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Lektion 28 * Ein Kurs in Wundern

„Vor allem will ich die Dinge anders sehen“

Alles, was Du dir wünschst, ist Frieden. Immer nur Frieden. Dieser Zustand, dem wir alle irgendwie hinterher laufen. Wir lesen ungezählte Bücher dazu, besuchen Seminare und sammeln ungezählte Lebensweisheiten an.

Immer, wenn wir eine neue Erkenntnis haben, nicken wir begeistert mit dem Kopf und glauben, nun endlich den Schlüssel gefunden zu haben.

Bis zum nächsten Malheur….

Wie oft ist Dir das schon passiert?

Du hast Dir ganz fest vorgenommen – egal, was passiert – in Deiner Mitte zu bleiben. Du weißt ganz genau: Wenn es Dir endlich gelingt, loszulassen, gelassen zu bleiben, nicht zu bewerten und all die schönen Dinge, die man tun soll, dann wird es Dir besser gehen.

Deine Gesundheit wird sich stabilisieren. Du wirst bessere Beziehungen führen. Am Ende wirkt sich das Ganze sogar auf Deine gesamte Lebenssituation aus. 

Aber wenn Du ganz ehrlich bist, ist es Dir schon so oft nicht gelungen. Wieder und wieder hast Du es versucht. Wieder und wieder hast Du versagt. 

Persönlichkeitsentwicklung kann ein frustrierendes Geschäft sein. Da möchte man schon freiwillig ein Gutmensch sein und was passiert? Ständig fährt einem einer vor den Karren, nur um zu zeigen, dass der Heiligenschein noch weit entfernt ist.

Ich weiß nicht, wie es Dir damit so geht. 

Das Leben ist ein Klassenzimmer

Ich hatte neulich eine Situation, in der es mir nicht wirklich gut erging. Manchmal verhalten sich Menschen auf recht absonderliche Weise. Beim besten Willen konnte ich mir nicht vorstellen, was in diese Person gefahren war, die mich derart anging.

Und dann ist es einfach schwer, ruhig zu bleiben. Wenn wir uns verletzt fühlen, wenn wir nicht wissen, was gerade los ist. Wenn wir uns ungerecht behandelt fühlen. 

Mann mit aufgerissenem Mund und Augen
Photo by Gem & Lauris RK on Unsplash

Es ist oft schwer, die Motivation eines anderen Menschen zu durchschauen.

Du kennst das sicher auch. Jemand verhält sich Dir gegenüber unfreundlich, verletzt dich, greift Dich sogar verbal an und Du bist Dir keiner Schuld bewusst. Dann ist es schwer, ruhig zu bleiben. Gelassen zu reagieren. Loszulassen, wie man so schön sagt.

Und ja, Du bist Dir bewusst darüber, dass es immer zwei Seiten der Medaille gibt. Jeder sieht eine Situation auf seine Weise.
In meinem Fall war es so, dass ich ein Schreiben vom Rechtsanwalt bekam. Ich fiel aus allen Wolken. Was war denn hier passiert? Jegliche Versuche meinerseits, Kontakt aufzunehmen und die Sache vernünftig und menschlich zu klären, wurden abgeblockt. Es blieb mir am Ende nichts übrig, als auch meinerseits einen Rechtsanwalt hinzuzuziehen. Immer von einem verständnislosen Kopfschütteln begleitet.

Einerseits war ich gezwungen, meine Position darzulegen. Denn die Forderungen, die an mich heran getragen wurden, waren nicht rechtens. 

Rufe mich und ich antworte Dir

Um ruhig zu bleiben und schnellstmöglich wieder in meine Mitte zu kommen, zog ich „Ein Kurs in Wundern“ heran. Das ist oft eine gute Idee, wenn es der Hilfe bedarf.

„Ein Kurs in Wundern“ zeigt uns oft eine andere Betrachtungsweise auf. Doch es wollte nicht so richtig funktionieren. 

Ich bat – ganz im Sinne dieser Lektionen – darum, die Sache anders zu sehen. Doch noch war ich zu sehr in meinem eigenen Ego verfangen. Ich suchte nach einer Betrachtungsweise, die ich nachvollziehen konnte.
So setzte ich mich auf mein Meditationskissen, machte einige tiefe Atemzüge und bat darum, die Dinge anders zu sehen.

Betender Mann mit Hand auf dem Herz

Im Zustand tiefer Entspannung stellte ich auf einmal fest, dass sich für mich die Dinge durch diese Klage zwar etwas verschoben hatten, ich aber keinen wirklichen Verlust erlitt. Tatsächlich hatte mein Kontrahent sich ins eigene Fleisch geschnitten und kam ziemlich schlecht aus der Sache heraus.

Mein Ego schrie nach Schadenfreude. Doch am Ende behielt das Unverständnis die Oberhand. Warum handelt diese Person so? Ich hatte mir einige Theorien zurechtgelegt und Mitgefühl machte sich breit.

Mal wieder hatte der Kurs mich auf eine gute, friedvolle Spur geführt.

Aber es fühlte sich noch nicht wirklich rund an. Rein rechtlich gesehen war und bin ich im Recht. Aber das Herz schmerzte sehr.

Ist das der Sinn der 28. Lektion aus dem Kurs, die Dinge ein wenig anders zu sehen? Ich zweifelte.

Wenn Du mit dem Kurs in Wundern arbeitest, wirst Du oft an Stationen, Lektionen, Textbausteine kommen, die sich Deinem Verstand nicht erschließen. Es gibt auch Situationen da draußen, die Du nicht ändern kannst. Und das ist auch gar nicht Deine Aufgabe. 

An anderer Stelle lehrt der Kurs uns: „Ich weiß nicht, was es bedeutet“. Wenn wir diese Aussage anerkennen können – das Geheimnis des Universums nicht ergründen zu können, stellt sich eine tiefe innere Ruhe ein.

Die Frage nach dem Warum ist anstrengend und bringt selten befriedigende Antworten. 

Lass sie einfach ruhen. Hör auf, das Mysterium ergründen zu wollen. Ob Du es Gott nennst, oder das Universum, ist zweitrangig. Was zählt, ist die innere Gelassenheit.

Die Unendlichkeit der Stille

Wie der „Zufall“ es so will – ich betrachte es eher als eine Antwort auf meine Bitte – fiel mir am nächsten Tag in einem Gespräch mit einer Klientin die Lektion 109 aus „Ein Kurs in Wundern“ in die Hand. Dort heißt es einfach und lapidar: „Ich ruhe in Gott“.

Ich persönlich setze für den Begriff „Gott“ gerne mal Synonyme, wie zum Beispiel „Stille“, oder „Liebe“ ein. Oft wird der Text dann viel leichter verständlich.

Also sagte ich mir: „Ich ruhe in der Stille“. 

Diese Stille kann so unendlich tief sein, dass man es sich kaum vorstellen kann. Eine meiner tiefsten Erfahrungen hatte ich im letzten TAO-Life Balance Seminar. Gemeinsam mit meinen Teilnehmern machte ich eine faszinierende Übung. Am Ende der Übung saßen wir gemeinsam im Kreis. Ich konnte beobachten, wie die innere Stille immer noch weiter zunahm.

Plötzlich schreckte ich hoch. Ein lautes Atemgeräusch hatte mich aus meinem tiefen Zustand geholt. Was war passiert? Hatte ich geschlafen? Nein! Ich war einfach nur in einer grenzenlosen Stille. In einem Zustand grenzenlosen NICHTS. Man kann das nicht beschreiben. Man muss es einfach einmal erlebt haben.

Blick in die Sterne

Diese Grenzenlosigkeit, ist dein direkter Draht zur allerhöchsten Ebene. Das ist der Bereich, in dem oft wundersame Heilungen geschehen. Hier erfährst Du einen Frieden, der bar jeder Beschreibung ist.

Das ist es, was wir im TAO-Life Balance Seminar trainieren.

Auf einmal wurde mir klar, was mit der 28.. Lektion aus „Ein Kurs in Wundern“ gemeint ist. 

„Lass mich die Dinge mit anderen Augen sehen“ führt uns auf eine Ebene, die man nicht mehr erklären kann. Du betrachtest die Dinge nicht mehr mit deinen physischen Augen. Sondern aus einem Zustand grenzenloser Leere heraus. 

Und dann geschieht etwas wunderbares. Das ist der Moment, indem Du völlig losgelassen hast. Das ist der Moment, in dem du Deinen Widerstand vollkommen aufgegeben hast. Dein Ego ist nicht mehr vorhanden. Und das ist der Moment, in dem sich Lösungen ergeben.

Die Situation, von der ich oben berichtet habe, ist noch nicht zu ihrem Ende gekommen. Aber ich bemerke keinen Widerstand mehr. Ich fühle mich im Frieden. Und aus vielen Erfahrungen weiß ich, dass alles gut wird, alles gut ist. 

Ich wünsche Dir bei Deiner Arbeit mit „Ein Kurs in Wundern“ viele Momente solchen Friedens, der sich immer noch weiter ausweiten möge.

Es ist eine gute Idee, sich für ein intensives Training mal aus dem Alltag abzumelden. Geh für ein paar Tage raus. Treff Dich mit gleichgesinnten und erkenne Dein wahres Selbst. 

Das TAO-Life Balance Seminar ist der Ort, an dem Du dies erfahren kannst. Und auf einmal weißt Du, was der Kurs Dir wirklich sagen möchte.

Frau in rotem Rock

Der neue Rock

Was hat „Ein Kurs in Wundern“ eigentlich mit neuen Klamotten zu tun? „Ein Kurs in Wundern“ leistet uns ganz praktische Lebenshilfe in allen möglichen, alltäglichen Situationen. Selbst beim Kleiderkauf kann er eine wertvolle Unterstützung sein

Du glaubst das nicht? Lies weiter – Du wirst dich WUNDERN.

Dieser Tage war ich mit einer Leserin meiner allmorgendlichen Gedanken für den Tag (Post auf Facebook) unterwegs.

Jeden Morgen poste ich einen Gedanken für den Tag. Diese Gedanken sind zum Teil sehr stark an „Ein Kurs in Wundern“ angelehnt.
Mit wenigen Sätzen erkläre ich dort die jeweilige Lektion und gebe Hinweise, wie man sie gut einsetzen und nutzen kann.

Dabei fiel mir auf, dass die meisten Kommentare, die ich dazu bekomme, sich auf die Interpretation des Gedankens beziehen. Nicht jedoch auf persönliche Erfahrungen, die die Leser damit gemacht haben. Das finde ich ziemlich schade.
Zumal ich immer wieder darauf hinweise, wie wichtig es ist, nicht nur über den Gedanken nachzudenken, sondern ihn wirklich einzusetzen. Damit zu arbeiten – und zwar am besten den ganzen Tag über. Nur dann kann er seine Wirkung wahrhaft entfalten.

Der neue Rock

Was also hat nun „Ein Kurs in Wundern“ mit einem neuen Rock zu tun?

Ich schlenderte mit besagter Leserin, nennen wir sie Nora, durch die Stadt und sie erzählte mir, dass sie in einem Geschäft einen wunderschönen Rock gefunden hatte. Naja, eigentlich seien es ja zwei Röcke. Sie hatte sich einen Rock auserkoren, wurde dann aber von der Verkäuferin stark verunsichert, die der Meinung war, dass er ihr nicht sonderlich gut stehen würde.

Du kennst sicher das Gefühl. Dein Blick fällt auf etwas und Du bist sofort verliebt darin. Dann kommt jemand, lässt eine kritische Bemerkung fallen und Du bist völlig verunsichert. Was ist zu tun? Traust Du deiner eigenen Intuition? Solltest Du auf die andere Person hören?

Verkäuferin im Bekleidungsgeschäft
Photo by BBH Singapore on Unsplash

Nora schaute sich weiter in dem Laden um und entdeckte einen weiteren Rock. Andere Farbe, anderer Schnitt – und sie fand ihn ebenfalls toll. Eigentlich könnte man ja nun sagen: Problem gelöst. Der Rock, der Unsicherheit erzeugt, gehört wieder auf die Kleiderstange der andere wird eingesteckt und gut ist. Typisch Mann würde mancher jetzt sagen.

Aber so einfach war das Problem nicht zu lösen. Es kam hinzu, dass Nora sich bezüglich des Schnittes des zweiten Rockes ebenfalls nicht ganz sicher war. Zwar strahlte er in wunderschönen Sommerfarben, doch der Schnitt war ein wenig anders, als sie es bisher gewohnt war.

Kannst Du dir das Dilemma vorstellen, in dem sich Nora nun befand!? Und das ist nicht sarkastisch gemeint.
Ich kenne das gut von mir selbst. Vor zwei Jahren habe ich mir eine sehr edle Jacke im Internet bestellt. Ich war auf eine bestimmte Farbe eingefahren, von der ich überzeugt war, dass diese mir steht. Und da ich diese schon immer getragen hatte, sollte sie auch zu mir passen – man kennt das.

Als ich das Paket öffnete, war ich schockiert. Es wurde eine völlig andere Farbe, als die von mir gewünschte, geliefert. Der erste Impuls war, das Paket sofort wieder zu verschließen und in die Post zu geben. Allerdings zögerte ich. Zwar hatte ich damals noch nicht die Hilfe von „Ein Kurs in Wundern“, aber ich entschied mich doch, das Teil einmal anzuprobieren. Und – oh Wunder – es gefiel mir gar nicht schlecht.
 
Eigentlich fand ich diesen neuen Farbton (Anthrazit) nicht schlecht. Ja, es war sogar etwas anderes, als immer nur das langweilige Braun, welches ich bisher bevorzugt hatte.
Um es kurz zu machen: Ich liebe meine neue anthrazitfarbene Jacke! 🙂

Kommen wir zurück zu Nora. Sie hatte sich entschieden einen Rock zu kaufen. Aber der andere wollte ihr einfach nicht aus den Kopf gehen. Doch da war die ganze Zeit die Verunsicherung durch die Verkäuferin. Was war zu tun?

Ich schlug ihr vor, das Geschäft noch einmal aufzusuchen und dann könnten wir das ganze ja mal gemeinsam begutachten.

„Männer…“

Nachdenklicher Mann im Dunkeln

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Es handelte sich um einen recht kleinen Laden. Einige Damen wuselten herum und ich musste schmunzeln, als ich mitten im Laden einen älteren Herren beobachtete, der wohl seine Frau begleitete und völlig gelangweilt auf seinem Handy herum tippte.
Wie man sich das so vorstellt. Frau ist ganz aufgeregt und wühlt voller Hingabe in endlosen Stoffreihen herum und Mann fragt sich nur, wann die Tortur endlich vorbei ist.

Leider hatte er den einzigen Stuhl besetzt und so war es mir nicht möglich, es ihm gleich zu tun. Naja, außerdem hatte ich Nora ja auch meine Hilfe zugesagt.
Sogleich hatte sie den ursprünglichen Rock herausgesucht und einen Platz in der überfüllten Umkleide ergattert. Mit unsicherem Blick lugte sie zwischen den Gardinen hervor.

Mir gefiel das Teil. Was allerdings lediglich zu einer noch größeren Verwirrung der armen Nora führte. Auf wen sollte sie sich nun verlassen? Auf den Rat der erfahrenen Verkäuferin? Auf ihr eigenes Gefühl? Auf das Urteil eines Mannes? Du kennst das ja: „Schatz – wie gefällt dir mein neues Kleid?“ „Wunderbar – du siehst gut darin aus.“ „Ja, aber ist das blaue nicht besser? Es bringt meinen grünen Lippenstift doch viel mehr zur Geltung!?“ „Ja Schatz – auch das blaue Kleid steht Dir wunderbar und es bringt deinen froschfarbenen Lippenstift hervorragend zur Geltung.“ „Schatz, welches Kleid gefällt dir denn nun wirklich? Du sagst immer, es sieht gut aus, egal, was ich anziehe. Wahrscheinlich siehst Du gar nicht richtig hin…“

Ich möchte das hier nicht weiter fortführen. Oder – vielleicht noch kurz der Abschluss. Ich sagte etwas in Richtung: „Eigentlich ist es doch ganz einfach. bladibladibla (weiß nicht mehr genau, was es war)“. Jedenfalls waren meine

argument-238529_640, pixabay

letzten Worte: „Ist doch ganz einfach – kein Problem – oder?“ Aus den Augenwinkeln bemerkte ich die Verkäuferin, die meine letzten Worte mit einem süffisanten Unterton wiederholte. „Ist doch ganz einfach – kein Problem…“. Die Botschaft war jedenfalls eindeutig: „Männer – die werden so etwas nie verstehen“.

Mir war klar, dass ich mich mit weiteren Kommentaren wohl lieber etwas zurückhalten sollte. Immerhin pflichtete mir die Verkäuferin – es war nicht die vom Vortag – bei in meinem fachmännischen Urteil, dass ihr beide Röcke gut zu Gesicht stünden – bei.

Die arme Nora, sie kam aus dem Dilemma nicht heraus. Mittlerweile hatte sich eine weitere Dame ins Geschehen gemischt. Begeistert verfolgte sie unsere Diskussion. „Ich schaue gerne bei ihnen zu! Ich trau mich gar nicht, selbst was auszuprobieren. Schön, dass es ihnen auch nicht leicht fällt.“

Im Hintergrund äugte eine weitere Frau in einem blauen Kleid aus der Umkleidekabine. Hilfesuchend fragten ihre Augen in den Raum: „Kann mir mal jemand sagen, ob das Teil mir steht?“ Zugegebenerweise passten ihre grauen Socken nicht zu dem lockeren Sommerkleid – doch das ist nunmal dem regenerischem Stiefelwetter geschuldet.

Ich fing an, mich nach einer stillen Ecke mit einem freien Platz umzusehen, auf den ich mich zurückziehen und in meinem Handy herumstöbern konnte. Doch dieser war immer noch von dem Herrn vor mir besetzt. Noch immer hatte ich nicht herausgefunden, zu welcher Dame er eigentlich gehörte.
Eigentlich schade – oder?

Die Entscheidung

Frau im Kleid sitzt im Hauseingang

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Schließlich traf Nora eine beherzte Entscheidung. „Wissen Sie was? Ich gehe jetzt erst noch einmal eine Runde spazieren und komme dann wieder. Dann wird es mir leichter fallen, ob ich nun den einen, den anderen, beide, keine oder einen ganz anderen…..“

Gute Idee dachte ich mir. Unterwegs kam ich dann noch auf eine interessante Idee. Als Coach hat man ja so verschiedene Werkzeuge zur Hand.

Ich markierte auf den Pflastersteinen vier verschiedene Positionen. Diese standen für unterschiedliche Endergebnisse:

  • gelber Rock
  • lila Rock
  • beide Röcke
  • kein Rock

Selbstverständlich teilte ich ihr nicht mit, welcher Platz für welche Entscheidung stand. Ich bat sie nur, sich auf die unterschiedlichen Orte zu stellen und dann einmal hineinzufühlen.
Das Ergebnis war interessant:

  • Kein Rock erbrachte: „Fühlt sich nicht gut an. Irgendwie doof hier“
  • Beide Röcke ergab: „Ja – irgendwie, weiß nicht“
  • Gelber Rock: „Hier fühle ich mich richtig stark“
  • Lila Rock: „Ja, vielleicht – irgendwie so, wie die dritte Position“

Spannend – oder?

Das ist übrigens eine gute Methode, um Entscheidungen zu treffen. Sie basiert darauf, dass unser Unterbewusstsein uns klare Botschaften gibt. Wir brauchen nur den Zugang dazu.

Aber wie so oft – ließ der Kopf die arme Nora nicht in Ruhe. Sie grübelte und grübelte. „Soll ich, soll ich nicht? Beide, nur der eine?“

Die Rettung ist nahe!

Irgendwie kamen wir dann auf meine Tagesgedanken, die ich jeden Morgen auf Facebook poste. Sie ist nämlich der Meinung, dass diese Gedanken reine Verstandeskonstrukte sind, die vielleicht mal kurzfristig aber nicht wirklich tiefgreifend helfen.

2 Kinder lesen ein Buch

Photo by Ben White on Unsplash

Ich erklärte ihr, dass diese Gedanken, die ja überwiegend dem Kurs in Wundern direkt entnommen sind oder sich stark an seine Philosophie anlehnen, äußerst kraftvoll wirken können, wenn man sie nur regelmässig verwendet. Dazu reicht es allerdings nicht, sich darüber Gedanken zu machen, ob diese Lektionen nun stimmen oder nicht. Nur, um dann möglichst schnell zu den folgenden Beiträgen weiterzuklicken.

Es geht bei den Lektionen aus dem Kurs vor allem darum, inneren Frieden zu finden. Wenn wir im Frieden sind, geht es uns in erster Linie schon eimal gut. Das ist viel angenehmer, als stundenlang darüber zu grübeln, ob es nun der lange, der kurze, der lila, der gelbe, oder alle Röcke zu gleich – nicht zu vergessen die passenden Oberteile…

Herrgott, ich merke gerade, dass ich es liebe, dass es in Herrengeschäften

Herrenanzüge auf der Stange

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fast nur grau oder schwarz gibt. Mann sein hat doch etwas für sich.

Ich fragte Nora nach der heutigen Tageslektion. Das war natürlich vorallem eine Überprüfung, ob sie sie überhaupt gelesen hatte…
Ups – habe ich das hier gerade geschrieben? Sicher nicht. War nur so ein Gedanke. Zum Glück gibt es ja mobiles Internet. Wir holten uns also die Tageslektion hervor:

„Mein Geist ist mit vergangenen Gedanken beschäftigt“

Ooooookkkkayyyyyy… Was hat das nun mit der Kleiderfrage zu tun? Wir standen am Strand. Der Wind peitschte uns den Regen ins Gesicht und ich spürte, dass die Feuchtigkeit, gepaart mit unangenehmer Kälte sich allmählich einen Weg durch die Baumwolle meiner Jeans bahnte.

„Lass uns die Lektion doch einmal anwenden“ – meinte ich. „Mein Geist ist mit vergangenen Gedanken beschäftig“. Ich gebe zu, ich brauchte einige Minuten, bis ich begriff, wie uns dieser Tagesgedanke bei dem Rockproblem helfen würde.

Praktische Anwendung

Da mir nichts einfiel, wiederholte ich einfach den Gedanken:

„Mein Geist ist mit vergangenen Gedanken beschäftigt“ – Mein Geist ist mit vergangenen Gedanken beschäftigt – Mein Geist ist mit vergangenen Gedanken beschäftigt – …“

Es geht nicht darum, diese Lektionen zu interpretieren und sie auf ihren Wahrheitsgehalt zu prüfen. Es geht darum, sie anzuwenden. Übrigens ist das auch ein großer Vorteil des TAO-Life Balance Seminars. Hier üben wir die Praxis. Wir interpretieren wir nicht herum. Wir sind den ganzen Tag in der praktischen Anwendung.

Die phantastischen Erfahrungen, die die Teilnehmer machen, sprechen ihre eigene Sprache.

Ein wenig durchnässt und allmählich frierend stand ich mit Nora am Strand

Frau im Strohhut am Strand

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und wiederholte die Lektion. Plötzlich wurde mir klar, dass wir mit unseren Gedanken immer noch im Geschäft waren. Natürlich! Wenn wir über etwas NACHdenken, dann weilen wir immer in der Vergangenheit.

Ich fragte sie: „Sag mal fällt dir auf, dass wir überhaupt nicht hier sind?“ Wir beschäftigen uns gedanklich mit der Vergangenheit.“
In meinem Kopf purzelten die Gedanken. „Ja, wir brauchen aber doch eine Lösung für das Kleidungschaos!? – Schließlich ist die Frage immer noch nicht beantwortet: grün – gelb – blau (ach ne, das war ja die andere Frau).

Mit jeder Wiederholung der Lektion bemerkten wir allerdings, wie wir uns zusehends entspannten. Wir konnten die aktuelle Vergangenheit (Kleidungsgeschäft) immer mehr loslassen und bemerkten, wie wir immer mehr in der Gegenwart, im gegenwärtigen Moment ankamen.

Auf einmal wurden wir uns viel mehr des klaren Wassers bewusst. Der Strand präsentierte sich in einer seltenen Sanftheit. Der Kopf wurde immer leerer. Die Frage nach dem richtigen Kleidungsstück stellte sich auf einmal gar nicht mehr.

Der Verstand fragt, analysiert, will Antworten. Das Herz weiß.

Du weißt, dass Du in tiefer Entspannung die besten Entscheidungen triffst. Dann bist Du mit Deiner Intuition verbunden. Alle Zweifel verschwinden. Lösungen finden von allein ihren Weg zu Dir. Das Leben wird einfach und hört auf, Dich zu verwirren.

Strand mit abgestorbenem BaumstammNachdem wir noch eine Weile dem Strandverlauf gefolgt waren, drehten wir um. Die Kleiderfrage war kein Thema mehr. Stell Dir nur einmal vor, wie entspannend allein das für Deinen Partner sein kann…

Da die Geschäftszeit sich ihrem Ende näherte wagte ich dann doch noch einmal die Frage: „Und? hast Du dich entschieden?“
Ich hörte nur ein knappes: „Ja – ich nehme beide.“

Da war auch nicht mehr der leiseste Zweifel. Noras Tonlage drückte Klarheit und Sicherheit aus. Die Verkäuferin freute sich selbstverständlich über diese Entscheidung und gab noch einen saftigen Rabatt. Und auf dem Heimweg spürte ich eine Woge der Zufriedenheit, die sich neben mir ausbreitete.

Und die Moral von der Geschicht…

  • Frau in rotem Kleid am Meer

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    Die Lektionen aus „Ein Kurs in Wundern“ bringen Frieden in Deinen Geist.
  • Wenn es darum geht, schwierige Entscheidungen zu treffen, ist die innere Zentriertheit die beste Voraussetzung.
  • Inneren Frieden erreichst Du durch deine Gegenwart im jetzigen Moment.
  • Die Gedanken wirken nur, wenn Du sie immer wieder wiederholst und in allen Situationen des Lebens anwendest.
  • Wenn Dein Geist still wird, bist Du direkt mit dem Himmel verbunden.

Ich könnte Dir noch unzählige, weitere Geschichten erzählen, bei denen ich ähnliches erlebt habe. Wenn Du also demnächst zwischen zwei Röcken, Kleidern, Blusen, Sakkos, Männern, Autos, Urlaubsideen hin und her schwankst, hol Dir mal den Kurs hervor.
Und falls Du den nicht besitzt, verfolge meine Tageslektionen. Die erscheinen jeden Morgen um 8:00 Uhr auf Facebook oder sieh Dir meine Videos an, die Dir die Tageslektionen einfach verständlich erklären.

Ich weiß, dass Du Angst davor hast, zugespammt zu werden und wahrscheinlich auch schon viel zu viele Mails erhältst. Dann gebe ich Dir den Tipp, Deine Newsletter mal zu durchforsten und alle zu kündigen, die Dir keinen wirklichen Mehrwert geben.
Dann hast Du auch wieder Platz für meine kostenlosen Lehrbriefe, die dich immer wieder mit interessanten und hilfreichen Informationen versorgen und höchstens einmal im Monat erscheinen.

Lachender Junge mit Buch

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Trag Dich jetzt hier ein, damit wir in Kontakt bleiben:

Was willst Du wirklich?

Immer wieder heißt es: Finde dich selbst. Es ist wichtig, was Du wirklich willst im Leben. Nur wenn Du deinen persönlichen Lebensweg gefunden hast, wirst Du erfolgreich sein.

Diese Fragen sind einerseits korrekt, aber sie lassen das wichtigste vergessen. Die Ebene, ohne die Du vielleicht Deine wahre Stärke niemals entdecken wirst.
Wenn Du in irgendeinem Bereich Deines Lebens Kummer empfindest, dann kannst Du mit Sicherheit davon ausgehen, dass Dir nicht klar ist, was Du wirklich willst. Schau Dir die folgende Lektion an.


Edelsteine

Von innerem Frieden zu äußerem Erfolg

Lektion 25: Ich weiß nicht, wozu irgend etwas dient

Ein Kurs in Wundern (hier Lektion 25) ist nicht nur ein hoch spirituelles Werk, mit dem die meisten Menschen ein großes Problem haben, weil es so schwer zu verstehen ist.

Der Kurs ist ganz praxisnahe Lebenshilfe. Wenn Du regelmässig mit den Lektionen arbeitest, während Du dir die Kapitel langsam, wie 85%tige Zartbitteschokolade zu Gemüte führst, wirst du dich im wahrsten Sinne des Wortes wundern, was in deinem Leben geschieht.

Lass Dir von dem Kurs in Wundern helfen. Vielleicht dauert es für eine Weile, bis du den Einstieg gefunden hast. Aber mit der Zeit wird „Ein Kurs in Wundern“ dir zu einem treuen Begleiter werden, der über jegliches esoterische Geschwafel weit hinaus geht und dich in die Liebe führt.

Damit es leichter wird, findest Du hier schon einige Lektionen, die Dir den Einstieg ein wenig erleichtern werden.

Andreas Frenzel bei der Meditation

Ein Kurs in Wundern Lektion 24

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Die Bundesregierung meint, das würde Ihrem Datenschutz dienen…

„Ich nehme nicht wahr, was zu meinen besten ist.“

»Ein Kurs in Wundern« weist uns in dieser Lektion darauf hin, dass wir in keiner Situation wirklich wissen, was uns glücklich machen würde.

Wie sind voller Wünsche. Wir wissen genau, wir möchten diese Frau, jenen Mann als Partner haben, dann würden wir glücklich sein. Es würde uns mit Sicherheit besser gehen, wenn wir endlich unser Traumauto fahren könnten. Und wahrscheinlich wären wir glücklich, wenn unsere Partner unserem Urlaubswunsch zustimmen würden und nicht immer ihre eigenen Ziele verfolgten.

Wir wären viel glücklicher, wenn unsere Schwiegereltern sich anders verhalten würden, der Chef ein wenig netter wäre, und die schwatzhafte Kollegin nicht ständig über andere Leute herziehen würde. Natürlich würde es auch zu unserem Glück beitragen, wenn sich unsere Gesundheit in einem besseren Zustand befinden würde.

Wir sind uns sicher, genau zu wissen, was uns eigentlich gut tut. Doch »Ein Kurs in Wundern« behauptet das komplette Gegenteil. Er sagt klar und unmissverständlich: „In keiner Situation, die sich ergibt, bist du dir des Ergebnisses bewusst, das dich glücklich machen würde.“

Da stellt sich doch die Frage, wie wir es überhaupt schaffen können, ein einigermaßen sinnvolles, geschweige denn glückliches Leben zu führen. Wie soll uns das gelingen, wenn wir ja – angeblich – nicht einmal die leiseste Ahnung davon haben, was uns wirklich gut tut!?

Und genau das bekräftigt »Ein Kurs in Wundern« uns gleich in der nächsten Zeile: „deshalb hast du keine Richtschnur für angemessenes Handeln …“

Jetzt wird es wirklich langsam suspekt. »Ein Kurs in Wundern« sagt uns hier klar und eindeutig, dass wir keine Ahnung haben, was wir eigentlich tun. Wie kann das sein?

Das Ganze hängt mit unserer eingeschränkten Wahrnehmungsfähigkeit zusammen. Wir reagieren nie auf das, was da draußen wirklich geschieht, sondern immer nur auf unsere Wahrnehmung dessen. Soll heißen: auf unsere persönliche Interpretation. Und die ist – laut »Ein Kurs in Wundern« – IMMER falsch.

In meinen telefonischen Beratungen erlebe ich sehr häufig, dass mir Klienten eine Situation schildern, die sie als schier unerträglich empfinden. Aus meiner neutralen Betrachtungsweise heraus, sehe ich die gleiche Situation oft mit ganz anderen Augen.

Praxisbeispiel:

Thomas wurde von seiner Frau verlassen. Er hat große Angst, den Kontakt zu seinen Kindern zu verlieren. Einige Zeit nach der Trennung hat seine Frau (Elke) wieder einen neuen Freund gefunden. Für Thomas sieht es so aus, dass seine Kinder den neuen Freund sehr mögen. Verständlich, dass das seine Ängste immer noch weiter schürt. Eines Tages holt er die Kinder ab. Voller Begeisterung erzählen sie ihm, dass der neue Freund von Elke ein tolles Segelboot hat. Und sie waren damit auch schon unterwegs. Thomas Herz rutscht immer tiefer. Seine Angst, seine Kinder an den neuen Freund zu verlieren, steigt ins Unermessliche. Der Neue kann ihnen offensichtlich etwas bieten, was er sich nicht leisten kann. In seiner Wahrnehmung verliert er die Kinder, weil sie sich bei seiner Ex und ihrem neuen Freund – mit dem tollen Segelboot – viel wohler fühlen.

Ein paar Wochen später findet eine Sportmeisterschaft statt, auf der die Kinder angemeldet sind. Elke teilt ihm mit, dass sie, in Begleitung ihres neuen Freundes, dort anwesend sein wird. Thomas ist außer sich. Wie kann sie ihm das antun? Er würde auch so gerne zu dieser Veranstaltung erscheinen. Doch dann müsste er dabei zusehen, wie seine Exfrau mit dem anderen Mann unterwegs ist. Und was, wenn die Kinder ihn auch noch ganz toll finden und ihnen dabei gar nicht mehr beachten? Thomas ist wütend und verzweifelt. In seiner Wahrnehmung findet gerade ein großes Tauziehen um die Kinder statt. Erst hat er seine Frau verloren und nun auch noch die Kinder. Für ihn ist klar, dass er aus dieser Situation nur als Opfer und Verlierer hervorgehen kann. Er möchte nicht zu dieser Veranstaltung kommen.

*

Als er mich in seiner Verzweiflung anruft, kann ich ihm deutlich machen, dass seine aktuelle Wahrnehmung nur auf seiner Angst beruht. Und diese ist – in meinen Augen – auch noch ziemlich unberechtigt.

Ich zeige ihm auf, dass genau diese Situation, die ihn jetzt so sehr ängstigt, eine hervorragende Möglichkeit für ihn ist, Stärke und Präsenz zu zeigen. Wenn er jetzt nicht zu diesem Treffen geht, wird er seine Kinder enttäuschen. Und zwar viel mehr, als durch das nicht vorhandene Segelboot!

Doch wenn er dort auftaucht, wird ihm das mit Sicherheit Respekt und Anerkennung verschaffen. Die Wahrheit ist doch, dass alle Beteiligten sich in dieser Situation nicht besonders wohl fühlen. Ich empfehle Thomas, die Initiative zu ergreifen, auf den neuen Freund von Elke zuzugehen und diesen freundlich zu begrüßen.

Ja, ich gehe sogar noch einen Schritt weiter. Ein Koran Prediger sagte einmal: „Dein Glaube ist erst dann vollständig, wenn du einem anderen wünschst, was du für dich selbst erhoffst.“ Also empfehle ich Thomas, seine Exfrau und ihren neuen Freund innerlich zu segnen und ihnen das Beste zu wünschen.
Nach anfänglichen Widerständen stimmt Thomas zu.

Kaum ist das Treffen vorbei, meldet Thomas sich begeistert bei mir.

„Es war zwar anstrengend, aber nicht annähernd so schlimm, wie ich es mir vorgestellt habe. Ich habe gemerkt, dass auch die anderen beiden sehr unsicher sind. Und ich hatte das Gefühl, dass mein positives Zugehen auf sie eine große Erleichterung zur Folge hatte. Auch meine Kinder waren total entspannt. Und ich hatte nicht mehr die Angst, dass ich sie verlieren würde. Sie haben sich sehr gefreut, mich zu sehen. Dadurch, dass ich den beiden innerlich meinen Segen gegeben habe, fühle ich mich sehr gut. Da ist so ein neues Gefühl von Frieden in mir, dass ich bisher nicht kannte. Ich habe den Eindruck, mich gerade in einer enormen innerlichen Wachstumsphase zu befinden.“

*

Wir kennen alle den Effekt, dass eine akute Situation uns in Verzweiflung und Angst stürzt. Doch in der Nachschau stellen wir dann oft fest, dass es zum Besten für alle Beteiligten war.

»Ein Kurs in Wundern« ist in diesem Punkt absolut kompromisslos. Er sagt uns: „es ist demnach unvermeidlich, dass du nicht deinem eigenen Besten dienst.“

Wenn wir uns auf unsere eigene Wahrnehmung verlassen, werden wir niemals unserem eigenen Besten dienen.

Selbstverständlich kommt dabei die Frage auf, wie wir in einer x-beliebigen Situation zum Besten für uns handeln können!? Doch an dieser Stelle ist noch nicht die Zeit für eine direkte Antwort auf diese Frage. »Ein Kurs in Wundern« geht hier sehr langsam und behutsam vor.

Noch gilt es, sich ein wenig in Geduld zu üben. Wichtiger ist es, diesen Punkt wirklich zu verstehen und zu verinnerlichen. Es macht also keinen Sinn, nach vorne zu blättern und nach der Lösung für das richtige Handeln zu suchen. Es ist wirklich, wirklich wichtig, sich diese Tatsache immer wieder bewusst zu machen.

Unsere Wahrnehmung entsteht aus unserem Ego und ist immer falsch.

Wenn du nur diese Lektion verinnerlicht hast, wird es dir in zukünftigen Konfliktsituationen leicht fallen, innezuhalten. Nicht zu handeln, nicht zu reagieren. Und daraus ergibt sich bereits die Lösung – in den meisten Fällen ganz von allein.

Die heutige Übung dient dazu, dass wir uns klarmachen, was eigentlich wirklich in uns vorgeht. Und das ist schon wesentlich mehr, als nur die halbe Miete.

»Ein Kurs in Wundern« betont hier noch einmal, dass es wirklich wichtig ist, ehrlich zu sich selbst zu sein.

 

Übung:

Wenn möglich, richte dir für den heutigen Tag fünf Übungszeiten ein. Es geht dabei nicht darum, so viele Themen wie möglich zu bearbeiten. Nimm lieber einige wenige und sei bei diesen besonders gründlich. Ich empfehle, diese Übung schriftlich zu machen. Pro Übungszeit reichen schon 1-2 Minuten aus.

Beginn zunächst mit einer Wiederholung des heutigen Leitgedankens:

„Ich nehme nicht wahr, was zu meinen Besten ist.“

Schließe deine Augen und suche nach einer Situation, die dich im Augenblick beschäftigt und noch ungelöst ist. Dann stelle dir die Frage, welches Ergebnis du dir für diese Situation wünschst. Wenn du wirklich ehrlich bist, wird dir schnell auffallen, dass nicht nur ein Wunsch in dir ist. In Wahrheit verfolgst du mehrere Ziele, die sich noch dazu häufig widersprechen.

Ein Beispiel:

Vielleicht befindest du dich in einer schwierigen geschäftlichen Situation. Du wünschst dir, dass das Geld endlich wieder besser fließt, da du den aktuellen Zustand als unerträglich empfindest.

Du beginnst also mit:

„Ich nehme nicht wahr, was in dieser schwierigen finanziellen Situation zu meinen Besten ist.“

Jetzt geht es um die Frage, welche Ziele du eigentlich verfolgst.

„In dieser schwierigen geschäftlichen Situation möchte ich gerne, dass … und dass … geschieht. (zum Beispiel mehr Aufträge zu haben).

Notiere so viele verschiedene Ergebnisse, wie dir einfallen. Auch, wenn diese auf den ersten Blick nicht zur besagten Situation direkt dazu zu gehören scheinen.

Mögliche Antworten könnten sein:

– das Geld endlich wieder fließt,

– dass ich mich wieder sicher fühlen kann,

– dass ich mir endlich ein großes Auto kaufen kann und damit auf meinen
   Erfolg auf
merksam mache,

– dass mein Mann mich endlich respektiert,

– dass ich mich nicht mehr als Versager fühlen muss,

– dass ich meinem Exfreund endlich mal zeigen kann, dass ich auch als
    Frau
etwas wert bin.

– dass ich meinen Eltern unter die Arme greifen kann,

– dass ich mich mehr für soziale Projekte engagieren kann,

– dass ich mal wieder Urlaub machen und mich dabei richtig erholen kann,

– dass ich mir selbst wieder in die Augen sehen kann,

– dass mich die anderen Menschen endlich respektieren,

– dass ich wieder mehr Zeit für mich habe.

Du siehst, hinter dem gewünschten, geschäftlichen Erfolg stecken noch eine ganze Menge anderer Ziele.

Und diese haben nicht unbedingt direkt etwas mit der Situation zu tun. Einige dieser Ziele stehen sogar im Widerspruch zueinander. Einerseits wünschst du dir mehr geschäftliche Aufträge, andererseits möchtest du endlich mal wieder Urlaub machen und über mehr Zeit für dich selbst verfügen.

Einerseits bist du davon überzeugt, dass du dein vermehrtes Einkommen dazu einsetzen möchtest, um mehr in soziale Projekte zu investieren. Andererseits verfolgst du aber auch klare Egoziele, wie zum Beispiel dem Exfreund zu zeigen, wer du wirklich bist.

Zum Schluss wiederholst du dann noch einmal die Aussage:

„Ich nehme nicht wahr, was für mich in dieser Situation zu meinen Besten ist.“

*

Bei dieser Lektion aus »Ein Kurs in Wundern« geht es also um das berühmte »Erkenne dich selbst«. Nicht immer eine der angenehmsten Erfahrungen…

Unser Ego/ Verstand gaukelt uns ununterbrochen vor, genau zu wissen, was für uns das Beste ist. Doch diese Übung aus »Ein Kurs in Wundern« zeigt dir schnell und einfach auf, dass es dich eigentlich ständig nur in die Irre führt. Unser Verstand ist immer vom Ego gesteuert. Und das Ego will nicht, dass es uns wirklich gut geht.

Der Verstand suggeriert uns, dass es uns nur dann wieder gut gehen kann, wenn der/ die Ex-Partner/in wieder zurückkommt. Doch wenn du wirklich einmal in dich hineinhorchst, hast du vielleicht schon lange erkannt, dass diese Beziehung dich noch nie wirklich glücklich gemacht hat.

Engel auf dem Wasser

Engel: Wahrheit oder Dichtung?

Engel mit lichtvollem HerzenGibt es wirklich Engel? Und wenn ja, könnten diese uns dabei behilflich sein, ein besseres Leben zu führen? Können Engel uns im Alltag hilfreich zur Seite stehen? Oder handelt es sich dabei einfach nur um uralten Aberglaube, der mit der Realität nichts zu tun hat? Ein persönlicher Erfahrungsbericht.

Mein Verhältnis zu Engeln konnte man bisher sicher nicht als das ultimative bezeichnen.

Gibt es Engel? Eine Frage, die sich sicher schon der ein oder andere von uns gestellt hat. Hier möchte ich einfach einmal meine persönlichen Erfahrungen teilen. Sie werden dir womöglich helfen, einen eigenen, persönlichen und individuellen Zugang zu dieser Thematik zu finden.

Zunächst erinnere ich mich an eine Aussage aus „Ein Kurs in Wundern“. Dort heißt es: „Ich kann nichts aus mir selbst heraus tun“. Ist das stimmig? Macht das Sinn?

Nun, seit einigen Jahrzehnten wandle ich mit staunenden Augen durch diese Welt. Dabei ist mir aufgefallen, dass so ziemlich alles, was der Mensch aus seinem menschlichen Verstand heraus in die Hand nimmt, mit einer Vielzahl von Fehlern behaftet ist. Egal, welche Entscheidung wir auch immer treffen. Je mehr diese Entscheidung aus persönlichen Beweggründen heraus geschieht, desto fehlerhafter ist sie. Selbst, wenn wir nicht egoistisch denken, bleibt es doch Fakt, dass wir einfach niemals in der Lage sind, eine Situation wirklich vollständig zu übersehen. In jeder, scheinbar noch so intelligenten, Entscheidung sind die Fehler schon mit eingebaut.


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Außerdem macht es doch keinen wirklichen Sinn, zu behaupten, wir wären geistige/göttliche Wesen, die aber beständig aus ihrem (irdischen) Verstand heraus handeln. Die Aussage »Ich kann nichts aus mir selbst heraus tun“ bedeutet dementsprechend für mich, dass ich immer mit meiner Quelle (meinem göttlichen Ursprung) verbunden bin. Vollkommen unabhängig davon, ob ich nun daran glaube, oder nicht.

Mein Körper kann nicht aus sich selbst heraus funktionieren. Das wird jedem von uns spätestens dann bewusst, wenn wir einmal den Tod miterlebt haben. Sobald die Seele den Körper verlassen hat, verbleibt nur noch eine leere Hülle. Man bemerkt, dass diese Hülle nichts mehr mit der ursprünglichen Person gemeint hat.

„Ich kann nichts aus mir selbst heraus tun“

Wenn ich so auf mein Leben zurückblicke, dann wird mir bewusst, dass ich wahrscheinlich die meisten Entscheidungen aus meinem Ego heraus getroffen habe. Bei vorurteilsfreier Betrachtung wird schnell klar, welche Schwierigkeiten aus diesen Entscheidungen heraus immer wieder entstanden sind.

Wie wäre es wohl verlaufen, wenn ich mir öfter klargemacht hätte, dass ich nicht nur nichts aus mir selbst heraus tun kann, sondern es nicht einmal brauche? Wie wären die unzähligen Situationen verlaufen, wenn ich mich zunächst daran erinnert hätte, dass ich nicht mein Körper bin? Dass es da eine andere Macht gibt, die mich unterstützt, in meinem Tun!?

Uns muss allerdings auch bewusst sein, dass der Abstand von unserem Körper/ Verstand zur unendlichen Ebene des TAO so groß ist, dass er nicht ohne Hilfsmittel überwunden werden kann. Diese Aussage treffen wir übrigens in jeder Religion wieder. Im Christentum finden wir den Heiligen Geist und die unterschiedlichsten Engel als Vermittler. In den östlichen Religionen begleiten uns Gurus (Lehrer) auf unserem Weg in die Unendlichkeit.

*

Jeder von uns kennt die Situation, dass er nicht mehr weiter weiß. Das ist vollkommen verständlich und normal. Unser Verstand kann niemals in der Lage sein, alle nur möglichen Optionen einer Situation vollständig zu erfassen. Da wäre es schon ein reizvolles Gefühl, einen Lehrer oder eine Führung zu haben, die wir um Hilfe bitten können.

Wer hat nicht schon in der Stunde der Not ein verzweifeltes Stoßgebet in den Himmel geschickt und um Hilfe gebeten?

Ich kann mich nicht mehr daran erinnern, vor wie vielen Jahren ich zum ersten Mal, den Wunsch hatte, einem Engel zu begegnen. Ich stellte mir diesen Vorgang folgendermaßen vor:

Eines Nachts würde ich erwachen, aufgeweckt von einem hellen Licht, das sanft durch meine Augenlider dringt. Selbstverständlich fühle ich mich Engel auf dem Wasservollkommen friedvoll und entspannt. Als ich die Augen öffne, sehe ich vor mir eine helle Erscheinung, die elegant von der Zimmerdecke herabschwebt. Sie spricht mich an: »Hallo Andreas, heute komme ich zu dir, um dir zu sagen … (gefolgt von irgendetwas Nettem)«. Soweit meine damalige Vorstellung von Engeln.

Ich muss zugeben, dass mir eine solche Erscheinung leider nie widerfahren ist.

Entmutigt legte ich das Thema also wieder beiseite. Menschen, die mir von ihren Engelserfahrungen erzählten, konnte ich nur schwerlich ernst nehmen. Mir war klar, dass sie sich diese Figuren in ihrem Geist selbst kreierten, um ein wenig Hilfe für dieses Erdenleben zu erfahren. Das Thema war für mich erledigt.

Wie das Leben so spielt, begegnete mir irgendwann später ein Buch, in dem es um das Thema Engelsbotschaften ging. Hier hieß es, dass die Engel immer den Kontakt zu uns suchen. Dieses Buch konzentrierte sich darauf, dass Engel in Form verschlüsselter Zahlen-Botschaften kommunizieren. Man mag daran glauben oder nicht. Beginnt man, sich damit zu beschäftigen, werden erstaunliche Erfahrungen nicht ausbleiben.

Ich schaute mir die unterschiedlichen Zahlenkombinationen an. Wie funktioniert das Ganze? Relativ einfach. Fällt dir irgendwo in deinem Umfeld eine bestimmte Zahlenkombination auf? Du siehst auf deine Digitaluhr und es ist 4:44 Uhr. Vor dir fährt ein Wagen, auf dessen Nummernschild du die Nummer 444 entdeckst. Als du auf den Kalender siehst, entdeckst du, dass heute der 4.4. ist. Dann machst du dich bereit, eine Rechnung zu bezahlen und bist erstaunt über die Summe: 44,40 €.

Kann das noch Zufall sein? Ich habe eine Zeit lang mit diesen Zahlen experimentiert. Auf einmal ergaben die Kilometerstände meines Autos die gleiche Zahlenkombination, wie die entsprechende Uhrzeit oder die Angabe der maximalen Parkdauer, in Minuten. Man glaubt kaum, wie viele Möglichkeiten es gibt, immer wieder die gleichen Zahlenkombinationen zu entdecken.

Der Höhepunkt dieser Reise bestand darin, dass mir eines Abends eine bestimmte Zahlenkombination immer wieder auffiel. Neugierig geworden, schnappte ich mir mein Buch und erfuhr dort, dass es sinnvoll wäre, mich anzuschnallen, da ich eine intensive spirituelle Erfahrung vor mir habe. Spontan kam mir ein bestimmter Gedanke in den Sinn, den ich an dieser Stelle nicht im Detail ausführen möchte. Nur so weit: Ein oder zwei Stunden später überraschte ich meine damalige Partnerin in flagranti mit einem anderen Mann. Der dabei entstehende Schmerz sorgte für eine äußerst »intensive, spirituelle Erfahrung«, die ich sicher so schnell nicht mehr vergessen werde.

Das Interessante dabei war, dass mich die Häufigkeit dieser Zahlenkombination erst in die entsprechende Richtung gelenkt hatte. War diese Situation auch mit intensivem Schmerz verbunden, so brachte sie doch sofortige Klarheit, und damit entsprechende Weiterentwicklung, in die bestehende Situation.

Der eher unangenehme Nebeneffekt dabei war, dass ich es von diesem Moment an, jedes Mal, wenn mir diese Zahlenkombination begegnete, mit der Angst zu tun bekam. Ja, und ich hatte auch das Gefühl, dass mir dann tatsächlich jedes Mal unangenehme Situationen widerfuhren. Aus der damaligen Engelsbotschaft, die ich schon recht eindeutig als solche definieren würde, war eine sich selbst erfüllende Prophezeiung geworden.

Es sollte einige Zeit dauern, bis ich diesen Komplex erfolgreich überwunden hatte. Das Buch hatte ich schon lange zuvor den Flammen übergeben. Nicht, dass mir diese Botschaft etwas Negatives gebracht hätte. Es handelte sich einfach nur um Klarheit, die mir geholfen hatte, einen sowieso schon schmerzhaften Prozess endlich zu seinem Ende zu führen. Das war soweit alles in Ordnung.

Nichtsdestotrotz wollte ich mit der ganzen Thematik zunächst nichts mehr zu tun haben.

Engelskind, gemaltEinige Zeit später erfasste mich die Neugierde erneut. Irgendwie hatte ich das Bedürfnis, weitere Erfahrungen mit Engeln zu sammeln. Also bat ich einfach darum, dass Engel in mein Leben kommen mögen. Und sie kamen tatsächlich. Leider immer noch nicht des Nachts, in hellem Lichtschein, von der Zimmerdecke herabschwebend.

Nein, diesmal hatten sie sich für einen anderen Weg entschieden. Es dauerte eine Zeit, bis mir das bewusst wurde. Vielmehr war es so, dass meine Praxis und meine Wohnung sich mit Engelssymbolen füllten. Die meisten bekam ich von Bekannten und Klienten in Form von Postkarten, einem Briefhalter und zum Beispiel kleinen Porzellanfiguren geschenkt. Dabei kann ich mich nicht daran erinnern, bewusst mit diesen Menschen über die Engelsthematik gesprochen zu haben.

Irgendwann saß ich dann lächelnd an meinem Schreibtisch und machte mir klar, dass ich tatsächlich eine Antwort auf meine Bitte erhalten hatte. Wir wissen ja alle, dass Antworten selten so ausfallen, wie wir sie uns wünschen.

Das war zwar eine nette Erfahrung, die aber nicht wirklich zu meiner vollen Befriedigung führte. Also ließ ich das Thema erneut fallen. Mir war einfach nicht so richtig klar, wie ich diese Lichtwesen tatsächlich in mein Leben integrieren sollte.

Tatsächlich fällt mir gerade ein, dass ich genau dies in einzelnen Situationen schon seit Jahren regelmäßig tue – ohne mir allzugroße Gedanken darüber zu machen. Aber das nur am Rande.

*

Jüngst begegnete mir das Thema erneut. Man könnte sich allmählich fragen, ob hinter diesen ständigen Begegnungen eine tiefere Botschaft steht. 🙂

Eine Freundin erzählte mir, dass während ihrer Heilerausbildung sehr häufig über dieses Thema gesprochen wird. Als sie mir eine Unzahl verschiedener Engel präsentierte, wehrte ich erschrocken ab. Das war mir alles zu viel. Der Bereich der Esoterik ist gepflastert mit einer Vielzahl von Irrwegen, auf denen wir unseren Pfad schnell verlieren können. Ich wollte nichts mehr davon hören. Mir reichte es völlig aus, mich auf „Ein Kurs in Wundern“ zu konzentrieren. Letztlich ist doch alles, was wir erleben eine Illusion, die wir in unserem Geist kreieren. Was brauche ich mehr?

Eines Tages besuchte ich diese Freundin und sie präsentierte mir stolz ihre neuen Engelskarten, aus denen ich zwei Exemplare ziehen sollte. Mehr oder weniger ihr zuliebe zog ich also zwei Karten aus dem Stapel – und war tief berührt. Die beiden Karten betrafen offensichtlich meine persönlichen Themen und und sprachen mich tief an. Dies wiederum ermutigte sie, mir mehr darüber zu erzählen. Dabei erhielt ich auch gleich einige Tipps zur praktischen, täglichen Verbindungsaufnahme.

Das wiederum erinnerte mich an eine kuriose Situation, die ich vor einigen Jahren erlebte. Während einer Ausbildung zum »Kurs in Wundern« arbeitete ich und meine damalige Partnerin mit einem Kartenset, das über ca. 600(!) Karten verfügte. Ich wollte mehr zu einem aktuellen Thema wissen und zog eine Karte aus meinem Set. Daraufhin schnappte sich meine Partnerin ihr eigenes Set und zog ebenfalls eine Karte. Es handelte sich um die gleiche Karte! Ist das nicht ein genialer Zufall!? Engelsschatten in den Wolken
Da wir in unserer Diskussion allerdings immer noch nicht so recht weiter -kamen, kontaktierten wir unsere Trainerin, die über dasselbe Kartenset verfügte. Auch sie zog eine Karte. Muss ich noch erwähnen, dass die gleiche Karte nun zum dritten Mal auftauchte? Wer jetzt noch an Zufall glaubt, dem empfehle ich dringend ein Mathematikstudium. Das konnte nun wahrhaftig kein Zufall mehr sein.

Dann folgte ein weiteres TAO-Life Balance Seminar in Süddeutschland. Für mich ist es schon seit vielen Jahren selbstverständlich, die Seminarräume vorher und zwischendurch energetisch zu reinigen. Während ich dies bisher auf Basis der Quantenheilung unternahm, konzentrierten wir uns diesmal darauf, die Engel um ihre Unterstützung zu bitten.

Dabei kam es zu interessanten Erfahrungen. Am ersten Tag bat ich jeden einzelnen Teilnehmer, mir persönlich seine mitgebrachte Problematik/Thematik mitzuteilen. Nach dieser Runde fühlte ich mich energetisch vollkommen ausgelaugt. Auch die Raumenergie war kaum noch zu ertragen. Während der Pause gab es also eine Menge zu tun. Während die Engel die Reinigung des Raumes übernahmen, bat ich um ihre Hilfe, um meine eigenen Energien wieder auf Vordermann zu bringen.

Kurze Zeit später fühlte ich mich deutlich erfrischt. Und ich konnte den Teilnehmern auch wieder zumuten, den Raum zu betreten. Allerdings erzählte ich ihnen nicht, was ich in der Zwischenzeit unternommen hatte.

Das Ganze fand seinen krönenden Abschluss darin, dass eine hochsensible Teilnehmerin während der Abschlussrunde berichtete, dass ihr die enorm positive Raumenergie aufgefallen war, die während des gesamten Seminars deutlich zu spüren war.


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Ich bitte schon seit vielen Jahren während meiner Seminare und telefonischen Sitzungen um Hilfe. Mir ist schon früh aufgefallen, dass diese Sitzungen nicht nur die Besseren sind, sondern eigentlich immer zu irgendeinem positiven Abschluss führen. Insofern ist mir dieser Weg nicht wirklich neu.

Aber gezielt einen bestimmten Engel dafür um Hilfe zu bitten, setzt dem Ganzen irgendwie noch einmal ein I-Tüpfelchen auf.

 

Im „Kurs“ gibt es keine Engel

Wieder zurück Zuhause ließ mich dieses Thema nicht mehr los. Sind denn Engel mit der Botschaft aus „Ein Kurs in Wundern« zu vereinbaren? So fragte ich mich. Laut dem Kurs ist alles eine Illusion. Das ändert nichts an der Tatsache, dass wir diese Illusion als sehr real erleben und uns auch täglich damit auseinandersetzen müssen. Also bat ich um eine Antwort.

Wenn man Fragen hat, ist es immer eine gute Idee, um Antworten zu bitten.
Wen? Sein „Höheres Selbst“, das Unterbewusstsein, die Ahnen, oder auch die Engel.

Wie erstaunt war ich, als ich am nächsten Tag feststellen durfte, dass der Greuthof Verlag, der meines Wissens extra zur Herausgabe von »Ein Kurs in Wundern« gegründet wurde, tatsächlich auch ein Engelset (Büchlein und Kärtchen) herausgibt. Da war sie die Antwort! Ja, der Kurs und Engel sind eindeutig miteinander vereinbar.

Die jüngste Erfahrung ließ auch nicht lange auf sich warten. Seit einiger Zeit habe ich den QuantumTAO-prozess um eine wichtige Komponente ergänzt. Es handelt sich um einen einfachen, aber äußerst effektiven Weg, um tiefgreifende Blockaden zu erkennen und sehr schnell und nachhaltig aufzulösen. Einen Weg, der weit über das, was gemeinhin als Quantenheilung verkauft wird, hinausgeht.

Selbstverständlich wurde dieser Prozess auch zu einem Teil des neuen TAO-Life Balance Seminars.

Tao-Life Balance Seminar Banner

Äußeres Schweigen wird zu innerem Schweigen, welches die das Licht deines Geistes entflammt

Selbstredend, dass ich diesen Prozess vorab intensiv selbst praktizierte. Und was erfahre ich bei meiner nächsten Engelskommunikation?

„Die Herausforderungen vor die du gestellt warst, haben dich stärker gemacht und dir neue Lektionen gezeigt. Anstatt zu verbittern, hast du dein Herz voller Mitgefühl aufgemacht, für Menschen in ähnlichen
Situationen. Du hast alle Schuldgefühle, Vorwürfe und Opfermentalität losgelassen. Das ist der Grund, warum du heute deine vorherigen Herausforderungen überwindest. Deine positive Einstellung sorgt dafür, dass sich eine liebevolle Lösung und neue Situationen auf einer höheren Ebene spirituellen Verständnisses bieten. Bleibe weiterhin positiv«.

»Erzengel Jeremil leitet dazu an, auf liebevolle Art und Weise zu handeln, eine barmherzige Einstellung zu gewinnen, die sie in die Lage versetzt, sich stets selbst mit Respekt und zärtlicher Fürsorge zu behandeln«
.(Aus: „Das Erzengelorakel“, Doreen Virtue).

Zum besseren Verständnis: Zur Zeit dieser Engels-Erfahrung arbeitete ich gerade einige verletztende Erfahrungen auf, die mich sehr getroffen hatten.

Und schon wieder hatte ich eine Antwort erhalten, die so passend für die Situation war, dass die „Beweislage“ schon fast erdrückend ist.

Fazit: Nur wenigen Menschen werden ihre Engel in Form von Lichtgestalten in der Dunkelheit der Nacht erscheinen. Das bedeutet aber nicht, dass sie nicht anwesend sind. Außerdem ist es nicht entscheidend, obEngelsstatue wir uns diese fleißigen Helfer der Zwischenwelt selbst kreieren, oder ob sie außerhalb von uns existieren. 
Für mich bleibt Fakt, dass diese Wesen vorhanden und sehr sehr hilfreich sind. Es tut gut, den Kontakt mit ihnen aufzunehmen und sie ständig um sich zu wissen.

Wenn du bisher noch Schwierigkeiten hattest, an die Existenz von Engeln zu glauben  – vielleicht rufst du sie einfach einmal. Geh von deinen eigenen Vorstellungen weg, wie eine Antwort zu lauten hat und schau, was passiert.

Ich wünsch dir auf jeden Fall viele „himmlische“ Erfahrungen!

*

Nachtrag: Die Quantenphysik erklärt uns, dass es keine absolute Konstante im Raum gibt. Mal verhalten sich Teilchen so und im nächsten Moment wieder völlig anders. Je nach Auge des Betrachters. Seitdem ich dieses Postulat in mein QuantumTAO-Konzept mit eingebaut habe, gibt es bei mir keine Klienten mehr, mit einer unglücklichen Kindheit. Eine solche müsste man jahrelang therapieren. Am Ende wüsste man dann, warum im Leben alles Mögliche schief gegangen ist, doch es hätte sich nichts geändert.

In meinen telefonischen Sitzungen erschaffe ich mit meinen Klienten – meist in Minutenschnelle – eine glückliche Kindheit. Dadurch werden – ganz nebenbei – sämtliche, einschränkende Blockaden gelöst und der Grundstein für eine erfolgreiche und glückliche Zukunft gelegt.
Wo kein Unglück, da gibt es auch nichts zu therapieren.


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