Wie Du Deine Gedanken kontrollierst

7 Tipps, wie Du endlich den Affenzirkus in deinem Kopf zur Ruhe bekommst und grenzenlosen Frieden erfährst

Innere Ruhe, Gelassenheit, Frieden. Sehnst Du Dich nicht auch danach? Angesichts der Tragödien, die jeden Tag um uns herum passieren, sehnen wir uns danach, endlich einmal abschalten zu können, endlich loslassen. Endlich wieder ruhig zu werden. Den inneren Frieden finden.

Wie können wir unsere Gedanken und unsere Gefühle in den Griff bekommen? Dieses ewige, nie enden wollende Karussell. Oft ist es nicht die Situation, die uns in gefühlten Wahnsinn treibt. Nein, es sind die Gedanken darum, die uns nicht mehr zur Ruhe kommen lassen. Schlaflose Nächte, das Gehirn zermarternd, einfach nicht zur Ruhe kommen können. Wer kennt das nicht? Die Sehnsucht nach innerem Frieden ist groß.

Basierend auf dem Wissen der alten Weisen, das schon seit Jahrtausenden das Weltgeschehen beeinflusst, werde ich Dir mit 7 Tipps helfen, Deine Gedanken endlich in den Griff zu bekommen.
Außerdem verrate ich Dir noch ein geheimes Geheimnis, das 99% aller Menschen nicht befolgen, weshalb sie auch, trotz aller guter Ratschläge, niemals wirklich weiter kommen.

Wenn Du dieses wirklich verinnerlichst – insbesondere das geheime Geheimnis, wird Dein Leben nie wieder so sein, wie zuvor – darauf gebe ich Dir mein Wort.

Ein bekanntes Gebet gibt uns gleich drei wichtige Hinweise auf dem Weg in den inneren Frieden.

„Herr gib mir die Gelassenheit, Dinge zu ertragen, die ich nicht ändern kann, den Mut, Dinge zu ändern, die ich ändern kann, und die Weisheit, das eine vom anderen zu unterscheiden.“

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Lektion 1 Gelassenheit und Akzeptanz

Es gibt Dinge, die einfach nicht unserer Kontrolle unterliegen. Vielleicht ist es das Wetter oder das Verhalten einer anderen Person, der Verlauf der Wirtschaft und so vieles mehr. Lerne zu unterscheiden, was du tatsächlich mit beeinflussen kannst, und was nicht! Vielleicht möchtest Du dringend zu einem Termin fahren. Doch schon nach kurzer Zeit steckst du in einem nicht enden wollenden Stau. Müßig, sich darüber zu ärgern. Frage Dich: Hilft mir mein Widerstand, mein Ärger? Verbessert er irgendetwas an der Situation? Selbstverständlich nicht. Er lässt das Hindernis lediglich noch größer erscheinen, als es tatsächlich ist.
Übe dich in Gelassenheit. Übe dich in Akzeptanz. Warum nicht auch das Gebet wiederholen? „Gib mir die Gelassenheit, diesen Zustand einfach zu ertragen.“ Sehr hilfreich dabei ist es, die Aufmerksamkeit auf etwas zu lenken, dass du sehr wohl beeinflussen kannst.

Ich persönlich habe immer einige Hörbücher auf meinem Handy. Es wäre also eine prima Gelegenheit, einen schönen Roman zu hören, etwas witziges oder etwas dazu zu lernen. Du könntest auch ein intensives Gespräch mit Deinem Beifahrer führen.
Wenn das Wetter zu schlecht ist, um an den Strand zu gehen, mach es dir Zuhause gemütlich. Wenn Dein Partner mal wieder herumquengelt, hör auf, ihn ändern zu wollen. Überlege Dir statt dessen, wie Du den Tag schön für Dich gestalten kannst.
Der einzige Fehler, den wir immer wieder wiederholen ist, dass wir uns viel zu sehr auf die Dinge konzentrieren, die wir sowieso nicht ändern können.

Du kannst Dich den ganzen Tag über das Finanzamt ärgern. Wird es eine Veränderung herbei führen? Nein! Höchstens, dass du früher als andere einen Herzinfarkt bekommst. Wenn du immer wieder Probleme mit deinen Steuerzahlungen hast, könntest Du aber sehr wohl etwas ändern. Du könntest Dir ein Konto anlegen und frühzeitig und regelmäßig, per Dauerauftrag, Geld für die Steuer zurücklegen. Auf diese Weise musst Du gar nicht mehr daran denken. Es bauen sich keine Schulden mehr auf und Du hast eine enorme Entspannung in dein Leben gebracht.

Auch lohnt es sich in keiner Form, sich über seine ungerechte Kindheit zu echauffieren. Sie ist vorbei. Du kannst sie nicht mehr ändern. Konzentriere Dich auf die guten Dinge in Deinem Leben und nicht auf das, was Deiner Meinung nach nicht so gut gelaufen ist.
Es gibt sehr viele Menschen, die ihr ganzes Leid darauf schieben, dass sie von ihren Eltern nicht gewollt waren. Das ist nicht ungewöhnlich. Die meisten Schwangerschaften passieren ungewollt. Verständlich, dass dann der Schock erst einmal groß ist. Das bedeutet aber keinesfalls, dass sie Dich nicht geliebt haben.
Und in dem unwahrscheinlichen Fall, dass deine Eltern Dich tatsächlich in keiner Form geliebt haben: Deine Kindheit ist vorbei. Wie lange möchtest du noch zwei Menschen hinterher weinen, die aus irgendeinem Grund nicht in der Lage waren, Liebe für Dich aufzubringen.

Bedeutet das, dass Du nicht lieben kannst? Unsinn! Es gibt 8 Milliarden Menschen auf der Erde und diese beiden mochten Dich nicht besonders – vergiss es! Schau nach vorn. Wenn das Dein Thema ist, hast Du mit dieser einen Entscheidung schlagartig 98% Deiner negativen Gedanken erledigt – für immer.
Ob du liebenswert bist, entscheiden nicht Deine Eltern. Wie würde sich die Anwendung dieser ersten Lektion auf Dein Leben auswirken, wenn du sie auch in andere Lebensbereiche einführen würdest?
Stelle dir die einfache Frage: Habe ich die Möglichkeit, hier etwas zu verändern? Wenn ja, dann fange sofort damit an. Wenn nein, finde etwas anderes, bei dem Du die Möglichkeit hast, praktisch einzugreifen.
Auf diese Weise wirst du 100 Probleme mit einer einzigen Entscheidung lösen. Gelassenheit und Akzeptanz wird sich ganz nebenbei wie von alleine einstellen. Deine Gedanken werden ruhig und der innere Frieden ist da. 

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Lektion 2 Veränderung

Kommen wir zu Lektion 2, die wir ebenfalls diesem einfachen Gebet entnehmen können. „Ändere die Dinge, die du ändern kannst.“
Anstatt Dich aufzuregen und in Deinem Gedankenkarusell zu versinken, ändere die Situation. Vielleicht fehlt es Dir an Mut. Das liegt in vielen Fällen daran, dass Du Dir viel zu viel auf einmal vornimmst. Du kannst vielleicht Deine aktuelle Lebenssituation nicht gleich vollständig verbessern. Wenn Du jedoch mit sehr kleinen Schritten anfängst, wirst Du Dich wundern, wo Du in einem Jahr stehst.
Du könntest Dich auch auf etwas anderes konzentrieren, das mehr Freude in Dein Leben bringt. Vielleicht fühlst du Dich an Deinen Job gebunden. Eigentlich würdest Du viel lieber mit Menschen arbeiten. Doch Dein jetziger Beruf bietet dir finanzielle Sicherheit, auch wenn er nicht viel mit Menschen zu tun hat. Anstatt Dich auf Deine Frustration zu konzentrieren, suche Dir Möglichkeiten, wie Du in Deiner Freizeit mit Menschen in Kontakt kommst oder sogar mit ihnen arbeiten kannst.
Vielleicht ist es auch möglich, Deinen jetzigen Beruf nur in Teilzeit auszuüben. Du könntest schauen, wie Du Deinen Joballtag für Dich interessanter gestalten kannst. Wenn Du aus anderen Gründen mit Deinem Leben nicht zufrieden bist, würde es vielleicht mehr Freude in Deinen Alltag bringen, wenn du einem neuen Hobby nachgehst.
Lerne, ein Instrument zu spielen, gehe in eine Tanzgruppe, fange an zu malen oder was auch immer Dir wirklich Spaß macht.
Gehe dabei in kleinen Schritten voran. Eine mir bekannte Lehrerin begann mit über 50 Jahren mit Gesangsunterricht. Sie hatte das schon immer einmal ausprobieren wollen und verfügte über keinerlei Erfahrung. Schon nach kurzer Zeit traute sie sich sogar, eigene Konzerte zu geben. Dabei ging es ihr nicht um die große Bühne. Sie hatte einfach Spaß daran, ihr Leben bewusst zu gestalten. Wann immer ich an sie Denke, sehe ich sie gedanklich mit einem Lächeln auf ihren Lippen.

Aus dem bisher Gesagten erkennst Du, dass Dein Wohlbefinden niemals von der äußerlichen Situation abhängt. Sie mag es schwerer machen, aber letztendlich liegt es an Dir, was du daraus machst. Dein Wohlbefinden kommt immer von innen. Auch wenn Du Dich in einer schwierigen Situation befindest, kannst Du diese nutzen, um dich persönlich weiter zu entwickeln. Nutze dabei die bisher besprochenen zwei Lektionen sowie die, 5 die noch folgen werden.

Lektion 3: Folge dem TAo

„Das TAO fließt, alles findet seine Zeit, Weisheit folgt der Natur.
Die Welt ist ein heiliges Gefäß und sollte nicht manipuliert werden.
Wer dies versucht, wird scheitern.
Wer manipuliert, zerstört, wer folgt, erreicht das heilige Ziel.“

Was der Taoismus uns hier nahe legt ist, dass die Welt ihrem eigenen Rhythmus folgt. Erst, wenn wir lernen uns diesen Rhythmen anzupassen, wenn wir aufhören, uns die Welt nach unserem eigenen Ermessen untertan machen zu wollen, werden wir andauerndes Glück erfahren. Es können trotzdem schwierige Zeiten kommen. Doch wenn wir die Segel richtig setzen, können selbst schwierige Situationen zu einer interessanten Zeit voller Abenteuer werden.

Du hast schon die zwanzigste Bewerbung geschrieben und eine Absage nach der anderen erhalten. Es könnte sein, dass es einfach nicht an der Zeit ist, Dich jetzt um Deine berufliche Karriere zu kümmern. Vielleicht ist es gerade wesentlich sinnvoller, Deine Zeit anderweitig zu nutzen. Wenn es im Außen nicht vorangeht, ist es Zeit, nach innen zu gehen. Wir finden diese alte Weisheit sogar in der Bibel. Im Buch der Prediger (Kohelet) 3:1-8. Dort heißt es: „Alles, was auf der Erde geschieht, hat seine von Gott bestimmte Zeit.“ Wenn wir lernen, uns diesem Rhythmen anzupassen, werden wir ein friedliches Leben führen. Es lohnt sich nicht, sich Gedanken um Dinge zu machen, deren Zeit einfach noch nicht gekommen ist.

Wenn für Dich gerade eine Beziehung zu Ende gegangen ist, kannst Du mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit davon ausgehen, dass es keine gute Zeit ist, sofort wieder eine neue Partnerschaft einzugehen. Es braucht Ruhe. Dabei geht es nicht darum, ständig über das Versagen zu reflektieren. Es geht darum, eine Pause zu machen. Allein mit Dir selbst zu sein, zur Ruhe zu kommen. Auch die nächste Beziehung hat ihre ganz eigene Zeit. Was wäre, wenn du die Rhythmen der Natur akzeptieren würdest? Würde Dich das nicht von deinem Gedankenballast befreien!?

Ist dir der Name Jessica Watson bekannt? Im zarten Alter von nur 16 Jahren machte sich die junge Australierin auf den Weg, in einem kleinen Segelboot die Welt zu umsegeln. Sie war fast ein ganzes Jahr unterwegs und wurde in dieser Zeit mit jedem nur erdenklichen Wetter konfrontiert. Wenn man über 200 Tage auf See unterwegs ist, kann man sich eines gewiss sein. Die Sonne wird nicht immer scheinen. Es ist interessant, in ihrer Biografie nachzulesen, wie es ihr mit den Unbilden der Natur ergangen ist. Natürlich hat sie die sonnigen, ruhigen Tage genossen. Aber auf Dauer, war das dann auch wieder langweilig. Ein paar Tage raue See, verbunden mit nassen Klamotten, ja sogar Seekrankheit und starker körperlicher Anstrengung, brachten jedesmal willkommene Abwechslung in ihren Alltag. Schließlich trotzte sie sogar haushohen Wellen, die ihr Boot wiederholt zum Kentern brachten.

Wie ist Jessica mit den Unbilden der Natur umgegangen? Sie hat sie von vornherein akzeptiert. Sie war nicht nur auf schönes Wetter vorbereitet. Es war klar, dass sie auch heftigen Stürmen würde trotzen müssen. Also hat sie sich mit entsprechender Ausrüstung und Training darauf vorbereitet. Doch wie gehen wir durch das Leben? Wir erwarten immer nur, dass alles friedlich verläuft. Wehe, ein Sturm braut sich zusammen. Wir versuchen, ihn mit aller Gewalt zu vermeiden und fragen uns, warum ausgerechnet uns das passiert. Dabei ist ein Sturm einfach ein Sturm. Es gehört zur Natur, wie das Wasser zum Meer.

Als Jessica wieder in der Heimat landete, wurde sie als Heldin gefeiert. Die Menschen haben etwas in ihr gesehen, was sie sich selbst nicht zutrauen. Dabei ist es doch so, dass jeder von uns sein ganz persönlicher Alltagsheld ist. Wir alle haben mit rauem Wetter in unserem Leben zu tun. Mal scheint die Sonne und dann wieder verdunkelt sich der Horizont, bis hin zu heftigen Gewitterböen. Was wir von den Seglern dieser Welt lernen können ist: Stemme dich nicht dem Sturm entgegen. Surfe ihn. Reite auf den Wellen. Dann wirst Du nicht nur gestärkt aus dem Unwetter hervorgehen, er wird Dein Leben auch bereichern. Du wirst daran wachsen. Es sind die bezwungenen Stürme des Lebens, die am Ende deine Persönlichkeit ausmachen. Wenn Jessica Watson auf ihrer 200-tägigen Weltumsegelung nur Sonnenschein gehabt hätte, wäre dies kein besonderes Unternehmen gewesen. Sie wäre wieder an Land gekommen und hätte den Trip schon nach kurzer Zeit vergessen. Es waren die Stürme, die dem Ganzen die eigentliche Würze verliehen haben.

Was können wir aus diesem Beispiel lernen? Wenn Dein Leben Dir gerade schwer erscheint, grüble nicht darüber, warum ausgerechnet Dir immer wieder so etwas passiert. Höre auf, die Situation zu bewerten. Stochere nicht in Deiner Kindheit herum und versuche den Grund für Dein schwieriges Leben herauszufinden. Glaubst du, Jessica hat beim Anblick haushoher Wellen ihren Therapeuten angerufen? Nein! Mach dich bereit. Zieh Dich warm an und bereite Dich darauf vor, die Welle zu reiten.

Denke immer daran: Ein jedes Ding hat seine eigene Zeit. Glück und Unglück, Gesundheit und Krankheit, Überfluss und Mangel. Tatsächlich ist das Leben eine Achterbahnfahrt. Wenn Du auf dem Weg nach unten bremst, fehlt Dir der Schwung, um am anderen Ende wieder nach oben zu fahren. 

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Lektion 4 Selbstreflexion

Beobachte den Fluss deiner Gedanken, wie Blätter, die auf dem Wasser treiben, ohne zu greifen, ohne zu urteilen, in stiller Betrachtung.
So wie das Wasser seinen Weg um die Steine findet, erlangst du Weisheit, das Alte loszulassen und im TAO zu wandern. (Frei nach Laotse).

Wenn Du Deine Gedanken endlich unter Kontrolle haben möchtest, höre auf, die zu bewerten und zu bekämpfen. Betrachte sie, wie Blätter, die auf dem Wasser treiben. Unter Deiner Betrachtung werden sie sich auflösen, wie Wolken im Sonnenlicht. Tiefer Frieden wird sich Deiner bemächtigen.

Alle diese Lektionen sind wichtige Schritte. Jetzt einzelne ist wichtig, aber wie werden erst dann wirklich funktionieren, wenn Du auch das geheime Geheimnis anwendest, von dem ich Dir gleich noch berichten werde. 

Lektion 5 Gehe Dinge wohlüberlebt an

Die 5. Lektion lehrt uns, die Dinge wohl überlegt anzugehen. In den Worten Laotses ausgedrückt: „Handle nicht hastig oder unüberlegt. So wie das sanft fließende Wasser, erlaube dir, der Natur deines Herzens zu folgen.“

Der wichtigste Unterschied zwischen einem Tier und einem Menschen ist der zur Reflexion. Das Tier reagiert instinktiv. Es denkt nicht nach. Leider handeln auch viele Menschen vollkommen übereilt und unüberlegt. Wir reagieren aufgrund alter Muster, die wir uns vor langem angeeignet haben.
Damit sind auch die Gedanken gemeint, mit denen wir innerlich unsere Welt beschreiben. Es gibt einen einfachen Weg, diese alten Gedanken-Muster zu durchbrechen: Lasse Dir Zeit mit deiner Reaktion – es gibt so gut wie nichts im Leben, dass einer sofortigen Handlung oder Reaktion bedarf.

Wenn Du mit etwas Unangenehmem konfrontiert wirst, atme tief aus. Dein Stresspegel wird sich augenblicklich verringern. Mache Dir die tiefe Ausatmung zu einer Gewohnheit. Mit ihr unterbrichst Du jedes Gedanken- und Reaktionsmuster. Du öffnest Dich für Lösungen, an die Du bisher noch nie gedacht hast.

Vielleicht hast Du schon einmal einen unangenehmen Brief von einem Rechtsanwalt bekommen. Du hast dich geärgert, es vielleicht auch mit der Angst zu tun bekommen. Und du hast umgehend reagiert. Hast den Kläger persönlich kontaktiert und ihn angegriffen. Alles in allem wurde der Konflikt dadurch nur noch vergrößert. Die taoistische Herangehensweise wäre, das Schreiben erst einmal beiseite zu legen. Schlafe eine Nacht darüber. Lege das Schreiben nicht nur mit der Hand, sondern so gut es geht, auch in deinem Kopf beiseite. Du wirst sehen, dass, wenn du das Schriftstück am nächsten Tag in die Hand nimmst, es sich nur noch halb so schlimm anfühlt.

Keine Suppe wird so heiß gegessen, wie sie gekocht wird. Auch Dein Gemüt hat sich entspannt. Du findest Lösungsansätze, wo Du vorher keine gesehen hast. Wusstest Du eigentlich, dass 99% aller Sorgen, die wir Menschen uns machen, niemals Realität werden!?

Eine wahre Geschichte zeigt uns, wie wertvoll diese Lektion ist. Ein britisches Bataillon war von seinem Feind umzingelt. Dieser war in der doppelten Übermacht. Aber dem britischen Kommandant war bewusst, dass sie kaum eine Überlebenschance hatten. Anstatt sich jedoch zu ergeben oder einen unüberlegten Durchbruch mit hohen Verlusten zu versuchen, zog er sich zurück, und trank so entspannt, wie es ihm nur möglich war, einen Tee. Während dieser Zeit ergab sich plötzlich eine Lücke in den feindlichen Reihen. Die Soldaten packten in aller Eile ihre Ausrüstung und konnten entfliehen. Alle überlebten. Hätte der Kommandant aufgrund der bedrohlichen Lage sofort reagiert, während unzählige Soldaten zu Tode gekommen.

Lektion 6 Wachstumschancen

Lektion 6 fordert uns auf, nicht Probleme sondern Wachstumschancen zu sehen. Lassen wir noch einmal Laotse zu Wort kommen: „Im Kern jedes Hindernisses liegt der Same der Transformation. So wie der Wind die Flammen anfacht, mögen Herausforderungen die innere Stärke entfachen. Wer das Tao versteht, der sieht im Ungemach den Weg; für ihn sind Schwierigkeiten wie das raue Terrain, das die Wurzeln der Kiefer tiefer greifen lässt, sodass sie stärker und widerstandsfähiger gegen die Stürme des Lebens werden. Wachse mit jedem Schritt,, und so wird jedes Problem zu einem Gefährten auf dem Pfad der Erleuchtung.“

Ohne Hindernisse gibt es keine Weiterentwicklung. Wir alle wünschen uns ein Leben ohne Schwierigkeiten. Doch so funktioniert diese Welt nicht. Nehmen wir an, Du möchtest gerne ein Instrument lernen. Nach einiger Zeit schaffst Du auch eine erste einfache Melodie, an der Du Dich erfreust. Jeder Musikstudent kennt die Versuchung, immer wieder das eine Stück zu spielen, das man schon beherrscht. Doch findet auf diesem Weg keinerlei Fortkommen statt. Irgendwann wird man die Lust an dem Stück verlieren und gibt schließlich das Spielen vollkommen auf. Es ist die nächste Schwierigkeit, die bewältigt werden muss. Die nächste Herausforderung, die schon auf Dich wartet, kaum, dass Du den ersten Part beherrschst. Es ist anstrengend, und manchmal verlässt Dich der Mut. Doch Schritt für Schritt schreitest du voran. Erst langsam und dann immer schneller. Eines Tages beherrschst du die ganze Partitur meisterlich. Eine kaum enden wollende Befriedigung entsteht in Dir. Du bist stolz und motiviert für den nächsten Schritt. Menschen hören dir begeistert zu. Es ist deine bewältigte Anstrengung, die nicht nur Dir, sondern auch anderen Menschen Freude bringt.

Betrachte das Leben, wie das Erlernen eines Musikinstrument. Erst die erfolgreiche Bewältigung der Schwierigkeiten schafft wahre Meisterschaft. Es ist das Erklimmen des nächsten und immer wieder nächsten Gipfels, der zu immer größer und tiefere Befriedigung führt. Das ist der Prozess des Lebens. Das ist der Prozess, der dich am Ende wirklich glücklich macht. Kein Schüler der Musik kommt auf die Idee, sich zu fragen, warum der Akkord auch beim 300. Versuch noch nicht richtig sitzt. Er übt einfach weiter. Noch mal und noch mal und noch mal. Damit ist der Erfolg gewiss.

Egal, ob es sich bei Dir um das Thema Beziehung, berufliches Vorankommen, eine sportliche Leistung oder irgendetwas anderes handelt. Betrachte die vor Dir stehende Aufgabe als ein virtuoses Stück, das es zu erlernen gilt. Beginne in kleinen Schritten. Arbeite täglich ein wenig daran daran. Es ist nur eine Frage der Zeit, bis der Erfolg Dir winken wird . Auf diese Weise siehst Du Dein Leben nicht mehr als Last, als viel mehr als ein Repertoire von Möglichkeiten, die du Dir aneignen kannst. Bis Du schließlich einmal auf ein langes, erfülltes und glückliches Leben zurücksehen kannst.

Hast du schon einmal einen Musiker darüber klagen, gehört, wie oft ihm eine Passage nicht gelungen ist? Sicher nicht. Was zählt, ist nur das Endergebnis. Der vollendete Vortrag in Perfektion. Dein Leben ist eine Komposition, die es zu studieren, zu erlernen und zu beherrschen gilt. Und nicht eine Aneinanderreihung von Problemen, um die Du Dich irgendwann mühsam herum windest.

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Lektion 7 Kontrolle Deiner Gedanken - Gelassenheit

Wenn du all die hier besprochenen Lektionen anwendest, jeden Tag ein wenig mehr, kommen wir zum höchsten, der 7. Lektion zur vollkommenen Kontrolle Deiner Gedanken. Es handelt sich um die Gelassenheit. Gelassenheit ist die höchste Tugend für den geistigen Sucher. Gelassenheit ist das Schiff, das Dich sicher durch alle Stürme des Lebens manövrieren wird. Mache Dir die Gelassenheit zum höchsten aller Ziele. Sie könnte man die Gelassenheit besser beschreiben, als aus dem Munde weiser Menschen?

„Gelassenheit ist nicht die Abwesenheit von Aufregung, sondern die ruhige Betrachtung und Akzeptanz der Dinge, wie sie sind.“ – Dalai Lama

„Nichts bringt uns auf unserem Weg besser voran als eine Pause.“ – Elizabeth Barrett Browning

„Das Geheimnis der Gelassenheit ist, sich keine Sorgen zu machen über das, was außerhalb unserer Reichweite liegt.“ – Epiktet

„Die größte Offenbarung ist die Stille.“ – Laotse

„Gelassenheit gewinnt man nicht dadurch, dass man sich um mehr Dinge kümmert, sondern weniger.“ – Jack Kornfield

„Gelassenheit ist eine Wahl. Es ist die Art und Weise, wie du auf Dinge reagierst.“ – Wayne Dyer

„Ruhe und Gelassenheit sind das Fundament wahrer Kraft.“ – Laotse

„Der Schlüssel zur Gelassenheit ist, die Dinge so zu lassen, wie sie sind, und zu verstehen, dass alles, was geschieht, geschehen soll.“ – Buddha

Doch kommen wir nun zum wichtigsten aller Geheimnisse. Das Geheimnis, welches von den allerwenigsten Menschen angewendet wird. Du wirst den Großteil dieses Inhalts dieses Beitrags in wenigen Minuten vergessen haben. Was bleibt, ist eine vage Erinnerung. Und dieses ungewisse Gefühl, dass Du doch eigentlich etwas verändern wolltest. Wenn Du es wirklich ernst meinst, wenn Du wirklich aus deinen Gedankenkarussell aussteigen möchtest, gibt es keinen Grund mehr zu warten.

Beginne jetzt! Und wende jeden einzelnen Punkt sofort an. Du kannst dich auch für den kostenlosen Lehrbriefverteiler anmelden. Dort werde ich dich eine Zeit lang immer wieder daran erinnern, dass du doch deine Gedanken zur Ruhe bringen wolltest. Ich habe viele sehr positive Rückmeldungen dazu bekommen. Das geheimste aller Geheimnisse ist die Wiederholung. Ständig und immer wieder neu.

In diesem Sinne wünsche ich Dir Frieden in Freiheit, die immer von innen kommt.

Dein Andreas Frenzel 

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