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So findest Du inneren Frieden

Tipp: Am Ende des Textes findest Du den Zugang zu einer wunderschönen Kurzhypnose, mit der Du Dich mit Leichtigkeit in tiefen Frieden versetzen kannst.

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Basierend auf: Ein Kurs in Wundern, Lektion 34

„Ich könnte stattdessen Frieden sehen“

Innerer Frieden ist die wichtigste Voraussetzung für unser Wohlbefinden und langfristig auch für unsere Gesundheit, für unsere Vitalität und selbstverständlich auch für unsere Beziehungen.

Dabei ist es relativ leicht, inneren Frieden zu finden, solange die äußeren Bedingungen stimmen. Doch wann tun sie das schon einmal?

Wie verläuft Dein Leben? Läuft alles rund? Ist in Deinem Job alles in Ordnung, in Deiner Beziehung, mit Deiner Gesundheit, mit Deinen Eltern, Deiner Familie? Es gibt wohl kaum jemand, der all diese Fragen mit einem eindeutigen »Ja« beantworten würde. Wie oft hast Du Dir angesichts der vielfältigen Probleme, mit denen wir uns täglich so herumschlagen, schon einfach nur Frieden gewünscht? Doch die anderen, bzw. die Umstände tun Dir diesen Gefallen eher selten.

Der Frieden beginnt immer in Dir

Lächelnde Frau

Die wichtigste Voraussetzung für Deinen inneren Frieden ist die Erkenntnis, dass dieser immer in Dir, in Deinem Mind, in Deinem Geist, ja in Deinem Verstand beginnt. Solange Du Deinen inneren Frieden von äußeren Umständen abhängig machst, wirst Du auf ewig der Unbill Deiner Mitmenschen und den Höhe- und Tiefpunkten des Lebens ausgesetzt sein. Tatsächlich hängt Dein innerer Frieden lediglich von einer Entscheidung ab, die Du treffen kannst. Wie Du zu dieser Entscheidung gelangst, dazu mehr in den folgenden Zeilen.

Vielleicht hast Du schon die Erfahrung gemacht, dass auch der Zustand tiefer Meditation selten hilft, Deinen inneren Frieden für längere Zeit zu bewahren. Solange Du mit geschlossenen Augen in tiefer Versenkung sitzt, Du Dich sozusagen von den Geschehnissen der Welt erfolgreich abgewendet hast, erfährst Du wahrscheinlich tiefe Glückseligkeit. Frieden bereitet sich in Dir aus und nicht selten wirst Du die ganze Welt umarmen können. Doch wie oft hast Du es schon erlebt, dass der Horror, kaum dass Du die Augen geöffnet hast, wieder von vorne losgeht?

Es bedarf oft jahrzehntelanger Erfahrung in wahrhaftiger und tiefer Meditation, um den dort erreichten, friedlichen Zustand auch im Alltag für längere Zeit aufrechtzuerhalten.

Wie Gefühle entstehen

Eigentlich haben wir im Leben immer nur ein einziges Ziel. Wir möchten uns gerne wohlfühlen. Wir sehnen uns danach, glücklich zu sein, Frieden zu fühlen und einfach nur entspannt auf das Leben reagieren zu können.

Aber hast Du Dir schon einmal Gedanken gemacht, woher Deine Gefühle eigentlich kommen? In Beziehungen hört man häufig die Aussage: „Ich fühle mich so, weil Du …“ Es ist uns zur Selbstverständlichkeit geworden, anderen Menschen oder Umständen die Verantwortung für unsere Gefühle zuzuschieben.

Wenn Dein Partner sich plötzlich von Dir trennt, oder Du erfährst, dass er fremd gekuschelt hat, bricht für Dich eine Welt zusammen. Du hast das Gefühl, nie wieder aus Deinem Schmerz herauskommen zu können. Doch was genau ist es eigentlich, was diese negativen Gefühle erzeugt? Nur wenn Du genau weißt, wodurch diese unangenehmen Gefühle entstehen und gesteuert werden können, wird es Dir möglich sein inneren Frieden quasi per Knopfdruck zu erreichen.

Wenn Du weißt, wie Gefühle entstehen, wird es Dir möglich, inneren Frieden quasi per Knopfdruck herzustellen

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Betty und Klaus sind in einer hitzigen Diskussion verstrickt. Argument folgt auf Argument. Die Diskussion wird immer hitziger. Während die Stimmung sich immer mehr anspannt, ist auch eine zunehmende Aggression in der Atmosphäre spürbar. Jeder versucht, seine Argumente an den Mann, bzw. an die Frau zu bringen. Keiner hört noch richtig auf den anderen. Je weniger sie das Gefühl haben, dass der andere überhaupt noch zuhört, desto gereizter wird die Stimmung. Von Frieden weit und breit keine Spur mehr.

Schließlich haben sie den Ausgangspunkt ihres heftigen Disputs schon lange vergessen. Das Ego hat erfolgreich die Oberhand gewonnen und es geht nur noch ums Recht haben. Während einer Redepause besinnt sich Klaus und fragt sich: „Was will ich eigentlich wirklich?« Seine Antwort ist klar. Er wünscht sich inneren Frieden. Er wünscht sich, wieder in Frieden mit seiner Partnerin zu sein. Ihm ist bewusst, dass sie eine Lösung ihrer Debatte nur im Zustand des Friedens erreichen können. Aber ist in dieser verfahrenen Situation noch ein Ausweg denkbar?

*

Der Disput um ein ursprünglich sachliches Thema hat sich längst auf eine emotionale Ebene verschoben. Die Objektivität ist lange verloren gegangen. Das Ego flüstert beiden ein: »Wenn Du Recht behältst, wird wieder Frieden sein.« Doch aus unserer Erfahrungen wissen wir, dass das nicht funktioniert.

Klaus, der regelmäßig in »Ein Kurs in Wundern« liest, ist sich darüber bewusst, wie seine Gefühle entstehen. Er hat gelernt, dass es möglich ist, in wenigen Augenblicken aus einer emotionalen Dysblance in eine völlig friedvolle Befindlichkeit zu wechseln.

In diesem Artikel erfährst Du eine Methode, basierend auf Lektion 34 aus »Ein Kurs in Wundern« die Dir helfen kann, Deinen inneren Frieden in jeder noch so schwierigen Situation wieder herzustellen.

Innerer Frieden ist die Voraussetzung für ein glückliches und auch erfolgreiches Leben. Nur wer Frieden ausstrahlt, ist in der Lage gute Beziehungen zu knüpfen und ein gelungenes Leben zu führen. Ein Mensch, der seinen Frieden nicht gefunden hat, wird nicht nur seine Beziehungen zerstören, sondern dies früher oder später auch mit seiner Gesundheit bezahlen. Erstaunlicherweise kann sogar Dein Bankkonto Dein inneres Friedensniveau widerspiegeln.

Kommen wir zurück zu Klaus und Betty.

Während einer Gesprächspause konzentriert Klaus sich auf seine Gedanken. Ihm wird schnell bewusst, dass er sich in einer negativen Gedankenspirale verloren hat. Er ist frustriert, fühlt sich seiner Frau gegenüber klein und machtlos und es macht ihn zunehmend wütend, dass er sich gegen Betty einfach nicht durchsetzen kann. Typische Gedanken, die ihm durch den Kopf gehen sind zum Beispiel: »Warum hört sie nicht einfach mal zu? Sie widerspricht sich in jedem zweiten Satz. Das kann sie nicht wirklich ernst meinen. Sieht sie mich eigentlich? Ich habe ihr das schon hundertmal erklärt! Sie ist so überheblich! Es stimmt einfach nicht was sie sagt! Ständig greift sie mich an! Was hat sie eigentlich für einen Ton am Leib?«

Frieden entsteht aus »Nicht-Bewertung«

Jeder dieser negativen Gedanken zieht weitere negative Gedanken nach sich und führt schließlich dazu, dass sein Groll immer noch größer wird. Es ist nicht wirklich Bettys Verhalten, das Klaus` negative Gefühle erzeugt. Es sind seine persönlichen Bewertungen und Gedanken, mit denen er reagiert.

Wenn Dir einer auf die Wange schlägt…

Nehmen wir ein berühmtes Beispiel aus einem uralten Buch für Psychologie. Da heißt es: „Wenn Dir jemand auf die Wange schlägt, dann halt ihm auch die andere hin.“

Wütende Frau

Stell Dir vor, Dein Partner/ Deine Partnerin verpasst Dir eine schallende Ohrfeige. Wie ist Deine spontane Reaktion? Schlägst Du zurück? Wirst Du wütend und schreist laut herum? Verlässt Du voller Empörung den Raum? Egal, welches Verhalten Du an den Tag legst, vorangegangen ist immer ein Gedanke. Vielleicht denkst Du Dir: „Wie kann er nur so respektlos sein?“ Oder Du denkst: »Das hätte er nicht tun dürfen!« Wie wäre es mit: »Jetzt ist sie entschieden zu weit gegangen!« In der Folge jedes dieser Gedanken wird Deine Reaktion sehr heftig ausfallen. Eine weitere Eskalation scheint in diesen Fällen unvermeidbar.

Ein Gedanke, der dabei immer mitspielen wird, ist: » Er/sie hat mich zutiefst verletzt!« Es ist dabei nicht wichtig, ob Du Dir dieser Gedanken bewusst bist. Oft kommen sie nur für den Bruchteil einer Sekunde an die Oberfläche und verschwinden dann wieder im Nirwana des Unterbewusstseins.
Doch es ist genau dieser Gedanke, der das entsprechende Gefühle nach sich zieht, welches wiederum Deine Reaktion bestimmt.

Nun stell Dir vor, Du wärst in tiefem Frieden verankert. Deine Freundin verpasst Dir eine schallende Ohrfeige. Da Du regelmäßig diese Lehrbriefe liest, »Ein Kurs in Wundern« studierst, Seminare besuchst und täglich übst, schafft selbst diese Ohrfeige es nicht, Dich aus Deinem Frieden zu katapultieren. Anstatt Dich darauf zu konzentrieren, wie sehr Du verletzt worden bist, gehen Deine Gedanken in eine völlig andere Richtung:

Meditierender Mönch

»Sie ist sehr wütend und weiß nicht mehr wohin mit ihrer Energie. In ihrer Verzweiflung hat sie mir eine Ohrfeige verpasst. Es tut mir leid, dass sie so aufgebracht ist.« Und was tust Du? Du wendest den Kopf, hältst ihr die andere Wange hin und sagst: »Schatz, schlag ruhig noch einmal zu.« Was wird passieren?

Mit großer Wahrscheinlichkeit hast Du ihr den Wind völlig aus den Segeln genommen. Sie wird so verdutzt sein, dass sie nicht ein weiteres Mal ausholt. Und wenn es Dir tatsächlich gelungen ist, diese Aussage liebevoll zu formulieren, könnt ihr an dieser Stelle vielleicht sogar beide darüber lachen. Es ist also allein eine Frage, für welchen Gedanken Du Dich entscheidest. Entscheidest Du Dich für Gedanken des Friedens oder des Angriffs?

Ein Kurs in Wundern; Lektion 34

Ein »Kurs in Wundern« schlägt uns in Lektion 34 folgenden Gedanken vor, der uns wieder eine Orientierung gibt. Lektion 34 lautet:

»Ich könnte stattdessen Frieden sehen.«

Diese Lektion gibt uns eine Richtung vor. Ich kann jederzeit entscheiden, wohin ich schaue. Schaue ich in das Licht oder auf die Dunkelheit?

Ein Kurs in Wundern

Vielleicht denkst Du Dir an dieser Stelle: »Wie soll ich Frieden sehen, wenn ich eindeutig angegriffen werde?« Die Antwort ist relativ einfach. Vielleicht wirst Du tatsächlich verbal von außen angegriffen. Anstatt Deinen Fokus nach außen und auf die äußere Aggression zu richten, könntest Du Dich auf Deinen eigenen, Dir innewohnenden Frieden konzentrieren. Das ist tatsächlich jederzeit möglich. Es gibt eine Instanz in Dir, die immer in Frieden ist.

Es gibt eine Instanz in Dir, die immer in Frieden weilt

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Paar umarmt sich vor einem Auto

Kommen wir noch einmal zurück zu Klaus und Betty. Klaus hat sich entschieden, sich nicht auf den Streit, sondern auf den Frieden zu konzentrieren, der tatsächlich immer in uns ist. In Gedanken konzentriert er sich auf Lektion 34 aus »Ein Kurs in Wundern«. Immer wieder sagt er sich: »Ich könnte stattdessen Frieden sehen.« Schon nach wenigen Wiederholungen bemerkt er, wie ein Gefühl von Ruhe und Frieden von ihm Besitz ergreift. Seine Aufmerksamkeit wendet sich immer mehr nach innen und weg von seiner Kontrahentin. Ein tiefes Gefühl von Ruhe breitet sich in ihm aus. Der Drang, auf ihre Argumente zu reagieren kommt schnell zu einem Ende. Klaus ist klar, dass er eigentlich nur noch Frieden möchte. Auch Betty bemerkt eine Veränderung. Der Streit findet ein jähes Ende. Klaus reicht ihr vorsichtig die Hand. »Schatz, bitte vergiss nicht, ich liebe Dich. Ich kann Deinen Standpunkt sehr gut verstehen. Und ich verspreche Dir, wir werden eine Lösung finden.« Sofort beginnt Betty sich zu entspannen. Ein einzelner Gedanke hat den Frieden zurückgebracht.

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Wenn Du häufiger unter einem aufgewühlten Gemüt leidest, solltest Du Dir diesen Satz vielleicht aufschreiben und ein paar Tage damit üben. »Ich könnte stattdessen Frieden sehen.«

Damit Du Dir diese wirksame Formel noch intensiver einprägst, habe ich eine wunderschöne Kurzhypnose erstellt. Sie dauert keine 20 Minuten und kann Dich nicht nur aus angespannten Zuständen herausholen. Sie hilft Dir auch, Dich in immer tieferem Frieden zu verankern.

Am Ende des Textes findest Du eine wunderbare Kurzhypnose, die Dich schnell in den inneren Frieden führt.

Das Geheimnis liegt in der Wiederholung. Wende diese magische Formel bei jeder noch so kleinen Gelegenheit an. Vielleicht regst Du Dich darüber auf, dass die alte Dame sich mal wieder an der Supermarktkasse vorgedrängelt hat. »Ich könnte stattdessen Frieden sehen.« Da ist dieser Drängler auf der Autobahn, der mit beängstigender Geschwindigkeit und Lichthupe von hinten auf Dich zurast. Anstatt in Schockstarre zu verfallen, und kräftig auf die Bremse zu treten, um ihn daran zu erinnern, dass er nicht der einzige Asphaltcowboy ist, erinnerst Du Dich daran, was Du wirklich willst: »Ich könnte stattdessen Frieden sehen.« Du fährst auf die rechte Spur, lässt den Adrenalinjunkie vorbei und genießt ein wohlig warmes Gefühl in Deinem Herzen. Du spürst, wie tiefer Frieden sich in Dir ausdehnt. Kurz darauf entwickelt sich sogar ein Gefühl von Glückseligkeit. Es kann so einfach sein. Und vielleicht fängst Du sogar an, eine kleine Melodie zu summen. »Frieden, Frieden, ich bin im Frieden. Ich entscheide mich, den Frieden zu sehen.« Denke Dir einfach etwas Nettes aus.

Dein Frieden ist tatsächlich nur ein Gedanke entfernt.

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