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Ein Kurs in Wundern – Lektion 133

Ein Kurs in Wundern Lektion 133: Lass los und gewinne alles

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Ich will dem Wertlosen keinen Wert beimessen

In dem heutigen Video wollen wir uns damit beschäftigen, wie wir durch Loslassen alles erreichen können. Ein Kurs in Wundern Lektion 133 sagt dazu: Ich will dem Wertlosen keinen Wert beimessen. Die Definition aus dem Kurs ist ja relativ eindeutig: Die Welt der Materie, die Welt der Illusion. Solange ich dieser Welt Wert beimesse, werde ich nicht wirklich glücklich werden.

Das ist natürlich eine recht radikale Ansicht, die auch nicht selten dazu führt, dass Menschen, die auf dem sogenannten spirituellen Pfad sind, beginnen, die Materie immer mehr abzulehnen – und dabei nicht unbedingt glücklicher werden. Deswegen wollen wir das Ganze mal ein bisschen verfeinern und vertiefen.

Die Definition aus dem Kurs lautet ja: Alles, was nicht von Dauer ist, ist letztlich wertlos. Um das anzunehmen, sollte man schon einen gewissen Fortschritt erreicht haben – und das hat eine Menge Vorteile. Man könnte also sagen, das ist so die Spitze der Geschichte. Aber wir wollen erstmal ganz klein anfangen.

Wir gehen normalerweise durch das Leben und sind voller Wünsche. Vielleicht sagst Du an dieser Stelle: „Och, ich habe gar nicht so viele Wünsche. Ich verdiene genug Geld, mein Auto fährt noch, ich habe eine Beziehung, die einigermaßen läuft. Es ist alles soweit in Ordnung.“ Aber auch Du, da bin ich mir sicher, hast so einige Wünsche. Wie oft am Tag bist Du mit irgendwelchen Dingen unzufrieden? Das kann das Wetter sein, das kann die Reaktion eines Arbeitskollegen sein, das kann eine unangenehme Aufgabe sein, die du zu erledigen hast. Allein wenn Du morgens aufstehst und Deine To-Do-Liste siehst, denkst Du vielleicht: „Oh Gott, ich muss noch diese 10–20 Sachen machen, und ich weiß gar nicht, wie ich das schaffen soll.“ Dann kommt Unmut auf. Wir denken: Das ist anstrengend. Das ist stressig. Ein-Kurs-in-Wundern-Lektion-133 Andreas-FrenzelJetzt kommt noch der Winter dazu, es ist dunkel – und auf diese Weise sammeln wir einige Punkte, die uns einfach unwohl fühlen lassen.

Ein ganz praktisches Beispiel: Heute Morgen bin ich mit meinem Hund spazieren gegangen. Die Temperatur betrug etwa 5 Grad, aber es war sehr stürmisch. Es regnete die ganze Zeit, der Himmel war düster und grau verhangen. Und ich dachte die ganze Zeit: Oh, ich will nicht raus, ich habe keine Lust, es ist kalt. Und dann zieht sich alles in mir zusammen. Das ist ein ganz typisches Beispiel einer alltäglichen Situation, mit der man sich selbst unter Stress setzen kann. Hundebesitzer wissen: Man muss so oder so raus.

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Also bin ich rausgegangen, und dann habe ich mir überlegt: Kann ich das eigentlich irgendwie loslassen? Mein Gedankengang war folgender: Es ist gerade kalt, es ist dunkel, wir gehen in den Winter hinein, es ist ungemütlich. Ich wünschte mir, es wäre anders. Fakt ist aber, die Welt konfrontiert uns jeden Tag mit irgendwelchen Situationen. Da wird uns mal die Vorfahrt genommen, die Partnerin hat nicht das Lieblingsgericht gekocht, oder sie hat etwas gesagt, was mich verletzt oder mir einfach nicht gefällt. Der Aufgabenberg auf der Arbeit ist riesengroß. Es gibt unzählige Dinge, die wir als unangenehm empfinden. Das heißt, wir werden permanent konfrontiert mit einer Welt, die uns mit Dingen überschüttet, die nicht so sind, wie wir sie gerne hätten. Das ist ein Dauerzustand.Ein-Kurs-in-Wundern-Lektion-133 Andreas-Frenzel

Mein Gedankengang beim Spaziergang war der folgende: Es regnet, es ist kalt, es ist unangenehm. Ich hätte gerne Sonnenschein – aber es gibt keinen Sonnenschein. Die einzige Wahrheit, die jetzt gerade existiert, ist: Es regnet, und es ist windig. Das ist die einzige Wahrheit. Es ist vollkommen zwecklos, vollkommen sinnlos, sich dagegen zu wehren. Es macht überhaupt keinen Sinn. Und dann habe ich mir die Frage gestellt: Könnte ich meinen Widerstand dagegen auch loslassen?

Das ist eine sehr interessante Frage. Wenn man sich das nämlich ernsthaft fragt, findet man ganz oft viele Argumente, die für den Widerstand sprechen. Beim Wetter ist es vielleicht nicht so eindeutig. Aber wenn Du einen Konflikt mit Deinem Partner hast, dann wird es sehr deutlich. Der oder die andere verhält sich auf eine Art und Weise, die du nicht akzeptierst. Vielleicht meckert er dich an, ist unfreundlich zu Dir, oder räumt Deine Socken nicht weg. Irgendetwas. Und dann gehen wir in den Widerstand, weil wir der Meinung sind: Es sollte doch anders sein!

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Ein-Kurs-in-Wundern-Lektion-133 Andreas-FrenzelJetzt stellt sich die Frage: Welchen Effekt hat denn mein Widerstand? Der einzige Effekt ist, dass es mir nicht gut geht. Nehmen wir das Beispiel mit den Socken: Meine Partnerin sollte meine Socken wegräumen – einfach ein Beispiel. Sie tut es aber nicht. Ich gehe in inneren Widerstand, weil ich denke: Das ist ihre Aufgabe. Ich bringe den Müll raus, dafür kann sie die Socken wegräumen. Fakt ist: Die einzige Realität ist, dass sie die Socken nicht weggeräumt hat. Wenn ich jetzt im Widerstand bin, baue ich vielleicht Groll auf und fahre sie unfreundlich an. Was wird passieren? Na, sie wird auch in den Widerstand gehen, und der Konflikt ist da.

Wenn ich mir jetzt die Frage stelle: Könnte ich diesen Widerstand auch aufgeben?, dann passiert etwas ganz Interessantes. Ich könnte ja einfach sagen: Okay, die Situation ist, wie sie ist. Ich kann sie gerade nicht ändern. Was nutzt mir dann dieser Widerstand? Ich lasse ihn einfach los. Das ist die fortgeschrittene Variante. Meistens denken wir unbewusst: Naja, wenn ich im Widerstand bin, kriege ich sie vielleicht doch noch dazu, es zu tun. Aber wir wissen aus Erfahrung: Das funktioniert nicht.

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Ich habe das heute Morgen ausprobiert, bei meinem Spaziergang. Ich hatte sehr viel Widerstand gegen das Wetter aufgebaut. Es hat sich nichts geändert. Also blieb nur die eine Alternative: Ich habe meinen Widerstand losgelassen. Ich habe ihn wahrgenommen, ich habe ihn bewusst gefühlt: Ah, so fühlt sich Widerstand an. Dann habe ich mich gefragt: Wäre ich bereit, diesen Widerstand aufzugeben? Und dann kam ein klares Ja! – schon allein, weil ich mich besser fühlen wollte.

Und dann, und das ist der entscheidende Punkt, passiert etwas ganz Interessantes: Auf einmal verlangsamte sich mein Schritt. Ich rauschte nicht mehr durch den Wald, durch den windigen Wald, sondern ging ganz langsam. Ich schaute mir ganz bewusst die Gegend an. Ich sah so einen kleinen Tempel, in den Regentropfen fielen. Sie bildeten verzweigte Ringe, und das sah wunderschön aus. Ich bin stehen geblieben und habe das einfach total genossen. Nachdem ich den Teich eine Weile genossen hatte, schaute ich mich um, und es war ganz faszinierend. Ein-Kurs-in-Wundern-Lektion-133 Andreas-FrenzelAuf einmal konnte ich alles genießen: Ich konnte die kühle Luft genießen, ich konnte den Sturm genießen, ich konnte das gesamte Wetter genießen. Sogar die kahlen Bäume strahlten eine Schönheit aus, die ich vorher gar nicht wahrgenommen hatte.

Und wie ist das mit dem Sockenkonflikt? Es ist ganz ähnlich: Deine Partnerin hat die Socken nicht weggeräumt. Wenn Du im Widerstand bist, merkt sie das. Sie geht ebenfalls in Widerstand. Wenn Du nicht im Widerstand bist, entspannst Du Dich, Du fühlst Dich gut, weil es einfach eine Tatsache ist, dass sie es nicht getan hat. Da ist momentan erstmal überhaupt nichts dran zu ändern. Es ist so, Ende Gelände. Aber jetzt lasse ich meinen inneren Widerstand los. Was wird passieren? Ich fange an, mich zu entspannen. Wenn ich entspannt auf meine Partnerin zugehe, dann wird sie auch entspannt sein, und dann kann ich immer noch eine Lösung finden. Wenn ich entspannt auf sie zugehe und sage: „Du, Spatz, pass mal auf, ich bringe immer den Müll raus, aber ich finde es total schön, dass du mir die Socken wegpackst. Ich schaffe es nur irgendwie nicht immer, das zu machen“, dann wird sie offen sein. Die Wahrscheinlichkeit, dass wir eine Lösung finden, ist um 100 % größer. Vor allen Dingen wird es dir aber besser gehen, denn Widerstand hat noch niemandem etwas gebracht.

Vielleicht magst Du einfach mal durch verschiedene Aspekte gehen, mach das mal heute, vielleicht den ganzen Tag oder einfach nachdem Du diesen Beitrag gelesen hast, und schau Dir Dinge an, die in Deinem Kopf eigentlich anders sein sollten. Die Wohnung sollte aufgeräumter sein, das Fernsehprogramm sollte besser sein, eigentlich sollte ich in meiner spirituellen Entwicklung doch viel weiter sein, ich sollte weniger Gewicht haben, ich sollte dies und jenes erledigt haben. Es gibt jeden Tag Tausende von „Sollten“, die wir uns nicht immer bewusst machen. Das sind so kleine Sachen, die ein bisschen nörgeln und an unserer guten Laune zerren. Das sieht man allein im Winter: Die meisten Menschen sind dann gedrückt. Der Stress wird immer größer, weil wir uns so unglaublich schwer damit tun, Dinge einfach anzunehmen.

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Vielleicht bist Du gerade Single und denkst: „Ach, ich wünsche mir so sehr eine Beziehung“, und Du bist unglücklich deswegen. Die einzige Wahrheit aktuell ist: Du hast keine Beziehung. Wenn Du Deinen Widerstand gegen diesen Zustand aufgibst, dann wird es Dir gut gehen, und etwas Erstaunliches wird passieren. Wenn Du Dich unbedingt nach einer Beziehung sehnst, dann wird dein zukünftiger Partner oder Deine zukünftige Partnerin das merken. Und er oder sie wird merken: „Wow, da ist jemand, der klammert, der zieht an mir“, und dann wird er oder sie sich distanzieren. Bist Du Single und es geht Dir richtig gut, dann bist du offen für alles. Du wirst attraktiv, und der gesuchte Partner oder die gesuchte Partnerin wird viel leichter auf Dich zukommen.

Ein weiteres Beispiel: Du hattest einen Streit mit Deinem Partner, und Dein Partner hat Dich verletzt. Er hat irgendetwas gesagt, was Dir furchtbar weh getan hat. Da gibt es dann verschiedene Möglichkeiten. Eine ist, dass Du Dir denkst: Das ist nicht in Ordnung. Er sollte das nicht tun, er sollte sich nicht so verhalten, er sollte das nicht sagen.
Schon bist Du wieder im Widerstand. Die Situation ist: Er hat es getan. Nimm einmal an, er hat Deinen Joghurt, den letzten Joghurt, den Du so unglaublich gerne magst, aufgegessen. Bringt es Dir irgendetwas, im Groll zu sein? Wird es ihn dazu veranlassen, demnächst das nicht mehr zu tun? Nicht im Geringsten. Fakt ist, du vermisst jetzt nicht nur Deinen Lieblingsjoghurt, sondern es geht Dir zusätzlich auch noch schlecht dabei. Du leidest. Die einzige Wahrheit ist: Der Joghurt ist nicht mehr da.Ein-Kurs-in-Wundern-Lektion-133 Andreas-Frenzel

Könnte ich meinen Widerstand dagegen loslassen? Und wenn du noch Schwierigkeiten hast, den Widerstand loszulassen, dann überleg dir einfach: Wie möchte ich mich gerade fühlen? Möchte ich mich gerade richtig gut, frei und glücklich fühlen oder möchte ich weiter im Widerstand bleiben? Die Antwort ist dann meist sehr leicht, und das wird dazu führen, dass du in ganz vielen Fällen den Widerstand einfach aufgibst. Dann gehst du zu dem Übeltäter hin und sagst ihm: „Bitte mach das nicht noch mal“ oder „Kauf das nächste Mal ein Joghurt mehr.“

Zusammenfassung: Wann immer der Zustand, der Ist-Zustand, nicht so ist, wie ich ihn gerne hätte, und ich merke, dass ich in den Widerstand gehe, ist es erstmal sehr sinnvoll, den Widerstand aufzugeben. Warum fällt das Menschen häufig so schwer? Ich habe hier einen klassischen Widerstand, mit dem wir jeden Tag zu tun haben: eine Zitrone. Viele Menschen haben beim Thema Loslassen folgende Vorstellung: „Also, ich habe diese schöne Zitrone in der Hand, und jetzt lasse ich sie los. Das heißt, sie fällt weg und ich habe einen Verlust erlitten.“ Das bedeutet aber nicht, dass Loslassen dasselbe wie Fallenlassen ist. Loslassen ist etwas ganz anderes. Loslassen bedeutet: Jetzt halte ich die Zitrone fest, ich halte sie unbedingt fest, ich will sie unbedingt halten. Das gibt mit der Zeit Krämpfe im Arm. Wenn ich sie loslasse, dann öffne ich einfach meine Hand, und jetzt hat die Zitrone die Möglichkeit, in alle Richtungen zu gehen. Ja, vielleicht fliegt sie mir in den Mund oder sonst etwas, aber ich und die Zitrone sind völlig frei. Wenn ich loslasse, öffne ich mich für den Raum aller Möglichkeiten. Das ist das große Geheimnis des Loslassens.

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So, jetzt gehen wir noch einmal auf die Kurslektion ein bisschen ein. Die geht ja dann noch einen Schritt weiter. Ich will dem Wertlosen keinen Wert beimessen – das kann eine unglaublich hilfreiche Lektion im Leben sein. Ich habe das schon sehr, sehr oft im Leben erfahren. Ich habe Dinge in meinem Leben verloren, die mir doch sehr am Herzen lagen, und ich kenne diesen unendlichen Schmerz und manchmal auch die Wut, die sich darauf aufbaut. Ja, diese Verzweiflung, die damit zusammenhängt.

Im Laufe der Zeit habe ich dann angefangen, mich zu fragen, wer ich eigentlich wirklich bin. Bin ich denn dieser Andreas, der von diesen Dingen abhängig ist? Okay, eine gewisse Zeit – solange ich hier auf der Erde weile – wird es so sein. Wenn ich in einer Beziehung bin, dann geht’s mir vielleicht besser, als wenn ich nicht in einer Beziehung bin. Wenn das Wetter so ist, wie ich es gerne hätte, dann geht’s mir vielleicht besser. Wenn ich mein Traumauto fahren kann, dann bin ich endlich glücklich, und so weiter und so fort.

Die Problematik bei all diesen Dingen ist aber – das sagte ich ja bereits –, dass sie irgendwann vorübergehen. Und das beziehen wir jetzt mal auf das gesamte Leben. Das gesamte Leben, das wir hier leben – nehmen wir mal an, 80 bis 100 Jahre –, ist ein vorübergehender Zustand. Es ist ein vorübergehender Zustand. Würde es Sinn machen, sich an einen vorübergehenden Zustand so unglaublich zu klammern?

Nehmen wir mal an, wir haben so richtig schlechtes Wetter – einfach nur als Beispiel. Das schlechte Wetter steht jetzt für unser Leben. Und der Wetterbericht hat uns gesagt: „Ja, das wird also mindestens noch eine Woche anhalten, wo es stürmt und schneit und regnet. Es wird nicht gut sein.“ Macht es Sinn, dagegen in den Widerstand zu gehen? Es ist nur vorübergehend. Wir wissen ja aus der Erfahrung ganz genau: Das schlechte Wetter wird auch wieder gehen, und es wird gutes Wetter kommen.

So, das eine ist das Leben, das wir hier auf der Erde führen, und das andere, das ist der Bereich der Grenzenlosigkeit – das reine Sein. Wie lange dauert das reine Sein? Na ja, endlos. Es hat nie angefangen, es hat nie aufgehört. Das ist ein Zustand, der grenzenlos ist, der ist immer da, wohingegen unser Leben 80 bis 100 Jahre dauert. Das heißt, das ist eine Sekunde im Vergleich dazu. Macht es also Sinn, meinen ganzen Fokus auf diese eine Sekunde zu legen? Macht es Sinn, mit Widerstand durch dieses Leben zu gehen? Nicht wirklich.

Im Vergleich zur Ewigkeit dauert unser Leben nur eine Sekunde. Warum sollten wir diese Sekunde mit Widerstand und Groll verschwenden? Wir wollen dem Wertlosen keinen Wert beimessen.

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Dabei finde ich es wichtig, dass wir den Begriff „wertlos“ nicht so wertend nehmen. Das ist etwas, was häufig auf dieser Ebene passiert, dass wir sagen: „Ja, die Materie ist ja schlecht, die ist ja wertlos, die hat ja keinen Sinn, Blabla,“ und so weiter. Darum geht es nicht. Es geht einfach darum: Bringt mir das am Ende die Freude und das Glück, wonach ich mich eigentlich sehne?

Wenn Du Dein Leben mal ansiehst, dann wirst du feststellen, dass nichts auf dieser Welt dir die erträumte Freude gebracht hat. Die Dinge waren immer nur vorübergehend. Vielleicht warst Du Dein Leben lang super, super gesund. Gesunden Menschen fällt es gar nicht auf, dass sie gesund sind – sie nehmen das einfach zur Kenntnis. Es würde keinen Sinn machen, mein Glück auf etwas aufzubauen, was nur vorübergehend ist.

An anderer Stelle sagt uns der Kurs ja auch: „Das Ego gibt uns etwas, nur um es anschließend wieder zu nehmen.“ Das ist das, was wir hier auf dieser Welt erleben. Manchmal haben wir die Dinge, die wir gerne wollen, ein bisschen länger, aber am Ende sind sie immer vorübergehend. Und wir kennen das ja. Vielleicht hast du Kinder, mal als Beispiel. Du bist total glücklich, und sie sind dein Lebensinhalt, und alles ist prima, und sie sind ja so unglaublich süß.

Eines Tages werden sie aus dem Haus gehen, und vielen Eltern fällt es dann schwer, sie wirklich loszulassen. In der Pubertät fangen sie an, sich gegen die Eltern aufzubäumen, und das kann sehr, sehr anstrengend werden. Es fällt uns schwer, sie aus dieser süßen Kleinkind-Welt zu entlassen. Man kann da sehr weit gehen, und das ist vielleicht nicht jedermanns Sache, aber wir wollen es trotzdem mal ausprobieren.

Nehmen wir mal an, Du weißt, dass Du nicht mehr allzu lange leben wirst. Das ist ein hochdramatischer Zustand. Ich meine, wir sind alle Menschen, und es ist vollkommen normal, dass man dann in Angst und Panik gerät. Die Frage ist: Möchtest Du die restliche Zeit in dieser Angst und Panik leben? Man muss dazu ja nicht mal krank werden. Es reicht ja schon, wenn du alt wirst und Angst vor dem Alter hast.

Möchte ich mir ganz viel Leid aufbürden, indem ich immer wieder an die Zeit zurückdenke – „Oh, mein Leben, und ich würde ja noch gern dies und jenes und was weiß ich nicht alles erleben“? All das bisher Gesagte soll auf keinen Fall heißen, dass Du die Dinge in diesem Leben nicht genießen darfst. Du lebst hier, in diesem Leben, und ich bitte dich: Genieße Deine Beziehung, genieße Deine Wohnung – was auch immer dir wichtig ist. Genieße es!

Wichtig ist nur: Mach Dich nicht abhängig davon. Das Glück liegt letztendlich nicht da draußen. Ja, das kann so ein bisschen beitragen – wenn jemand nett zu mir ist, dann fühle ich mich wohl, dann geht’s mir gut. Aber wir sollten uns auf keinen Fall abhängig davon machen. Wir sollten auf keinen Fall darauf angewiesen sein, denn das Glück findet sich letztendlich nur in uns drin, in unserem Herzen und am Ende in der Erkenntnis unserer Ewigkeit.

Jetzt kann es natürlich sein, dass Du sagst: „Das ist alles ganz schön mit dieser Ewigkeit, aber damit kann ich nichts richtig anfangen. Das erlebe ich dann vielleicht irgendwann mal nach meinem Tod oder so.“ So ist es gar nicht. Du kannst diese Ewigkeit, dieses grenzenlose Glück, die Unendlichkeit, bereits jetzt erleben – und zwar jederzeit, indem Du lernst, die Dinge zuzulassen.

In meinen persönlichen Coachingsitzungen erlebe ich das immer wieder. Nehmen wir mal eine Paargeschichte, eine Paarberatung, wo die beiden dann so aufeinander rumhacken…

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In dem Moment, in dem der Erste anfängt, etwas loszulassen – seine Forderung danach, wie der andere sich gefälligst verhalten sollte – kommt auf einmal Frieden. Und auf einmal öffnet sich dann auch der andere und sagt: „Ja, okay, lass uns doch mal schauen, wie wir da irgendwie eine Lösung finden.“Ein-Kurs-in-Wundern-Lektion-133 Andreas-Frenzel

Ein Beispiel dafür. Ein anderes Beispiel ist meine Lieblingsübung aus dem Avatar-Training. Das ist eine Übung, wo du alles, alles, alles, alles, alles, alles, alles loslässt. Und daraus entsteht ein Glücksgefühl, das man eigentlich nicht mehr beschreiben kann. Das ist auf einer völlig anderen Ebene. Dann wirst Du erleben: Es ist eigentlich egal, was hier gerade drumherum passiert – ich bin total im Frieden, es geht mir total gut.

Wie gesagt, zum einen ist es die Voraussetzung dafür, dass du Dinge da draußen leichter ändern kannst, wenn es notwendig ist. Und viele Dinge können wir nicht ändern – und Du kannst trotzdem glücklich sein.

Dabei wünsche ich Dir alles Gute!

Dein Andreas Frenzel
Coach und Begleiter in allen Lebenslagen

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Ein Kurs in Wundern – Lektion 132

Ein Kurs in Wundern Lektion 132: So denkst Du Dich gesund

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Kranke werden geheilt, wenn Du jeden Gedanken an Krankheit loslässt

Kann das funktionieren? Klingt zu schön und zu einfach, um wahr zu sein. Doch Ein Kurs in Wundern  Lektion 133 verspricht uns genau das.

Wie weit kann das tatsächlich gehen? Wir alle wissen – oder haben zumindest schon einmal gehört –, dass die Welt eine Illusion ist, Maya. Und das ist ein schönes Thema, über das wir uns gerne bei Räucherkerzen, Kerzenschein und vielleicht einer goldenen Milch unterhalten. Doch spätestens, wenn uns der nächste Stein auf den Fuß fällt, sind wir überzeugt, dass das nicht sein kann.

Oder wenn du von Krankheit betroffen bist: Wenn es weh tut, glaubst du definitiv nicht mehr daran, dass das eine Illusion sein soll.

An dieser Stelle möchte ich ein Wort der Warnung aussprechen. Es gibt Menschen, die sagen: „Okay, ich glaube an Gott, ich glaube an diese geistige Welt, und letztendlich besteht alles nur aus Geist. Das heißt, wenn ich krank bin, dann mache ich das nur auf diesem Wege: Ich konzentriere mich auf Gesundheit oder ähnliches und brauche keinen Arzt mehr.“ Das kann ein großer Fehler sein!

Der Kurs sagt es explizit: Manchmal ist man so tief in der Körperlichkeit versunken, dass es durchaus notwendig sein kann, auch ganz weltliche Mittel zu Hilfe zu nehmen. Es ist natürlich eine gute Idee, wenn du zunächst mit naturheilkundlichen Ansätzen beginnst. Doch es gibt auch Fälle, in denen der Besuch beim Arzt unumgänglich ist. Also achte bitte wirklich darauf, wie weit du in deiner persönlichen Entwicklung bist.

Nur das Wissen, dass letztendlich alles Geist ist, befähigt dich noch lange nicht dazu, jede Krankheit zu heilen. 

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Wie ist das nun mit der Welt und der Illusion? Ist das wirklich eine Illusion?

Ich meine, wenn ich hier irgendetwas in die Hand nehme, dann ist es doch ziemlich fest, oder? Aber darauf möchte ich jetzt gar nicht tiefer eingehen – das habe ich an anderer Stelle bereits erläutert. Was der Kurs – und viele andere spirituelle Lehren – uns vermitteln wollen, ist, dass die Welt eine Illusion ist.

Die Frage ist: Was kann ich damit anfangen? Bringt mir das überhaupt etwas für meinen Alltag? Kann ich das irgendwie umsetzen? Und vor allem: Kann ich das irgendwie erfahren?

Viele Menschen haben das Gefühl, nicht wirklich auf diese Welt zu gehören. Sie fühlen sich wie in eine Strafkolonie katapultiert und wissen nicht, was sie hier anfangen sollen.

Der Punkt, den ein Kurs in Wundern uns vermittelt, ist: Wir erschaffen diese Welt tatsächlich in unseren Gedanken. Jeder, der sich schon einmal mit dem Thema Krankheit auseinandergesetzt hat, weiß das – es gibt sehr viel Literatur darüber. Unterschiedliche krankhafte Zustände werden oft bestimmten geistigen Zuständen zugeordnet. Ganz einfach gesagt: Wenn ich jeden Tag sage, „Es geht mir schlecht, es geht mir schlecht, es geht mir schlecht“, dann fange ich an, mich immer mehr zu verkrampfen. Und dort, wo irgendein Organ einen Schwachpunkt hat, wird sich das irgendwann manifestieren und als Krankheit äußern.

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Kleine Schritte

Aber wir wollen nicht gleich mit den ganz großen Herausforderungen anfangen. Wenn du daran interessiert bist, die Welt tatsächlich als Illusion zu erfahren, gibt es einen einfachen Trick: Beginne damit, um die Wahrheit zu bitten.

Ich kann das aus meiner eigenen Entwicklung deutlich nachverfolgen. In dem Moment, als ich angefangen habe, um die Wahrheit zu bitten – ohne zu wissen, was die Wahrheit ist –, ergaben sich verschiedene Ereignisse. Diese führten mich in Zustände, in denen plötzlich klar wurde: Wow, das hier ist tatsächlich eine riesige Illusion!

Das ist nicht leicht zu vermitteln, weil es wirklich eine persönliche Erfahrung ist. Es gibt Menschen, die sagen: „Okay, die Welt ist eine Illusion, prima!“ Sie zünden eine Räucherkerze an und verlassen das Thema wieder, weil sie nicht bereit sind, es in ihrem Alltag wirklich umzusetzen. Das hätte nämlich mächtige Konsequenzen.

Ein Beispiel: Wenn du Streit mit deinem Partner hast, könntest du dir auch vorstellen: „Das ist eine Illusion. Was der mir da gerade an den Kopf wirft, hat eigentlich überhaupt keine Bedeutung.“ Doch so weit sind die wenigsten bereit zu gehen.

Übung macht den Meister

Mit Übung wirst du jedoch immer mehr dazu kommen, auch Schmerzen als Illusion zu sehen. Dann kannst du beobachten, wie sie sich sogar auflösen – bis hin zu schweren Krankheiten. Ich warne jedoch erneut: Experimentiere damit herum, probiere dich aus, und fange mit kleinen Dingen an, wie einer Erkältung. Warte nicht, bis der große Hammer kommt.

Wenn du noch keine Erfahrung hast und nicht wirklich darin verwurzelt bist, kann der Weg zum Heilpraktiker oder Arzt weiterhin sinnvoll sein.

Wie kommen wir dahin? Schritt 1 sagte ich ja bereits: Bitte um die Wahrheit. Türen werden sich öffnen, und du wirst Erkenntnisse haben. Je intensiver du daran gehst, desto mehr und schneller wirst du erkennen: Wow, es ist tatsächlich eine Illusion!

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Eine persönliche Erfahrung

Ich hatte kürzlich ein Treffen mit meinen Seminarteilnehmern. Ich war völlig erschöpft und dachte: „Oh Gott, jetzt auch noch dieses Treffen, das schaffe ich nicht mehr.“

An diesem Abend haben wir eine Übung gemacht zum Thema: „Das Leben ist eine Illusion.“ Wir haben eine Illusion nach der anderen erkannt und auseinander genommen – ein Prozess, der etwa 45 Minuten dauerte. Das Interessante war: Nach diesem Treffen war meine Erschöpfung völlig verschwunden.

Wenn du keine Gedanken mehr an Krankheit hast, dann muss sie sich zwangsläufig auflösen.

Eine Übung für Dich

Mach dir bewusst: Alles, was du erlebst, erschaffst du in deinem Geist. Schließe die Augen, werde still, und beobachte deine Gedanken. Welche Gedanken sind gerade im Vordergrund?

Ein-Kurs-in-Wundern-Lektion-132 Andreas-FrenzelVielleicht denkst du: „Ich habe keine Lust.“ Spüre die Auswirkungen dieses Gedankens. Mache dir klar: „Ich erschaffe das gerade.“ Und dann lasse diesen Gedanken los.

Du wirst merken, dass du stiller wirst und die Gedanken an Bedeutung verlieren. Wenn du regelmäßig übst, kannst du diese Technik für mehr Leichtigkeit und sogar Heilung einsetzen.

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Um mit den Worten der Lektion zu sprechen: „Ich mache die Welt von allem los, wofür ich sie hielt.“ Jeder Gedanke, den du denkst, ist nichts anderes. Du hältst die Welt für etwas. Du denkst: „Ich habe keine Lust.“ Das ist genau das Gleiche wie jeder andere Gedanke, den du gerade gedacht hast. Und dieser Gedanke hat überhaupt keine Bedeutung.

Dann ruhe dich aus. Werde still. Vielleicht kommt dann der nächste Gedanke, so im Sinne von: „Oh, ich muss heute noch ganz viel erledigen.“ Schau einfach, welcher Gedanke für dich gerade kommt. Schau ihn dir an. Mach dir klar: Es ist ein Gedanke, einfach nur ein Gedanke. Er hat überhaupt keine Bedeutung.Ein-Kurs-in-Wundern-Lektion-132 Andreas-Frenzel

Und dann kannst du ihn ziehen lassen. Lass ihn einfach gehen. Er hat gar keine Bedeutung. „Ich mache die Welt von allem los, wofür ich sie hielt.“ Wenn du denkst, dass du heute ganz viel zu tun hast und wenig Zeit, dann hast du der Welt deinen Stempel aufgedrückt. Und dann gibt es zwei Stimmen in dir: Die eine sagt: „Ja, aber das ist doch so!“Und die andere löst sich davon los. Es ist ein Gedanke. Ich denke das. Was wäre, wenn ich diesen Gedanken gar nicht weiter denken könnte?

Dazu erzähle ich dir noch ein kleines Beispiel: Eine Teilnehmerin hat mir neulich eine wunderschöne Rückmeldung gegeben. Das fand ich ganz toll! Sie hat diese Übung ganz ausführlich gemacht, und zwar über einen Zeitraum von – ich glaube – zwei Stunden. Zwei Stunden! Das ist sehr lange. Sie sagte mir gleichzeitig: „Naja, eigentlich hatte ich ja gar keine Zeit, weil ich noch so viel auf meinem Zettel hatte. Und ich meine, wer setzt sich dann hin und macht zwei Stunden lang eine intensive Meditationsübung?“

Weil sie der Welt den Stempel gegeben hatte: „Ich habe keine Zeit.“ Das ist, was wir denken. Das ist, was unser Kopf, unser Verstand denkt. Und dann ist etwas ganz Erstaunliches passiert. Nachdem sie zwei Stunden gesessen und immer wieder ihre Gedanken sortiert hatte, stand sie auf und erledigte alle ihre Aufgaben in einem Bruchteil der geplanten Zeit. Weil sie die Welt von ihrem Stempel befreit hat.

Das ist die Macht. Das ist die unglaubliche Kraft, die dahinter liegt. Wir können nicht auf der einen Seite sagen, dass die Welt eine Illusion ist, und uns auf der anderen Seite nach den Gesetzen dieser Illusion richten. Das macht keinen Sinn.

Eine andere Lektion aus dem Kurs sagt uns: „Ich gehorche keinen Gesetzen außer den Gesetzen Gottes.“ Das ist auch eine schöne Lektion. Man kann mal darüber lesen. Es bedeutet jedoch, dass ich mein Leben dadurch bestimme, wie ich denke.

Wenn ich mir die Zeit nehme, die Welt permanent von allem freizumachen, was ich über sie denke – wie oft haben wir das in Beziehungskonflikten? Du denkst: „Oh, der andere denkt gerade schlecht über mich.“ Das erzeugst du in deinen Gedanken. Wie wäre es, wenn du diesen Gedanken nicht denken würdest? Du musst gar nicht aktiv damit aufhören. Es reicht völlig aus, wenn du gerade in negativen Gedanken verstrickt bist, dir einfach mal die Frage zu stellen:

„Wie wäre es, wenn ich diesen Gedanken jetzt nicht denken würde?“

Du wirst eine unglaubliche Befreiung erfahren. Diese Befreiung geht so weit, dass sie dich – wenn du sie entsprechend durchziehst – bis zur endgültigen Erlösung bringen kann. Bis zur endgültigen Erleuchtung.

Wenn du daran interessiert bist, lade ich dich herzlich zu einem kostenlosen Kennenlerngespräch für das ‚Avatar Bewußtseinstraining‚ ein.  Lies es dir durch und erfahre, wie du die ultimative Erlösung leicht, schnell, unglaublich einfach und entspannt erleben kannst.

Dann wirst du erkennen, dass die Welt tatsächlich eine Illusion ist. Und vielleicht magst du dir jetzt mal vorstellen, welche Bedeutung das für dich hätte. Mach das mal wirklich:

Was wäre, wenn die Welt tatsächlich eine Illusion ist? Was wäre, wenn du das tatsächlich erkennen würdest? Und ich würde mich sehr über einen Kommentar freuen. Gib mir mal eine Antwort auf diese Frage:

Was wäre, wenn die Welt tatsächlich eine Illusion ist und ich das auch erkannt hätte? Welche Bedeutung hätte das für mich?

Danke für deine Aufmerksamkeit.
Dein Andreas Frenzel, Coach und Begleiter in allen Lebenslagen.

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Ein-Kurs-in-Wundern-Lektion-131 Andreas-Frenzel

Ein Kurs in Wundern – Lektion 131

Ein Kurs in Wundern Lektion 131: Das Geheimnis des Erwachens

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Niemand kann scheitern, der die Wahrheit zu erreichen sucht

Am Ende dieses Beitrags kannst Du einen kleinen Test absolvieren. Er wird Dir sofort zeigen, wie weit Du noch vom Erwachen entfernt bist.
Jeder Mensch strebt nach Anerkennung, Kontrolle und Sicherheit. Unser ganzes Leben lang sind wir danach auf der Suche. Die meisten Menschen müssen erst 50 bis 60 Jahre alt werden, um zu erkennen, dass nichts, was die Welt uns verspricht, der Wahrheit entspricht. Wir sehnen uns nach Beständigkeit, nach Liebe, nach Sicherheit und würden auch dem Tod gerne ein Schnippchen schlagen. Keiner dieser Wünsche hat jemals eine Chance, wirklich erfüllt zu werden. Wäre das nicht eine gute Gelegenheit, endlich mit dem Loslassen zu beginnen – oder!?

Wir können nicht einerseits behaupten, das Leben sei eine Illusion, und andererseits alles daran setzen, durch diese Illusion unseren Frieden zu finden. Das wäre, als ob Kinofilme ein wirklicher Ersatz für ein glückliches Leben wären. Wir reden von Illusion und sind doch gleichzeitig nicht bereit, nur einen Millimeter von unserem Traum abzuweichen.

Ein Kurs in Wundern Lektion 131, sagt uns: „Niemand kann scheitern, der die Wahrheit zu erreichen sucht.“ Oft geben wir vor, auf der Suche zu sein, doch wenn es dann hart auf hart kommt, kehren wir doch wieder zurück zum Altvertrauten. Wir klammern uns an die Illusion – unsere Beziehungen, die Gesundheit, den Beruf, die viel gepriesene Hoffnung. Sie stirbt bekanntermaßen zuletzt und ist doch eigentlich nichts weiter als ein verzweifelter Ruf nach dem ersehnten Glück.
Wir sind nicht wirklich bereit, uns auf unser höchstes Glück einzulassen.

Klingt verrückt? Ist es! Ich zeige Dir, wie es wirklich gelingen kann.

Peter sagt, dass er unglaublich wütend auf seine Partnerin ist. Als ich ihn frage, ob er bereit ist, seine Wut loszulassen, kommt ein entschiedenes „NEIN“. Seine Wut loszulassen, erzeugt in ihm das Gefühl, dass er seine scheinbare Kontrolle vollends verlieren würde. Er könnte keine Grenzen mehr ziehen und würde sich vollkommen ausgeliefert fühlen.

Ein-Kurs-in-Wundern-Lektion-131 Andreas-FrenzelNeulich telefonierte ich mit einer Klientin und Kursteilnehmerin, die aus dem Lachen nicht mehr herauskam. Eigentlich möchte sie ihre Krankheit hinter sich lassen. Als sie erkannte, wie sehr sie sich an negativen Gefühlen und Gedanken festhält und wie unsinnig die dazugehörigen Begründungen sind, die ihr Ego ihr präsentiert, fing sie an, lauthals zu lachen.

Loslassen ist übrigens der einfachste Weg, um zu erwachen.
Es gibt keinen schnelleren, effizienteren und befreienderen Weg, um zum ersehnten Ziel zu kommen. Wenn man einmal weiß, wie es geht, ist es unglaublich einfach.

Wenn du wirklichen Frieden, Stille in deinen Gedanken und vollkommene Freiheit suchst, ist es zunächst einmal wichtig, dass Du Dich dafür entscheidest und es zu Deiner obersten Priorität machst. Bei jeder Gelegenheit, wenn Du Dich aufregst, Angst hast oder sogar verzweifelt bist, frage Dich:

Was will ich wirklich?

Möchte ich weiterhin in meinen schlechten Gefühlen verweilen oder lieber inneren Frieden haben?

Die Antwort ist klar und eindeutig – meistens. Die 131. Lektion sagt uns, dass niemand scheitern kann, der die Wahrheit zu erreichen sucht.

Doch es kommt auch vor, dass wir unseren Unfrieden vorziehen, immer noch in der heimlichen Hoffnung, irgendeinen Nutzen daraus zu ziehen. Wir glauben immer noch, unser Widerstand gegen eine Situation würde diese verbessern, oder unsere Kritik am Partner würde ihn zu einem besseren Menschen nach unserer Vorstellung machen. Nach Jahrzehnten des Scheiterns wäre es eine gute Idee, einmal eine andere Strategie zu wählen.

Ein-Kurs-in-Wundern-Lektion-131 Andreas-FrenzelMenschen, die sich auf das Abenteuer des Loslassens einlassen, entdecken sehr schnell, dass sie oft, sehr oft, nicht bereit sind, das wirklich zu tun. Es liegt nicht daran, dass Loslassen schwer ist. Es gibt nichts Einfacheres, als loszulassen. Wir wollen es ganz oft einfach nicht. Wir klammern uns an unsere negativen Gefühle wie an ein sinkendes Boot, das uns schon lange keine Sicherheit mehr bietet.

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Bist Du allerdings bereit, mutig weiter voranzuschreiten, wirst Du schnell entdecken, dass Du nur an Illusionen festhältst – an falschen Gedanken, die Dir eine Welt vorspiegeln, die überhaupt nicht existiert. An Konzepten und gedanklichen Vorstellungen. Du entdeckst auf einmal, dass der Himmel schon immer da war.Ein-Kurs-in-Wundern-Lektion-131 Andreas-Frenzel

Auf einmal wird Dir klar, dass es keiner anstrengenden Disziplin bedarf, um zu erwachen. Der Grund, warum so wenige – auch spirituelle Sucher – erwachen, ist, dass sie fest davon überzeugt sind, dass es sich dabei um einen Zustand handelt, den sie sich durch äußerste Disziplin und jahrelanges Training erarbeiten müssen, nicht selten über viele Leben hinweg. Die Möhre der Erleuchtung baumelt vor unserem Gesicht, ohne dass wir sie jemals erreichen.

Dabei kennt das Universum keine Zeit. Wie kann dann etwas in der Zukunft liegen? Erleuchtung bzw. Erwachen ist jetzt. Erwachen hat viel mit gesundem Menschenverstand zu tun. Der glücklichste Moment in Deinem Leben wird sein, wenn Du erkennst, wer Du bist.

So wird es in vielen Videos und Seminaren verkauft. Doch das ist nicht korrekt. Es geht nicht darum, zu erkennen, wer Du bist. Daraus resultieren dann Aussagen wie: „Ich bin ein Suchender. Ich bin hier, weil ich eine Aufgabe habe. Ich bin ein spirituelles Wesen aus der 5. Dimension, das anderen den Weg weisen soll. Ich bin hier, um mich zu erfahren.“ Alles nur einfallsreiche Erklärungsversuche, dem Unerklärlichen einen Namen zu geben. Der Erwachte weiß. Und er lacht. Er hat es verstanden – das Unaussprechliche.

Mit all diesen verrückten Interpretationen wandelst Du nur von einer Illusion zur nächsten. Das Geheimnis liegt darin, zu erkennen, wer Du nicht bist. Lass alles los. Das Versprechen aus „Ein Kurs in Wundern“ lautet hier: „Niemand kann scheitern, der die Wahrheit zu erreichen sucht.“

Vielleicht denkst Du manchmal, dass Du nicht vorankommst. Jahrelang bist Du auf der Suche, hast schon alles Mögliche versucht und hast immer noch das Gefühl, nichts verstanden zu haben, am Anfang zu stehen. All die großen Guru-Versprechen – an Dir sind sie scheinbar wirkungslos vorbeigezogen. Dabei hast du nur am falschen Ort gesucht. Es gibt nichts zu suchen, es gibt nichts zu erreichen. Wenn es etwas zu erreichen gäbe, gäbe es auch immer Verlierer, die nicht am Ziel ankommen. Ziele haben mit Anstrengung zu tun.

Erwachen heißt: loslassen, was nicht ist. Niemand kann scheitern, solange er die Wahrheit wirklich will. Lehn Dich zurück. Lass Dich völlig fallen. Gib die Suche auf. Du kennst doch die Aussage: „Niemand kann tiefer fallen als in Gottes Hand.“ Also, wenn Du in Gottes Schoß fallen möchtest, lass los, lass Dich fallen.Ein-Kurs-in-Wundern-Lektion-131 Andreas-Frenzel

Alles wird ganz leicht, wenn du akzeptieren kannst, dass Gott nicht zwei Geister gemacht hat. Himmel und Hölle. Das ist so ziemlich der größte Unsinn, der jemals verzapft worden ist. Wo Gott ist, kann es keine Hölle geben. Gott ist grenzenlos – ergo gibt es schon rein räumlich keinen Platz mehr für die Hölle. Sie ist eine Illusion. Und wenn Du glaubst, sie gerade zu erleben, dann nur, weil Du noch nicht bereit bist, Deinen Traum als solchen zu erkennen.

Mit meinen Klienten und auch Teilnehmern gehe ich nicht nur in grenzenlose Stille. Ich liebe es, sie zum vollkommenen Loslassen zu bewegen. Frage ich anschließend, wie es ihnen geht, sehe ich immer nur ein breites Grinsen im Gesicht. Frieden und Licht, das aus den Augen strahlt. Wo vorher scheinbar unlösbare Probleme waren, scheint jetzt die Sonne.

Kann das sein? Das Problem ist einfach nicht mehr da? Manchmal haben sich die Umstände noch nicht verändert. Aber Du kannst kein Problem mehr erkennen. Erwachen lohnt sich – wirklich!

Ein-Kurs-in-Wundern-Lektion-131 Andreas-FrenzelNimm Dir heute drei Mal zehn Minuten Zeit, zwei Mal zwanzig Minuten sind auch wunderbar. Sage Dir: „Ich bitte darum, eine andere Welt zu sehen und andere Gedanken zu denken als die bisherigen.“ Und dann bekräftige es noch einmal: „Heute suche und finde ich alles, was ich will. Ich kann nicht scheitern.“

Und dann wirst Du einfach still. Lass es geschehen.

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Mach Dich nicht zum hilflosen Opfer, das verzweifelt um Hilfe betet. Wenn es dann nicht funktioniert, fragst Du Dich, warum Gott das alles zulässt. Es gibt keine Trennung zwischen Dir und IHM. Wobei ER vor allem ein Zustand deines Bewusstseins ist. Dieser Bewusstseinszustand – vollkommener Frieden, Glück, Ruhe und Grenzenlosigkeit – ist dein natürlicher Zustand. Lass Dich hineinfallen.

Es tut so gut, für ein paar Minuten die Augen zu schließen, die Welt hinter Dir zu lassen und Dir zu sagen, dass du jetzt eine andere Welt sehen und andere Gedanken denken möchtest, und dass Du alles findest, was Du willst.
Warum probierst Du es nicht gleich jetzt aus?

Nun kommt der Test! Was tust du als Nächstes? Sind deine Augen schon wieder auf der Suche nach dem nächsten interessanten Titel? Wirst du auf das nächste Video klicken, das dir noch mehr verspricht? Denke daran, dass die Algorithmen darauf programmiert wurden, dich in ihren Bann zu ziehen.

Erwachen ist keine harte Arbeit. Es ist nur eine Entscheidung. Wenn Du Deinem Erwachen jetzt mit Siebenmeilenstiefeln näher kommen möchtest, schließe Deinen Laptop. Mach Dein Handy aus. Klicke auf Stopp! Schließe Deine Augen und freue Dich 10 Minuten daran, dass Du jetzt findest, was du schon immer gesucht hast. Sage dir: „Jetzt suche und finde ich alles, was ich will.“ Lass Dir mindestens 10 Minuten Zeit.

Hier bekommst du weitere Informationen, wie dein Erwachen noch mehr beschleunigt wird. Worauf möchtest du eigentlich noch warten?

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Ein-Kurs-in-Wundern-Lektion-130 Andreas-Frenzel

Ein Kurs in Wundern – Lektion 130

Ein Kurs in Wundern Lektion 130: So geht erleuchtung

Die Wahrheit über die Erleuchtung - Was die Religion dir verschweigt

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Was ist Erleuchtung wirklich, und ist sie für den Normalsterblichen überhaupt erreichbar?
Die Antwort erhältst Du in den nächsten Minuten.

Zitat aus Ein Kurs in Wundern Lektion 130: „Was du siehst, spiegelt dein Denken wider.“

Wenn Du glaubst, dass Du ein erleuchtetes Wesen bist, wirst du Dir genau dessen bewusst werden. Hältst Du aber immer noch daran fest, ein Mensch zu sein, der das mit Gott, dem inneren Frieden, ja gar der Erleuchtung nicht so richtig hinbekommt, wird die Welt – bzw. Du selbst – Dir genau das widerspiegeln. Erleuchtung ist also nicht etwas, das Dich vielleicht einmal überkommt, wenn du lange genug einem Guru mit langem Bart zu Füßen gelegen hast. Es hat sehr viel mit einer Entscheidung zu tun. Wofür entscheidest Du Dich?

Zitat aus Ein Kurs in Wundern Lektion 130: „Es ist unmöglich, zwei Welten zu sehen. Entweder entscheidest Du Dich für Gott oder für die Welt. Beides geht nicht.“

Ein-Kurs-in-Wundern-Lektion-130 Andreas-FrenzelSeminarteilnehmer, die sich kurz vor ihrer Erleuchtung befinden, kommen hier an ein Dilemma. Sie bewegen sich in der Welt der Illusion und sind sich darüber im Klaren, dass nichts von dem, was ihre Augen ihnen zeigen, tatsächlich existiert. Kann man so überhaupt noch leben?

Zitat aus Ein Kurs in Wundern Lektion 130: „Niemand kann umhin, das zu erblicken, wovon er glaubt, er wolle es.“

Es wird immer kryptischer.

Ich zeige meinen Teilnehmern gerne auf, was Erleuchtung eigentlich bedeutet. Viele denken ja immer noch, Erleuchtung sei ein Zustand, den man nach jahrelanger Meditation erreicht. Man ist dann in einem inneren Frieden und schwebt nur noch mit einem grinsenden Gesicht durch diese Welt der Illusion.

Wahrhafte Erleuchtung findet tatsächlich ganz anders statt.

Eines Tages ging ich mit meinem Hund spazieren. Ich nutze diese Zeit immer sehr intensiv für meine innere Arbeit. Bewusst genoss ich die Farben des Herbstes. Um ein aktuelles Thema zu bearbeiten, machte ich mir klar, dass es sich dabei um eine Illusion handelte. Das war sehr erleichternd. Ich fühlte mich befreit. Tief durchatmend genoss ich die kalte Herbstluft, den neugierig herumtollenden Hund und die belebenden Farben des Waldes. Doch dann erwischte es mich. Auch das tolle Spiel der Natur um mich herum – nichts anderes als eine Illusion. Ich bemerkte, wie sich ein vages Unbehagen in mir ausbreitete. Mir wurde klar, dass ich diese wunderbare Welt voller Freude und Schönheit eines Tages würde verlassen müssen. Viele Menschen sagen, dass sie keine Angst vor dem Tod haben – nur vor dem Sterben. Aber haben sie sich auch Gedanken darüber gemacht, was sie alles hinter sich lassen?

Sie werden nie wieder den süßen Duft des Frühlings spüren, die erfrischende Kälte des Herbstes, die Freude ihrer Kinder, das Strahlen der aufgehenden Sonne. Hast Du Dir schon einmal Gedanken darüber gemacht, was es heißt, zu sterben? Bist Du Dir wirklich bewusst darüber, was du alles hinter Dir lassen wirst?

Zitat aus Ein Kurs in Wundern, Lektion 130: „Die Welt ist der Versuch, die Wahrheit unkenntlich zu machen und dich selbst von ihr zu trennen.“

Im Klartext heißt das: Du hast Dich für die Illusion entschieden. Du möchtest die Wahrheit nicht sehen, denn Du hast grenzenlose Angst davor. Du glaubst, die Illusion könnte Dich retten. Deshalb bist Du nicht bereit, den letzten Schritt zu gehen.

Viele spirituelle Jünger werden mir an dieser Stelle widersprechen. Sie werden mir entgegenhalten, dass sie natürlich Gott suchen, dass er ihr Ein und Alles ist, dass es alles ist, wonach sie sich sehnen. Dann frage ich Dich: Bist du bereit, Dein Leben zu verlieren? Matthäus 10,39: „Bist du bereit, dein Leben um meinetwillen zu verlieren, damit du es finden kannst?“ Bist Du bereit, wirklich alles loszulassen? Denke an all die schönen Dinge in Deinem Leben, die Dir lieb und teuer geworden sind. Bist Du wirklich bereit?

Ein-Kurs-in-Wundern-Lektion-130 Andreas-FrenzelErleuchtung liegt dem Tod sehr nahe. Sie bedeutet Erkenntnis und Bereitschaft – eine Erkenntnis auf einer sehr, sehr, sehr tiefen Ebene. Als mir diese Erkenntnis zuteil wurde, als ich auf einmal Wissen begriff, über das ich eigentlich schon lange Zeit vorher verfügte, kam ich aus meiner tiefen Verwunderung kaum noch heraus. Seitdem sehe ich die Welt mit anderen Augen.

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Die Frage ist: Was willst Du wirklich? Wenn Du wirklich erkannt hast und wirklich bereit bist, den letzten Schritt zu gehen und anzuerkennen, dass alles, was Dir in Deinem Leben begegnet, nichts anderes als eine Illusion ist, kann das ein ziemlich schmerzhafter Prozess sein. Dinge, an denen Du bisher gehangen hast, die Dir wichtig und wertvoll erschienen, haben plötzlich keinerlei Bedeutung mehr. Das Leben verliert seinen Sinn, und Du verlierst erst einmal Deinen Halt. Erleuchtung ist nicht so bequem, wie man es sich vorstellt. Meditation kann Dich in erleuchtungsähnliche Zustände bringen, die erfahrungsgemäß jedoch selten anhalten. Ja, ich behaupte sogar, dass Meditation Dich durchaus von der Erleuchtung fernhalten kann. Falls du mir nicht glaubst, schau Dich um.

Meditation ist mittlerweile gesellschaftsfähig geworden. Prominente bekennen sich dazu, und es würde Politikern gut zu Gesicht stehen, damit einmal anzufangen. Aber wie oft führt das zur Erleuchtung? Sie scheint noch immer ein Mysterium zu sein, das auf zukünftige Leben verschoben wird. Immer mehr Suchende rücken davon ab, weil sie nach den bisherigen Lehren davon ausgehen müssen, dass sie es in diesem Leben sowieso niemals erreichen werden.

Doch das muss nicht so sein. Ein erleuchtetes Leben liegt tatsächlich direkt vor Deinen Augen. Du wirst es jedoch nicht erkennen, solange Du Dich noch nicht entschieden hast, solange Du noch nicht Deiner Angst vor dem Nichts begegnet bist und sie überwunden hast.
Es reicht nicht aus, die Welt als Illusion zu bezeichnen und sich dann in scheinheiliger Frömmigkeit von ihr abzuwenden.

Der Grund, warum so viele Menschen Erleuchtung gar nicht mehr erreichen möchten, ist ihre Angst vor dem, was dann kommt, und dass sie glauben, ein Erleuchteter sei so etwas wie ein unberührbarer Heiliger – etwas ganz Besonderes, das sie sich gar nicht zutrauen.
Die meisten Menschen konzentrieren sich lieber auf das, wovon sie glauben, dass sie es wollen: eine glückliche Familie, Gesundheit, ein schönes Auto. Bei den „spirituell Fortgeschrittenen“ heißt es dann: „Das brauche ich alles nicht. Ich möchte die Liebe Gottes erfahren, weiterhin die schönen Farben bei der Meditation sehen und glauben, dass ich auf diesem Pfad schon echt fortgeschritten bin – was man vom Rest der Menschheit und insbesondere meinem Partner nun nicht gerade sagen kann.“

Sie sind weiter von der Erleuchtung entfernt als mancher Normalsterbliche.

Aber was wollen wir wirklich? „Herr, dein Wille geschehe!“ Nichts weiter als ein Lippenbekenntnis! Solange es gut läuft für uns – gerne. Aber wehe, die Dinge laufen nicht gemäß unserer Vorstellung. Wer ist schon wirklich bereit, seinen Körper aufzugeben? Sein Ich, die eigene Familie, die eigenen Werte, die Kinder, alles, was uns einst lieb und teuer erschien!? Also konzentrieren wir uns weiterhin auf diese sichtbare, illusorische Welt. Wir machen geführte Meditationen, entspannen uns tief in unserer Yoga-Session und glauben wirklich daran, dass es uns etwas bringen würde, unsere schlimme Kindheit und ein paar vorherige Leben aufzuarbeiten.

Zwar behaupten wir, die Verbindung mit Gott zu wollen. Doch wir erkennen nicht, dass uns abgrundtiefe Angst genau von diesem Schritt abhält. Wenn du das nicht glauben solltest, dann stelle dir einfach die Frage, warum du bisher noch nicht erleuchtet bist. Alles, was Dich zurückhält, ist Deine Angst. Die Trennung hat – laut Ein Kurs in Wundern – niemals stattgefunden. Die Illusion existiert nicht. Du bist ein erleuchtetes Wesen. Warum erkennst Du es nicht?

Zitat aus Ein Kurs in Wundern, Lektion 130: „Das, was du zu sehen fürchtest, kannst du nicht sehen.“ Und die größte Angst, die wir haben, ist die vor der Erleuchtung – das reine Nichts zu erfahren.

Ein-Kurs-in-Wundern-Lektion-130 Andreas-FrenzelUm mit dieser Angst nicht konfrontiert zu werden, erdenken wir uns alle möglichen Scheinmethoden und Meditationen und geben vor, dass diese uns der Erleuchtung näherbringen würden. Wir schwelgen in der romantischen Vorstellung, die Liebe würde uns verbinden, doch gelingt es uns nicht, uns von der Vorstellung der Liebe als irgendwie schönes Gefühl zu lösen. Wir lauschen den Weisheiten der Gurus oder schließen uns einer spirituellen oder Religionsgemeinschaft an. Wir erfinden Dimensionen, galaktische Kriege und channeln kosmische Wesen, ohne zu merken, dass all dies am Ende nur verhindern soll, die Wahrheit zu erfahren.

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Man kann diesen Punkt nicht verstehen, solange man ihn noch nicht erfahren hat.

Zitat aus Ein Kurs in Wundern, Lektion 130: „Wer kann sich entscheiden, eine Welt zu sehen, vor der er Angst hat? Angst verschleiert, was das ist. Die Wahrheit ist da. Die Wahrheit ist, dass nichts da ist. Jenseits aller Worte, jenseits aller Illusionen. Die Welt, die Du um Dich herum siehst, ist die Dunkelheit. Erschaffen von der Angst. Und das gilt auch für die schönen Dinge des Lebens. Für den Sinn, den du immer noch verzweifelt versuchst, ihm zu geben.“

Was gibt es in der Dunkelheit zu sehen, was wirklich ist? Allein diese Frage kann Dich zur wirklichen Erleuchtung führen. Wenn Du wirklich daran interessiert bist, dann stelle Dir diese Frage jeden Tag: Was gibt es hier zu sehen, was wirklich ist?

Übrigens würde ich mich sehr freuen, wenn Du mir in den Kommentaren eine Antwort darauf gibst.

Ein Kurs in Wundern mahnt uns immer wieder, dass es die Angst ist – die Angst vor der Wahrheit –, die alles macht, was wir zu sehen glauben. Es gibt einen Punkt, an dem Du jede spirituelle Übung, ja, auch diesen Kurs hinter Dir lassen musst. Nur dann wirst Du die Wahrheit wirklich erkennen.

Noch ein schönes Wortspiel aus Lektion 130 von Ein Kurs in Wundern: „Der Feind der Liebe hat alles gemacht, was Du in dieser Welt siehst. Die Liebe aber kann keinen Feind haben – macht Sinn, denn dann wäre es ja nicht mehr die Liebe – und deshalb können diese Dinge, kann diese Welt nicht existieren.“

Und wie lebt es sich dann so in der Erleuchtung? Es ist unmöglich, zwei Welten zu sehen. Suche nach der einen, und die andere verschwindet.Ein-Kurs-in-Wundern-Lektion-130 Andreas-Frenzel

Solange Du noch diese Welt siehst, hast Du Dich noch nicht für die Wahrheit entschieden. Das Sehen, von dem hier gesprochen wird, ist nicht das Sehen der Augen. Es ist mehr ein Zustand.

Lektion 22 aus dem Avatar-Bewusstseinstraining führt uns durch diesen Prozess, bei dem du bemerkst, dass diese Welt immer mehr in die Ferne rückt. Sie wird bedeutungslos (siehe Lektion 1). Ein Kurs in Wundern ist hier vollkommen kompromisslos: Du kannst nicht ein bisschen in dieser Welt sein und ein wenig in jener.

Ich kann dir versprechen, auch wenn das Ergebnis (Zitat aus Ein Kurs in Wundern) „jenseits dessen ist, was gelehrt werden kann“, ist es nicht so dramatisch, wie es sich gerade anhört. Eine sinnlose Welt wird Dir sicher weniger Befriedigung geben als bisher – wenn sie Dir überhaupt Befriedigung gegeben hat. Aber Du wirst sie auch nicht mehr benötigen, weil – diesen Punkt wirst Du nur erfahren, wenn du Dich traust, den nächsten Schritt zu gehen.

Ich bin mir sicher, dass sich Dir an diesem Punkt viele Fragen stellen. Die Antwort lautet: Wer fragt?

Ein Kurs in Wundern schlägt in Lektion 130 vor, Dich sechsmal täglich für fünf Minuten daran zu erinnern, dass es unmöglich ist, zwei Welten zu sehen. Mein Vorschlag ist: Erinnere Dich von nun an in jeder einzelnen Sekunde daran.

Eine enorme Hilfe kann Deine Bitte um Unterstützung sein. Bitte darum, die Wahrheit zu erkennen – in jedem, in allem, ohne die kleinste Ausnahme. Es ist diese Bitte, die zu deinem Leitstrahl wird.

Akzeptiere nicht einmal den kleinsten Teil der Hölle als das, was wirklich ist!

Ich kann Dir versprechen – es wird die spannendste Reise Deines Lebens.

Wenn Du etwas Wahres gefunden hast, lass es mich in den Kommentaren wissen.

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Ein Kurs in Wundern – die schockierende Wahrheit wird Dich für immer verändern

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Ich möchte Dir heute ein schockierendes Geheimnis über „Ein Kurs in Wundern“ enthüllen. Hätte ich das früher gewusst, hätte ich mir den jahrzehntelangen Kampf mit dem Kurs ersparen können. Ich hätte in wenigen Wochen, vielleicht Monaten, gefunden, was ich mir – und Du wahrscheinlich auch – schon immer erhofft habe: ein Leben in vollkommener Freiheit und Wohlbefinden.

Ein Kurs in Wundern“ ist ein Werk, das von den meisten Menschen völlig falsch verstanden wird. Eigentlich soll es sich bei dem Kurs um die ultimative Anleitung handeln, um wirklich glücklich zu werden und ein erfolgreiches Leben in vollkommenem Frieden zu führen. Ich kenne keinen einzigen Menschen, der nicht von diesen Wünschen angetrieben wird. Und doch spreche ich in meinen telefonischen Coachings fast täglich mit Suchenden, die das Buch einfach nicht verstehen. Es gibt wahrscheinlich Tausende von Haushalten, in denen der Kurs oft schon seit Jahren einfach nur im Bücherregal steht.

Sei gespannt, wie Du das Studium des Kurses auf wenige Tage verkürzen kannst.

Es gibt unzählige Methoden da draußen, die der Selbstverbesserung dienen sollen. Ich glaube, nach über drei Jahrzehnten des Studiums und der Arbeit mit Tausenden von Teilnehmern und Klienten kann ich mit Fug und Recht sagen, dass ich all diese Methoden ausprobiert habe. Ich spreche im Folgenden nur von meinen eigenen Erfahrungen und möchte niemanden schlechtmachen. Meine eigenen Erfahrungen aus der Arbeit mit mir selbst und mit meinen Klienten und Seminarteilnehmern bestätigen mir jedoch immer wieder, dass die allermeisten Methoden zur Selbstoptimierung nicht wirklich funktionieren. Zwar gibt es immer wieder Erfolgsberichte, doch im Vergleich zur Anzahl der Anwender solcher Methoden sind diese Erfolge recht überschaubar. Man fragt sich, warum nicht viel mehr Menschen glücklich und friedvoll durchs Leben gehen.

Ja – ich erhalte täglich Anrufe von Menschen, die mir sagen, dass sie schon alles Mögliche ausprobiert haben, ohne wirklich weitergekommen zu sein. Der Grund, warum sie nun beginnen, sich für das Avatar-Bewusstseinstraining zu interessieren.

Wenn Du ein Schüler von „Ein Kurs in Wundern“ bist, dann bist Du Dir darüber bewusst, dass Du ein göttliches, grenzenloses Wesen bist. Hast Du Dir schon einmal die Frage gestellt, wie es sein kann, dass ein göttliches, grenzenloses Wesen so viel Leid, Schwierigkeiten und Probleme aller Art im Leben erfährt? Ich kenne Deine persönliche Lebenssituation nicht genau, doch ich skizziere hier eine durchschnittliche Situation eines Menschen des 21. Jahrhunderts: Der Tag beginnt mit dem Aufstehen, und bereits mit den ersten Gedanken beginnen die Schwierigkeiten. Vielleicht handelt es sich um Sorgen über die Gesundheit, das Einkommen, die Beziehung oder etwas anderes. Kaum ein Mensch ist davon wirklich frei.

Vielleicht gehst Du zur Arbeit. Wenige Menschen sind auf ihrer Arbeit wirklich glücklich. Sehr viele erleben tagtäglich Stress, Anspannung und fehlende Motivation. Der Stress beginnt oft schon mit dem Straßenverkehr. Auf dem Weg zur Arbeit wird Dir die Vorfahrt genommen, Du bist mal wieder zu spät, der Chef hat schlechte Laune, und im Jahresabschluss finden sich unzählige Fehler. Abends kommst Du müde nach Hause und stellst fest, dass nun auch die Familie ihre Aufmerksamkeit fordert. Eigentlich bist Du erschöpft und würdest gerne eine liebevolle Beziehung führen, merkst aber, dass es Dir schwerfällt, entspannt mit Deinem Partner umzugehen. Du verstehst nicht, warum er oder sie sich so verändert hat. Die Kinder sind anstrengend, und am Abend sinkst Du erschöpft ins Bett. So vergeht Tag um Tag.

Ist das der Tag eines göttlichen Lebens? Man hört dann immer wieder, dass wir auf diese Erde gekommen sind, um Erfahrungen zu machen oder uns weiterzuentwickeln. Das wäre in etwa so, als ob eine Konzertpianistin von Weltrang bewusst wieder zur Anfängerin wird, um noch einmal die Erfahrung zu machen, wie schwer es ist, zu dem zu werden, was sie doch eigentlich schon ist.

Kann das wirklich sein? Oder glaubst Du nicht auch, dass es sich vielmehr um einen verzweifelten Erklärungsversuch für all den Frust handelt, den wir in diesem Leben erleben? Natürlich haben wir nicht nur Frust. Immer wieder gibt es auch freudige, schöne Dinge. Irgendwie müssen wir uns ja bei der Stange halten.

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Eines Tages fragst Du Dich dann, ob das wirklich alles gewesen sein soll, und begibst Dich auf die Suche. Nachdem Du zahlreiche Selbsthilferatgeber ausprobiert und kaum wirkliche Erleichterung erfahren hast, wendest Du Dich zunehmend der Spiritualität zu. Doch schon bald, oft erst nach vielen Jahren, erkennst Du, dass die dort angebotenen Übungen zwar zu kurzfristigen „Gipfelerlebnissen“ führen, diese sich jedoch im Alltag nicht dauerhaft aufrechterhalten lassen.

Natürlich muss dein Tagesablauf nicht exakt dem entsprechen, was ich hier beschrieben habe, aber ich bin mir sicher, dass Du Dich in dem einen oder anderen Punkt wiederfinden wirst. Sonst würdest du dir ja nicht dieses Video ansehen.

Vielleicht bist Du zum Schüler von „Ein Kurs in Wundern“ geworden und verzweifelst an der komplizierten Sprache sowie den Symbolen und Begriffen, die das Verständnis zusätzlich erschweren.

Viele Schüler lesen „Ein Kurs in Wundern“, ohne zur schockierenden Wahrheit durchzudringen. Sie bleiben ihr Leben lang an der Oberfläche und entdecken nie die unglaubliche Magie, die sich hinter den Worten versteckt.

Erfahre gleich, wie Du mit der richtigen Formel durch alle Schwierigkeiten Deines Lebens elegant hindurchmanövrierst.

Die zentrale Botschaft des Kurses ist, dass wir grenzenlose göttliche Wesen sind. Unser natürlicher Zustand sollte grenzenloser Frieden, grenzenloses Glück und natürlich auch das Leben des glücklichen Traums sein. Doch warum schaffen es so wenige Schüler?

Es wird jetzt wirklich wichtig. Also leg den Kochlöffel aus der Hand und lausche aufmerksam.

Das zentrale Werkzeug im Kurs ist die Vergebung. Kurz zusammengefasst: Vergib alles, und Du wirst glücklich. Sicher hast auch Du hier und da bereits Erfolge erzielt. Doch das große Glück lässt oft auf sich warten. Allein, was soll das heißen: Alles vergeben? Wirklich alles?

Ich habe über zehn Jahre lang intensiv Vergebung praktiziert. Und ja, es hat mir immer wieder geholfen. Doch im Kurs wird Vergebung auch als langer, schwieriger Prozess angesehen, der oft wiederholt werden muss. In vielen Fällen musste ich feststellen, dass die Vergebung nur vorübergehende Erleichterung in schwierigen Lebenssituationen brachte und die Herausforderungen nicht dauerhaft heilte. Es gibt einige Begleitbücher, die Techniken anbieten, doch diese haben mich auf meinem Weg ebenfalls nicht wirklich weitergebracht.

Also forschte ich weiter. Schließlich habe ich sogar ein eigenes Online-Seminar zu diesem Thema aufgelegt. Auch wenn es für die Teilnehmer eine wunderbare Erfahrung war, habe ich mich immer noch nicht damit zufriedengegeben. Jahrelang suchte ich in alten Schriften nach der wahren Bedeutung des Begriffs Vergebung und studierte alle Stellen aus „Ein Kurs in Wundern“ immer wieder. Wer die Wahrheit sucht, wird sie finden. Langsam und allmählich erschloss sich mir, worum es wirklich ging. Dabei ist wichtig zu verstehen: Das alleinige Wissen über diesen Vorgang hat keinerlei Effekt. Dem Wissen muss die praktische Anwendung folgen.

Verstehst du, wie der Prozess der Vergebung wirklich funktioniert, wirst du auch die schwierigsten Umstände in deinem Leben in wenigen Minuten vollkommen loslassen können – etwas, das mir mit der Praxis der Vergebung so nie wirklich gelungen ist. Eine verbreitete Vergebungsformel lautet: „Ich vergebe dir und mir, was in Wahrheit niemals geschehen ist.“ Ich habe diese Formel lange verwendet, da sie mir als die sinnvollste erschien. Doch auch hier stieß ich schnell an meine Grenzen. Es ist extrem schwer, anzunehmen, dass die Dinge tatsächlich nicht wirklich geschehen sind. Alle reden davon, dass diese Welt eine Illusion ist. Aber wenn dir gerade jemand so richtig wehgetan hat, kannst du gerne auf solche Philosophien verzichten!

In meinem Avatar-Bewusstseinstraining erkläre ich übrigens den Teilnehmern, was es tatsächlich bedeutet, dass die Welt eine Illusion ist. Diese Erkenntnis ist für viele ein großer Knackpunkt. Viele haben zwar davon gehört oder gelesen, doch die wenigsten haben sich Gedanken darüber gemacht, was es in aller Konsequenz bedeutet. Und genau deshalb funktioniert die Formel „Ich vergebe dir und mir, was in Wahrheit niemals geschehen ist“ für die meisten Menschen, wenn überhaupt, nur oberflächlich. Wenn du das verstanden hast, werden sich dir nie wieder Fragen über den Sinn des Lebens oder über das, was dir geschieht, stellen.

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Wenn Du genau hingehört hast, hast Du vielleicht bemerkt, dass ich mich bereits verraten habe: Vergebung bedeutet letztlich loszulassen. Wenn du erfahren möchtest, was es bedeutet, ein grenzenloses und damit grenzenlos erfolgreiches und glückliches Wesen zu sein, dann lasse alles los – und ja, damit meine ich wirklich alles. Wahrscheinlich denkst du jetzt: „Ja, das habe ich auch schon versucht, aber es ist mir nur zum Teil gelungen. Außerdem ist Loslassen unglaublich schwierig.“

Nach jahrzehntelanger Suche und Forschung – nicht nur in spiritueller, sondern auch in wissenschaftlicher Hinsicht – ist es mir gelungen, den Prozess des Loslassens so einfach zu gestalten, dass die Teilnehmer, die es zum ersten Mal versuchen, schlichtweg begeistert sind. Sie erkennen auf einmal, welch unglaublichen Ballast sie bisher mit sich herumgetragen haben und fühlen sich Tonnen leichter, wenn dieser von ihnen abgefallen ist.

Loslassen hast du auch schon oft im Leben versucht. Gleich erfährst du, wie es unglaublich leicht, wie von selbst, geht.

Loslassen oder Vergebung ist unglaublich einfach und führt sofort zu grenzenlos befreienden Zuständen, die so intensiv sind, dass dir die Worte fehlen werden, sie zu beschreiben. Vergebung ist kein schwieriger, komplizierter, anstrengender Prozess, der vielleicht Jahre in Anspruch nimmt. Wenn Du Vergebung alias Loslassen richtig verstanden hast, ist es nicht nur unglaublich einfach, sondern ein Weg, den Du voller Freude jeden Tag mit wachsender Begeisterung gehen wirst.

Das größte Hindernis beim Thema Vergebung und Loslassen ist die innere Stimme, die überzeugt ist, dass es nicht in Ordnung wäre, alles loszulassen. Wir fühlen uns schnell benachteiligt und denken, andere könnten alles mit uns machen. Wenn Du begreifst, wer Du wirklich bist – und um Dir das bewusst zu machen, habe ich das Avatar-Bewusstseinstraining geschaffen – wirst Du erkennen, dass alles, was es loszulassen gilt, nichts als ein Gewicht ist, das Dich bisher im Leiden, Unglück, in Krankheit und Misserfolg festgehalten hat. Wer würde da nicht mit Begeisterung „Hurra!“ schreien, wenn er wüsste, welch faszinierendes Leben voller Freude und Frieden auf ihn wartet, sobald er all die Gewichte, die ihn bisher niederdrückten, einfach loslässt.

Das Faszinierende am radikalen Loslassen ist, dass Du es nicht über lange Zeiträume lernen musst. Wenn Du es einmal verstanden hast – und das geschieht in wenigen Minuten – wird Dir das Gefühl der Befreiung sofort bewusst. Und ich möchte noch einmal betonen, dass dies für alle erdenklichen Lebensumstände gilt.

Loslassen ist einfach, wenn Du es nicht bewusst versuchst. Loslassen geschieht von allein, wenn Du bereit dafür bist.

In meinen persönlichen Klientensitzungen habe ich nach Jahrzehnten der Anwendung verschiedenster spiritueller und psychologischer Techniken entdeckt, dass dies der schnellste und ultimative Weg ist, wirklich jedem Menschen zu helfen – und zwar in kürzester Zeit, ganz gleich, in welcher Situation er sich befindet.

Wie also gelingt das radikale Loslassen? Es ist wichtig zu verstehen: Das Einzige, das uns von unserer grenzenlosen Natur trennt, sind unsere Gedanken. Wären wir in der Lage, unsere Gedanken – oder „Geschichten“, wie ich sie nenne – zur Ruhe zu bringen, wären wir sofort mit unserer grenzenlosen Essenz verbunden.

Ein Gedanke allein hat noch nicht viel Kraft. Doch jeder Gedanke wird von Gefühlen begleitet, und diese Gefühle wirken wie ein Klebstoff, der uns im Gedankenkarussell gefangen hält. Vor allem aber sind sie unangenehm.

Daher versuchen viele Menschen, sich von diesen unangenehmen Gefühlen durch verschiedene Techniken zu befreien, wie z. B. Klopftechniken, Augenbewegungen oder Ähnlichem. Doch meist bringt dies nur eine kurzzeitige Erleichterung, während die langfristige Befreiung oft ausbleibt. Der Grund dafür liegt darin, dass wir uns weiterhin auf der körperlichen Ebene definieren. Wenn Du also glaubst, dass Du wirklich einsam, krank oder traurig bist, dann wirst Du auch mit der besten Technik der Welt kaum dauerhafte Erleichterung finden.

Wir versuchen uns dann von einem Zustand zu befreien, den wir als Teil unseres Selbst ansehen. Das kann nicht funktionieren.

Trenne Deine Gedanken von Deinen Gefühlen. Deine Gedanken – also die Geschichten, die Du Dir immer wieder erzählst – sind es, die Deine unangenehmen Gefühle immer wieder hervorrufen. Es ist ein Teufelskreis: Du erlebst etwas im Außen, und Dein Verstand erschafft eine Geschichte darum. Vielleicht handelt es sich um eine Krankheit, die angeblich nicht heilbar ist, weil du es so im Internet gelesen hast. Diese innere Geschichte ist nun mit negativen Gefühlen verbunden.

Wenn Du diese Geschichte von den Gefühlen trennst, verlierst Du augenblicklich die Fessel dieser Emotionen. Je weniger Macht deine Gefühle über Dich haben, desto freier wirst du in Deinem Geist. Und umso mehr öffnest Du Dich deiner Grenzenlosigkeit.

Erinnere dich daran: Du bist nicht Deine Gefühle. Wenn du grenzenloses Glück, Freiheit und Erfolg auf allen Ebenen erleben möchtest, dann übe Dich darin. Falls du dabei Unterstützung brauchst, stehe ich Dir gerne als persönlicher Coach zur Verfügung. Du kannst lernen, augenblicklich loszulassen – was auch immer Dich bedrückt. So lernst Du Vergebung und Loslassen auf Knopfdruck anzuwenden.

Ich garantiere Dir, dass Du nichts befreienderes und so einfach funktionierendes je erleben wirst.

Die besten Wünsche für Dich,
Andreas Frenzel – dein Coach und Begleiter in allen Lebenslagen.

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Ein Kurs in Wundern – Lektion 129

Ein Kurs in Wundern Lektion 129: Jenseits dieser Welt ist eine Welt, die ich will

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Würdest Du Dich nicht auch über eine Million Euro auf deinem Bankkonto freuen? Vielleicht kannst Du Dir nicht vorstellen, dass ich in diesem Video ein Geschenk für Dich habe, das 1.536.267-mal mehr wert ist als diese Million auf dem Konto. Du glaubst vielleicht, die Themen schon oft gehört zu haben, aber aus meiner gestrigen Erfahrung im Avatar-Bewusstseinstraining weiß ich, dass es nur wenige Menschen gibt, die es wirklich verstanden haben, geschweige denn umgesetzt.

Ein Kurs in Wundern Lektion 129 drückt aus, wie es fast jedem Menschen auf diesem Planeten geht: „Es muss doch eine Welt geben, die anders ist.“ Okay, in der Kurssprache klingt es ein wenig formschöner: „Jenseits dieser Welt ist eine Welt, die ich will,“ so heißt es dort.

Es gibt nur sehr wenige Menschen, die sich hier auf diesem Planeten wirklich, wirklich — also wirklich, wirklich — wohlfühlen. Da ist kaum jemand, der sich nicht eine deutliche Verbesserung in dem einen oder anderen Lebensbereich wünscht: eine bessere Beziehung vielleicht, bessere Gesundheit, inneren Frieden, mehr Wohlbefinden und natürlich nicht zuletzt viel Geld auf dem Bankkonto. Wir wünschen uns ein reiches Leben, und wir sind felsenfest davon überzeugt, dass, wenn die Dinge endlich so laufen, wie wir sie in unserer Vorstellung haben, es uns richtig gut gehen würde. Der Partner oder die Partnerin verhält sich so, wie wir es gerne hätten, das Bankkonto füllt sich von alleine auf, und mit jedem zunehmenden Lebensjahr werden wir fitter und vitaler als jemals zuvor. Es gibt keine Kriege mehr, und die ganze Menschheit bewegt sich endlich in der fünften Dimension, wie man das in spirituellen Kreisen häufig so hört.

Ein-Kurs-in-Wundern-Lektion-129 Andreas-FrenzelSensible Menschen haben ja häufig das Gefühl, dass sie einfach nicht hierher gehören. Sie sehnen sich zurück — vielleicht gehörst Du auch dazu, zu diesen Menschen, ohne dieses „Zuhause“ wirklich so richtig definieren zu können. An der Stelle könnte ich provokativ natürlich gleich mal fragen: Was wäre mehr für Dich wert — 1 Million Euro auf dem Bankkonto (da kann man schon eine Menge mit anstellen) oder wirklich zu Hause zu sein? Überlege gut. Das Versprechen lautet: Es gibt tatsächlich eine Welt, die mir all das bietet, wonach ich mich schon immer gesehnt habe.

Ein-Kurs-in-Wundern-Lektion-129 Andreas-FrenzelDer große Irrtum der meisten spirituellen Sucher und Schüler ist, dass diese Welt nicht annähernd so ist, wie sie sie sich vorstellen. Das Problem fängt damit an, dass die wenigsten Menschen überhaupt wissen, wonach sie sich wirklich sehnen.

Lass uns das mal anhand ein paar Beispiele näher beleuchten. Du wünschst Dir zum Beispiel eine bessere oder überhaupt eine ganz tolle Beziehung. Male Dir mal einen Moment lang aus, wie das aussieht: Dein Partner (ich werde jetzt nur noch von „Partner“ reden, sonst wird’s zu kompliziert) ist immer nett zu Dir. Du bekommst genau so viel Sex, wie es deinem Verlangen entspricht. Dein Partner baut Dich immer wieder auf, sieht wunderbar aus, liebt natürlich nur Dich und ist selbstverständlich großzügig. Seine ganze liebevolle Aufmerksamkeit ist nur Dir zugewandt. Er trägt Dich schlichtweg auf Händen.Ein-Kurs-in-Wundern-Lektion-129 Andreas-Frenzel

Okay, die Formulierung mag ein wenig überspitzt sein, aber ich denke, wir sind uns einig, worum es eigentlich geht. Wenn wir ehrlich zu uns selbst sind, haben wir eine ganze Liste von Wünschen, die die andere Person betreffen. Aber was versprechen wir uns denn eigentlich davon? Wir versprechen uns eigenes Wohlbefinden, ein Gefühl von Frieden und Glück.

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Der Partner ist in diesem „Film“ eigentlich nur der Erfüllungsgehilfe. Wie sieht es mit der Gesundheit aus? Wenn es uns gesundheitlich nicht gut geht, dann sehnen wir uns danach, uns endlich wieder frei bewegen zu können. Wir sehnen uns nach Vitalität, nach Energie und nach der Möglichkeit, alles zu tun, wonach uns gerade der Sinn steht. Handelt es sich um eine schwere Krankheit, dann sehnen wir uns nach der Freiheit von Angst. Wir wollen unbedingt überleben, unbedingt in einer Welt bleiben, die uns am Ende doch alles lieb Gewonnene nimmt.

Und wieder ist die Welt da draußen — die Menschen, die uns umgeben — der Erfüllungsgehilfe für unser Glück, solange sie sich irgendwie so verhalten, wie wir es erwarten. Nur mal angenommen, das wäre alles gegeben. Wie würdest Du Dich dann fühlen? Du hoffst natürlich darauf, glücklich zu sein. Aber wie sieht es mit den gesunden Menschen aus — sind die glücklich? Nicht wirklich. Sie haben sich nämlich an ihren Zustand gewöhnt; er ist für sie selbstverständlich. Und so wird es den meisten Kranken wohl auch gehen, wenn sie ihre Gesundheit wieder zurückgewonnen haben. Nach einer gewissen Zeit der Freude wird es zur Gewohnheit geworden sein, und andere Probleme treten wieder in den Vordergrund.

All unser Streben dient am Ende doch nur diesem Gefühl von Glück, diesem Vibrieren, das es in uns erzeugt. Hast Du Dir schon einmal überlegt, was das Schönste an einem Lottogewinn ist?Ein-Kurs-in-Wundern-Lektion-129 Andreas-Frenzel

Nein, es handelt sich gar nicht um die vielen Nullen auf Deinem Kontoauszug. Es ist dieses prickelnde Gefühl der Erregung, das Gefühl von Freiheit und natürlich die Erkenntnis, unglaublich viel Glück im Leben gehabt zu haben. Aber auch eine Million auf Deinem Bankkonto wird Dich nicht wirklich glücklich machen, solange Du Dich noch nicht selbst gefunden hast. Das zeigen uns unzählige Geschichten von wirklich, wirklich reichen Menschen, die weit mehr als eine Million haben und gar nicht so selten unter schweren Depressionen leiden, Drogen nehmen, sich im Glücksspiel verlieren oder von einer Beziehung zur nächsten laufen — und im schlimmsten Fall sogar Selbstmord begehen.

Fazit: Egal, welchen Erfolg Du im Außen erzielst, er wird Dich nie an den Ort Deiner Sehnsucht bringen. Und doch scheinen die Menschen unfähig zu sein, diesen Pfad zu verlassen. Das sieht man ja immer wieder am Erfolg all dieser Videos, die sich mit dem Thema der Manifestation beschäftigen. Sie werden endlos angeschaut. Aber was spiegelt das denn wider?

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Das zeigt doch lediglich, wie sehr wir auf der Suche sind nach irgendetwas, das uns endlich glücklich macht. Jenseits dieser Welt ist eine Welt, die ich will. Also manifestiere ich mir ein großes Auto, einen tollen Partner, ein schönes Haus und einen wunderbaren Urlaub und erkenne dann, dass auch das mich nicht wirklich glücklich gemacht hat. Das heißt nicht, dass ich diese Dinge ablehne, aber sie machen mich nicht glücklich. Jenseits dieser Welt ist eine Welt, die ich will. Und das macht auch wirklich Sinn.Ein-Kurs-in-Wundern-Lektion-129 Andreas-Frenzel

Ein Zitat aus dem Kurs: „Die Welt, die du siehst,“ und jetzt kommt es hammerhart: „Die Welt, die du siehst, ist erbarmungslos instabil, grausam, gleichgültig dir gegenüber, schnell bereit zur Rache und mitleidlos vor Hass. Sie gibt nur, um zu widerrufen, und sie nimmt alle Dinge, die dir eine Zeitlang lieb und teuer waren. Keine dauerhafte Liebe ist zu finden, denn es gibt hier keine. Dies ist die Welt, in der alle Dinge enden.“

Ich weiß, dass Du mir an dieser Stelle sagen wirst, dass es ja so schlimm nun auch wieder nicht ist. Es gibt ja auch viele schöne Dinge auf dieser Welt. Ja, das stimmt. In der Welt der Dualität gibt es immer Licht, aber Licht bedingt eben auch den Schatten.Ein-Kurs-in-Wundern-Lektion-129 Andreas-Frenzel

Verzweifelt versuchen wir, dieser Schatten Herr zu werden. Unsere therapeutischen Methoden werden scheinbar immer raffinierter, angeblich öffnen sich immer wieder Portale in die fünfte Dimension, und es gibt gechannelte Botschaften. Aber was machen die denn eigentlich?

Gechannelte Botschaften – da bin ich ein ganz besonderer Freund von. Sie halten uns immer wieder wie eine Möhre vor der Nase, nach der wir greifen sollen: „Tu dies, komm zu dir, tritt in die fünfte Dimension ein.“ Aber wir erreichen sie nie. Spiritualität ist in vielen Bereichen nichts anderes als pure Augenwischerei. Wenn Du wirklich glücklich werden möchtest, dann ist es an der Zeit, wach zu werden. Und was sagt Ein Kurs in Wundern dazu? „Du kannst die Dinge finden, die du wirklich willst, in der Erkenntnis, dass sie kein Ende haben und die ganze Zeit hindurch genauso bleiben, wie du sie haben willst.“

Das klingt doch schon mal richtig gut. Es geht hier also um Ewigkeit, um ewiges Leben, wahrhaftige, vollkommene Liebe – immer und ohne jede Einschränkung, und das schon jetzt, nicht erst irgendwann im Nirvana. Aber ich frage Dch an dieser Stelle noch einmal: Was wäre Dir lieber? Die Erfüllung all Ddeiner Träume und Sehnsüchte, oder grenzenlose Liebe, grenzenlose Geborgenheit, grenzenloser Frieden – und das alles für immer? Ich gehe mal davon aus, dass wir uns einig sind: Alle erfüllten Wünsche ziehen Konsequenzen nach sich, und sie gehen irgendwann vorbei. Innerer Frieden und Liebe jedoch bestehen für immer.

Und doch … nun ja, und doch habe ich die Teilnehmer des Avatar-Bewusstseinstrainings gestern ziemlich schockiert. Denn grenzenlose Liebe ist noch nicht das Ende der Fahnenstange. Viele glauben, sie könnten durch – sagen wir – stundenlanges Rezitieren von Mantras, tiefe Meditation, hingebungsvolles Lauschen eines Gurus oder verschiedene Bewusstseinstechniken das dauerhafte Glück finden. Ich kenne allerdings niemanden, der das bisher geschafft hat. Es ist ein großer Irrtum. Tatsächlich sind das alles Wege, die Dich in dieser Welt gefangen halten. Sie verschaffen Dir vorübergehende, wohlige Bewusstseinszustände. Das ist eigentlich so ein bisschen wie eine Droge.

Womit wir wieder bei einem Punkt wären: Mir fällt gerade ein Satz ein, ich weiß gar nicht, ob ich den hier sagen darf: „Religion ist das Opium des Volkes.“ Ich glaube, das hat Karl Marx gesagt. Er hatte zwar einen etwas anderen Hintergrund, aber irgendwie passt das ja auch hier. Es ist wie eine Droge, und diese Droge hält Dich an einem Punkt fest und lässt Dich nicht weiterkommen. Wir sind wieder an dem Punkt: Alles hat ein Ende, nur die Wurst hat zwei. Selbst wenn Du während deiner Meditation mit leuchtenden Farben erfüllt bist und prickelnde Glückseligkeit durch Deinen Leib fließt, ist das noch nicht das Ende der Fahnenstange. Ein Kurs in Wundern sagt es uns in einer Lektion ganz deutlich: „Doch auch diese (in Klammern Freuden) werden am Ende ausgetauscht werden gegen etwas, worüber wir nicht sprechen können. Denn von da an gehst du dorthin, wo Worte versagen, in ein Schweigen, wo Sprache ungesprochen bleibt und doch bestimmt verstanden wird.“

Ich denke, das ist eine Passage, über die wir gerne hinweglesen. Aber genau dieser Punkt ist es, der Dich mit deiner allergrößten Angst konfrontiert. Nur wenn Du bereit bist, über die Meditation hinauszugehen, wirst Du wahre Erleuchtung erfahren. Nur wer bereit ist zu „sterben“, dem wird das ewige Leben zuteil werden. Ich weiß, das klingt ein bisschen abgehoben, aber wer diesen Zustand einmal erfahren hat, wird wissen, wovon ich spreche. Diese Erkenntnis kann ziemlich desillusionierend sein, sie kann erschreckend sein, und für die meisten Menschen ist sie extrem erschreckend – das sehe ich immer wieder in den Gesichtern meiner Seminarteilnehmer. Alles, woran du bisher geglaubt hast, wird in sich zusammenbrechen. Das ist ein Weg, den man nicht unbedingt alleine gehen sollte. Immer wieder sehe ich das Erstaunen in den Gesichtern meiner Teilnehmer, wenn ich sie mit der Wahrheit konfrontiere. Im Avatar-Bewusstseinstraining werden sie in Geheimnisse eingeweiht, die noch nie so offenbart worden sind.

Kommen wir noch einmal zum Kurs. Ein Zitat: „Die Kommunikation bleibt unbegrenzt in alle Ewigkeit, und Gott selbst spricht zu seinem Sohn, wie auch sein Sohn zu ihm spricht. Ihre Sprache kennt keine Worte, denn was sie sagen, lässt sich nicht in Symbole fassen. Ihre Erkenntnis ist unmittelbar, wird ganz geteilt und ist gänzlich eins.“

Das muss ich vielleicht ein bisschen näher ausführen. Gestern haben wir eine Übung gemacht, die wunderbar zu dieser Lektion passt, deshalb spreche ich sie immer wieder an. Es gibt in dem Training eine Übung, da nimmst du Kontakt zu deinem Avatar auf, also zu deiner höheren Ebene. Und das ist die Ebene, auf der Du alle Antworten bekommst. Das Problem, das viele an der Stelle haben, ist, dass sie diese typischen weltlichen Antworten erwarten: „Soll ich jetzt mit ihm ausgehen oder nicht? Soll ich das Stück Kuchen essen oder nicht?“ Darum geht’s aber gar nicht. Es geht darum, sich auf eine Form der Kommunikation einzulassen, die keine Worte hat. Und es gibt nichts Schöneres.

Das klingt auch wieder ein bisschen kryptisch: „Wie kann das funktionieren?“ Tatsächlich ist es gar nicht so schwer. Eigentlich ist es sogar unglaublich einfach. Wenn Du nämlich still wirst, sehr, sehr still, und diese Stille immer weiter vertiefst, wirst Du genau in diese direkte Kommunikation kommen. Das ist ein Zustand, über den man nur schwer sprechen kann; es ist mehr so eine ganz persönliche Erfahrung. Für mich war das gestern pure Glückseligkeit, und es fällt mir wirklich schwer, darüber zu sprechen, weil es wirklich ein Austausch ist. Manche Menschen nennen das auch „Download.“ Es ist eine ganz individuelle Erfahrung, aus der Du unglaublich viel mitnimmst. Du siehst, mir fehlen gerade echt die Worte. Eine andere Teilnehmerin sagte zum Beispiel, dass sie von einem ganz intensiven Heilstrom durchflossen wurde.

Am Ende ist es genau das, was du dir immer ersehnt hast. Bist du bereit, diesen Weg zu gehen? Die Wahrheit erschließt sich dem, der nach ihr verlangt – ein ganz wichtiger Satz. Bist du bereit, der Wahrheit in die Augen zu sehen? Dann sage dir immer wieder: „Jenseits dieser Welt ist eine Welt, die ich will.“ Das ist die kleine Bereitschaft, die von Dir verlangt wird, und sie bringt Dich auf einen völlig neuen Pfad. Bekräftige diese Aussage immer wieder neu und schau, wohin dich das führt.Ein-Kurs-in-Wundern-Lektion-129 Andreas-Frenzel

Die besten Wünsche für Dich und Deine Reise, auf der ich Dich auch gerne begleite.

Dein Andreas Frenzel,
Coaching und Begleiter in allen Lebenslagen.

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Ein Kurs in Wundern – Lektion 128

Ein Kurs in Wundern Lektion 128: Die Welt, die ich sehe, birgt nichts was ich will

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Heute erfährst Du wahrscheinlich zum allerersten Mal den wahren Sinn des Lebens, und ich kann Dir jetzt schon verraten: Er ist vollkommen anders als alles, was Du bisher geglaubt hast. Schnall Dich an, es wird eine rasante Fahrt!

Ein Kurs in Wundern Lektion 128: Die Welt, die ich sehe, birgt nichts, was ich will.

Die Welt, die Du siehst, hat Dir nichts anzubieten, was du brauchst – weder etwas, das Du in irgendeiner Weise benutzen könntest, noch etwas, das Dir dazu diente, Freude zu bereiten. Glaube diesen Gedanken, und Dir bleiben Jahre des Elends, zahllose Enttäuschungen und Hoffnungen erspart, aus denen die bittere Asche der Verzweiflung wird – so die blumige Sprache des Kurses.

Jedes Ding, das Du hier schätzt, ist nichts anderes als eine Kette, die Dich an die Welt bindet. Der einzige Zweck, den diese Welt enthält, ist der, dass du an ihr vorbeigehst, ohne Dich damit aufzuhalten, dort Hoffnung wahrzunehmen, wo es keine gibt. Die Welt, die Du siehst, enthält nichts, was du willst.

Diese Sichtweise, die uns Ein Kurs im Wundern Lektion 128 hier nahelegt, ist wirklich radikal.

Genau das ist der Grund, warum viele Menschen Ein Kurs in Wundern nicht verstehen. Ich behaupte sogar, dass sie es unbewusst gar nicht verstehen wollen. Die Welt, die ich sehe, birgt nichts, was ich will – das bedeutet eine radikale Abwehr von der Welt, die Du bisher kanntest. Es sieht so aus, als wäre es nun an der Zeit, das Mönchsgewand überzustreifen und mit einer Bettelschale durch die Lande zu ziehen, oder?

Lektion 128 aus Ein Kurs in Wundern bringt uns tatsächlich an einen Scheideweg. Werden wir jetzt zu Asketen, die der Welt für immer entsagen? Oder wird gerade hier das Tor zum vollkommenen Glück aufgestoßen? Ein-Kurs-in-Wundern-Lektion-128 Andreas-Frenzel

Hast Du schon einmal geträumt, und war es Dir während dieses Traums bewusst, dass es sich um einen Traum handelt? Vielleicht war es ein sehr unschöner Traum, und Ängste sowie unangenehme Gefühle kamen hoch. Diese verschwinden natürlich in dem Moment, in dem Du Dir bewusst wurdest, dass es ja nur ein Traum war. Es gibt allerdings auch schöne Träume. Sie sind dann so schön – ich weiß nicht, ob Du das kennst, aber ich habe das schon oft erlebt – dass, wenn ich wach geworden bin, ich wieder eingeschlafen bin und dachte: „Oh, ich will jetzt unbedingt diesen Traum weiterträumen.“ Wir wollen dann gerne wieder in den Traum zurückkommen.

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Wir können die heutige Lektion 128 aus Ein Kurs in Wundern in beiden Fällen anwenden – also sowohl bei den unschönen als auch bei den schönen Träumen. Manchmal haben wir einen schönen Traum, und wir möchten uns nicht gerne von ihm lösen, weil er sich gerade so richtig gut anfühlt. Wir möchten nicht erwachen, sondern die Zeit im Schlummer noch ein wenig genießen. Und doch ist es nur eine Frage der Zeit, bis auch dieser Traum vorbei ist. Wir erwachen und erkennen, dass es eben nur ein Traum war.

Ein-Kurs-in-Wundern-Lektion-128 Andreas-FrenzelVielleicht hast Du im Traum erlebt, wie du mit deinem Traumpartner in einem wunderschönen Loft direkt am Strand von Hawaii lebst. Ihr wart umgeben von Freunden, und das Geld floss euch aus unendlichen Quellen zu. Natürlich wart ihr ewig jung und konntet das Leben in vollen Zügen genießen. Was für ein wunderschöner Traum! Aber plötzlich klingelte der Wecker – aus und vorbei, das war’s. Die knallharte Realität holte dich zurück: Aufstehen, Frühstück machen, dem ungeliebten Job nachgehen. Dein Traum hatte Dich in eine Welt der Illusion entführt.

Das Problem mit Hawaii ist: Jeder Traum geht einmal zu Ende. Dein Traumpartner wird wahrscheinlich auch von vielen anderen umschwärmt, und irgendwann entscheidet er sich dann, zu gehen. Der Hawaii-Urlaub ist spätestens nach vier Wochen vorbei, und das mit dem ständig Golddukaten produzierenden Esel hat bisher auch noch niemand so richtig realisiert.

Erfolgreiche Manifestierer haben schon häufig festgestellt, dass auch die größten erfüllten Wünsche sich nur selten so gut anfühlen, wie sie es in der Fantasie tun. Und so wandern wir von einem Ding dieser Welt zum nächsten, immer auf der Suche nach neuer Erfüllung. Das Ego gibt dir die Dinge nur, um sie dir anschließend wieder wegzunehmen. Dazu kommt diese qualvolle Sehnsucht nach dem scheinbar perfekten Leben, das es einfach nicht gibt.Ein-Kurs-in-Wundern-Lektion-128 Andreas-Frenzel

Während Du bei Deiner Arbeit am Schreibtisch sitzt und belanglose Akten wälzt, denkst Du weiterhin an Hawaii. Vielleicht bist Du unglücklich, weil Du glaubst, nur mit grenzenlos viel Geld, dem Traumpartner und einem Schloss direkt am Strand könntest Du wirklich glücklich sein. Und so leben wir unser Leben: Wir akzeptieren leidlich das, was ist, sehnen uns jedoch ständig nach etwas anderem. Da sind unsere Träume von viel Geld, tollen Beziehungen, einem luxuriösen Eigenheim und so weiter. Wir klammern uns daran.

Vielleicht denkst Du ja an dieser Stelle: „Na ja, also ich brauche ja kein großes Haus und ich brauche kein super schnelles Auto.“ Dann möchte ich Dich fragen: Bist du glücklich? Wenn du diese Frage nicht zu 100 % mit „Ja“ beantworten kannst, warum liest Du dann Ein Kurs in Wundern? Dann gibt es auch für Dich einen unerfüllten Traum. Wovon denkst Du, dass es Dich glücklich machen könnte? Vielleicht ein besserer Job, ein besserer Partner, mehr Geld, bessere Gesundheit – was ist Dein ganz persönlicher Traum von Glück?

Und bitte bewerte das nicht. Sag nicht: „Na ja, ich will ja einfach nur meine Gesundheit verbessern, der andere will ein großes Auto haben.“ Das ist eine Bewertung, und sie bringt uns nicht weiter. Der Kurs sagt uns: Nichts in dieser Welt ist das, was wir wirklich wollen. Da gehe ich gleich noch tiefer darauf ein.

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Ein Kurs in Wundern ist absolut kompromisslos. Die Lektion heißt ja nicht: Die Welt, die ich sehe, birgt wenig, was ich will. Sie lautet: Die Welt, die ich sehe, birgt nichts, was ich will. Und das ist ganz schön harter Tobak. All die schönen Dinge – sich mal etwas gönnen, einen schönen Urlaub machen, ein neues Kleid oder eine tolle Jacke kaufen – nichts davon will ich also? Ich finde, das ist eine ganz schön harte Nummer. Wenn das nicht radikale Abwehr von dieser Welt bedeutet, dann weiß ich es auch nicht.

Aber lass uns mal weiterschauen. Bevor ich Dir aufzeige, wie wir diese Lektion wirklich leicht und erfolgreich im Leben umsetzen können, gehen wir erst noch einmal zu den negativen Dingen. Also nicht nur die schönen Dinge, von denen wir träumen – schauen wir uns auch mal die negativen Dinge an. Und ich weiß, was jetzt kommt, wird Dir wahrscheinlich nicht gefallen. Da gibt es zum Beispiel Krankheit, Streit, Krieg und Probleme über Probleme. Da ist es natürlich leicht zu sagen: „Klar, das alles will ich nicht.“ Aber ist das denn wirklich so?

Ist es nicht so, dass wir uns auf irgendeiner unbewussten Ebene eigentlich für Krankheit entschieden haben? Ist es nicht so, dass wir diejenigen sind, die sich für Streit, für Krieg und für Probleme aller Art entscheiden? „Natürlich nicht,“ wirst Du mir jetzt entgegnen. Aber dann frage ich Dich: Wie kann ein gesunder Geist einen kranken Körper erzeugen? Das funktioniert doch eigentlich nicht. Und wenn Du gerade mit Krankheit zu tun hast, na ja, dann hast Du womöglich irgendwo die falschen Entscheidungen getroffen.

Gerd Altmann * Pixabay

Wie kannst Du in Streit sein, wenn doch Dein oberstes Prinzip die Vergebung ist? Wie kannst Du irgendein Problem auf dieser Welt haben, wenn Du doch mittlerweile eigentlich weißt, dass diese Welt eine Illusion ist?

Lass nichts, was mit Körpergedanken in Verbindung steht, deinen Fortschritt zur Erlösung verzögern. Denke nicht, dass die Welt irgendetwas bärge, das du wollen könntest.“

Ein Beispiel dazu: Ist es Dir wichtig, in irgendeinem Punkt Recht zu haben? Und bevor Du jetzt vorschnell „Nein“ antwortest, denk mal wirklich nach. Denk an all Deine Beziehungen zu Bekannten, Verwandten, Freunden. Gibt es da irgendwo auch nur den kleinsten Konflikt? Wenn es nur einen kleinen Konflikt gibt, dann ist es so: Du beharrst darauf, recht haben zu wollen. Und das ist es, was uns an die Welt kettet, weswegen wir nicht im Frieden sind und am Ende nicht selten sogar unsere Gesundheit einbüßen.

Deshalb führen auch Kompromisse nicht zum Frieden. Sie zeigen Dir nämlich, dass die Welt Dir immer noch wichtig ist. Du gibst zwar ein bisschen nach, aber eben nur ein wenig. Könnte Dir eine Fata Morgana irgendein Problem bereiten? Natürlich nicht. Du weißt ja, dass es sich um eine Täuschung handelt, und Du würdest Dich darüber nie aufregen.

Gibt es irgendetwas in deinem Leben, das dich in irgendeiner Form berührt, traurig macht oder auch aufregt?

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Wenn ja, dann nur, weil Du Dich dazu entschieden hast. Du hast Dich entschieden, die Illusion zur Wahrheit zu erklären. Wenn es irgendeinen Punkt in Deinem Leben gibt, an dem Du noch nicht im Frieden bist, hast du entschieden, die Illusion wahr zu machen. Denn man kann sich nur über etwas aufregen, das man für wahr hält. Und ja, das gilt tatsächlich auch für Krankheit.

Viele Menschen, die Ein Kurs in Wundern studieren, tun das in der Hoffnung, ihre Gesundheit wiederherzustellen. Und jetzt kommt eine harte Nuss: Es heißt immer so schön, dass in einem gesunden Geist keine Disharmonie existiert, also kann der Körper auch nicht erkranken. Aber wie oft ist das nur die halbe Wahrheit? Die Frage, die wir uns stellen müssen, lautet: Wie kann etwas erkranken, das gar nicht vorhanden ist?

Wenn der Körper eine Illusion ist, dann muss ja auch die Krankheit eine Illusion sein. Also denken wir: „Hey, die Krankheit ist eine Illusion, also muss sie verschwinden und es muss mir wieder besser gehen.“ Aber wer ist „mir“? Wer ist der oder diejenige, dem es besser gehen soll? Es ist eine Illusion. Wem soll es also wieder besser gehen? Nicht nur die Krankheit ist eine Illusion – du bist es auch.

Manchmal sieht der Traum vor, dass die Krankheit verschwindet, und manchmal nicht. Es wäre nicht wichtig, wenn wir erkennen würden, dass wir in einem Traum leben.

Es gibt tatsächlich viele Heilige, die erkrankt sind oder sogar am Kreuz gestorben sind, aber sie waren trotzdem im Frieden, weil sie sich der Illusion bewusst waren. Entscheidend ist, dass Du Dich dafür entscheidest, dass der Körper keine Bedeutung für dich hat – vollkommen egal, in welchem Zustand er sich gerade befindet. Nur dann bist Du wirklich frei. Ganz nebenbei ist das auch das beste Rezept, um in der Illusion tatsächlich wieder gesund zu werden. Aber das funktioniert nur, wenn der Körper wirklich überhaupt keine Bedeutung mehr für Dich hat. Man würde das auch vollkommenes Loslassen nennen.

Die Welt bietet mir nichts, was ich will – und das gilt auch für den Körper und die Gesundheit. Doch jetzt stecken wir in einem echten Dilemma: Ein Kurs in Wundern kann nicht wirklich von uns verlangen, dass wir uns nicht um unsere Gesundheit, unsere Familie oder ein stabiles Einkommen kümmern. Und jetzt wird es Zeit, Dich richtig anzuschnallen, denn wir kommen jetzt zum wahren Sinn des Lebens, und das wird Dich umhauen – versprochen!

Bevor die Welt aber völlig für dich zusammenbricht, gib mir bitte noch ein Abo, ein Like und einen Daumen nach oben. Nicht, dass es irgendeine Bedeutung für mich hätte, aber nur so kann ich meine Nachrichten hier auf dieser Plattform weiter verbreiten. Danke für deine Mithilfe – auch wenn ich sie natürlich nicht wirklich will.

Heute üben wir, jeden Gedanken an die Werte loszulassen, die wir der Welt verliehen haben. Wir lassen sie frei von jedem Zweck zurück, halten sie uns ohne Zweck vor Augen und machen sie frei von allem, was sie unseren Wünschen nach sein soll. Diese Aussage ist der absolute Hammer, denn sie bedeutet im Klartext nichts anderes als: Wir lassen die Welt frei von jedem Zweck. Die Welt hat keinen Zweck.

Das bedeutet, der Sinn des Lebens ist es nicht, Erfahrungen zu sammeln, wie uns das von diversen spirituellen Kreisen immer gerne vermittelt wird. Der Sinn des Lebens ist es auch nicht, zu lernen, Liebe zu geben, sich spirituell weiterzuentwickeln, Erleuchtung zu erlangen oder Spaß zu haben.

Dieses Leben hat keinen Sinn, was ja auch nur logisch und konsequent ist. Wie bitte kann eine Illusion irgendeinen Sinn und Zweck haben? Wenn Du diesen Gedanken zum ersten Mal hörst, dann empfehle ich Dir jetzt dringend, das Video noch einmal zurückzuspulen, kurz innezuhalten und diese Aussage wirklich auf der Zunge zergehen zu lassen: Dieses Leben hat keinen Sinn. Eine Fata Morgana hat auch keinen Sinn.

In diesem Absatz steht allerdings noch ein weiterer wichtiger Gedanke, und der zeigt uns, wie wir in dieser Welt leben können, obwohl das alles doch gar keinen Sinn hat. Es ist ein ganz kleiner Gedanke, aber er ist von großer Bedeutung und ganz entscheidend: Wie gehe ich durch diese Welt, ohne zum Asketen oder Mönch zu werden? Das ist tatsächlich möglich – und ja, es ist sogar wichtig, dass du deine Ziele weiterhin verfolgst.

Ich zitiere noch einmal: Wir halten uns die Welt ohne Zweck vor Augen. Genau das ist der Schlüssel: Wir halten uns die Welt ohne Zweck vor Augen. Auf diese Weise lösen wir die Ketten, die das Tor zur Freiheit versperren. Es steht nicht, dass wir uns von der Welt der Illusion abwenden sollen, wie das immer wieder viele propagieren. Ganz im Gegenteil: Wir halten uns die Welt vor Augen, wir sehen ganz bewusst hin und entfernen dabei lediglich den Zweck.

Wir sehen uns zum Beispiel Geld an und denken einfach: „Geld ist.“ Wir sehen uns eine liebende Mutter an, aber wir denken dabei nicht, dass das das ist, was das Leben lebenswert macht.

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Nein, wir sehen einfach eine liebende Mutter – sie erfüllt keinen besonderen Zweck. Heute kommt ein bisschen harter Tobak. Wir sehen Krieg, Tod und Verderben und betrachten diese Bilder, ohne ihnen eine spezielle Bedeutung zu geben. Wir hören auf, sie zu bewerten, was übrigens gar nicht so schwer ist, wenn man sich einfach dafür entscheidet und erkennt, dass es am Ende eine Illusion ist. Wenn man das wirklich akzeptiert, klingt das schon irgendwie lieb los, oder hartherzig, oder gar emotionslos. Natürlich! Aber wie bitte soll es Liebe in einer Welt der Illusion geben?

Erinnere Dich mal zurück an die Lektion 127 – kannst du auch noch einmal reingucken. Da heißt es: Es gibt keine Liebe außer der Liebe Gottes, und Liebe urteilt nicht. Wenn Du also der Meinung bist, dass die liebende Mutter etwas ganz Tolles ist und der Krieg etwas ganz Böses, dann bist Du nicht in der Liebe.

Diese liebende Mutter – oh, das ist so etwas Schönes, so Tolles! Das kann doch nicht bedeutungslos sein! Dieser schlimme Krieg – das ist so schlimm, das kann doch nicht bedeutungslos sein! Und das bedeutet nichts anderes, als dass wir absolut im Urteil sind und damit nicht mehr in der Liebe. Die Liebe Gottes ist jenseits dessen, was gelehrt werden kann, und sie hat rein gar nichts mit dem zu tun, was wir unter Liebe verstehen.

Da stellt sich natürlich die Frage: Wie können wir so noch in dieser wirklich vollkommen sinnlosen und bedeutungslosen Welt leben? Und das ist zum Glück gar nicht so dramatisch, wie es auf den ersten Blick klingt. Dein Geist wird dankbar sein, eine Weile frei zu sein. Lass ihn eine Weile in seinem Schöpfer ruhen. Wenn du träumst, dann träumst Du – das ist einfach so. Du kannst diesen Traum nicht einfach beenden, aber Du kannst deinem Geist eine Pause gönnen. Du kannst Dich ein paar Minuten ausklinken.

In diesem Fall, wie es in der Lektion beschrieben wird, gönnst Du dir dreimal täglich 10 Minuten. Setz Dich einfach hin, erinnere Dich an diese Aussage: Diese Welt gibt mir nichts, was von Bedeutung ist, und gönn deinem Geist eine Pause. Betrachte die Welt mit dem Gedanken: Dies wird mich nicht verlocken, mich aufzuhalten.

Diese Welt, die ich sehe, wirkt nichts, was ich will. Mach das dreimal am Tag für 10 Minuten und werde still. Du wirst sehen, ein sanftes Lächeln wird Deine Lippen umspielen, und das ist sie: die Liebe, die nicht von dieser Welt ist.

Dies wird mich nicht verlocken, mich aufzuhalten. Das tust Du nicht nur für die unangenehmen Dinge, sondern gerade auch für die angenehmen Dinge. Dies wird mich nicht verlocken, mich aufzuhalten.

Dieser Konflikt wird mich nicht verlocken. Dieser Mangel wird mich nicht verlocken. Dieses Problem, diese Krankheit, diese Angst – sie werden mich nicht verlocken. Diese tollen, spielenden Katzen auf der blauen Plattform – sie werden mich nicht verlocken, mich aufzuhalten.

Dieser fantastische Ausdruck von Liebe, die tollen Lichter, die mir bei der Meditation kommen – sie werden mich nicht verlocken, mich aufzuhalten. Ich sehe sie, ohne sie zu bewerten. Ich nehme sie einfach wahr. Eine Feder im Wind ist eine Feder im Wind. Sie ist nicht schön, sie ist nicht hässlich, sie hat auch keine Bedeutung. Es ist einfach eine Feder im Wind – eine Illusion in der Illusion, eine Fata Morgana.

Diese dreimal 10 Minuten, die Du Dir heute und am besten auch in den nächsten Tagen gönnen wirst, sind wie ein Reset in deinem Kopf. Die Stille und der Frieden werden sich augenblicklich einstellen. Das ist wie ein Aufladen deines Akkus. Wann immer Du in Gefahr gerätst, aus Deinem Frieden zu fallen, erinnere Dich daran: Dies wird mich nicht verlocken, mich aufzuhalten. Kurz gesagt: Das hält mich nicht auf.

Die Welt, die ich sehe, bietet nichts, was ich will. Und wenn Du noch tiefer einsteigen und den Frieden immer und immer wieder neu erfahren und grenzenlos vertiefen möchtest, dann schau mal die Informationen zum Avatarbewusstseinstraining an.

 Andreas Frenzel – Dein Coach und Begleiter in allen Lebenslagen.

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Manifestation – Warnung

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Es geht um das Thema Manifestation. Menschen, die sich mit ihrer spirituellen Entwicklung beschäftigen, kommen bei diesem Thema häufig in einen inneren Konflikt.

Exemplarisch für diesen Gewissenskonflikt nehme ich die Aussage einer Teilnehmerin, die davon überzeugt war, dass Gott schon für alles sorgen wird und wenn sie überhaupt Manifestationstechniken anwenden würde, dann nur dafür, um das zu bekommen, was sie unbedingt zum Leben braucht.

Da stellt sich doch gleich die Frage: Was braucht sie wirklich zum Leben? Vielleicht genügt ihr tatsächlich eine bescheidene Einzimmerwohnung, irgendwo in einer großen Stadt. Diese könnte durchaus an der Hauptverkehrsstraße liegen. Es würde reichen, um relativ gut leben zu können. Außerdem bekäme sie staatliche Unterstützung, die gerade zu dazu ausreicht, damit sie sich genügend mit den notwendigen Lebensmitteln versorgen könnte. Natürlich sind diese überwiegend aus dem Discounter und würden ihre Gesundheit nicht wirklich fördern. Aber es würde tatsächlich reichen, um zu überleben.

Aber es geht noch anders. Jed McKenna, ein Amerikaner, der von sich behauptet, dass er erleuchtet ist, weil er erkannt hat, dass die ganze Welt eine Illusion ist, lehrte einige Jahre in einem abgelegenen Farmhaus in Iowa. Wenn nichts real ist, die Materie also keinerlei Bedeutung mehr hat, so liegt die Schlussfolgerung nahe, dass wir uns völlig davon abwenden. Das hat er getan. Mein letzter Stand ist, dass er vom Müll anderer Leute lebt und sich seine Achseln in Tankstellentoiletten notdürftig wäscht. So steht es zumindest in einem seiner Bücher zum Thema Erleuchtung. Vielleicht ein gutes Beispiel dafür, dass Erleuchung/ Spiritualität vielleicht doch nicht alles ist, worauf wir uns in diesem Leben konzentrieren sollten.

Nehmen wir ein anderes starkes Beispiel: Es gibt viele – manchmal sogar sehr berühmte – Unternehmer, die ihre ganze Kraft in Projekte stecken, mit denen sie die Welt verändern. Da wäre zum Beispiel die Erfindung der Eisenbahn, die Erfindung der Computer, und sofort. Nicht selten werden damit viele Millionen, gar Milliarden verdient. Dahinter steckt immer ein Geist mit einer starken Vision. Ein Mensch, der sich persönliche Ziele setzt und bereit ist, alles zu tun, um diese zu erreichen. Und wir alle profitieren davon.

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Aber wie sieht es denn mit diesen Milliarden aus, die damit verdient werden? Ist das nicht nur schnöder Mammon, der mich von meinem wahren Weg abhält? Also, um es gleich mal vorwegzunehmen: Einige der spirituellsten Menschen, die ich je kennengelernt habe, sind Millionäre oder sogar Multimillionäre. Wir neigen ja dazu, die Dinge häufig nur sehr oberflächlich zu betrachten. Ich halte es für sehr wichtig, einmal genauer hinzuschauen.

Nehmen wir noch ein drittes Beispiel hinzu: Da ist dieser geniale Filmschauspieler, der für einen Film, an dem er vielleicht ein halbes oder ein ganzes Jahr arbeitet, über – sagen wir – 20 Millionen Dollar verdient. Das ist ja gar nicht so selten. Unglaublich, oder? Ist das noch spirituell? Kann ein solcher Mensch noch in einem seelischen Frieden leben? Bedeutet Spiritualität denn nicht auch Demut, Bescheidenheit, ja sogar Armut? Das ist ein Bild, das sich bei uns leider über viele Jahrhunderte eingeprägt hat. Es wurde indoktriniert.

Es gibt genügend Beispiele solcher Erfolgsmenschen, die sich immer wieder dadurch auszeichnen, dass sie große Mengen ihres Geldes für gemeinnützige Projekte und andere Menschen spenden.

Zum Zeitpunkt der Entstehung dieses Videos ist Taylor Swift über 360 Millionen Dollar schwer. Würdest du sie als spirituell bezeichnen? Wahrscheinlich eher nicht. Aber es ist von ihr bekannt, dass sie grundsätzlich in allen Städten große Spenden an die dortigen Tafeln verteilt. Auch ihre Mitarbeiter dürfen sich regelmäßig über außergewöhnlich hohe Bonuszahlungen freuen. Also, für mich klingt das ziemlich selbstlos und durchaus großherzig.

Wie sieht es mit anderen Themen aus? Aktuell ist der Umweltschutz ein großes Thema – Klimakatastrophe und so weiter und so fort. Es braucht sehr viel Geld, um bestehende Systeme umzubauen und viele bisher funktionierende Konzepte umzustrukturieren. Wenn es nicht Menschen oder Unternehmen gäbe, die sehr viel Geld dort hinein investieren würden, hätten wir keine Chance, diesen Wechsel zu vollbringen.

All diese Unternehmer und Privatpersonen haben, bevor sie ihren großen Reichtum erwarben, intensiv manifestiert – auf die eine oder andere Art und Weise. Ist es falsch, ein großes Haus oder ein großes Auto zu besitzen?

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Ich persönlich erlebte einmal einen Unfall auf einer schneeglatten Autobahn. Meine ganze Familie saß im Auto. Ich werde das nie vergessen, und wir drehten uns insgesamt neun Mal um die eigene Achse. Ich erinnere mich noch gut daran, dass ich in dem Moment völlig ruhig war. Ich schaute nach hinten auf die Rückbank, wo die beiden Kleinen angeschnallt waren, und ich fühlte mich vollkommen sicher. Ich wusste einfach: Ich sitze in einem großen, sicheren Auto. Das Auto ist groß genug, wir haben eine Menge Platz und Blech um uns herum. Es kann eigentlich gar nichts passieren. Es war ein sehr, sehr angenehmes Gefühl.

Eine andere Seminarteilnehmerin steckte ebenfalls in dem typischen Konflikt zwischen Manifestation – ist es in Ordnung, mein Leben zu manifestieren, mir Dinge zu manifestieren – oder sollte ich lieber meinem Seelenplan folgen? Sie hatte die Vorstellung, dass wir mit einem bestimmten Seelenplan auf diese Erde kommen. Dieser Annahme liegt eine falsche Vorstellung von Gottes berühmtem Willen zugrunde. Wir alle kennen ja die Aussage: „Dein Wille geschehe“, und damit verbinden wir die Vorstellung, dass Gott uns irgendwie durch dieses Leben führt. Wenn er also der Meinung ist, dass wir einen bestimmten Job ausüben sollten, dann wird er uns schon dorthin führen. Und wenn er der Meinung ist, dass wir einen bestimmten Menschen kennenlernen sollten, dann wird es natürlich auch passieren.

Aber ganz so einfach ist es leider nicht. Das Konzept, mit dem wir hier arbeiten, ist der Nondualismus. Es bedeutet, dass es keine Dualität gibt. Dualität, das ist die Welt, in der wir leben: hell und dunkel, oben und unten, links und rechts. Nondualität bedeutet hingegen, dass es kein „sowohl als auch“ gibt. Es gibt nur das Eine, und das ist die göttliche Ebene – die Grenzenlosigkeit oder die Leere.

Viele Menschen verwenden diese Worte, ohne sie wirklich konsequent umzusetzen. Denn wenn es nur die eine göttliche Ebene gibt, dann bedeutet das ja, dass es Materie gar nicht geben kann. Wir leben also hier auf einer Ebene der Illusion oder des Traums, was übrigens so gut wie alle Religionen sagen. Dass es keine Materie gibt, wird von vielen spirituell interessierten Menschen so interpretiert, dass sie die Materie besser ablehnen sollten, da sie sie ja von ihrem höheren Pfad ablenkt.

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Aber diese Aussage stimmt so nicht. Nehmen wir nur mal ein Beispiel: Vielleicht möchtest Du ein faszinierendes, spirituelles Seminar in Indien besuchen, von dem Du Dir erhoffst, dass es Dich auf Deinem geistigen Weg gehörig voranbringt. Na ja, dafür brauchst Du Geld, einige tausend Euro, und Du solltest hoffen, dass irgendjemand ein Flugzeug konstruiert hat, mit dem Du anschließend nach Indien fliegen kannst. Materie kann also durchaus auch nützlich sein für Deine persönliche Entwicklung.

Es ist nicht die Aufgabe einer höheren Instanz, Dich durch dieses Leben zu führen. Du selbst bist gefragt, Deinen Weg zu entscheiden und dabei Deine Fähigkeiten – wie z.B. auch die Fähigkeit der Manifestation – einzusetzen. Du bist aufgerufen, Dein Leben bewusst zu gestalten. Und wenn Du es nicht tust, werden andere es für Dich tun. Ein Beispiel dafür erleben wir immer wieder: Alle schimpfen über Politiker, aber die wenigsten sind bereit zu sagen: „Hey, jetzt setze ich mich mal an die Spitze, jetzt werde ich mal Bundeskanzler oder übernehme sonst irgendwie Verantwortung, und greife ins Geschehen ein.“

Also, was bedeutet eigentlich „Gottes Wille geschehe“? Der Wunsch der höchsten Ebene ist lediglich, dass wir erkennen, dass wir uns in einem Traum verfangen haben, und dass wir immer noch eins mit der göttlichen Ebene sind. Das ist der einzige Wille, um den es dabei geht

Bildhaft kannst Du es Dir so vorstellen: Das Kind wälzt sich, von einem Albtraum geplagt, hin und her, und die Mutter sitzt an seiner Seite – womit wir bewiesen hätten, dass Gott eben doch eine Frau ist. Sie flüstert ihm leise ins Ohr: „Hey, es ist alles gut, es ist nur ein Traum.“ Sie beschützt das Kind, ohne es plötzlich und unsanft aufzuwecken – das wäre wahrscheinlich eher kontraproduktiv. Sie hält es, damit es sanft und von alleine erwachen kann. Und wenn es dann die Augen aufschlägt, ist sie da. Das Kind erkennt von sich aus, dass es nur ein Traum war, und kann sich wieder geborgen und sicher fühlen. Allein das ist Gottes Wille.

Einer der wichtigsten Zwecke des Avatar-Bewusstseinstrainings ist es, deinen inneren Frieden wiederzufinden und dich mit dieser höchsten Ebene zu verbinden. „Dein Wille geschehe“ könnte also bedeuten: „Lass mich erkennen, dass ich nie verloren war. Lass mich den Frieden in mir wiederfinden.“ Solche Gebete wären dabei typisch und könnten unterstützend wirken.

Die Anwendung von Manifestationstechniken ist dabei kein Widerspruch – ganz im Gegenteil. Es gibt Menschen, die sind intensiv bemüht, sich im Leben etwas aufzubauen, und sie sind gar nicht primär an innerem Frieden und all diesen Dingen interessiert. Ist das falsch? Auf keinen Fall! Nicht wenige dieser Menschen handeln wesentlich friedvoller und menschenfreundlicher als so mancher, der meint, regelmäßige Meditation mache ihn zu einem besonderen Menschen.

Wir müssen sehr aufpassen, dass wir nicht in Klischees versinken. Nur weil jemand reich ist oder sonstige rein weltliche Ziele verfolgt, bedeutet das nicht, dass er keine tiefen geistigen Werte hat. Ich habe schon von vielen Menschen gehört, die mir gesagt haben: „Na ja, also mein Partner und so, der beschäftigt sich ja mit all diesen Dingen, die ich mache – Meditation und so – gar nicht. Aber wenn ich dann sehe, wie er im Leben handelt, dann bin ich doch sehr beeindruckt. Das bekomme ich selbst oft nicht hin.“ Diese Aussage habe ich schon häufig gehört.

Das Ding mit dem Seelenplan wird ja häufig missverstanden. Dabei bildet sich im Kopf ein Bild heraus, dass uns der liebe Gott mit einer bestimmten Aufgabe auf die Erde gesetzt hat, und nun muss man nur abwarten, um zu sehen, was auf einen zukommt und entsprechend reagieren. Weit gefehlt! Wir Menschen verfügen über einen freien Willen, und das bedeutet, dass wir entscheiden können, müssen und werden, welche Erfahrungen wir machen wollen.

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Es gibt Menschen, die widmen ihr ganzes Leben zum Beispiel dem Sport. Sie tun nichts anderes, als immer wieder bestimmte Strecken zu laufen – in der Hoffnung, noch schneller und noch schneller zu werden. Oder sie schlagen stundenlang Bälle über ein Netz hin und her. Manche riskieren sogar ihr Leben bei gefährlichen Sprüngen von beeindruckenden Schanzen oder bei Rennen mit irrsinnigen Geschwindigkeiten. Klingt nicht gerade nach einer höheren Berufung, oder? Und doch erfahren gerade sie oft tiefste Erfüllung und Sinngebung in ihrem Leben.

Dabei ist es bestimmt keine „heilige innere Stimme“, die sie immer wieder anfeuert: „Steh auf, raus aus den Federn! Training! Ernähr dich vernünftig! Schneller, streng dich an, mehr – noch mehr!“ Sportler treiben sich nämlich selbst an. Man könnte sagen, sie haben einfach ein riesengroßes Ego. Würdest du sagen, dass daran etwas falsch ist?

Ich hoffe, dass ich den folgenden Namen richtig ausspreche: Yemisi Ogunleye (ich glaube, so wird’s ausgesprochen) ist eine deutsche Kugelstoßerin. Sie erzählte, dass sie vor ihrem Rekordstoß gebetet hatte und während der Ausführung eine nie gekannte innere Stille und eine direkte Verbindung zu Gott gespürt habe. Das waren ihre Originalworte. Es muss also nicht immer Meditation sein.

Am meisten habe ich mich übrigens darüber gefreut, dass sie sich getraut hat, das vor der Kamera zu sagen – das ist ja heute nicht mehr unbedingt üblich. Dabei sind gerade in der Sportwelt Manifestationstechniken schon lange anerkannt und etabliert. Und auch wenn der Seelenplan eines solchen Menschen vorsehen sollte, zum Beispiel Tennis zu spielen, wird er um Themen wie Zielsetzung, intensive Übung, Überwindung von Rückschlägen, Selbstmotivation und mentale Techniken definitiv nicht herumkommen.

Für Sportler, die ja oft auch als unsere Vorbilder agieren, ist es vollkommen normal, sich mental in einen entspannten Zustand zu versetzen und sich selbst in einer Siegerposition zu visualisieren.

Vielleicht können wir einiges von ihnen lernen. Tatsächlich manifestieren wir immer und ununterbrochen, egal, ob wir das wollen oder nicht. Jeder Gedanke, den wir denken, hat die Kraft, sich zu verwirklichen. Zum Glück tut er das nicht sofort, sonst wäre unser Leben sicherlich in noch größerem Chaos. Insbesondere, wenn wir solche Gedanken häufig wiederholen, beginnen sie sich zu manifestieren. Du kannst auf dieser Welt gar nicht leben, ohne zu manifestieren. Alles, was wir also machen, ist, deine unbewussten Manifestationstechniken, die du sowieso ständig anwendest, jetzt bewusst einzusetzen, damit sie für dich auch förderlich sind.

So, und wie ist das nun mit dem Sinn des Lebens? Eine Klientin, die schon seit vielen Jahren unter chronischen Krankheiten leidet, ist für sich zu der Erkenntnis gekommen, dass die Überwindung ihrer Krankheit wohl ihre ihr bestimmte Lebensaufgabe ist. Und wohin führte diese Interpretation? Na ja, dazu, dass sich ihr gesamtes Leben nur auf die Überwindung ihrer Krankheit konzentriert hat. Womöglich sind ihr dabei unzählige Gelegenheiten entgangen, ihr Leben auf wunderbare Weise zu genießen.

Dabei gebe ich natürlich zu: In einem kranken Zustand ist das nicht leicht. Und doch gibt es immer wieder Menschen, die trotz körperlicher Schwierigkeiten Erstaunliches aus ihrem Leben machen. Warum? Weil sie sich nicht nur auf die Überwindung der Krankheit, also auf die scheinbare Seelenaufgabe, konzentrieren, sondern darauf, wo sie hinwollen.

Und auch das sind Menschen, die wir bewundern – wie wir es regelmäßig zum Beispiel bei den Paralympics sehen: Menschen mit teils schwersten Behinderungen, die sich nicht nur auf ihre Einschränkungen fokussieren, sondern sich ständig neue Ziele setzen.

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Und was für eine Ausstrahlung die haben! Die strahlen, die strahlen eine Power aus, und da denkt so mancher Normale: „Von dem könnte ich mir noch ein Stückchen abschneiden.“

Eine andere Frage: Glaubst du, der Sinn des Lebens ist es zu lernen? Wenn ja, dann habe ich eine Frage an dich: Woher hast du das? Wer hat dir das gesagt? Sicher hast du es irgendwo schon einmal gehört oder gelesen, aber ich frage mich, welchen Sinn es machen würde, wenn ein von Natur aus göttliches Wesen – zumindest glaube ich, dass wir alle göttliche Wesen sind – seinen angestammten Platz verlässt, nur um zu lernen, dass es doch eigentlich ein göttliches Wesen ist. Das macht in meinen Augen überhaupt keinen Sinn.

Viele Religionen beschreiben ja die Welt der Materie als eine Illusion.

Wenn dem tatsächlich so ist, dann kann diese Welt nicht wirklich einen Sinn haben. Jetzt wird’s richtig heftig! Ich empfehle dir wirklich, das Video ein paar Mal zu sehen, denn spätestens da ist der Punkt erreicht, an dem es für viele schwierig wird. Ich weiß, das ist auf den ersten Blick schockierend für manche. Du siehst dich um, schaust dein Leben an und denkst auf einmal: „Moment mal, das soll alles keinen Sinn haben?“ Aber wenn die Welt tatsächlich eine Illusion ist, dann kann sie keinen Sinn haben. Hat eine Vater-Mutter-Göttin irgendeinen Sinn?

Die Dinge, die du siehst und erlebst, haben lediglich den Sinn, den du ihnen gibst.

Ich möchte dir dafür ein Beispiel aus meinem eigenen Erleben erzählen: Welchen Sinn hat zum Beispiel das Weihnachtsfest für dich? Ich denke, für die meisten Menschen ist Weihnachten eine Zeit, in der sie mit ihrer Familie zusammenkommen. Der ursprüngliche Sinn – also die Geburt Jesu – steht kaum noch zur Debatte. Das sagt man kurz in der Kirche ab, und dann geht’s nach Hause zum Gänsebraten. Für die meisten Menschen ist es ein Fest, bei dem die Familie zusammen feiert und man ein gebratenes, natürlich veganes, Gänseessen genießt. Das ist der Sinn, den wir diesem Fest mittlerweile gegeben haben. Aber was passiert, wenn du zu einem Weihnachtsfest auf einmal ganz alleine bist?

Deine Eltern leben vielleicht nicht mehr, du hast dich vor kurzem getrennt, und all deine Freunde feiern das Fest mit ihren Liebsten zusammen. Das kann für einen richtigen Absturz sorgen, allerdings nur solange du der festen Überzeugung bist, dass man Weihnachten unbedingt mit der Familie zusammen sein muss, weil du dem ganzen diesen Sinn gegeben hast. Aber wer sagt das? Das sind Vorstellungen, die wir von anderen übernommen haben.

Wir sehen das ja auch immer in den Weihnachtsfilmen, da wird das Ideal ganz hochgehalten: Die ganze Familie kommt zusammen und erlebt alle möglichen komischen Abenteuer. Wir haben diesen Sinn von anderen übernommen, ohne ihn jemals zu hinterfragen. Sollte Weihnachten nicht eigentlich eher der Besinnlichkeit dienen? Sollten wir uns nicht lieber allein beim Schein einer Kerze an die Geburt des Heilands erinnern?

Meine Frage an dich lautet: Welchen Sinn gibst du dem 24. Dezember? Da fällt mir noch eine andere Nation ein: Die können mit dem 24. Dezember überhaupt nichts anfangen. Für die ist das ein ganz normaler Tag. Welchen Sinn gebe ich dem Ganzen? Vielleicht ist der 24. für dich ein Tag, den du gerne auf einem Kreuzfahrtschiff in der Karibik verbringst. Der Weihnachtsbaum auf der Tanzfläche dient eigentlich nur dazu, dir so ein bisschen Geborgenheitsgefühl aus alten Kindertagen zu vermitteln.

Also, ich hatte vor vielen Jahren ein solches Weihnachtsfest einmal erlebt. Ich ging ganz alleine an Heiligabend durch die Straßen einer Kleinstadt, und ich erinnere mich noch gut daran, wie die Schneeflocken lautlos herabfielen. Ich sah in die erleuchteten Fenster und erlebte genau diese faszinierende Stille in den Straßen. Das war ein ganz besonderer Moment. Ich hatte einen ganz kurzen Gedanken: „Oh Gott, ich bin ja allein! Ich darf mich doch gar nicht gut fühlen!“Und dann habe ich mich entschieden, genau diesen Moment, genau diese Stille, genau dieses Alleinsein bewusst zu genießen, und es war eine wunderschöne Erfahrung. Ich fühlte diesen Frieden in mir, ganz alleine und fernab von diesem ganzen Weihnachtsglitzer und all dem Tohuwabohu drumherum.

Die Dinge dieses Lebens haben immer nur die Bedeutung, die wir ihnen geben. Das Leben hat den Sinn, den du ihm gibst. Wenn du der Meinung bist, dass das Leben eine spirituelle Reise ist, dann ist das dein Lebenssinn – vollkommen in Ordnung. Wenn aber dein Lebenssinn darin besteht, eine berufliche Karriere zu machen, dich künstlerisch immer weiterzuentwickeln, eine gute Mama zu sein oder das Leben einfach nur zu genießen, dann ist das eben auch in Ordnung. Dann ist das der Sinn deines Lebens. Du solltest dir von niemandem sagen lassen, was der Sinn des Lebens ist. Nur du allein bist verantwortlich für den Sinn, den du deinem Leben gibst.

Und damit sind wir wieder beim Thema: Warte nicht darauf, dass der rote Teppich für dich ausgerollt wird – rolle ihn selbst aus! Der Weg ist das Ziel, und für den bist allein du verantwortlich. Wir alle haben am Ende das gleiche Ziel. Du entscheidest dich, ob du dabei den Weg durch die Wüste in Form von Entsagung und allen möglichen Einschränkungen gehst oder einfach eine schöne Zeit genießt.

Manifestiere dir deinen Traum, so dass du ihn genießen kannst! Materie ist nichts Schlechtes – sie ist ja eh nur eine Illusion. Also hat sie auch nicht die Macht, dich von deinem spirituellen Pfad abzulenken, sofern du es nicht zulässt. Erkenne einfach, was sie wirklich ist, genieße sie, aber schenke ihr keine Macht. Es ist vollkommen in Ordnung, wenn du ein dickes, fettes Stück Kuchen mit Sahne genießt. Pass nur auf, dass du ihm keine Macht über dich gibst.

In meiner Vorstellung ist es so, dass du ein göttliches Wesen bist. Du bist eins mit dem höchsten Bewusstsein. Du bist es immer, du warst es immer, und du wirst es immer sein – wie ein Tropfen im Meer, Teil des großen Ganzen. Während du auf dieser Erde weilst, befindest du dich in einer Traumwelt, und was du hier erlebst, entspricht nicht der höchsten Realität. Das ist ein Traum, den du vorübergehend träumst, und am Ende deines Lebens wirst du wieder erwachen und dein Einssein erkennen.

Dafür braucht es keine Meditation, keinerlei spirituelle Techniken. Du kannst dein Leben tatsächlich leben, wie es dir gefällt. Am Ende wirst du erkennen, dass du niemals getrennt warst. Stell dir das Ganze vor wie eine große, breite Autobahn. Sie hat, sagen wir, sechs verschiedene Spuren. Du fährst von Punkt A nach Punkt B. Also, hier bist du geboren, und dann geht’s zu Punkt B, und das ist das Erwachen aus deinem Traum. Deine Ankunft ist gewiss. Eines Tages wirst du ans Ende deiner Reise ankommen.

Aber auf dem Weg dorthin hast du die Möglichkeit, die Fahrspuren zu wechseln. Du kannst mal links, mal rechts oder auch in der Mitte fahren. Das steht dir völlig frei. Es ist deine Entscheidung. Auf deiner Reise darfst du entscheiden, welche Erfahrungen du machen möchtest. Und da du ein geistiges Wesen bist, ist es doch nur sinnvoll, all deine Fähigkeiten einzusetzen, um dir einen bestimmten Wunsch zu erfüllen. Lass dir niemals von irgendjemand einreden, dass deine Wünsche falsch sind.

Und noch ein Wort zum Schluss: Häufig wird der Begriff der Manifestation missverstanden. Viele Menschen glauben, dass es sich dabei um eine Art Magie und Zauberei handelt. Okay, es kommt gelegentlich vor, dass man sich vielleicht eine bestimmte Summe Geld wünscht, die dann auf einmal auf dem Bankkonto ist. So etwas passiert, das sind aber mehr die Ausnahmen.

Manifestation, wie ich sie hier verstehe, dient vor allem dazu, deinen Geist zu schulen und auf einen bestimmten Punkt auszurichten. Ich habe das vorhin schon mal erzählt: Wir manifestieren ja ständig. Wenn du ständig im Kopf hast, ohne dir darüber bewusst zu sein: „Ich bin nicht gut genug. Ich bin nicht gut genug. Ich bin ein Versager!“ – das glaubt sowieso niemand, dann manifestierst du das. Manifestation hängt zu 99% damit zusammen, was du aus dir machst, dass du zu der Persönlichkeit wirst, die das erreicht und anzieht, was du dir wünschst.

Die Manifestation, die da draußen häufig verkauft wird, ist: „Ich visualisiere ein großes Auto. Ich visualisiere ein großes Auto.“ Das funktioniert auch, hat aber einige Haken. Du wirst nämlich dann erleben, dass dir von außen sehr viel Hilfe zuteil wird. Seriöse Manifestation bedeutet immer auch, dass du selbst gefragt bist, mit Hand anzulegen. Also nicht einfach nur bei Vollmond dreimal um den Teich herum zu laufen, sondern du bist immer gefragt, auch selbst aktiv zu werden.

 

Dein Andreas Frenzel

 

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Ein Kurs in Wundern – Lektion 127

Ein Kurs in Wundern Lektion 127: Es gibt Keine Liebe ausser der Liebe Gottes

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Die Bibel ist widerlegt, und das werde ich Dir in diesem Beitrag eindeutig belegen. Du solltest diesen Beitrag nicht zu lesen, wenn es Dir schwerfällt, das, was Dir beigebracht wurde, zu hinterfragen, aufzustehen und Deinen eigenen Weg zu gehen. Es könnte nämlich sein, dass das, was man Dir beigebracht hat, nicht mehr der Wahrheit entspricht bzw. noch niemals der Wahrheit entsprochen hat.

 Ein Kurs in Wundern Lektion 127 lautet: „Es gibt keine Liebe außer der Liebe Gottes.“ Soweit, so sinnvoll und ein guter Anlass, einmal tiefer einzusteigen. Wir finden hier eine wunderschöne Parallele zur Bibel. Im ersten Korintherbrief heißt es:

„Wenn ich mit Menschen- und Engelszungen redete und hätte die Liebe nicht, so wäre ich ein tönendes Erz oder eine klingende Schelle. Und wenn ich prophetisch reden könnte und wüsste alle Geheimnisse und hätte allen Glauben, so dass ich Berge versetzen könnte, und hätte die Liebe nicht, so wäre ich nichts. Die Liebe ist langmütig und freundlich. Die Liebe eifert nicht. Die Liebe hört niemals auf. Nun aber bleiben Glaube, Hoffnung, Liebe – aber die Liebe ist die größte unter ihnen.“

Ein Kurs in Wundern Lektion 127 Andreas Frenzel Wir Menschen unterscheiden zwischen verschiedenen Formen der Liebe, z. B. der Liebe zu einem kleinen Kind, der Liebe zu einem Tier oder der Liebe zu einem geliebten Menschen. Jede dieser Formen der Liebe empfinden wir als unterschiedlich. Der Kurs lehrt uns jedoch klar und eindeutig, dass es sich in diesen Fällen nicht um wahre Liebe handelt.

Eigentlich handelt es sich lediglich um Bewertungen oder, wie ich es gerne formuliere, um Tauschhandel. Eine Mutter wird ihr Kind immer lieben, einfach weil es ihr Kind ist. Es kann tun und lassen, was es will – diese Liebe wird wahrscheinlich niemals vergehen. Diese Form der Liebe kommt der göttlichen Liebe sicherlich am nächsten.

Aber wie sieht es denn mit den anderen Beziehungen aus? Da ist die sogenannte unendliche Liebe zu einem Partner oder einer Partnerin: Dieser Mann, diese Frau ist so wunderbar. Er sieht so toll aus, er ist so nett, und wir können uns so gut unterhalten. Man hört oft: „Mein Herz quillt scheinbar über vor Liebe.“ Aber handelt es sich dabei tatsächlich um Liebe? Wenn wir ehrlich sind, ist es ja eigentlich nur eine Form von Tauschhandel.

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Wenn sich Dein Verhalten hingegen ändert, na ja, dann werde ich meine Liebe noch eine Zeit lang aufrechterhalten, aber sie wird allmählich verschwinden. 

Tatsächlich ist vollkommene göttliche Liebe in der Welt der Form vollkommen unmöglich, und es ist wichtig, das zu erkennen. Viele Menschen, die z. B. den Lehren des Kurses folgen oder auch der Bibel, verzweifeln daran, weil sie versuchen, allen Menschen ihre menschliche Liebe entgegenzubringen. Aber schnell merken sie dann, dass es gar nicht so einfach ist und dass sie immer wieder scheitern.

Wie bitte soll ich jemanden lieben, der mich bestohlen hat, der mich verletzt hat, der mir untreu war? Wie soll ich jemanden lieben, der sich einfach nicht so verhält, wie ich es von ihm erwarte? Bis zu einem gewissen Grad kann ich das ja noch tolerieren, aber irgendwann ist dann auch Schluss. Man muss einfach wissen: Wir leben in einer Welt der Form, in der Welt des Verstandes, und der Verstand urteilt immer — das ist seine Aufgabe. Während diese äußerliche Form veränderlich ist, also die Menschen, denen wir begegnen — die sich mal so verhalten und mal so verhalten — gibt es solche Menschen und solche Menschen.

Aber der göttliche Kern, der uns alle durchdringt, der „eine Sohn Gottes“, wie es heißt, der ist immer gleich und in jedem vorhanden. Jeder Mensch ist von demselben Geist durchdrungen. Noch einmal: Es ist nur die äußere Form, die sich verändert; der Geist bleibt immer gleich, unveränderlich — und damit auch die Liebe.

Ein Kurs in Wundern Lektion 127 Andreas FrenzelDa Gott den Menschen nach seinem Ebenbild erschaffen hat und Gott ja die reine Liebe ist, muss die Essenz des Menschen zwangsläufig auch Liebe sein. Und jetzt kommen wir mal zur Bibel: Auch wenn in der Bibel immer sehr viel von Liebe die Rede ist — Gott hat sogar seinen einzigen Sohn aus Liebe geopfert, was ich persönlich bedenklich finde, weil ich einem liebenden Vater, der mich auf diese schmerzhafte Art und Weise opfert, wohl nicht mehr so richtig vertrauen würde. Aber das ist meine persönliche Meinung.

In der Bibel ist viel von Liebe die Rede, aber das liest sich hier ein bisschen anders. Die Bibel ist immer sehr auf Sünde fokussiert, und das nicht nur im Alten Testament. „Wir sind alle Sünder, und wir tragen die Schuld Zeit unseres Lebens mit uns herum und müssen sie bis zur neunten Generation für die Sünden unserer Vorfahren büßen.“ Was für ein Widerspruch zu dem Bild der Liebe, das ich am Anfang zitiert habe: „Die Liebe ist langmütig und freundlich, die Liebe hört niemals auf.“ Da ist nicht der leiseste Hinweis auf Sünde oder Vergeltung.

Ein Mensch, der nach Gottes Ebenbild erschaffen wurde, kann eigentlich nicht in der Lage sein zu sündigen.

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Es sei denn, Gott wäre ganz anders, als wir ihn uns bisher vorgestellt haben. Wenn Liebe nicht bewertet und nicht bestraft, kann Gott nach der biblischen Definition nicht Liebe sein. Und das ist ein fundamentaler Widerspruch.

Ein Kurs in Wundern Lektion 127 Andreas FrenzelEin Kurs in Wundern kennt den Begriff der Sünde gar nicht. Er spricht hier von Fehlern. Fehler können gemacht und korrigiert werden. Sünde jedoch führt zu ewiger Schuld. Immer wieder wird im christlichen Bereich auf das Böse hingewiesen: „Der Teufel existiert.“ Aber das ist nichts anderes als eine Projektion. Das sind die Ängste, die die Verfasser – insbesondere des Alten Testaments – auf ihr Gottesbild projiziert haben.

Ein Kurs in Wundern lehrt uns, dass es nichts anderes als Gottes Liebe gibt. Und das wiederum hat zwei Bedeutungen: Erstens, wenn es nichts anderes als Gottes Liebe gibt, dann kann das Böse nicht existieren. Würde das Böse existieren, wäre Gott fehlbar und nicht mehr Gott. Und zweitens: Die göttliche Liebe ist immer und ohne jede Bedingung. Sie straft nicht, sie bewertet nicht, sie ist grenzenlos und immer im Überfluss vorhanden.

Von christlicher Seite wird gerne betont, wie wichtig es ist, die Menschen auf ihre Sünden hinzuweisen — und das geschieht wahrscheinlich (hoffentlich) in der guten Absicht, Menschen zu fördern und zu besseren Menschen zu machen. Aber dabei sollte eigentlich jedem klar sein, was die wichtigste Bedingung für eine reife, erwachsene, selbstbewusste, gerechte und vor allem liebevolle Persönlichkeit ist: nämlich Liebe, Liebe und noch einmal Liebe. Sicher nicht Bestrafung.

Ich habe mit so manchen Kirchenmitgliedern gesprochen, die wirklich unter lebenslangen Schuldgefühlen litten: „Du bist ein Sünder und wirst es immer sein.“ Da war nichts zu spüren von Freude oder gar Glückseligkeit. Wie ich auch gehört habe, scheint die junge Kirche zunehmend eine Wandlung durchzumachen. Das finde ich sehr schön. Es gibt viele positive Berichte, und ich freue mich darüber, in der Hoffnung, dass das endlose Thema mit der Schuld endlich mal richtig verstanden und aufgelöst wird.

Ich habe auch mit sehr jungen Menschen gesprochen, die tatsächlich ständig in der Angst lebten, dass eines Tages Jesus auf diese Erde kommen wird und die Guten zu sich nimmt und die Bösen auf diesem „Höllenplaneten“ zurücklässt — in ewiger Verdammnis. Sie haben nicht verstanden, dass es sich dabei um Metaphern handelt. Gott ist Liebe, und Liebe ist das Einzige, das heilt. So einfach ist das. Gottes Liebe kennt keine Grenzen, keinen Anfang und kein Ende. Gottes Liebe ist.

Es ist nicht die Strafe, die uns zu guten Menschen macht, sondern die Erkenntnis, dass wir von Natur aus reine Liebe sind — zum Ebenbild Gottes erschaffen. Ein Mensch, der sich auf den Zustand von Liebe und Vergebung konzentriert, wie es ja auch im Hohelied aus der Bibel deutlich beschrieben wird, für den ist Befreiung aus der Schuld, also Vergebung, eine natürliche Reaktion.

Ein Kurs in Wundern Lektion 127 stellt dabei noch einmal klar, dass es nur eine Form der Liebe gibt. Was wir bisher als Liebe empfunden haben, hat mit göttlicher Liebe rein gar nichts zu tun. Die Liebe des Egos orientiert sich immer am Verhalten des anderen. Göttliche Liebe jedoch geht über diese Form hinaus. Sie sieht nur den Inhalt. Und das bedeutet: Wenn Gott den Menschen nach seinem Ebenbild erschaffen hat, dann gilt das auch für mein Gegenüber — was auch immer er mir scheinbar angetan hat. Dieses Ebenbild ist pure Liebe, reiner Geist, das wahre Selbst oder reines Gewahrsein. Und das ist alles, was es gibt.Ein Kurs in Wundern Lektion 127 Andreas Frenzel

Um in die göttliche Liebe zu gelangen, ist es notwendig, von jeglicher Bewertung der äußeren Form abzusehen. Das wiederum ist kaum möglich, denn sobald ich einen Menschen sehe, beginnt mein Verstand zu arbeiten. Und die Aufgabe des Verstandes ist es ja gerade, zu bewerten. Darum ist es so wichtig, bei jeder Begegnung über die Form hinauszugehen. Übe dich also darin, nicht auf die äußere Erscheinung, nicht auf das Verhalten Deines Gegenübers zu achten.

„Sehen“ im göttlichen Sinne bedeutet nicht, mit den Augen zu sehen. Sehen hat in diesem Sinn mehr mit deinem Inneren, mit deinen Gedanken zu tun. Sobald Du jemanden siehst, erinnere Dich daran, dass es sich nur um eine äußere Form handelt und dass der Inhalt — die gemeinsame Ebene, die Du und der andere gemeinsam habt — die göttliche Ebene ist: die Liebe. Es spielt dabei keine Rolle.

Wie seltsam sich jemand auch verhalten mag — er gehört dem gleichen göttlichen Geist an wie Du. Vielleicht hat er einige falsche Entscheidungen getroffen, das heißt, er hat Fehler begangen. Aber wie viele Fehler hast Du bereits gemacht?

An dieser Stelle taucht immer eine Frage auf, die ich am Schluss unbedingt noch beantworten möchte: Wenn Du Dich von einer Person da draußen sehr schlecht behandelt fühlst, fragst Du Dich als Kursschüler natürlich: „Wie soll ich damit umgehen? Der kann ja alles mit mir machen, wenn ich ihn einfach nur weiter liebe.“ Und die Antwort ist eigentlich ganz einfach: Solange Du noch in der bedingten Liebe verwurzelt bist, also rein im Verstand, wirst du wahrscheinlich einen Gegenangriff starten. Je mehr Du Dich allerdings auf die wahrhaftige, göttliche Liebe konzentrierst, desto einfacher wird es, mit der Situation umzugehen.

Anfangs wirst Du Dich noch fragen, ob Du Dir alles gefallen lassen musst. Das musst Du natürlich nicht — ganz wichtig! Je höher Du in der Liebeshierarchie aufsteigst, das heißt, je bewusster es Dir wird und je intensiver Du das wirklich lebst, desto häufiger wirst Du erleben, dass sich die Situation da draußen scheinbar von ganz allein zum Guten wendet. Ja, ich behaupte sogar: Wenn Du einem echten Missetäter — gehen wir mal von einem Extremfall aus — in wahrhaftiger Liebe begegnest, dann wirst Du ihn entwaffnen. Schlagartig. Er kann sich gegen Dich nicht durchsetzen.

Ich persönlich erinnere mich an Momente purer Verzweiflung, Wut und gegenseitiger Angriffe, und das machte mich eine Zeit lang völlig verzweifelt. Ich wusste, es muss einen Weg geben, aber ich habe es nie geschafft. Doch jetzt erlebe ich immer häufiger: Je mehr und je öfter es mir gelingt, mich in der friedlichen, liebevollen Stille zu verankern, desto leichter und schneller verwandeln sich selbst scheinbar unlösbare Situationen da draußen.

Bitte schreib mir in die Kommentare, ob du bereits Erfahrungen damit gemacht hast. Das hilft mir und auch anderen, die sich ebenfalls auf dem Weg befinden. 

Dein Andreas Frenzel — Coach und Begleiter in allen Lebenslagen.

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Ein Kurs in Wundern Lektion 126 Andreas Frenzel

Ein Kurs in Wundern – Lektion 126

Ein Kurs in Wundern Lektion 162: Behandle Menschen, die Dir weh getan haben so

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Das große Ziel von Ein Kurs in Wundern Lektion 126 ist es, uns zu einem tiefen, grenzenlosen, ja nahezu gigantischen und machtvollen Frieden zu führen. Dieser tiefe Frieden, also die vollkommene Glückseligkeit, ist eigentlich unser Urzustand. Es braucht nicht viel Überlegung, um zu erkennen, dass es in etwa 90 % aller Fälle andere Menschen sind, die uns aus diesem Frieden wieder herausreißen. Da wird irgendetwas gesagt, absichtlich oder unabsichtlich, und wir fühlen uns verletzt, vielleicht verurteilt oder ungerecht behandelt – und schon wieder sind wir aus unserem inneren Frieden herausgefallen.

Am besten können wir diese Lektion natürlich in engen Beziehungen lernen. Es gibt wohl kaum einen Lebensbereich, in dem das Thema der Vergebung so intensiv geübt werden kann wie in zwischenmenschlichen Beziehungen.

Ein Kurs in Wundern Lektion 126 Andreas FrenzelDa sind die vielen unscheinbaren Situationen, die uns hundertfach begegnen: Ein Kollege macht irgendeine Bemerkung, und wir spüren unseren inneren Widerstand. Jemand nimmt uns die Vorfahrt, und wir lassen innerlich oder äußerlich eine Schimpftirade los, oder wir bauen unsere Aggression mit der Hupe ab – bis hin zu Menschen, die andere Länder bombardieren und tausendfach ermorden, ohne dafür zur Rechenschaft gezogen zu werden. Es gibt unzählige Möglichkeiten, aus dem inneren Frieden herausgerissen zu werden.

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Vielleicht hast Du ja auch schon wirklich dramatische Beispiele in deinem Leben erlebt. Da ist dieser Mensch, der Dir vielleicht sogar sehr nahe stand oder noch nahe steht, der Dich enttäuscht hat. Vielleicht wäre das sogar die letzte Person gewesen, von der Du so etwas erwartet hättest. Du verstehst die Welt nicht mehr. All Dein Glaube, Dein Vertrauen, Deine Liebe, Dein Selbstbild, Dein Weltbild — all das fällt auf einmal in sich zusammen. Wie konnte sie oder er so etwas tun? Wie konnte diese Ungerechtigkeit geschehen?Ein Kurs in Wundern Lektion 126 Andreas Frenzel

In den meisten Fällen bist Du Dir vielleicht gar keiner Schuld bewusst und betrachtest ungläubig die Situation. Abgrundtiefe Enttäuschung. Du bist verzweifelt, wütend, und hinter der Wut steht grenzenloser Schmerz. Du weißt nicht mehr, woran Du überhaupt noch glauben sollst. Da ist nur völliges Unverständnis und vielleicht sogar Scham, dass ausgerechnet dir das widerfahren ist.

Und nun fordert Ein Kurs in Wundern  Lektion 126 auf, Dich in Vergebung zu üben. Verzweifelt schüttelst Du den Kopf. „Also, das geht in diesem Fall beim besten Willen nicht mehr! Man kann ja viele kleine Dinge vergeben, aber in diesem Fall — das kann nicht sein, das darf nicht sein! Wenn ich jetzt vergebe“, denkst Du, „würde die andere Person das wieder tun. Dann kann man ja mit mir machen, was immer man will. Ich muss mich wehren, ich muss mich abgrenzen, ich muss ‚Nein‘ sagen.“

Eine nur allzu menschliche und verständliche Reaktion. Das sind Momente, in denen man das blaue Buch — also, zumindest geht es mir dann immer so — am liebsten in die Ecke werfen oder irgendwo im Kühlschrank verstecken möchte. Aber sollte man tatsächlich immer und in jedem Fall vergeben? Und was bringt das überhaupt? Wird die andere Person nicht sogar ermutigt, weiterhin ihr Unwesen zu treiben?

Wer eine solche Situation völlig ohne Angriffsgedanken durchläuft, dem möchte man am liebsten einen Heiligenschein aufsetzen. Ich habe in meinem Leben schon einige solcher Situationen erlebt und kenne den Schmerz und die Ohnmacht, die verzweifelte Wut, die einen ergreift — besonders, wenn du das Gefühl hast, dass es keinerlei Möglichkeit gibt, Gerechtigkeit zu erlangen.

Ich habe Gerichtsprozesse erlebt, und das nicht nur einmal, in denen Menschen in diesen schwarzen Roben, die eigentlich ihre Neutralität ausdrücken sollen, das Blaue vom Himmel heruntergelogen haben — einfach nur gelogen haben — und es gab keine Möglichkeit, sich dagegen zu wehren. Du weißt ganz genau, dass das Recht auf Deiner Seite ist. Ich weiß nicht, ob Du das schon einmal erlebt hast, aber es gibt keine Möglichkeit, Dir Gehör zu verschaffen.

Ein Kurs in Wundern Lektion 126 Andreas FrenzelWie geht man mit solchen Situationen um? In der Bibel heißt es ja, dass man sich auf dem Weg zum Gerichtssaal mit seinem Bruder versöhnen soll.

Vielleicht kennst Du ja diese Passage und hast das ein oder andere Mal entschieden, dass es in Deinem persönlichen Fall einfach nicht möglich ist. Diese Ungerechtigkeit, die du oder jemand anders erfahren hat, ist einfach zu groß. Ein Kurs in Wundern betont jedoch, dass Vergebung nicht in erster Linie dem anderen dient, sondern erst einmal Dir selbst.

Vergebung bedeutet nicht, dass wir je nach persönlicher Gemütslage mal Gnade walten lassen und mal nicht. Der Grund, warum Du Vergebung üben solltest, ist zunächst einmal, damit Du Deinen Frieden wiederfindest. Ein wenig provokant ausgedrückt, könnte man sagen: Vergebung ist Egoismus pur. Tatsächlich wirst Du am Ende grenzenlos von Deinen Vergebungsentscheidungen profitieren.

Aus meiner Erfahrung kann ich sagen, dass selbst in den schwierigsten Fällen die Dinge, die da draußen geschehen, vorübergehen — besonders, wenn du die erste Lektion aus Ein Kurs in Wundern wirklich verstanden und verinnerlicht hast: Was immer ich da draußen sehe, es hat keine Bedeutung. Mit Ein Kurs in Wundern Lektion 126 bist du auf diesem Weg sicherlich schon sehr weit fortgeschritten: Was immer Dir da draußen begegnet — es ist vorbei. Es ist vorbei.

Ich kann es nicht deutlich genug sagen: Es liegt in der Vergangenheit. Sich mit Gott zu verbinden bedeutet, in der Gegenwart zu sein.

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Manchmal liegen Dinge schon viele, viele Jahre zurück, aber wenn wir uns nicht entscheiden, zu vergeben, dann tragen wir den Schmerz, die Wut und die Ohnmacht unser ganzes Leben lang mit uns herum. Das gilt übrigens auch für Situationen, die wir persönlich einfach nur als leidvoll erfahren haben. Viele Menschen haben zum Beispiel Dinge in ihrer Kindheit erlebt, unter denen sie auch im Alter von 40, 50 oder 60 Jahren immer noch leiden. Sie erinnern sich häufig an die Geschichte und den Schmerz, arbeiten das vielleicht sogar therapeutisch immer und immer wieder auf. Aber auch das bedeutet am Ende, dass sie nicht vergeben haben.

Eine Frau erlebte als Kind einen Missbrauch und trug dieses Erlebnis ein Leben lang mit sich herum. Im Alter von etwa 50 Jahren entschied sie sich dann, diesen Mann zu besuchen, um ihm zu erzählen, wie es ihr damit gegangen ist. Auf den ersten Blick sicherlich eine gute Idee. Der Mann, mittlerweile über 80 Jahre alt, lag jedoch im Krankenhaus und war im Sterben. Seine Frau war die Einzige, die zu Hause war. Die besagte Frau traf also die Ehefrau an und erzählte ihr die ganze Geschichte.

Was hat sie dadurch erreicht? Im Grunde genommen hat sie ihren Kummer nur noch weiter verteilt. Die Ehefrau, die — so nehme ich an — bisher gar nichts davon wusste, wurde jetzt auch in dieses Trauma hineingezogen. Das heißt, sie hat neuen Kummer geschaffen. Aber ihrer eigenen Heilung ist sie dadurch nicht nähergekommen.

Ein Kurs in Wundern Lektion 126 Andreas Frenzel Aber wie kann das denn bitte schön nun funktionieren? Wie können wir vergeben, wenn die Tat einfach nur weh tut, wenn es einfach nur schmerzt und wenn es einfach nur ungerecht ist? Wichtig ist, sich darüber klar zu werden, dass niemand von uns getrennt ist — egal, ob du daran glaubst oder nicht. Es gibt nur einen Sohn, den Gott erschaffen hat. Das klingt vielleicht theoretisch und abgehoben, aber es bedeutet, dass es nur einen Geist gibt. Wir sind alle miteinander verbunden, wir sind eins.

Man kann sich das Ganze ganz gut bildhaft mit einem Gesamtorganismus vorstellen, ähnlich wie bei einem Bienenschwarm. Jede einzelne Biene ist nicht mehr als ein Organ des gesamten Schwarms, und genauso verhält es sich mit uns Menschen. Der Mensch, den du da draußen siehst — egal, was auch immer er dir angetan hat — ist Teil des gleichen Organismus wie du. Es gibt tatsächlich keine Trennung.

Und wahrscheinlich würde niemand auf die Idee kommen, sich den Finger abzuschneiden, nur weil dieser mal irgendetwas falsch gemacht hat. Es wäre sicherlich auch keine gute Idee, sich selbst die Zunge herauszuschneiden, nur weil sie in einem Wutanfall mal etwas Böses gesagt hat — zu einem anderen Menschen.

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Wenn wir also unseren Gegner verletzen oder mit Angriffsgedanken reagieren — egal, wie gerechtfertigt es in dem Moment auch erscheinen mag —, schädigen wir am Ende den gesamten Organismus. Das ist uns in dem Moment wahrscheinlich ziemlich egal, aber wir müssen uns bewusst machen, dass wir uns damit selbst schaden. Wenn ich Groll gegenüber einer anderen Person hege — und das habe ich tatsächlich im Leben schon oft genug getan —, schade ich am Ende nur mir selbst. Das muss ich mir klarmachen.

Zum einen, weil es eben keine Trennung gibt, und zum anderen, weil ich derjenige bin, der die schlechten Gefühle empfindet. Jede Wut, jeder Groll, jede Scham, jedes Leid erzeugt eine spezifische Hormonausschüttung, die inneren Stress bedeutet. Das kann man im Labor messen. Und das bedeutet wiederum nichts anderes, als dass ich mich am Ende selbst zerstöre. Absolut un-esoterisch, das ist eine ganz medizinische Tatsache.

Das sieht man auch an Menschen, die im Laufe ihres Lebens immer grimmiger und zynischer werden. Sie tragen selbst die Last. Die andere Person da draußen mag mich betrogen oder verletzt haben, aber in den allermeisten Fällen ist der tatsächliche Schaden überschaubar. Wenn ich jedoch nicht vergebe, wird der Schaden, den ich mir selbst zufüge, grenzenlos.

Aber lass uns doch mal einen Schritt weitergehen. Angenommen, der Schaden ist wirklich nicht mehr reparabel. Durch die Unvorsichtigkeit eines anderen Menschen wirst du ernsthaft verletzt, und zwar körperlich. Der Schaden ist nicht mehr rückgängig zu machen: ein verlorenes Bein, eine amputierte Hand oder eine andere schwerwiegende Verletzung. So etwas erleben ja gerade tausende junge Männer in grünen Uniformen. Sie kämpfen für ihr Vaterland und verlieren dabei Arme oder Beine. Kann es eine größere Ungerechtigkeit geben? Für mich ist das eine absolute Horrorvorstellung.

Der Unterschied liegt jedoch im Umgang mit der Situation. Vielleicht erinnerst Du Dich an den Hauptmann aus dem Klassiker Forrest Gump. Er hat im Vietnamkrieg beide Beine verloren und saß danach im Rollstuhl. An Vergebung war für ihn nicht zu denken. Er saß verbittert in seinem Rollstuhl, hatte jegliche Lebensfreude verloren und hing an der Schnapsflasche.

Und dann kam Forrest Gump, der in seiner Naivität nicht in der Lage war, irgendjemandem böse zu sein.

Und genau diese Energie gab dem Hauptmann im Rollstuhl die Kraft, das Leben neu zu entdecken. Es gibt Situationen im Leben, die für uns jenseits unseres Verstehens liegen. So ist es für mich persönlich völlig unverständlich, wie Menschen planen können, auf öffentliche Versammlungen oder Konzerte zu gehen, um dort so viele Menschen wie möglich zu ermorden. Das ist leider das, was wir heutzutage in der Zeitung lesen. Das sind Situationen, die eigentlich nicht zu verstehen sind.

Ich kann auch nicht begreifen, wie es möglich ist, dass eine einzige Person Hunderttausende Menschen in den Tod schicken kann, ohne mit der Wimper zu zucken. Würde ich mir darüber auf der rein menschlichen Ebene Gedanken machen, glaube ich, dass ich durchdrehen würde. Es würde mich innerlich wahrscheinlich völlig zerreißen.

Auch wenn solche Situationen uns nicht persönlich betreffen, sind sie wichtige Herausforderungen, mit denen wir uns heutzutage auseinandersetzen müssen — und denen wir uns um unseres eigenen Friedens willen stellen sollten.

Wir werden erst dann Frieden finden — also wirklichen Frieden —, wenn wir uns diesen Situationen auf einer tieferen Ebene stellen.

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Ich bin mir sicher, dass Du Das schon mal gemacht hast, vielleicht in kleineren Fällen. Und wenn da noch ein paar Fälle in Deinem Leben sind, wo Du denkst: „Okay, da wird’s aber richtig schwierig,“ dann erinnere Dich daran: In dem Moment, wo du Liebe gibst, hast du sie in Dir.Ein Kurs in Wundern Lektion 126 Andreas Frenzel

Im Gegensatz zur algebraischen Form der Vergebung — also, „Ich vergebe dir“ — ist das ja nichts anderes als: „Na ja, du hast jetzt irgendwie Mist gebaut, weil ich gerade gute Laune habe und eigentlich auch ein besserer Mensch bin als du, deshalb vergebe ich dir.“ Aber da bleibt immer noch ein ungutes Gefühl zurück. Du bist nicht frei, und Du hast auch den anderen Menschen nicht befreit. Das ist ja okay für Dich, aber Du selbst bist nicht frei, weil Du immer noch in der Position des Verletzten bist und der andere immer noch in der Position des Schuldigen.

Im Gegensatz dazu hat im Kurs Vergebung und Loslassen einen völlig anderen Sinn. Das gibt dir das Gefühl von grenzenloser Befreiung, das nicht nur Dich, sondern auch die Welt befreit. Denk noch mal an den Film Forrest Gump, und ich kann Dir nur empfehlen, schau ihn Dir noch mal unter dieser Perspektive an. Ich könnte mir vorstellen, dass Du da einige ganz neue Dinge entdeckst.

Das ist nämlich die perfekte Vorlage, um das Glück der Vergebung zu erlernen. In diesem Sinne danke ich Dir für Deine Vergebung.

Dein Andreas Frenzel, Coach und Begleiter in allen Lebenslagen.