für das Leben überhaupt. Egal, welche Technik du in Zukunft anwendest, egal, was du in Zukunft versuchst, um ein besseres Leben zu führen.
Menschen, die sich persönlich weiterentwickeln wollen, übersehen dabei häufig, dass sie bei ihren ständigen Versuchen, alles Mögliche zu „transformieren“, oder zu „heilen“, oft einen enormen Widerstand aufbauen, der jeglichen Fortschritt verhindert.

Eines solltest du stets bedenken: Die Dinge sind, wie sie sind. Da wirst du auch mit den tollsten schwarz-, weiß- und regenbogenfarbenen, magischen Spezialmanifestationstechniken nichts dran ändern.

*

„Neulich ist mir in der Küche eine Porzellanschale auf dem Boden zerschellt. Ich habe mehrere Dinge probiert, um damit umzugehen.

Zunächst habe ich liebevoll auf die Schale eingeredet, mich bei ihr dafür entschuldigt, dass ich sie nicht richtig gehalten habe und sie freundlich gebeten, doch wieder heil zu werden. Es hat nicht funktioniert.

Die Scherben sind IN DIR

Anschließend machte ich ihr klar, dass sie doch eigentlich selbst daran schuld ist, nun so zertrümmert am Boden zu liegen. Warum hat sie auch soviel gewogen und warum ist ihre Oberfläche so glatt, dass es nur eine Frage der Zeit war, dass so etwas passiert? Als auch das nichts fruchtete, wendete ich Frenzel`s spezielle Vergebungstechnik an. Ich segnete die zerstörte Schale, bat Gott um Führung und meditierte drei Tage und Nächte lang. Am Ende lagen die Scherben immer noch auf dem Küchenboden zerstreut herum.

Als ich ein wenig Innenschau betrieb, bemerkte ich auf einmal, wie sich eine gehörige Menge Ärger in mir darüber angestaut hatte, dass nichts von meinen famosen, spirituellen Wegen geholfen hatte.

Also begann ich, tief zu atmen. Ich spürte dem Ärger in mir nach, nahm ihn einfach nur wahr und bemerkte, wie ich mit jedem Atemzug ruhiger wurde. Dann nahm ich den Besen und die Kehrschaufel und beseitigte das Problem“.

*

Es geht nicht um die zerbrochene Vase, sondern, wie du damit umgehst.Das Problem ist weniger, dass uns jemand beschimpft, beleidigt und vielleicht sogar betrügt. Das Problem ist einzig und allein unser Ärger darüber.

Angenommen, jemand beschimpft dich auf üble Art und Weise. Was sagt das aus? Möglicherweise, dass du etwas falsch gemacht hast. Dann entschuldige dich, korrigier die Situation, so weit möglich, und denk nicht weiter darüber nach.

Vielleicht hat dich jemand um eine Summe Geld betrogen. Das ist ein Fakt. Du kannst dich ärgern, was dieser unangenehmen Situation weitere, negative Energie hinzufügt. Oder du überlegst dir, wie du das fehlende Geld, wieder (irgendwo) auftreiben kannst. Dafür brauchst du einen klaren und von Ärger ungetrübten Geist.

Wenn du eine Situation schnellstmöglich wieder korrigieren möchtest, ist der erste Schritt die Akzeptanz. Es ist geschehen und nicht mehr zu ändern. Was ist der nächste Schritt?


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Technik Nr. 6: Finde das Bonbon

Wir alle wissen, dass jede Münze zwei Seiten hat. Und das bedeutet zwingend, dass die Situation, über die du dich gerade ärgerst, auch etwas gutes haben MUSS.

Jetzt wird es richtig spannend.

  • Wie kann es gut sein, wenn dir jemand etwas gestohlen hat?
  • Wie kann es etwas Gutes daran geben, wenn dir jemand eine Beule ins Auto gemacht hat?
  • Wie kann es gut sein, wenn jemand dich als großen Horn…(ichhabdasWortvergessen) tituliert hat?
  • Wie kann es gut sein, wenn es fast den ganzen Sommer über geregnet hat und nun an einem deiner ganz wenigen freien Tage schon wieder dunkle Wolken über den Horizont ziehen?

Ein paar mögliche Antworten:

  • Wenn dir jemand etwas gestohlen hat, bedeutet es, dass du eine alte Schuld ausgleichst. Irgendwann in deinem Leben warst du selbst nicht ehrlich. Das Gesetz der Anziehung bringt dir immer alles zurück. Es ist nur eine Frage der Zeit.
    Du kannst es also so sehen, dass ein Teil deiner negativen Saat nun aufgegangen und damit erledigt ist. Außerdem erinnert dich dieser Umstand daran, dass es vielleicht wieder einmal Zeit ist, zu prüfen, ob du positive Samen säst.
  • Jemand hat dir eine Beule ins Auto gefahren. Anstatt dich zu ärgern, könntest du darüber nachdenken, warum du so unaufmerksam warst. An einer Beule sind nämlich immer zwei beteiligt. Was hat dich so abgelenkt, dass du nicht ganz bei der Sache warst? Was gibt es in deinem Leben noch zu klären? Vielleicht lernst du durch die Beule aber auch jemand kennen, der ganz besonders großzügig ist, deinen Schaden ersetzt und noch 500 Euro »Schmerzensgeld« freiwillig drauf legt.

  • Wenn jemand dich als Horn(wiewardasWortnochmal?) tituliert, dann weißt du, dass es da einen Menschen in deiner Nähe gibt, dem es nicht gut geht. Eine gute Gelegenheit, um deinen Mitgefühlssinn wieder einmal zu trainieren.

  • Wenn es ständig regnet und du zuwenig Sonne bekommst, ist vielleicht die Frage berechtigt, ob du genug für dich sorgst. Hast du wirklich alle Gelegenheiten genutzt, um genügend Sonne zu bekommen? Hast du zuviel gearbeitet? Stelle dir konstruktive Fragen, die deine Situation verbessern.

Mache es dir zur Regel, an jeder noch so ärgerlichen Situation etwas Gutes zu finden. Und wenn du richtig gut bist, findest du zu jedem ärgerlichen Schurrmurr(das ist norddeutsch) mindestens drei Varianten, warum genau diese Sachlage auch etwas Gutes an sich hat.

Technik Nr. 7: Trost finden

Es ist, wie es ist. Dinge geschehen und man kann sie nicht rückgängig machen. Es handelt sich hierbei schlichtweg nur um Fakten. Genauer gesagt, um leere Formen (siehe oben). Wenn jemand der Meinung ist, dass du der größte Versager auf dieser Erde bist und es dir in aller Deutlichkeit vor den Kopf geworfen hat, dann kannst du diese Äußerung nicht rückgängig machen. Selbst, wenn er sich dafür entschuldigt, wird immer noch ein fader Beigeschmack bleiben.

Nun mag es einen kleinen aber interessanten Trost für dich geben. In den meisten Fällen sind wir ja ziemlich überzeugt davon, dass der andere im Unrecht ist. Sind wir ganz ehrlich zu uns selbst, müssen wir uns häufig eingestehen, dass die Sachlage nicht wirklich so klar ist. Es könnte auch sein, dass wir selbst uns auf dünnem Eis bewegen.

Wenn dein Gegenüber zum Beispiel behauptet, dass du ein großer Loser bist, dann könnte es natürlich sein, dass er Recht hat. In diesem Fall lohnt es sich nicht wirklich, sich zu ärgern, es wird einfach keine Hoffnung mehr für dich geben und es wäre eine gute Idee, wenn du dich für die nächste Marsmission bewirbst. Nur weg von hier…

Sollte dieser ungehobelte Klotz jedoch falsch liegen, dann kannst du dir gewiss sein, dass er sich mit dieser Äußerung ebenfalls negative Energie aufgebaut hat. Und diese wird unweigerlich auf ihn zurückfallen. Du weißt ja: »Kleine Sünden straft der liebe Gott sofort, große dauern etwas länger.«

Es geht hier nicht darum, dass du dem anderen die Pest an den Hals wünschst, aber es kann durchaus helfen, sich daran zu erinnern, dass die andere Person schlechte Samen gesät hat und irgendwann die Ernte dafür einfahren wird. Vermeide unbedingt Schadenfreude. Das ist nicht, worum es hier geht.

Aber wozu solltest du dich ärgern? In diesem Unviversum wird alles ausgeglichen. Es ist nicht deine Aufgabe. Lehn dich entspannt zurück und sorge nur dafür, dass du in deiner Mitte bleibst. Du brauchst nichts zu tun. Das Leben ist gerecht.

Technik Nr. 8: Deine Mitte finden

Alles, was wirklich wichtig ist, ist, dass du in deiner Mitte bleibst. Egal, wie intensiv du dich ärgerst. Es wird dir keinerlei Vorteile verschaffen. Ärgerenergie ist negativ und tut dir nicht gut. Mehr gibt es dazu nicht zu sagen.

Bogenschießen, als Weg zur Mitte

Also sorge dafür, dass du so schnell wie möglich deine Mitte wieder findest. Es geht hier um dich. Das ist alles, was zählt. Erinnere dich an die Aussage Laotses: Wer in seiner Mitte bleibt, ist unbesiegbar.

Was willst du wirklich? Dem anderen eins auswischen? Einen Herzinfarkt? Inneren Frieden und Ruhe? Erfolg in einer bestimmten Situation?

Angenommen, du sitzt mit mehreren Menschen bei einer Projektsitzung. Du hast eine bestimmte Vorstellung, die Stadtplanung, die Gartenparty, oder was auch immer, zu gestalten. Du weißt, dass dein Vorschlag für alle das Beste sein wird.

Während der Sitzung meldet sich immer jemand, der dir anscheinend nicht wohl gesonnen ist. Er macht unqualifizierte Zwischenbemerkungen, verteilt Seitenhiebe und stört einfach durch völlig unsinnige Kommentare.

Du merkst, wie der Ärger langsam in dir aufsteigt. Du bist dir sicher, dass der Störenfried auch von anderen Teilnehmern als unangenehm empfunden wird. Schließlich platzt dir der Kragen und im Bewusstsein der Unterstützung durch die restlichen Teilnehmer lässt du deinem Ärger freien Lauf. Mit lauter Stimme sagst du ihm so richtig deine Meinung.

Aus den Augenwinkeln beobachtest du, dass der ein oder andere dir zustimmt. Du steigerst dich immer noch weiter hinein. Deine Stimme wird lauter und du schlägst mit der Faust auf den Tisch. Schließlich ist klar und eindeutig, dass du hier im Recht bist, und der andere einfach nur stört.

Nun ist die Wahrscheinlichkeit groß, dass es zwar einige Leute im Publikum geben wird, die dir zustimmen werden. Gleichzeitig kannst du dir allerdings sicher sein, Wutausbrühe sind gesellschaftlich nicht gern gesehen, dass du einen Teil der Anwesenden durch deinen ärgerlichen Ausbruch gegen dich aufgebracht hast. Sie werden es nicht in Ordnung finden, wie du mit dem Störenfried umgegangen bist.

Hättest du dich von Anfang an darauf konzentriert, in deiner Mitte zu bleiben, wohl wissend, dass, wer in seiner Mitte bleibt, unbesiegbar ist, wäre dir garantiert eine bessere Strategie in den Sinn gekommen, den Kontrahenten auf den ihm gebührenden Platz zu verweisen. Alle hätten dir zugestimmt und wären wahrscheinlich sogar begeistert gewesen, über deine ausgeglichene, buddhagleiche Art und Weise, mit der schwierigen Situation umzugehen.

Wenn dich die Aussage Laotses: „Wer in seiner Mitte bleibt, ist unbesiegbar“ genügend motiviert, so erinnere dich einfach daran, und beiß erst einmal die Zähne zusammen, bis dir etwas besseres eingefallen ist – oder du die restlichen Techniken durchprobiert hast.

Während des TAO-Life Balance Seminars wirst du über einen längeren Zeitraum daran arbeiten, deine Mitte zu finden und trotz äußerer Umstände auch zu halten.

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Technik Nr. 9: Füttere den richtigen Wolf.

Vielleicht kennst du schon die Geschichte von den zwei Wölfen, die in jedem von uns leben. Es handelt sich dabei um einen weißen und um einen schwarzen Wolf. Der weiße Wolf steht für all das Gute, Positive und Rechtschaffene uns. Der schwarze Wolf steht dementsprechend für alles Negative und Zerstörerische.
Wir können zu jedem Zeitpunkt entscheiden, welchen der beiden Wölfe wir füttern möchten. Wenn es dich interessiert, findest du hier die ausführliche Legende zu den beiden Wölfen.

Technik Nr. 10: Lenke deine Aufmerksamkeit

Vor einiger Zeit unternahm ich eine wunderschöne Wanderung durch ein herrliches Gebiet. Stundenlang war ich begeistert von all den tollen, visuellen Eindrücken, die sich mir boten. Kurz vor Ende der Wanderung kam ich an einem großen, grauen Gebäude vorbei, welches direkt an einer Seekante stand und das wunderbare Panorama empfindlich störte. Ich machte meine Begleitung darauf aufmerksam und wir fragten uns gemeinsam, wer wohl auf die Idee gekommen sein könnte, ein solch hässliches Gebäude in eine so wunderschöne Landschaft zu setzen.

Während der Unterhaltung spürte ich auf einmal einen leichten Anflug von Ärger in mir aufkeimen. Je mehr ich mich auf das Thema konzentrierte, desto mehr erwachte die Lust in mir, mich zu ärgern.

Also bog ich einfach ab und lenkte meine Aufmerksamkeit wieder auf etwas Schönes. Ich würde an diesem Gebäude sowieso nichts ändern können. Warum mir also weitere Gedanken machen? So konzentrierte ich mich auf den herrlichen Sonnenuntergang und hatte dieses Thema schnell wieder vergessen.

Werde zum Herren deiner Aufmerksamkeit. Wir können uns in jeder Sekunde frei entscheiden, wohin wir unsere Aufmerksamkeit lenken.

Du hast heute dein neues weißes Kleid angezogen und freust dich sehr darüber. Dann ist es plötzlich geschehen. Durch eine kleine Unachtsamkeit entsteht ein dunkler Fleck an einer eigentlich nicht sichtbaren Stelle. Schlagartig ist deine gesamte Freude verflogen. Deine gesamte Aufmerksamkeit liegt nur noch auf diesem Fleck. Und das obwohl dieser Fleck nicht einmal sichtbar ist. Du kannst dich entscheiden, ob du deine Aufmerksamkeit weiterhin auf den dunklen Fleck legen wirst, oder dich den Rest des Tages einfach an deinem herrlichen Kleid erfreuen wirst.

Trainiere dich darin, jeden Tag und immer wieder deine Aufmerksamkeit bewusst dorthin zu lenken, wo du sie haben möchtest.

Technik Nr. 11: Löse das Problem – sofort

Andreas Frenzel

Sei Teil der Lösung

Gar nicht so selten ärgern wir uns nicht über andere Menschen, sondern über uns selbst. Wir tun Dinge, die wir eigentlich nicht tun mögen. Aber plötzlich ist uns diese unhöfliche Bemerkung einfach herausgerutscht. Wir haben etwas getan, bei dem wir uns nicht gut fühlen. Wem ist das nicht schon passiert?

Jetzt hast du zwei Möglichkeiten. Oft wird die einfachste Variante die sein, dass du deinen Fehler umgehend korrigierst.

Die Bedienung hat dir zwei Euro zu viel herausgegeben. Du bist dir darüber bewusst und denkst dir: „Selbst schuld, wenn sie es nicht merkt.“

Auf dem Weg zum Auto bemerkst du, dass du beginnst, dich über dich selbst zu ärgern. Schließlich hattest du dir vorgenommen, ein besserer Mensch zu werden. Warum drehst du nicht um, gehst zurück in das Lokal, und drückst ihr die zwei Euro nachträglich in die Hand (selbstverständlich nicht, ohne zur Wiedergutmachung noch einen Zehner draufzulegen)!? Du kannst dir sicher sein, dass sie sich sehr darüber freuen wird. 

Dein Ärger über dich selbst wird sich schlagartig in Freude und Befriedigung verwandeln!

Du kommst an einen Zebrastreifen. Dort steht ein älterer Herr, der sich unübersehbar nicht über die Straße traut. Du redest dir ein, es mal wieder enorm eilig zu haben. Deshalb lässt du den Mann stehen und hastest zügig weiter. Als du dich noch einmal klammheimlich umdrehst, siehst du, wie schließlich jemand anderes dem Mann seine Hilfe anbietet. Du merkst, dass Ärger über dich selbst in dir aufsteigt. Warum hast du die Gelegenheit nicht genutzt? Deine Gedanken fangen an, Purzelbäume zu schlagen. »Was, wenn mir das einmal passiert, im Alter? Ich hätte dem Herrn wirklich helfen können. Es hätte keine zusätzliche Zeit in Anspruch genommen«.

Anstatt dich zu ärgern, und eine bereits geschehene Situation, die sowieso nicht mehr veränderbar ist, in Gedanken zu drehen und zu wenden, such dir sofort eine Gelegenheit, wie du einem Menschen Hilfe anbieten kannst. Schau dich aufmerksam um, denke an Freunde, Nachbarn und Bekannte. Gleiche einfach deinen Fehler wieder aus.

Nach dem Gesetz der Anziehung, hast du auf diese Weise einen negativen durch einen positiven Impuls ersetzt, und du kannst entspannt eines weiteren Weges gehen. Auch dein Ärger wird im Nu verflogen sein.

 

Technik Nr. 12: Ärger Energie abbauen

Häufig werden dir die oben genannten Regeln helfen, nicht tiefer in einen aufkeimenden Ärger einzusteigen. Allerdings wird es auch Fälle geben, in denen deine gesamte Logik versagt, oder du dich einfach nicht an diese Techniken erinnern wirst.

Ärger ist ein Gefühl. Gefühle verfügen über eine eigene Energie und eigene Gesetzmäßigkeiten. Häufig sind aufkeimende Gefühle, solange sie noch nicht völlig von dir Besitz ergriffen haben, über den Verstand regulierbar.

Allerdings wirst du auch in Situationen kommen, in denen dich das Gefühl Ärger bereits so kräftig übermannt hat, dass dir all die oben genannten Regeln nur noch leer vorkommen werden und keine wirkliche Hilfe mehr sind.

Für diesen Fall ist es von enormer Bedeutung, dass du gelernt hast, konstruktiv mit deinen Gefühlen umzugehen. Der richtige Umgang mit deinen Gefühlen ist einerseits sehr einfach, kann sich aber andererseits zu deinen größten Herausforderungen entwickeln. Deshalb solltest du dies täglich üben.

Und wie geht man nun richtig mit seinen Gefühlen um?

Kennst du den Sinn einer Regenwolke? Gut, du hast es richtig erraten. Der Sinn einer Regenwolke ist es, Regen zu produzieren. Das tut sie so lange, bis kein Wasser mehr vorhanden ist. Dann hat sie ihre Aufgabe erfüllt. Gefühle unterliegen der gleichen Logik.

Der Sinn eines Gefühls ist es, gefühlt zu werden.

Glücklich lächelnde Frau in Gebetshaltung

Bewusste Wahrnehmung baut negative Energie ab

Und zwar so lange, bis sich seine Energie vollständig verbraucht hat. Wenn du also ein Gefühl fühlst, solltest du dir unbedingt Zeit nehmen, dieses bewusst zu erfahren. Dabei geschieht das Gleiche, wie mit der Regenwolke. Je länger du das Gefühl – bewusst – fühlst, desto mehr entleert sich seine Energie. Irgendwann ist die Gefühlsenergie aufgebraucht, und du befindest dich wieder in deinem Frieden.

Je früher du mit diesem Prozess beginnst, desto einfacher ist es. Je mehr ein Gefühl bereits Besitz von dir ergriffen hat, desto größer wird die Herausforderung sein. Auch hier lautet die klare Empfehlung: üben, üben, üben.

Übe dich darin, alle deine Gefühle bewusst wahrzunehmen. Je fitter du darin wirst, desto weniger werden sie in der Lage sein, dich zu überwältigen.

In hoch akuten Fällen, wie einer Trennung oder einem sonstigen, schmerzlichen Prozess, kann ich dich während eines telefonischen Coachings durch diesen Prozess begleiten. Durch den Aufbau eines energetischen Feldes ist der Ablauf um das hundertfache effizienter und schneller, wie du an diesem Erfahrungsbericht von Christine erkennen kannst.

Wenn du ärgerlich bist, beobachte diese Energie in dir. Verfolge genau, wo du sie wahrnehmen kannst. Atme tief, fühle und beobachte, bis zu dem Punkt, an dem du überrascht feststellst, dass sie verschwunden ist, und es dir besser geht, als zuvor.


Dieser Prozess bedarf einiger Übung, bevor du ihn auf vollkommene Weise selbst beherrscht. Deshalb solltest du dir zunächst jemand suchen, der dir auf dem Wege behilflich ist – besonders, wenn du gerade eine schwere Zeit durchmachst. 

Während des TAO-Life Balance Seminars erhältst du unter Anleitung sehr viel Gelegenheit, den Weg in deine Mitte zu erkunden. Diese Tage werden dein Leben verändern und auf eine völlig neue Ebene heben.

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Äußeres Schweigen wird zu innerem Schweigen, welches die das Licht deines Geistes entflammt


 

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