Ein Kurs in Wundern, EKIW Lektionen, Spiritualität
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Ein Kurs in Wundern – Lektion 18

 Ein Kurs in Wundern – Lektion 18

   Ich erfahre die Wirkungen meines Sehens nicht allein.

 

Die heutige Lektion ist recht kurz und einfach gehalten. Dennoch ist sie in ihrer Aussage äußerst kraftvoll und einschneidend. Vielleicht hast du dir an der ein oder anderen Stelle schon einmal überlegt, dass das, was du denkst, eventuell auch Einfluss auf andere Menschen haben könnte!?

Nur wenige Menschen sind sich wirklich darüber bewusst, wie intensiv der Einfluss ihrer Gedanken ist.

Je nachdem, mit welchen Augen du etwas ansiehst, hat es eine bestimmte Wirkung auf dich. Schaust du einen anderen Menschen, ein Ding, oder eine Person mit den Augen der Liebe an, so wird sich dabei dein Herz öffnen und dein Wohlbefinden wird sich auch weiterhin steigern. Befindest du dich jedoch im Widerstand, einer negativen Bewertung, oder Ablehnung jedweder Art, so wird genau diese Betrachtungsweise deine eigenen Schwingungen und damit deine Gedankenebene senken.

Doch es bleibt nicht dabei. Deine eigene, von dir erzeugte, Energie hat eine Außenwirkung – und zwar auf das Objekt deiner Beobachtung.
Falls dir das alles zu theoretisch erscheint, hier ein einfaches Beispiel. Wenn du gut gelaunt bist und freudestrahlend durch den Tag gehst, wird es viele Menschen geben, die dein Lächeln erwidern. Bist du jedoch deprimiert, oder sogar voller Groll, brauchst du dich nicht zu wundern, wenn dir ständig Menschen begegnen, die es anscheinend nicht gut mit dir meinen.

Sogenannte Mobbing-Opfer können wahrhaftig das ein oder andere Lied darüber singen.

Du erfährst die Wirkungen deines Sehens nicht allein.Blume lila

An anderer Stelle sagt Ein Kurs in Wundern uns, dass Wahrnehmung Projektion ist. Das bedeutet, was immer du auch siehst, ist sowieso nichts anderes, als was du in deinem Kopf entscheidest zu sehen. Es entspricht nicht der Wahrheit.
Und das, was in deinem Kopf ist, was du denkst, interpretierst, bewertest, hat auch noch eine Wirkung – auf deine Außenwelt..!

Wenn du magst, dann starte doch einmal ein Experiment. Pflege über einen längeren Zeitraum zwei gleiche Pflanzen. Zu der ein verhalte dich lieb, aufmerksam und nett. Die andere Pflanze belegte mit bösen Worten und Gedanken. Wahrscheinlich wirst du nach einiger Zeit feststellen, dass die liebevoll behandelte Pflanze wächst und gedeiht, während es der mit negativen Gedanken belegten Pflanze zunehmend schlechter geht.

Ja, du brauchst nicht einmal laut zu sprechen. Allein die Bewertung deines Sehens reicht aus, um eine bestimmte Wirkung zu erzielen.

Du hast Angst, der Pflanze wehzutun? Kein Problem. Sieh dir einfach die Menschen um dich herum an. Über wen denkst du positiv, mit wem hast du Probleme? Die Art deiner Beziehung zu der jeweiligen Person dürfte ziemlich genau deinem Gedankenmuster entsprechen.

Selbstverständlich hast du nur negative Gedanken, weil der/ die andere sich einfach unmöglich verhält…
Doch dazu kommen wir später – in Lektion 15357…

Nun halte dir einmal vor Augen, welch unglaublichen Effekt deine Art des Sehens auf deine Beziehungen hat. Bist du ein Mensch, der andere Menschen liebt? Liebst du deinen Partner? Oder gehörst du zu jenen Menschen, die das Gefühl haben, ihre Liebe an irgendeinem Punkt der Beziehung verloren zu haben?

Vielleicht glaubst du, deine Liebe verloren zu haben, weil sich irgendetwas verändert hat. Du kannst dir nicht erklären, was, oder warum. Lektion 18Kind Mönch aus »Ein Kurs in Wundern« kehrt dein Denken um. Es geht weniger darum, dass sich da draußen einfach so etwas verändert hat, als vielmehr um die Veränderungen, die aufgrund deiner Art des Sehens geschehen.

Während des TAO-Life Balance Seminars zeige ich gelegentlich eine Übung, die die Auswirkungen deines Denkens/ Sehens auf andere Menschen direkt zeigt. Jemand, der das zum erstenmal bewusst erlebt, ist in der Regel sehr beeindruckt und wird sich einmal mehr der Verantwortung bewusst, die wir alle mit uns tragen.

Tao-Life Balance Seminar Banner

Der Volksmund informiert uns darüber, dass es zurückschallt, je nachdem, wie man in den Wald hineinruft. Dabei ist es nicht nötig, laut zu rufen. Dein Sehen, deine Bewertung erzeugt dein Denken und deine Gedanken erzeugen deine Welt.

Ein Grund, einmal innezuhalten…


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Übung: Suche dir drei oder vier mal am heutigen Tag den ein oder anderen Gegenstand. Erinnere dich dann daran: „Ich erfahre die Wirkungen dessen, wie ich … sehe, nicht allein“.

Wichtig ist, dass du keinen Gegenstand, der in dein Blickfeld fällt, bevorzugst oder ausschließt.

Diese Lektion ist eine Erinnerung. Sie erinnert dich daran, dass du keine isolierte Insel bist. Alle Menschen sind im Geist miteinander verbunden. Sicherlich ist dir diese Aussage bekannt. Aber wie sehr hast du sie dir bisher tatsächlich bewusst gemacht? Wie sehr bist du dir im Klaren darüber, dass all deine Bewertungen eine definitive Wirkung auf deine Außenwelt haben?

Nachdem du dir einige Gegenstände (1 Minute reicht) angesehen, und dabei wiederholt hast: „Ich erfahre die Wirkungen dessen, wie ich … sehe, nicht allein“, beschließe die Übung mit der Aussage: „Ich erfahre die Wirkungen meines Sehens nicht allein.“

In der folgenden Lektion, Nr. 19 Wird dieser Gedankengang noch einmal vertieft.


Zur Erinnerung und Wiederholung:

Ein Kurs in Wundern – Lektion 17

Ein Kurs in Wundern – Lektion 16

Ein Kurs in Wundern – Lektion 15

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