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Sonne im Herzen zweier Hände

Beziehungskrise überwinden

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Im folgenden Artikel zeige ich dir eine Möglichkeit auf, wie Du Beziehungskrisen aller Art meistern und vor allem zukünftige Beziehungskrisen vollkommen vermeiden kannst.

Immer wieder erhalte ich Anfragen von Menschen mit Problemen in ihrer Beziehung. Sie erzählen mir, dass da keine Liebe mehr ist. Die Probleme haben so, überhandgenommen, dass man einfach keine Liebe mehr für den anderen empfinden kann.

Dabei unterliegen wir einem großen Irrtum. Wir verwechseln Verliebtheit mit Liebe.

Wer wünscht sich nicht die große Liebe, »bis dass der Tod uns scheidet«!? Eine wunderschöne, romantische Vorstellung, die doch so selten in Erfüllung geht.

 Gefährliche Schmetterlinge

Ich behaupte: Auch Du kannst die wahrhaftige Liebe erreichen. Ja, es ist möglich. Und vielleicht liegt die Lösung viel näher, als Du bisher geglaubt hast. Mit der hier vorgeschlagenen Vorgehensweise wirst Du jede Beziehungskrise erfolgreich überwinden können.

Schmetterling an einer Blüte

Zunächst einmal musst Du dir jedoch darüber im Klaren sein, dass Liebe nichts mit Verliebtheit zu tun hat. Stell Dir doch einmal vor, Du hättest für den Rest Deines Lebens Schmetterlinge im Bauch. Okay, eine Weile lang ist das ja ganz schön. Aber was verlangst Du eigentlich von den armen Tierchen? Vielleicht bist Du 40 Jahre alt. Du bist frisch verliebt, die Tierchen fangen an zu fliegen und Deine Mageninnenwände zu kitzeln. Ein herrliches Gefühl. Gehen wir davon aus, Du und dein/e Partner/in werden – natürlich zusammen – 100 Jahre alt.

Keine Zeit zum Lesen? Kein Problem. Hol Dir hier die kostenlosen Lehrbriefe mit wichtigen Informationen rund um alles, was Du für ein erfolgreiches Leben brauchst:

Und nun frage ich Dich: Hast Du schon einmal einen 60 Jahre alten Schmetterling gesehen? Glaubst Du nicht, dass der mittlerweile ziemlich flügellahm geworden wäre?

Hinzu kommt die Gefahr einer Reizung Deiner Magenschleimhäute. Wenn diese ständig mit Schmetterlingsflügeln in Kontakt sind, wird es früher oder später zu einer Magenschleimhautentzündung kommen. 

Warum ist die Fußmassage und das sanfte Streicheln Deines Partners so schön und entspannend? Weil er zwischendurch damit aufhört!

Mit der Liebe ist es nichts anderes. Es ist schlichtweg unmöglich deinen Partner jeden Tag von Morgens bis Abends zu lieben. 

Immer wieder suchen wir Menschen nach dem neuen Kick. Wir wollen das Gefühl der Verliebtheit neu erleben. Es erinnert sehr an Schokolade. Die ersten 1-2 Stück geben ein angenehmes Gefühl auf der Zunge. Doch schon bald ist der Reiz vorbei. Man stopft es nur noch in sich hinein. Doch von Genuss ist schon lange nicht mehr die Rede.

*

Ist die Liebe nicht mehr da, geben wir gerne dem anderen die Schuld dafür. Aber ist nicht genau das der Beweis dafür, dass DU es bist, der nicht mehr in der Liebe ist!? Liebe hat nichts damit zu tun, ob der andere ein Couchpotato ist oder nicht. Es ist vielmehr so, dass die andere Person nicht mehr Deinen Erwartungen entspricht. 

Wir »lieben« nur solange, wie der andere in unser vorgegebenes Muster passt.

Da Menschen sich immer wieder im Laufe ihres Lebens verändern, werden wir auf diesem Wege wahrscheinlich niemals unseren Traum erfüllen können.

Wenn Du dir wirklich diese Traumbeziehung wünschst, bis dass der Tod Euch scheidet, dann ist es wichtig, zu erkennen, dass es eine viel höhere Form der Liebe gibt, als die, die Du bisher erlebt hast.

Völlig frei von Ermüdungserscheinungen, oder der Gefahr von Magenschleimhautentzündungen.

Es ist eine Liebe, deren Flügel niemals erlahmen, sondern immer noch mehr an Kraft und Energie zunehmen.

Die Liebe, von der ich hier spreche, ist eine Liebe, die Menschen anfangs oft Angst macht. Sie befürchten, dass dann der Kick in ihrem Leben abhandenkommen wird. Sie glauben, dass man heilig sein müsse, dass dann der Reiz vorbei sei. Sie befürchten, dass man auf diese Art und Weise jeden Menschen ja jeden Menschen lieben kann und dass es nichts Besonderes mehr ist.

Typische Aussage: »Ich will gar nicht heilig werden, sondern das Leben genießen«.

Stell Dir einmal vor: Ihr seid schon lange zusammen. Ihr seid tief vertraut. Ihr habt schon so manche Beziehungskrise erfolgreich überwunden. Ihr kennt alle Eure Stärken und Schwächen. 

Vielleicht langweilt Dich der Gedanke ein wenig. Aber hast Du es auch einmal weiter gedacht?
Da ist ein Mensch in Deiner Nähe, der alle Deine Fehler und Schwächen kennt und der sich immer noch – jeden Tag neu – entscheidet, bei Dir zu bleiben. Kann es ein größeres Geschenk geben?

Der heilige Augenblick

Eines Tages siehst Du diesem Menschen in die Augen. Du siehst nicht seine Fehler und Versäumnisse. Was Du siehst, ist sein Schmerz, den er mit sich herumträgt. Du siehst sein Bemühen, ein besserer Mensch zu sein. Du siehst seine Wunden. Du siehst sein Bedürfnis danach, geliebt zu werden. Du siehst alle seine Ängste, seine Hoffnungen, seine Sehnsucht. Und ja, auch alle seine Fehlversuche, den richtigen Weg zu finden.

Und auf einmal wird Dir klar, dass es ihm nicht anders ergeht, als Dir selbst. Seine Fehler mögen andere, als die Deinen sein. Aber er hat die gleichen Ängste, die gleichen Sehnsüchte, die gleichen Hoffnungen wie Du.

Es gibt überhaupt keinen Unterschied.

Und dann, während Du ihm tief in die Augen siehst, bemerkst Du auf einmal, wie Deine Gedanken beginnen, sich zu beruhigen. Es wird ruhig und friedlich in Dir. Es ist, als ob Du endlich die Oberfläche durchdringst. Deine Atmung wird tiefer.

Du spürst, hast eine leichte Ahnung davon, dass da noch etwas anderes ist. Etwas, das Euch verbindet. Etwas, das Du nicht mit Worten erfassen kannst. Du bist ganz ruhig. Du bemerkst, dass Euer Atem auf einmal synchron fließt. Ihr seht Euch tief in die Augen.

Das ist der heilige Moment. Das ist der Augenblick, da Ihr endlich im Hier und Jetzt angekommen seid. Der Atemzug, in dem es keinerlei Vergebung mehr bedarf. Die Sekunde, in der aller Schmerz vergangen ist. Ihr seid angekommen. Gemeinsam!

Das ist die wahre Liebe.

Liebe, die keiner Worte, keiner Erklärungen, keiner Gespräche und schon gar keiner Rechtfertigungen mehr bedarf.

Das ist die Liebe, die jede Krise überwindet. 

Es gibt nur ein einziges Problem

Ich möchte Dir hier aufzeigen, dass jedes Problem in Deiner Beziehung nichts anderes ist, als eine Chance, dich der wahren Liebe zu öffnen.

Wenn sich genügend Probleme angehäuft haben, kommen wir irgendwann zum Schluss, dass es jetzt genug ist. Es scheint nicht mehr lösbar. Ihr habt es einfach nicht geschafft. Anstatt die Chance zu sehen, lag Euer Fokus immer nur auf den scheinbar unlösbaren Schwierigkeiten.

Probleme in der Partnerschaft sind der schnellste Weg ins Licht.

Eierköpfe

Nur durch sie wirst Du wach gerüttelt. Nur die Schwierigkeiten und Herausforderungen, die Dir täglich in Deiner Partnerschaft begegnen, werden am Ende Dein Herz für die wahre Liebe öffnen.

Eigentlich gibt es in Deiner Beziehung nur ein einziges Problem. Wenn Du dieses gelöst hast, werden Beziehungskrisen fortan der Vergangenheit angehören.

Das einzige Problem, das Ihr habt, sind die Erwartungen.

Ständig erwarten wir von unserem Partner irgendetwas.

Wir erwarten vielleicht, dass

  • er immer pünktlich ist,
  • sie uns mindestens fünfmal wöchentlich Sex anbietet,
  • er öfter Zuhause ist,
  • wir öfter für unsere Arbeit gelobt werden,
  • wir regelmäßig gemeinsam am Abendbrottisch sitzen,
  • nicht in der Öffentlichkeit gestritten wird,
  • sie versteht, dass unsere Aufmerksamkeit mehr bei der Arbeit liegt,
  • der andere versteht, dass nur unser Umgang mit den Kindern der richtige ist.

Diese Liste ließe sich unendlich weit fortführen. Nur Du kannst Dir selbst gegenüber ehrlich sein und Deine Erwartungen ansehen.

Wenn wir eine Erwartung haben, dann glauben wir auch, im Recht zu sein. Unser Verstand liefert uns 1000 Begründungen, warum unsere Erwartung gerechtfertigt ist. Und ja, in Deiner Welt, in Deinem Verständnis der Welt, werden alle diese Begründungen ihre Berechtigung haben. 

Doch jeder Mensch lebt in einer völlig unterschiedlichen Welt. Jeder Mensch trägt in seinem Kopf eine unsichtbare Box. Wenn unsere beiden Boxen sehr übereinstimmen, dann verstehen wir uns. Wir fühlen uns nahe. Doch wenn sich diese Boxen unterscheiden, distanzieren wir uns voneinander.

Doch ist ein Mensch weniger liebenswert, nur weil er eine andere Box hat, als Du? Was berechtigt Dich, zu behaupten, dass Deine Box die bessere ist? Nur weil Du von Ihrem Inhalt überzeugt bist?
Auch der/ die andere ist absolut überzeugt von seinem/ ihrem Boxinhalt.

Wenn Du Deine Probleme in der Beziehung erfolgreich überwinden möchtest, dann erkenne, dass weder Du noch der/ die andere ihre Box sind. In der Box sind Einstellungen und Glaubenssätze, die sich im Laufe des Lebens herausgebildet haben. Meinungen, die wir von Autoritätspersonen übernommen haben. 

Aber es gibt in jedem Menschen eine Ebene, die über diese Box hinaus geht.

Und Du, nur Du bist es, der den Zugang zu dieser Ebene finden kann. 

Beziehung und Universum sind eins

Alles, was bisher gesagt wurde, gilt übrigens nicht nur für Beziehungskrisen. Es gilt für Dein komplettes Leben. Wann immer Du dich nicht vollkommen wohl fühlst, liegt es immer nur an einem einzelnen Punkt. Deinen Erwartungen.

Die aktuelle Situation ist nicht so, wie Du sie gerne hättest. Ständig laufen wir durch die Welt und haben eine Vorstellung davon, wie die Dinge eigentlich laufen sollten. 

Wäre Gott für all dies zuständig, was wir uns so vorstellen, wäre selbst er wahrscheinlich völlig überfordert. 

Stell Dir das doch einmal bildlich vor: 7 Milliarden Menschen. Jeder hat seine eigene Vorstellung. Jeder will etwas anderes oder alle das Gleiche. Jeder würde gerne im Lotto gewinnen. Jede 2. Frau wäre gerne mit Brad Pitt oder George Clooney liiert. Wie bitte soll das funktionieren?

Wenn Du wirklich in die Liebe kommen möchtest, lerne anzuerkennen, dass die Dinge fast nie so laufen, wie Du es gerne hättest. Das bedeutet nicht, dass wir uns mit einem verzogenen Gesicht eben irgendwie mit dem Lauf des Lebens abfinden müssen.

Wenn wir wirklich glücklich werden wollen, wenn wir Probleme in der Beziehung zukünftig wirklich vermeiden wollen, sollten wir uns dafür öffnen, dass wir keine Kontrolle haben und sie auch niemals haben werden.

Vielleicht glaubst Du ja an so etwas wie einen höheren Plan. Würde das dann nicht bedeuten, dass es eine andere Instanz gibt, die alles regelt, was es zu regeln gibt!?

Jeden Tag stehen wir auf und haben einen Plan im Kopf. Eine Liste der Dinge, die wir noch erledigen wollen und eine Liste von Wünschen, wie zum Beispiel: Tolles Wetter, nette Kollegen, rücksichtsvolle Autofahrer, freie Autobahnen, aufgeräumte Wohnungen etc.

Der Mann mit dem langen Bart schwebt derweil über Dir, schüttelt den Kopf und flüstert in Dein Ohr: »Mein Kind, das geht nicht. Ich habe es so arrangiert, dass Deine Freundin, Dich um 18°° anruft. Sie braucht dringend Deine Hilfe. Wenn Dein Partner pünktlich zum Abendbrot da ist, würdest Du, wegen Deiner vielen Schmetterlinge im Bauch, nicht ans Telefon gehen.
Außerdem werde ich dafür sorgen, dass Deine Bewerbung auf den neuen Job abgelehnt wird. Es ist besser für Dich. Dort sind nämlich Kollegen, deren Boxen sehr weit von der Deinen abweichen. Du würdest nicht glücklich werden. Und ja, ich werde auch dafür sorgen, dass Deine Tochter heute Morgen richtig unleidlich werden wird – ich möchte nämlich, dass Du dich mit Deinem Mann einmal zusammensetzt und Ihr endlich darüber sprecht, was Eure gemeinsame Linie in der Kindererziehung ist ….«

Was glaubst Du, welcher Plan am Ende die größere Harmonie verspricht?

So überwindest Du jede Beziehungskrise

Die Wahrscheinlichkeit, dass der Mann mit dem langen, weißen Bart die bessere Übersicht hat, ist ziemlich groß. Mit jedem eigenen Wunsch, jedem persönlichen Plan und unseren individuellen Erwartungen pfuschen wir ihm eigentlich ständig nur in sein Handwerk.

Natürlich bedeutet das auch, dass es dann so etwas wie einen höheren Plan für Dein Beziehungsleben gibt. Möchtest Du also künftig Beziehungskrisen vermeiden, solltest Du deine Erwartungen einmal gründlich überprüfen. Am besten schraubst Du sie gleich auf Null zurück.

Okay, ich bin mir durchaus im Klaren darüber, dass das gar nicht so einfach ist. Aber vielleicht hilft Dir das oben genannte Bild dabei. 

Wenn Du auch der Meinung bist, dass es auf dieser Welt keinen Zufall gibt, dann bedeutet das doch, dass jede Einmischung unsererseits den höheren Plan stören muss.

Du wirst jeden Tag mit Situationen konfrontiert werden, mit denen Du nicht einverstanden bist. Egal, ob Dein Partner mal wieder stundenlang vor dem Fernseher sitzt, das ganze Wochenende auf dem Fußballplatz verbringt, oder deine Frau mal wieder mit schriller Stimme schimpfend durch die Wohnung läuft.

Blonde Frau

Sage Dir: »Ich nehme es an«, »auch wenn es mir gerade schwerfällt: Ich bin einverstanden«, »Ich lasse jetzt alle meine persönlichen Erwartungen los und vertraue darauf, dass es einen höheren Plan gibt. Ich schaue, was sich daraus ergibt und entspanne mich in diese Situation hinein.«

Konzentriere Dich auf den Augenblick. Sei voll und ganz im Hier und Jetzt. Atme tief. Wiederhole für dich: »Ich lasse jetzt alle meine Erwartungen los, weil ich weiß, dass dann etwas besseres geschehen wird«.

Zugegeben. Das ist nicht die leichteste Übung. Doch je mehr Du sie trainierst, desto harmonischer wird Dein Leben verlaufen.

Interessanterweise erhalte ich von den Teilnehmern des TAO-Life Balance Seminars immer wieder die Rückmeldung, dass sich ihr Leben nach dem Seminar auf allen Ebenen zum besseren gewendet hat. 

Der Grund dafür ist einfach. Sie haben sich über mehrere Tage in einen Zustand des reinen Seins begeben. Sie haben sich von allen Erwartungen befreit, egal, ob ihnen das bewusst war, oder nicht. 

Und auf einmal geschehen Wunder im Leben.

Probier es einmal aus. Erlebe, wie Probleme in Deiner Beziehung sich auf einmal in Luft auflösen. Beginne mit den kleinen Dingen und dann steigere Dich.

In der heutigen Zeit, in der immer mehr Menschen bestrebt sind, sich zu verbessern und weiter zu entwickeln, macht sich zusehends die Einstellung breit, dass man erst mal richtig gut werden will, bevor man wieder eine Beziehung eingeht. 

Doch wie so oft, liegt die Wahrheit in der Mitte. Wie möchtest Du Erwartungslosigkeit trainieren, wenn da niemand ist, an den Du Erwartungen hast?

Pass auf Dich auf und vermeide die Extreme.

 Bist Du daran interessiert, Dein Leben weiterhin zu verbessern, dann hol Dir jetzt die kostenlosen Lehrbriefe. Kein Spam!

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Ich bin kein Opfer

»Ich bin nicht das Opfer der Welt, die ich sehe« (Ein Kurs in Wundern, Lektion 31)

Ein einfacher Satz mit einem außerordentlichem Sinngehalt.

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Aus diesem scheinbar so einfachen Satz der 31. Lektion aus »Ein Kurs in Wundern« können wir gleich drei verschiedene Unterlektionen herausziehen.

Teil 1: Ich bin kein Opfer

Sehr viele Menschen, ja, ich möchte sogar behaupten, die meisten, neigen dazu, sich sehr schnell als Opfer zu sehen. Und das sind beileibe nicht nur die scheinbar und offensichtlich Schwachen.

Bild von Richard Reid auf Pixabay

Es gibt Männer, die an der Spitze einer Weltmacht stehen und sich als Opfer der Politik anderer – oft viel kleinerer Länder – sehen.

 


Es gibt große Stars, mit Millionen auf ihrem Bankkonto, die anfangen Drogen zu nehmen, weil sie mit der Welt, ihrem Ruhm, ihren Beziehungen, ihren Gefühlen nicht mehr klar kommen.

Wenn uns eine Krankheit befällt, fühlen wir uns im allgemeinen als Opfer eines Bakteriums, einen Virus. Und wenn wir einen Unfall hatten, versucht jeder, andere Beteiligte zu Tätern und sich selbst zum Opfer zu machen. 

Wann immer wir denken: »Das ist, weil Du…«, haben wir uns bereits in die Opferrolle begeben. Als Opfer heischen wir gerne nach Aufmerksamkeit. Wir stellen uns als schwach dar, beteuern unsere Unschuld und hoffen auf Verständnis und Hilfe von außen. Dieses Verhalten beginnt schon im frühen Kleinkindalter und zeigt, wie tief eingeprägt unsere Schuldgefühle sind.

Damit treffen wir – so ganz nebenbei – ein grundlegendes Thema, mit dem sich nicht nur »Ein Kurs in Wundern« beschäftigt, sondern das auch das grundlegende Thema des gesamten Christentums darstellt. 

Die christliche Botschaft ist ja, naja, sollte wohl eher sein, dass es keine Schuld gibt. Ein Satz mit dem spirituelle Jünger gerne hausieren gehen. Das bedeutet nicht unbedingt, dass sie ihn auch verstanden haben. 

Bild von congerdesign auf Pixabay 

Auf jeden Fall heißt es in der Bibel, dass Jesus am Kreuz gestorben ist, um damit unsere Schuld auf sich zu nehmen. Entschuldigung – aber ich persönlich halte das für so ziemlich das Dümmste, was ich jemals gehört habe. Erst erschafft ein Gott den Menschen nach seinem Ebenbild (wie kann der dann schuldig sein?). Dann macht er noch einen besonderen Menschen, lässt ihn richtig leiden, damit er, also Gott, seine eigenen Fehler wieder ausmerzen kann!? Es ist schon erstaunlich, was unser menschliches Hirn sich so ausdenkt. Und was dann auch noch von unzähligen Menschen geglaubt wird.

Außerdem impliziert diese ganze leidvolle Aktion ja gerade, dass der Mensch eben doch schuldig ist. Sonst müsste ja niemand ans Kreuz genagelt werden, um diese Schuld wieder von ihm zu nehmen.

Wie heißt es so schön im unbedingt empfehlenswerten Film »Wie im Himmel« von Kay Pollack: »Erst verteilt die Kirche die Schuld, um sie dann großzügig wieder zu nehmen«.

Mir gefällt die Version aus »Ein Kurs in Wundern« besser. Da heißt es: Die Botschaft der Kreuzigung war, dass wir kein Körper, sondern reiner Geist sind. 

Reiner Geist wiederum kennt keine Schuld. Was bedeutet Schuld überhaupt? Normalerweise bringen wir den Begriff Schuld damit in Verbindung, dass jemand etwas schlimmes getan hat. Gegen die Regeln verstoßen. Und das gehört dann normalerweise auch bestraft.

Doch »Ein Kurs in Wundern«, lehrt uns eine ganz andere Definition. Schuld ist alles, was nicht göttlich ist. Allerdings nicht in dem Sinne, dass Du etwas böses getan hast, sondern einfach nur als: »Hey, Du bist nicht auf dem richtigen Weg. Was Du gerade tust, oder denkst ist nicht liebevoll. Abgesehen davon, dass es das gar nicht gibt, bringt es Dich einfach nicht weiter. Ich liebe Dich trotzdem«

Wenn Du also denkst: »Ich habe mich da echt schlecht verhalten« und dich schuldig fühlst, dann ist es schon eine gute Idee, um Vergebung zu bitten. Auf der körperlichen Ebene können wir sehr wohl Fehler begehen.

Allerdings solltest Du daran denken, dass es Deinen Geist nicht berührt. Und der Geist ist die eigentliche Wahrheit. Also hör auf, Dich schlecht zu fühlen, nachdem Du dich entschuldigt hast, denn sonst machst Du dich schon wieder schuldig. 

Klar – oder?

Teil 2: Die Welt, die ich sehe, ist sowieso nicht richtig

Lektion 31 aus »Ein Kurs in Wundern lautet: »Ich bin nicht das Opfer der Welt, die ICH SEHE«

Da stellt sich doch die Frage: Was ist das eigentlich, was wir sehen? An anderer Stelle sagt uns »Ein Kurs in Wundern«, dass Wahrnehmung Projektion ist. Das bedeutet, was immer wir da draußen sehen, ist nichts anderes, als unsere eigene Projektion. Es entsteht erst in unserem Geist. Unserer Vorstellung.

Wenn wir zu dieser Aussage nicht nur einfach mit dem Kopf nicken, sondern uns wirklich einmal klar machen würden, was das eigentlich bedeutet, wäre uns schnell klar, dass wir niemals wirklich Opfer sein können.

Es beginnt mit so einfachen Dingen, wie zum Beispiel: »Ich fühle mich von meinem Mann nicht geliebt«. Vielleicht liebt Dein Mann dich, aber Du kannst es gar nicht sehen, weil er seine Liebe nicht so ausdrückt, wie Du es gerne hättest. Wie sehr liebst Du dich selbst? Wenn Du dich selbst ablehnst, wirst Du niemals die Liebe eines anderen Menschen annehmen können. Aber selten suchen wir die Ursache bei uns. Wir interpretieren es in die Welt hinein. Sehen die Welt mit unseren Augen – die uns nie die Wahrheit sagen.

Eine Frau sagte mir neulich: »Viele Frauen wünschen sich einen liebenswerten, aufmerksamen Mann, der für sie da ist, ihnen zuhört und einfach lieb ist. Doch wenn sie ihn dann haben, können sie es oft gar nicht annehmen.«

Wie sollen wir Opfer von etwas werden, was nicht wirklich ist, weil wir es einfach anders sehen?

Gehen wir noch einen Schritt weiter und erinnern uns, dass wir eigentlich Geist und nicht Körper sind, dann wird noch deutlicher, dass die Welt, die wir sehen, lediglich in unserer Vorstellung existiert. Ich spreche jetzt nicht nur von der Interpretation dessen, was wir sehen. Tatsächlich ist die Welt da draußen nicht wirklich. Sie besteht nur aus Energie und Schwingungen. Was wir sehen, wird erst in unserem Gehirn zusammen gesetzt. 

»Ich bin Opfer dessen, was ich sehe«, wäre also in etwa vergleichbar mit der Aussage, dass ich das Opfer eines Kinofilms bin.

Wer bestimmt hier eigentlich?

Kommen wir zum dritten Abschnitt der Aussage: »Ich bin nicht das Opfer der Welt, die ich sehe« aus »Ein Kurs in Wundern«, Lektion 31.

Baby schaut in den Spiegel

Bild von Traumland-de auf Pixabay

Es ist von enormer Bedeutung, dass wir uns klarmachen, dass die Welt, die wir da draußen sehen, nichts anderes ist, als das Ergebnis unserer Gedanken. Es ist in etwa so, als ob Du morgens in den Spiegel schaust und feststellst, dass da ein großer grüngelber Pickel auf Deiner Nase sitzt. Du fühlst Dich schlecht und nicht mehr liebenswert – und hast Dich schon wieder zum Opfer der Welt da draußen gemacht.

Doch wie ist es eigentlich zu diesem grün-gelben Pickel auf der Nase gekommen? Wenn es doch angeblich keinen Zufall im Universum gibt, dann muss es auch einen Grund für diese Entstellung geben. 

Vielleicht liegt es ja daran, dass Du dich schon immer für wenig liebenswert und recht unattraktiv empfunden hast. Du empfindest Dich nicht als schön. Was wird passieren? Unbewusst wirst Du Deine Körperhaltung verändern, Deine Kleidung und ja, sogar Dein physisches Aussehen wird Dir zeigen, dass Du alles andere, als ein Quell der Schönheit bist.

Sei Dir bewusst darüber: Du erschaffst es selbst!

Wie kann man das Opfer einer Schöpfung sein, die man selbst erschaffen hat?

Der Ausweg aus dem Dilemma lautet: Geh mit Deiner Aufmerksamkeit weg von der Außenwelt. Konzentriere Dich auf Dein Denken. Fokussiere Dich auf Deine Innenwelt. Die Kraft in Dir ist so stark, dass Du auf diesem Wege Deine Außenwelt vollständig verändern kannst.

Auf einem meiner Seminare führte ich in der Einführungsrunde ein Gespräch mit einem gebeugt aussehendem Teilnehmer. Er war damals etwa Mitte 50 und sein ganzer Körper schmerzte beständig. Man merkte ihm die innere Anspannung deutlich an. Offensichtlich gelang es mir, ihn auf einer geistigen Ebene zu erreichen.

Während des Mittagessens bemerkte ich seinen überraschten Gesichtsausdruck. Auf meine Frage, was ihn so in Erstaunen versetze, antwortete er ungläubig: »Es ist das erstemal seit Jahren, dass ich keine Schmerzen mehr habe.«

Ein eindeutiger Beweis dafür, dass wir die Schöpfer und nicht die Opfer sind. Solche Geschichten geschehen immer wieder auf den Seminaren – wenn wir erkennen, wer wir wirklich sind. 

Also noch einmal zum Schluss: »Ich bin nicht das Opfer der Welt, die ich sehe« (Ein Kurs in Wundern, Lektion 31)

Möchtest Du weitere Lektionen aus dem Kurs in Wundern erhalten trag Dich jetzt für die kostenlosen Lehrbriefe ein:

Lektion 30; Ein Kurs in Wundern

Ich entscheide, was ich sehe

Einen Tag, bevor ich dieses Video veröffentlichte, befand ich mich mit einem Kajak auf einem großen See. Rings um mich herum nur Wasser. Über mir wölbte sich ein grenzenlos weiter Himmel. An den fernen Ufern labte ich mich am satten Grün der Wälder.
Was siehst Du, wenn Du dich mit der Natur verbindest? Kannst Du das Göttliche in allem erspüren…!?

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Weitere Lektionen aus dem Kurs findest Du hier

Junges Pärchen sitzt auf einem Stein

Die Einladung

Oriah Mountain Dreamer

Im folgenden rezitiere ich einen wundervollen Text einer kanadischen Lehrerin mit dem spirituellen Namen Oriah Mountain Dreamer. Es handelt sich um äußerst inspirierende Zeilen, die mich immer wieder tief berühren und die mir persönlich helfen, mich zu überprüfen, wie weit ich vom Weg abgekommen bin.
Ein paar Minuten Zeit, die sich wirklich lohnen

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Ein Kurs in Wundern; Lektion 29

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„Zufällig“ habe ich diese Lektion noch einmal aufgenommen. Eine etwas andere Betrachtungsweise. Vielleicht ein wenig verständlicher:

„Gott ist in allem, was ich sehe“

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oder: Friedliche Gedanken erzeugen eine friedliche Welt

Wenn wir uns die 29. Lektion aus Ein Kurs in Wundern zu Gemüte führen, kann uns der heutige Leitgedanke zunächst in die Irre führen.

Du nimmst Dir ein Buch und sagst Dir: „Gott ist in diesem Buch“, gefolgt von einer Blume: „Gott ist in dieser Blume“ und vielleicht noch einer Büroklammer: „Gott ist in dieser Büroklammer“.

Und schon bist Du in der Falle gefangen. Du denkst nämlich: „Da draußen, außerhalb von mir ist die Büroklammer und da ist irgendwie Gott drin“. Da draußen befinden sich alle möglichen Gegenstände und da ist irgendwie Gott drin.

Doch diese Denkweise bezeugt nur, dass Du dich von allem was ist, getrennt hast.


Doch Ein Kurs in Wundern lehrt uns eine ganz andere Wahrheit. Es geht darum, dass es keine Trennung gibt. Es gibt kein „da draußen“. An anderer Stelle sagt uns der Kurs: „Eine Idee ist niemals getrennt von ihrem Ursprung“.

Das bedeutet: Die Uhr, die Du scheinbar da draußen mit Deinen Augen siehst, wurde zuvor in Deinem Denken erzeugt. Du hast sie in Deinem Geist erschaffen. Sie existiert nur in Deinem Bewusstsein.

Nun erkennst Du schnell, dass es nicht darum geht, dass das Göttliche in irgendetwas um uns herum ist, oder nicht.

Gott ist in Dir

Es geht darum, dass das Göttliche in Deinen Gedanken ist. Man könnte die Lektion also auch so formulieren: „Gott ist in allem, was ich in meinem Geist erschaffe“. Oder: „Die Liebe ist in allem, das ich erschaffe.“

Wie erschaffst Du in Deinen Gedanken? Von der Position des Ego aus: „Das gehört nicht zu mir“, „das ist nicht in Ordnung“, „das ist gut/ schlecht für mich“, oder aus der Position der Liebe heraus!? Der Liebe, der Grenzenlosigkeit und des Friedens. 

Es bedeutet: Du siehst etwas mit Deinen Augen und wirst Dir bewusst darüber, dass Du es gerade in Deinen Gedanken erschaffen hast. Und dann sagst Du dir sinngemäß, dass die Liebe in allem ist, was Du erschaffst. „Die Liebe ist in allem, was ich erschaffe“.

Du wirst dann die Welt mit anderen Augen sehen. Die Liebe bewertet zum Beispiel nicht. Sie sieht nur: Liebe oder nicht Liebe. 

Und wenn Du etwas siehst, was Dir nicht gefällt, dann weißt Du: „Hier habe ich die Liebe vergessen. Hier ist ein Mangel an Liebe“. Du betrachtest den Gegenstand, die Situation mit den Augen der Liebe – füllst praktisch Dein Leben mit Liebe auf und siehst, wie sich Dein Leben vor Deinen, (erst inneren) und dann äußeren, Augen verwandelt.

Vielleicht hast Du gerade Stress mit Deinem Partner. Du sagst Dir: „Gott ist in dieser Situation“ oder auch: „Ich sehe diese Situation mit den Augen der Liebe“, ich betrachte die Situation in Stille.

All diese genannten Varianten der Original Lektion aus Ein Kurs in Wundern können Dir helfen, den Sinn noch eingängiger für Dich zu machen.

Praktische Anwendung

Erdenkst Du gerade: Streit, Armut, Stress, Konflikt, Krankheit? Dann erschaffst oder denkst Du aus einem Mangel an Liebe heraus. 

Sage Dir „GOTT ist in dem, was ich sehe“. Nimm das als eine Aufforderung an Dich selbst: „Ich sehe jetzt nicht mehr Krankheit sondern konzentriere meine Gedanken auf Gesundheit; Ich sehe jetzt nicht mehr Mangel, sondern Chancen“.

Siehst Du ein Problem oder eine Herausforderung? Du weißt nicht, wofür eine Schwierigkeit in Deinem Leben gut ist. Aber Du entscheidest Dich für Deine persönliche Betrachtungsweise. 

Ich entscheide mich in meinem Denken für Liebe.

Alles Ansichtssache

Lektion 28 * Ein Kurs in Wundern

„Vor allem will ich die Dinge anders sehen“

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Alles, was Du dir wünschst, ist Frieden. Immer nur Frieden. Dieser Zustand, dem wir alle irgendwie hinterher laufen. Wir lesen ungezählte Bücher dazu, besuchen Seminare und sammeln ungezählte Lebensweisheiten an.

Immer, wenn wir eine neue Erkenntnis haben, nicken wir begeistert mit dem Kopf und glauben, nun endlich den Schlüssel gefunden zu haben.

Bis zum nächsten Malheur….

Wie oft ist Dir das schon passiert?

Du hast Dir ganz fest vorgenommen – egal, was passiert – in Deiner Mitte zu bleiben. Du weißt ganz genau: Wenn es Dir endlich gelingt, loszulassen, gelassen zu bleiben, nicht zu bewerten und all die schönen Dinge, die man tun soll, dann wird es Dir besser gehen.

Deine Gesundheit wird sich stabilisieren. Du wirst bessere Beziehungen führen. Am Ende wirkt sich das Ganze sogar auf Deine gesamte Lebenssituation aus. 

Aber wenn Du ganz ehrlich bist, ist es Dir schon so oft nicht gelungen. Wieder und wieder hast Du es versucht. Wieder und wieder hast Du versagt. 

Persönlichkeitsentwicklung kann ein frustrierendes Geschäft sein. Da möchte man schon freiwillig ein Gutmensch sein und was passiert? Ständig fährt einem einer vor den Karren, nur um zu zeigen, dass der Heiligenschein noch weit entfernt ist.

Ich weiß nicht, wie es Dir damit so geht. 

Das Leben ist ein Klassenzimmer

Ich hatte neulich eine Situation, in der es mir nicht wirklich gut erging. Manchmal verhalten sich Menschen auf recht absonderliche Weise. Beim besten Willen konnte ich mir nicht vorstellen, was in diese Person gefahren war, die mich derart anging.

Und dann ist es einfach schwer, ruhig zu bleiben. Wenn wir uns verletzt fühlen, wenn wir nicht wissen, was gerade los ist. Wenn wir uns ungerecht behandelt fühlen. 

Mann mit aufgerissenem Mund und Augen
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Es ist oft schwer, die Motivation eines anderen Menschen zu durchschauen.

Du kennst das sicher auch. Jemand verhält sich Dir gegenüber unfreundlich, verletzt dich, greift Dich sogar verbal an und Du bist Dir keiner Schuld bewusst. Dann ist es schwer, ruhig zu bleiben. Gelassen zu reagieren. Loszulassen, wie man so schön sagt.

Und ja, Du bist Dir bewusst darüber, dass es immer zwei Seiten der Medaille gibt. Jeder sieht eine Situation auf seine Weise.
In meinem Fall war es so, dass ich ein Schreiben vom Rechtsanwalt bekam. Ich fiel aus allen Wolken. Was war denn hier passiert? Jegliche Versuche meinerseits, Kontakt aufzunehmen und die Sache vernünftig und menschlich zu klären, wurden abgeblockt. Es blieb mir am Ende nichts übrig, als auch meinerseits einen Rechtsanwalt hinzuzuziehen. Immer von einem verständnislosen Kopfschütteln begleitet.

Einerseits war ich gezwungen, meine Position darzulegen. Denn die Forderungen, die an mich heran getragen wurden, waren nicht rechtens. 

Rufe mich und ich antworte Dir

Um ruhig zu bleiben und schnellstmöglich wieder in meine Mitte zu kommen, zog ich „Ein Kurs in Wundern“ heran. Das ist oft eine gute Idee, wenn es der Hilfe bedarf.

„Ein Kurs in Wundern“ zeigt uns oft eine andere Betrachtungsweise auf. Doch es wollte nicht so richtig funktionieren. 

Ich bat – ganz im Sinne dieser Lektionen – darum, die Sache anders zu sehen. Doch noch war ich zu sehr in meinem eigenen Ego verfangen. Ich suchte nach einer Betrachtungsweise, die ich nachvollziehen konnte.
So setzte ich mich auf mein Meditationskissen, machte einige tiefe Atemzüge und bat darum, die Dinge anders zu sehen.

Betender Mann mit Hand auf dem Herz

Im Zustand tiefer Entspannung stellte ich auf einmal fest, dass sich für mich die Dinge durch diese Klage zwar etwas verschoben hatten, ich aber keinen wirklichen Verlust erlitt. Tatsächlich hatte mein Kontrahent sich ins eigene Fleisch geschnitten und kam ziemlich schlecht aus der Sache heraus.

Mein Ego schrie nach Schadenfreude. Doch am Ende behielt das Unverständnis die Oberhand. Warum handelt diese Person so? Ich hatte mir einige Theorien zurechtgelegt und Mitgefühl machte sich breit.

Mal wieder hatte der Kurs mich auf eine gute, friedvolle Spur geführt.

Aber es fühlte sich noch nicht wirklich rund an. Rein rechtlich gesehen war und bin ich im Recht. Aber das Herz schmerzte sehr.

Ist das der Sinn der 28. Lektion aus dem Kurs, die Dinge ein wenig anders zu sehen? Ich zweifelte.

Wenn Du mit dem Kurs in Wundern arbeitest, wirst Du oft an Stationen, Lektionen, Textbausteine kommen, die sich Deinem Verstand nicht erschließen. Es gibt auch Situationen da draußen, die Du nicht ändern kannst. Und das ist auch gar nicht Deine Aufgabe. 

An anderer Stelle lehrt der Kurs uns: „Ich weiß nicht, was es bedeutet“. Wenn wir diese Aussage anerkennen können – das Geheimnis des Universums nicht ergründen zu können, stellt sich eine tiefe innere Ruhe ein.

Die Frage nach dem Warum ist anstrengend und bringt selten befriedigende Antworten. 

Lass sie einfach ruhen. Hör auf, das Mysterium ergründen zu wollen. Ob Du es Gott nennst, oder das Universum, ist zweitrangig. Was zählt, ist die innere Gelassenheit.

Die Unendlichkeit der Stille

Wie der „Zufall“ es so will – ich betrachte es eher als eine Antwort auf meine Bitte – fiel mir am nächsten Tag in einem Gespräch mit einer Klientin die Lektion 109 aus „Ein Kurs in Wundern“ in die Hand. Dort heißt es einfach und lapidar: „Ich ruhe in Gott“.

Ich persönlich setze für den Begriff „Gott“ gerne mal Synonyme, wie zum Beispiel „Stille“, oder „Liebe“ ein. Oft wird der Text dann viel leichter verständlich.

Also sagte ich mir: „Ich ruhe in der Stille“. 

Diese Stille kann so unendlich tief sein, dass man es sich kaum vorstellen kann. Eine meiner tiefsten Erfahrungen hatte ich im letzten TAO-Life Balance Seminar. Gemeinsam mit meinen Teilnehmern machte ich eine faszinierende Übung. Am Ende der Übung saßen wir gemeinsam im Kreis. Ich konnte beobachten, wie die innere Stille immer noch weiter zunahm.

Plötzlich schreckte ich hoch. Ein lautes Atemgeräusch hatte mich aus meinem tiefen Zustand geholt. Was war passiert? Hatte ich geschlafen? Nein! Ich war einfach nur in einer grenzenlosen Stille. In einem Zustand grenzenlosen NICHTS. Man kann das nicht beschreiben. Man muss es einfach einmal erlebt haben.

Blick in die Sterne

Diese Grenzenlosigkeit, ist dein direkter Draht zur allerhöchsten Ebene. Das ist der Bereich, in dem oft wundersame Heilungen geschehen. Hier erfährst Du einen Frieden, der bar jeder Beschreibung ist.

Das ist es, was wir im TAO-Life Balance Seminar trainieren.

Auf einmal wurde mir klar, was mit der 28.. Lektion aus „Ein Kurs in Wundern“ gemeint ist. 

„Lass mich die Dinge mit anderen Augen sehen“ führt uns auf eine Ebene, die man nicht mehr erklären kann. Du betrachtest die Dinge nicht mehr mit deinen physischen Augen. Sondern aus einem Zustand grenzenloser Leere heraus. 

Und dann geschieht etwas wunderbares. Das ist der Moment, indem Du völlig losgelassen hast. Das ist der Moment, in dem du Deinen Widerstand vollkommen aufgegeben hast. Dein Ego ist nicht mehr vorhanden. Und das ist der Moment, in dem sich Lösungen ergeben.

Die Situation, von der ich oben berichtet habe, ist noch nicht zu ihrem Ende gekommen. Aber ich bemerke keinen Widerstand mehr. Ich fühle mich im Frieden. Und aus vielen Erfahrungen weiß ich, dass alles gut wird, alles gut ist. 

Ich wünsche Dir bei Deiner Arbeit mit „Ein Kurs in Wundern“ viele Momente solchen Friedens, der sich immer noch weiter ausweiten möge.

Es ist eine gute Idee, sich für ein intensives Training mal aus dem Alltag abzumelden. Geh für ein paar Tage raus. Treff Dich mit gleichgesinnten und erkenne Dein wahres Selbst. 

Das TAO-Life Balance Seminar ist der Ort, an dem Du dies erfahren kannst. Und auf einmal weißt Du, was der Kurs Dir wirklich sagen möchte.

Frau in rotem Rock

Der neue Rock

Was hat „Ein Kurs in Wundern“ eigentlich mit neuen Klamotten zu tun? „Ein Kurs in Wundern“ leistet uns ganz praktische Lebenshilfe in allen möglichen, alltäglichen Situationen. Selbst beim Kleiderkauf kann er eine wertvolle Unterstützung sein

Du glaubst das nicht? Lies weiter – Du wirst dich WUNDERN.

Dieser Tage war ich mit einer Leserin meiner allmorgendlichen Gedanken für den Tag (Post auf Facebook) unterwegs.

Jeden Morgen poste ich einen Gedanken für den Tag. Diese Gedanken sind zum Teil sehr stark an „Ein Kurs in Wundern“ angelehnt.
Mit wenigen Sätzen erkläre ich dort die jeweilige Lektion und gebe Hinweise, wie man sie gut einsetzen und nutzen kann.

Dabei fiel mir auf, dass die meisten Kommentare, die ich dazu bekomme, sich auf die Interpretation des Gedankens beziehen. Nicht jedoch auf persönliche Erfahrungen, die die Leser damit gemacht haben. Das finde ich ziemlich schade.
Zumal ich immer wieder darauf hinweise, wie wichtig es ist, nicht nur über den Gedanken nachzudenken, sondern ihn wirklich einzusetzen. Damit zu arbeiten – und zwar am besten den ganzen Tag über. Nur dann kann er seine Wirkung wahrhaft entfalten.

Der neue Rock

Was also hat nun „Ein Kurs in Wundern“ mit einem neuen Rock zu tun?

Ich schlenderte mit besagter Leserin, nennen wir sie Nora, durch die Stadt und sie erzählte mir, dass sie in einem Geschäft einen wunderschönen Rock gefunden hatte. Naja, eigentlich seien es ja zwei Röcke. Sie hatte sich einen Rock auserkoren, wurde dann aber von der Verkäuferin stark verunsichert, die der Meinung war, dass er ihr nicht sonderlich gut stehen würde.

Du kennst sicher das Gefühl. Dein Blick fällt auf etwas und Du bist sofort verliebt darin. Dann kommt jemand, lässt eine kritische Bemerkung fallen und Du bist völlig verunsichert. Was ist zu tun? Traust Du deiner eigenen Intuition? Solltest Du auf die andere Person hören?

Verkäuferin im Bekleidungsgeschäft
Photo by BBH Singapore on Unsplash

Nora schaute sich weiter in dem Laden um und entdeckte einen weiteren Rock. Andere Farbe, anderer Schnitt – und sie fand ihn ebenfalls toll. Eigentlich könnte man ja nun sagen: Problem gelöst. Der Rock, der Unsicherheit erzeugt, gehört wieder auf die Kleiderstange der andere wird eingesteckt und gut ist. Typisch Mann würde mancher jetzt sagen.

Aber so einfach war das Problem nicht zu lösen. Es kam hinzu, dass Nora sich bezüglich des Schnittes des zweiten Rockes ebenfalls nicht ganz sicher war. Zwar strahlte er in wunderschönen Sommerfarben, doch der Schnitt war ein wenig anders, als sie es bisher gewohnt war.

Kannst Du dir das Dilemma vorstellen, in dem sich Nora nun befand!? Und das ist nicht sarkastisch gemeint.
Ich kenne das gut von mir selbst. Vor zwei Jahren habe ich mir eine sehr edle Jacke im Internet bestellt. Ich war auf eine bestimmte Farbe eingefahren, von der ich überzeugt war, dass diese mir steht. Und da ich diese schon immer getragen hatte, sollte sie auch zu mir passen – man kennt das.

Als ich das Paket öffnete, war ich schockiert. Es wurde eine völlig andere Farbe, als die von mir gewünschte, geliefert. Der erste Impuls war, das Paket sofort wieder zu verschließen und in die Post zu geben. Allerdings zögerte ich. Zwar hatte ich damals noch nicht die Hilfe von „Ein Kurs in Wundern“, aber ich entschied mich doch, das Teil einmal anzuprobieren. Und – oh Wunder – es gefiel mir gar nicht schlecht.
 
Eigentlich fand ich diesen neuen Farbton (Anthrazit) nicht schlecht. Ja, es war sogar etwas anderes, als immer nur das langweilige Braun, welches ich bisher bevorzugt hatte.
Um es kurz zu machen: Ich liebe meine neue anthrazitfarbene Jacke! 🙂

Kommen wir zurück zu Nora. Sie hatte sich entschieden einen Rock zu kaufen. Aber der andere wollte ihr einfach nicht aus den Kopf gehen. Doch da war die ganze Zeit die Verunsicherung durch die Verkäuferin. Was war zu tun?

Ich schlug ihr vor, das Geschäft noch einmal aufzusuchen und dann könnten wir das ganze ja mal gemeinsam begutachten.

„Männer…“

Nachdenklicher Mann im Dunkeln

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Es handelte sich um einen recht kleinen Laden. Einige Damen wuselten herum und ich musste schmunzeln, als ich mitten im Laden einen älteren Herren beobachtete, der wohl seine Frau begleitete und völlig gelangweilt auf seinem Handy herum tippte.
Wie man sich das so vorstellt. Frau ist ganz aufgeregt und wühlt voller Hingabe in endlosen Stoffreihen herum und Mann fragt sich nur, wann die Tortur endlich vorbei ist.

Leider hatte er den einzigen Stuhl besetzt und so war es mir nicht möglich, es ihm gleich zu tun. Naja, außerdem hatte ich Nora ja auch meine Hilfe zugesagt.
Sogleich hatte sie den ursprünglichen Rock herausgesucht und einen Platz in der überfüllten Umkleide ergattert. Mit unsicherem Blick lugte sie zwischen den Gardinen hervor.

Mir gefiel das Teil. Was allerdings lediglich zu einer noch größeren Verwirrung der armen Nora führte. Auf wen sollte sie sich nun verlassen? Auf den Rat der erfahrenen Verkäuferin? Auf ihr eigenes Gefühl? Auf das Urteil eines Mannes? Du kennst das ja: „Schatz – wie gefällt dir mein neues Kleid?“ „Wunderbar – du siehst gut darin aus.“ „Ja, aber ist das blaue nicht besser? Es bringt meinen grünen Lippenstift doch viel mehr zur Geltung!?“ „Ja Schatz – auch das blaue Kleid steht Dir wunderbar und es bringt deinen froschfarbenen Lippenstift hervorragend zur Geltung.“ „Schatz, welches Kleid gefällt dir denn nun wirklich? Du sagst immer, es sieht gut aus, egal, was ich anziehe. Wahrscheinlich siehst Du gar nicht richtig hin…“

Ich möchte das hier nicht weiter fortführen. Oder – vielleicht noch kurz der Abschluss. Ich sagte etwas in Richtung: „Eigentlich ist es doch ganz einfach. bladibladibla (weiß nicht mehr genau, was es war)“. Jedenfalls waren meine

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letzten Worte: „Ist doch ganz einfach – kein Problem – oder?“ Aus den Augenwinkeln bemerkte ich die Verkäuferin, die meine letzten Worte mit einem süffisanten Unterton wiederholte. „Ist doch ganz einfach – kein Problem…“. Die Botschaft war jedenfalls eindeutig: „Männer – die werden so etwas nie verstehen“.

Mir war klar, dass ich mich mit weiteren Kommentaren wohl lieber etwas zurückhalten sollte. Immerhin pflichtete mir die Verkäuferin – es war nicht die vom Vortag – bei in meinem fachmännischen Urteil, dass ihr beide Röcke gut zu Gesicht stünden – bei.

Die arme Nora, sie kam aus dem Dilemma nicht heraus. Mittlerweile hatte sich eine weitere Dame ins Geschehen gemischt. Begeistert verfolgte sie unsere Diskussion. „Ich schaue gerne bei ihnen zu! Ich trau mich gar nicht, selbst was auszuprobieren. Schön, dass es ihnen auch nicht leicht fällt.“

Im Hintergrund äugte eine weitere Frau in einem blauen Kleid aus der Umkleidekabine. Hilfesuchend fragten ihre Augen in den Raum: „Kann mir mal jemand sagen, ob das Teil mir steht?“ Zugegebenerweise passten ihre grauen Socken nicht zu dem lockeren Sommerkleid – doch das ist nunmal dem regenerischem Stiefelwetter geschuldet.

Ich fing an, mich nach einer stillen Ecke mit einem freien Platz umzusehen, auf den ich mich zurückziehen und in meinem Handy herumstöbern konnte. Doch dieser war immer noch von dem Herrn vor mir besetzt. Noch immer hatte ich nicht herausgefunden, zu welcher Dame er eigentlich gehörte.
Eigentlich schade – oder?

Die Entscheidung

Frau im Kleid sitzt im Hauseingang

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Schließlich traf Nora eine beherzte Entscheidung. „Wissen Sie was? Ich gehe jetzt erst noch einmal eine Runde spazieren und komme dann wieder. Dann wird es mir leichter fallen, ob ich nun den einen, den anderen, beide, keine oder einen ganz anderen…..“

Gute Idee dachte ich mir. Unterwegs kam ich dann noch auf eine interessante Idee. Als Coach hat man ja so verschiedene Werkzeuge zur Hand.

Ich markierte auf den Pflastersteinen vier verschiedene Positionen. Diese standen für unterschiedliche Endergebnisse:

  • gelber Rock
  • lila Rock
  • beide Röcke
  • kein Rock

Selbstverständlich teilte ich ihr nicht mit, welcher Platz für welche Entscheidung stand. Ich bat sie nur, sich auf die unterschiedlichen Orte zu stellen und dann einmal hineinzufühlen.
Das Ergebnis war interessant:

  • Kein Rock erbrachte: „Fühlt sich nicht gut an. Irgendwie doof hier“
  • Beide Röcke ergab: „Ja – irgendwie, weiß nicht“
  • Gelber Rock: „Hier fühle ich mich richtig stark“
  • Lila Rock: „Ja, vielleicht – irgendwie so, wie die dritte Position“

Spannend – oder?

Das ist übrigens eine gute Methode, um Entscheidungen zu treffen. Sie basiert darauf, dass unser Unterbewusstsein uns klare Botschaften gibt. Wir brauchen nur den Zugang dazu.

Aber wie so oft – ließ der Kopf die arme Nora nicht in Ruhe. Sie grübelte und grübelte. „Soll ich, soll ich nicht? Beide, nur der eine?“

Die Rettung ist nahe!

Irgendwie kamen wir dann auf meine Tagesgedanken, die ich jeden Morgen auf Facebook poste. Sie ist nämlich der Meinung, dass diese Gedanken reine Verstandeskonstrukte sind, die vielleicht mal kurzfristig aber nicht wirklich tiefgreifend helfen.

2 Kinder lesen ein Buch

Photo by Ben White on Unsplash

Ich erklärte ihr, dass diese Gedanken, die ja überwiegend dem Kurs in Wundern direkt entnommen sind oder sich stark an seine Philosophie anlehnen, äußerst kraftvoll wirken können, wenn man sie nur regelmässig verwendet. Dazu reicht es allerdings nicht, sich darüber Gedanken zu machen, ob diese Lektionen nun stimmen oder nicht. Nur, um dann möglichst schnell zu den folgenden Beiträgen weiterzuklicken.

Es geht bei den Lektionen aus dem Kurs vor allem darum, inneren Frieden zu finden. Wenn wir im Frieden sind, geht es uns in erster Linie schon eimal gut. Das ist viel angenehmer, als stundenlang darüber zu grübeln, ob es nun der lange, der kurze, der lila, der gelbe, oder alle Röcke zu gleich – nicht zu vergessen die passenden Oberteile…

Herrgott, ich merke gerade, dass ich es liebe, dass es in Herrengeschäften

Herrenanzüge auf der Stange

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fast nur grau oder schwarz gibt. Mann sein hat doch etwas für sich.

Ich fragte Nora nach der heutigen Tageslektion. Das war natürlich vorallem eine Überprüfung, ob sie sie überhaupt gelesen hatte…
Ups – habe ich das hier gerade geschrieben? Sicher nicht. War nur so ein Gedanke. Zum Glück gibt es ja mobiles Internet. Wir holten uns also die Tageslektion hervor:

„Mein Geist ist mit vergangenen Gedanken beschäftigt“

Ooooookkkkayyyyyy… Was hat das nun mit der Kleiderfrage zu tun? Wir standen am Strand. Der Wind peitschte uns den Regen ins Gesicht und ich spürte, dass die Feuchtigkeit, gepaart mit unangenehmer Kälte sich allmählich einen Weg durch die Baumwolle meiner Jeans bahnte.

„Lass uns die Lektion doch einmal anwenden“ – meinte ich. „Mein Geist ist mit vergangenen Gedanken beschäftig“. Ich gebe zu, ich brauchte einige Minuten, bis ich begriff, wie uns dieser Tagesgedanke bei dem Rockproblem helfen würde.

Praktische Anwendung

Da mir nichts einfiel, wiederholte ich einfach den Gedanken:

„Mein Geist ist mit vergangenen Gedanken beschäftigt“ – Mein Geist ist mit vergangenen Gedanken beschäftigt – Mein Geist ist mit vergangenen Gedanken beschäftigt – …“

Es geht nicht darum, diese Lektionen zu interpretieren und sie auf ihren Wahrheitsgehalt zu prüfen. Es geht darum, sie anzuwenden. Übrigens ist das auch ein großer Vorteil des TAO-Life Balance Seminars. Hier üben wir die Praxis. Wir interpretieren wir nicht herum. Wir sind den ganzen Tag in der praktischen Anwendung.

Die phantastischen Erfahrungen, die die Teilnehmer machen, sprechen ihre eigene Sprache.

Ein wenig durchnässt und allmählich frierend stand ich mit Nora am Strand

Frau im Strohhut am Strand

vital-sinkevich-471702-unsplash

und wiederholte die Lektion. Plötzlich wurde mir klar, dass wir mit unseren Gedanken immer noch im Geschäft waren. Natürlich! Wenn wir über etwas NACHdenken, dann weilen wir immer in der Vergangenheit.

Ich fragte sie: „Sag mal fällt dir auf, dass wir überhaupt nicht hier sind?“ Wir beschäftigen uns gedanklich mit der Vergangenheit.“
In meinem Kopf purzelten die Gedanken. „Ja, wir brauchen aber doch eine Lösung für das Kleidungschaos!? – Schließlich ist die Frage immer noch nicht beantwortet: grün – gelb – blau (ach ne, das war ja die andere Frau).

Mit jeder Wiederholung der Lektion bemerkten wir allerdings, wie wir uns zusehends entspannten. Wir konnten die aktuelle Vergangenheit (Kleidungsgeschäft) immer mehr loslassen und bemerkten, wie wir immer mehr in der Gegenwart, im gegenwärtigen Moment ankamen.

Auf einmal wurden wir uns viel mehr des klaren Wassers bewusst. Der Strand präsentierte sich in einer seltenen Sanftheit. Der Kopf wurde immer leerer. Die Frage nach dem richtigen Kleidungsstück stellte sich auf einmal gar nicht mehr.

Der Verstand fragt, analysiert, will Antworten. Das Herz weiß.

Du weißt, dass Du in tiefer Entspannung die besten Entscheidungen triffst. Dann bist Du mit Deiner Intuition verbunden. Alle Zweifel verschwinden. Lösungen finden von allein ihren Weg zu Dir. Das Leben wird einfach und hört auf, Dich zu verwirren.

Strand mit abgestorbenem BaumstammNachdem wir noch eine Weile dem Strandverlauf gefolgt waren, drehten wir um. Die Kleiderfrage war kein Thema mehr. Stell Dir nur einmal vor, wie entspannend allein das für Deinen Partner sein kann…

Da die Geschäftszeit sich ihrem Ende näherte wagte ich dann doch noch einmal die Frage: „Und? hast Du dich entschieden?“
Ich hörte nur ein knappes: „Ja – ich nehme beide.“

Da war auch nicht mehr der leiseste Zweifel. Noras Tonlage drückte Klarheit und Sicherheit aus. Die Verkäuferin freute sich selbstverständlich über diese Entscheidung und gab noch einen saftigen Rabatt. Und auf dem Heimweg spürte ich eine Woge der Zufriedenheit, die sich neben mir ausbreitete.

Und die Moral von der Geschicht…

  • Frau in rotem Kleid am Meer

    prapoth-panchuea-1219084-unsplash

    Die Lektionen aus „Ein Kurs in Wundern“ bringen Frieden in Deinen Geist.
  • Wenn es darum geht, schwierige Entscheidungen zu treffen, ist die innere Zentriertheit die beste Voraussetzung.
  • Inneren Frieden erreichst Du durch deine Gegenwart im jetzigen Moment.
  • Die Gedanken wirken nur, wenn Du sie immer wieder wiederholst und in allen Situationen des Lebens anwendest.
  • Wenn Dein Geist still wird, bist Du direkt mit dem Himmel verbunden.

Ich könnte Dir noch unzählige, weitere Geschichten erzählen, bei denen ich ähnliches erlebt habe. Wenn Du also demnächst zwischen zwei Röcken, Kleidern, Blusen, Sakkos, Männern, Autos, Urlaubsideen hin und her schwankst, hol Dir mal den Kurs hervor.
Und falls Du den nicht besitzt, verfolge meine Tageslektionen. Die erscheinen jeden Morgen um 8:00 Uhr auf Facebook oder sieh Dir meine Videos an, die Dir die Tageslektionen einfach verständlich erklären.

Ich weiß, dass Du Angst davor hast, zugespammt zu werden und wahrscheinlich auch schon viel zu viele Mails erhältst. Dann gebe ich Dir den Tipp, Deine Newsletter mal zu durchforsten und alle zu kündigen, die Dir keinen wirklichen Mehrwert geben.
Dann hast Du auch wieder Platz für meine kostenlosen Lehrbriefe, die dich immer wieder mit interessanten und hilfreichen Informationen versorgen und höchstens einmal im Monat erscheinen.

Lachender Junge mit Buch

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Was willst Du wirklich?

Immer wieder heißt es: Finde dich selbst. Es ist wichtig, was Du wirklich willst im Leben. Nur wenn Du deinen persönlichen Lebensweg gefunden hast, wirst Du erfolgreich sein.

Diese Fragen sind einerseits korrekt, aber sie lassen das wichtigste vergessen. Die Ebene, ohne die Du vielleicht Deine wahre Stärke niemals entdecken wirst.
Wenn Du in irgendeinem Bereich Deines Lebens Kummer empfindest, dann kannst Du mit Sicherheit davon ausgehen, dass Dir nicht klar ist, was Du wirklich willst. Schau Dir die folgende Lektion an.


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Abenteuer Indien

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Edelsteine

Von innerem Frieden zu äußerem Erfolg

Lektion 25: Ich weiß nicht, wozu irgend etwas dient

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Ein Kurs in Wundern (hier Lektion 25) ist nicht nur ein hoch spirituelles Werk, mit dem die meisten Menschen ein großes Problem haben, weil es so schwer zu verstehen ist.

Der Kurs ist ganz praxisnahe Lebenshilfe. Wenn Du regelmässig mit den Lektionen arbeitest, während Du dir die Kapitel langsam, wie 85%tige Zartbitteschokolade zu Gemüte führst, wirst du dich im wahrsten Sinne des Wortes wundern, was in deinem Leben geschieht.

Lass Dir von dem Kurs in Wundern helfen. Vielleicht dauert es für eine Weile, bis du den Einstieg gefunden hast. Aber mit der Zeit wird „Ein Kurs in Wundern“ dir zu einem treuen Begleiter werden, der über jegliches esoterische Geschwafel weit hinaus geht und dich in die Liebe führt.

Damit es leichter wird, findest Du hier schon einige Lektionen, die Dir den Einstieg ein wenig erleichtern werden.