Schmerz ist eine Wahl - die tiefe Botschaft aus Lektion 210
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Mehr InformationenEine radikale Idee über Schmerz
Was wäre, wenn ich dir sage, dass jeder Schmerz, den Du fühlst, in Wahrheit eine Täuschung ist? Eine Illusion, die nicht von außen kommt, sondern aus deinem eigenen Geist entsteht. Das klingt im ersten Moment radikal und vielleicht sogar schwer zu akzeptieren. Doch wenn Du bereit bist, einen Moment dabei zu bleiben und genauer hinzuschauen, dann könnte genau diese Erkenntnis dein Verständnis von Schmerz – und damit auch dein Leben – grundlegend verändern.
In diesem Beitrag geht es um Lektion 210 aus „Ein Kurs in Wundern“, die eine Wiederholung von Lektion 190 ist. Und diese Lektion hat es wirklich in sich. Sie beschäftigt sich mit einem Thema, das jeden Menschen betrifft: mit Schmerz und mit Freude. Vor allem aber zeigt sie, dass Du in jedem Moment die Möglichkeit hast zu wählen, was Du erfahren möchtest. Schmerz oder Freude. Angst oder Frieden.
Vielleicht erscheint dir das zunächst schwer vorstellbar. Schließlich fühlt sich Schmerz oft absolut real an. Egal, ob es sich um körperlichen Schmerz handelt oder um emotionales Leid – er ist da und er tut weh. Unser erster Gedanke ist deshalb fast immer derselbe: Da draußen ist etwas, das mir das antut. Eine Situation, eine Krankheit, ein anderer Mensch oder irgendein Ereignis scheint verantwortlich zu sein.
Doch genau hier setzt die Lehre aus „Ein Kurs in Wundern“ an. Sie stellt diese Annahme vollständig auf den Kopf.
Schmerz entsteht aus dem Glauben an Trennung
Der Kurs sagt ganz klar: Schmerz ist kein Gedanke Gottes. Schmerz ist eine Idee, die aus einem falschen Glaubenssystem entsteht – aus dem Glauben an Trennung.
Was bedeutet das konkret? Wenn Du glaubst, dass Du getrennt bist – getrennt von Gott, getrennt von der Liebe, getrennt vom Leben oder auch von anderen Menschen – dann entsteht daraus zwangsläufig Angst. Und aus dieser Angst entwickelt sich der Gedanke, dass Du verletzt oder angegriffen werden kannst. Dass Dir etwas passieren kann, gegen das Du machtlos bist.
Doch wenn Du wirklich eins wärst mit allem, was ist, dann wäre ein Angriff gar nicht möglich. Dann gäbe es nichts, was Dich wirklich verletzen könnte.
Zusätzlich tragen viele Menschen tief in ihrem Inneren ein Gefühl von Schuld mit sich herum, oft ohne sich dessen bewusst zu sein. Diese Schuld zeigt sich in Gedanken wie: Ich bin nicht gut genug. Ich habe versagt. Ich hätte anders handeln müssen. Diese Überzeugungen wirken im Hintergrund unseres Bewusstseins und können sich schließlich als emotionaler oder körperlicher Schmerz ausdrücken.
Der Schmerz selbst ist dabei nicht das eigentliche Problem. Er ist vielmehr ein Symptom. Ein Signal, das darauf hinweist, dass irgendwo in unserem Geist ein Gedanke aktiv ist, der nicht der Wahrheit entspricht.
Die zwei Möglichkeiten, die Du immer hast
Genau hier setzt die Lektion an. Sie sagt, dass Du in jedem Moment zwei Möglichkeiten hast.
Du kannst weiterhin an Angst, Schuld und Trennung glauben. Dann identifizierst Du Dich automatisch mit Deinem Körper, mit Deiner Vergangenheit und mit Deinen Problemen. In diesem Zustand bleibt der Schmerz bestehen, weil er das natürliche Ergebnis dieses Denkens ist.
Oder Du erinnerst Dich an etwas anderes. Du erinnerst Dich daran, dass Du nicht Dein Körper bist, sondern ein geistiges Wesen. Dass Freude dein natürlicher Zustand ist. Dass Du in Wahrheit geliebt, heil und sicher bist.
Genau das ist deine wahre Identität.
Die Entscheidung geschieht immer wieder neu
Ein wichtiger Punkt dabei ist jedoch, dass diese Entscheidung nicht nur einmal getroffen wird. Viele Menschen glauben, dass spirituelles Wachstum so funktioniert, dass man irgendwann den entscheidenden Durchbruch hat. Dass man lange genug meditiert, lange genug an sich arbeitet und dann plötzlich einen Zustand erreicht, in dem alles für immer gelöst ist.
Doch so funktioniert Bewusstseinsarbeit nicht.
Die Entscheidung für Wahrheit oder Illusion geschieht immer wieder neu. In jedem einzelnen Moment. Immer wieder.
Genau deshalb heißt es auch in der Bibel: „Bete ohne Unterlass.“ Gemeint ist damit nicht ein ständiges gesprochenes Gebet, sondern eine innere Ausrichtung – eine kontinuierliche Erinnerung daran, wer Du wirklich bist.
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Die Geschichte von Kerstin
ch erinnere mich an eine Klientin, nennen wir sie Kerstin. Sie kam damals zu mir, weil sie seit Jahren unter starken Rückenschmerzen litt. Die Ärzte konnten keine klare Ursache finden. Physiotherapie hatte ebenfalls kaum etwas verändert. Die Schmerzen waren inzwischen so stark geworden, dass sie nachts kaum noch schlafen konnte.
Anstatt uns ausschließlich auf ihren Rücken zu konzentrieren, begannen wir gemeinsam, auf ihre Gedanken und Überzeugungen zu schauen. Dabei zeigte sich relativ schnell, dass sie eine enorme Last von Schuldgefühlen mit sich herumtrug.
Sie fühlte sich schuldig, weil sie glaubte, sich vor dem Tod ihrer Mutter nicht genug um sie gekümmert zu haben. Gleichzeitig hatte sie tief in sich das Gefühl, in ihrem Leben nicht erfolgreich genug gewesen zu sein.
Diese Schuld trug sie im wahrsten Sinne des Wortes auf ihrem Rücken.
Als sie begann zu verstehen, dass diese Schuld letztlich eine Illusion ist und dass Vergebung nichts anderes bedeutet als ein Loslassen dieser Gedanken, begann sich langsam etwas zu verändern. Es geschah nicht von heute auf morgen, sondern Schritt für Schritt. Doch je mehr sie lernte, sich für Freude statt für Schuld und Schmerz zu entscheiden, desto mehr begann auch ihr Körper darauf zu reagieren.
Drei praktische Schritte zur Veränderung
Die entscheidende Frage lautet natürlich: Wie kann man diese Erkenntnis im Alltag praktisch umsetzen?
Der erste Schritt besteht darin, den Schmerz nicht mehr als Feind zu betrachten. Statt ihn zu bekämpfen, kannst Du ihn als Signal sehen. Als Hinweis darauf, dass gerade ein Gedanke aktiv ist, der Dich klein hält oder der nicht der Wahrheit entspricht.
Der zweite Schritt besteht darin, ehrlich hinzuschauen und sich zu fragen: Welchen Gedanken glaube ich gerade? Bin ich in der Angst? Fühle ich mich schuldig? Habe ich das Gefühl, nicht genug zu sein? Oft hilft es sehr, diese Gedanken aufzuschreiben, weil sie dadurch sichtbarer werden und ihre Macht verlieren.
Der dritte Schritt ist dann eine bewusste Entscheidung. Du kannst Dir innerlich sagen:
Ich wähle Gottes Freude anstatt Schmerzen. Ich bin kein Körper, ich bin frei. Denn ich bin nach wie vor so, wie Gott mich schuf.
Diese Übung stammt direkt aus der Lektion und entfaltet ihre Kraft besonders dann, wenn Du sie immer wieder anwendest. Du musst dafür nichts blind glauben. Es reicht völlig aus, offen zu sein und es auszuprobieren.
Wenn der Schmerz zum Lehrer wird
Bei Kerstin dauerte dieser Prozess einige Monate. Doch irgendwann waren ihre Rückenschmerzen vollständig verschwunden. Nicht durch Medikamente, nicht durch eine Operation und auch nicht durch Physiotherapie, sondern durch eine Veränderung in ihrem Bewusstsein.
Sie hatte vergeben.
Sie hatte losgelassen.
Und sie hatte gelernt, sich immer wieder neu für Freude zu entscheiden.
Später sagte sie einmal einen Satz, der mir bis heute im Gedächtnis geblieben ist: Der Schmerz war eigentlich nie mein Feind. Er hat mir nur gezeigt, was in meinem Geist gerade los war. Er war mein Lehrer.
Deine wahre Natur ist Freude
Genau darum geht es letztlich auch in dieser Lektion. Wenn dein Herz spürt, dass in dieser Wahrheit etwas steckt, dann beginnt ein neuer Lernprozess. Du erkennst, dass Schmerz in gewisser Weise eine Wahl ist – vielleicht keine bewusste, aber dennoch eine Wahl.
Und gleichzeitig erkennst Du, dass Freude keine Belohnung für gutes Verhalten ist.
Freude ist dein Geburtsrecht.
Sie ist deine wahre Natur.
Du bist nicht hier, um einfach nur zu funktionieren oder durch das Leben zu kämpfen. Du bist hier, um Dich daran zu erinnern, wer Du wirklich bist.
Und vielleicht beginnt genau jetzt dieser Moment der Erinnerung. Denn alles, was Du suchst, ist bereits in Dir.
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