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Ein Kurs in Wundern – Lektion 16

Gelegentlich habe ich mit Klienten zu tun, die scheinbar ganz plötzlich von ihrem Partner verlassen wurden. Sie erzählen mir, dass sie sich das Ganze gar nicht erklären können, da sie bisher den Eindruck hatten, dass in ihrer Beziehung alles in Ordnung sei.

Doch bei genauerem Nachfragen ergab sich bisher immer, dass die Beziehung schon lange nicht mehr in Ordnung war. Auch der oder die Verlassene hatte schon häufiger insgeheim über eine Trennung nachgedacht, oder war zumindest des Öfteren frustriert und unzufrieden.

Manchmal geschieht es, dass jemand scheinbar über Nacht die Kündigung von seinem Arbeitgeber präsentiert bekommt. Bei oberflächlicher Betrachtungsweise kann sich der Betroffene gar nicht erklären, wie es so plötzlich dazu kam. Im analysierenden Gespräch kommt dann so gut wie immer zutage, dass es dem scheinbaren Opfer schon lange nicht mehr auf der Arbeitsstelle gefiel, dass es Konflikte, oder Probleme irgendeiner Art gab. Nicht selten hatte sich der oder die Betroffene in der vergangenen Zeit einen anderen Job gewünscht.

Kennst du solche, oder ähnliche Situationen?

Dann wird dir Lektion 16 aus »Ein Kurs in Wundern« nicht wirklich fremd vorkommen.

»Ich habe keine neutralen Gedanken«

In diverser Literatur über Manifestationstechniken wird zwar viel und häufig „die Macht der Gedanken“ propagiert, nicht jedem scheint jedoch klar zu sein, über welche Kraft seine Gedanken tatsächlich verfügen.

Neutralität ist hier auf zweierlei Weise zu verstehen.

Einerseits bedeutet Neutralität, frei von Bewertung. Andererseits ist Neutralität aber auch in Bezug auf die Wirkung der Gedanken zu sehen. Das bedeutet, dass Gedanken immer auch eine gewisse Energie haben. Du hast keine Gedanken, die keine Wirkung haben.

In Lektion 16 aus »Ein Kurs in Wundern« geht es also einerseits darum, dass deine Gedanken immer eine Bewertung darstellen. Es ist deinem Verstand unmöglich, einen neutralen Gedanken zu denken. Jeder deiner Gedanken stellt eine interne Bewertung dar. Etwas ist gut oder schön, oder eben nicht so gut, nicht so schön.

Und das hat zwangsläufig Konsequenzen – mehr, als den meisten Menschen bewusst ist. Denn neben der Tatsache, dass es keine neutralen Gedanken gibt, hat jeder Gedanke auch ganz reale Auswirkungen.


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Es gibt die inneren Wirkungen auf dich selbst und die nach außen gerichteten Wirkungen.

Wenn du unzufrieden mit deinem Beruf oder deiner Beziehung bist, so wird es nur eine Frage der Zeit sein, bis selbige sich ihrem Ende zu neigen.

Beobachte doch jetzt einmal irgendeinen Gegenstand in deinem Sichtfeld. Beginne, über diesen Gegenstand zu reflektieren. Es beginnt wahrscheinlich mit einer reinen Beschreibung. „Dies ist eine Blume.“

»Ein Kurs in Wundern« sagt uns: „Alles, was du siehst, ist das Ergebnis deiner Gedanken.“ Das geht sogar noch einen Schritt weiter, als die bisher angesprochenen beiden Aspekte. Es bedeutet, dass die Blume in Wirklichkeit gar nicht vorhanden ist. Sie wird erst in deinem Bewusstsein durch den Gedanken „das ist eine Blume“ kreiert.

Stell dir vor, du bist ein kleines Baby. Vor wenigen Stunden hast du zum ersten Mal das Licht der Welt erblickt. Dein Verstand ist noch rein und frei. Mit großen Augen betrachtest du dieses Etwas auf der Fensterbank. Aber du Babyweißt nicht, dass es sich dabei um eine „Blume“ handelt. Du weißt nicht, ob es eine schöne, eine gesunde, eine hässliche, oder vielleicht sogar eine kranke Blume handelt. Du weißt nicht, dass dieses Ding da eine Pflanze ist. Du weißt nicht, ob es essbar, oder vielleicht sogar giftig ist. Du schaust, und da ist kein Gedanke in dir.

Das bedeutet es, wenn wir aufgefordert werden, die Welt mit den unschuldigen Augen eines Kindes zu sehen.

Doch dir bleibt nicht viel Zeit. Kaum hast du deine kleinen Äuglein weit aufgerissen, flüstert schon eine wohlmeinende Stimme in dein Ohr: „Das ist eine B-l-u-m-e. B-l-u-m-e. Sag mal Bluuuuume.« Später kommt dann noch hinzu: „Das ist eine schöne Blume.

Und schon hast du das Paradies verlassen. Die Welt der Bewertung hat dich in ihrem Bann. Du bist nicht mehr in der Lage, etwas unvoreingenommen einfach wahrzunehmen. Dein wertender Verstand hat von dir Besitz ergriffen.

Beobachte jetzt unterschiedliche Gegenstände um dich herum. Werde dir einen Moment klar darüber, dass dein Verstand jegliches Ding sofort einer Bewertung unterzieht. „Das ist schön, nicht so schön, hässlich, könnte besser aussehen, muss dringend repariert werden, ist Müll, gibt es auch noch in besseren Ausführungen, gefällt mir, gefällt mir nicht.“ Es wird dir kaum gelingen, etwas ohne jegliche Bewertung anzusehen.

Aber es bleibt nicht allein bei der Bewertung. »Ein Kurs in Wundern« sagt uns ja auch, dass er uns zeigen möchte, dass jeder Gedanke eine Wirkung hat. Wenn du etwas Schönes siehst, dann geht vielleicht dein Herz auf. Ein Lächeln umspielt deine Lippen, du fühlst tiefe Entspannung in dir und Freude ergreift von dir Besitz. Fällt dein Blick auf etwas, das dir nicht gefällt, so spürst du Anspannung. Vielleicht wirst du nervös, vielleicht sogar aufgeregt oder gar wütend. Du musst einfach daran denken, wie der Esstisch aussieht, wenn die ganze Familie das Haus verlassen hat, und du dich mit dem Müll alleine zurückgelassen siehst.

Jeder Gedanke, den du denkst, hat eine Wirkung. Er führt dich in das Glück, oder in den Terror. „Die Erlösung verlangt, dass du auch einsiehst, dass jeder deiner Gedanken entweder Frieden oder Krieg, entweder Liebe oder Angst bringt.“ (Zitat: »Ein Kurs in Wundern«). Soweit zu den inneren Wirkungen.

Doch die Wirkung deiner Gedanken geht tatsächlich noch um einiges weiter. Während des TAO Life-Balance Seminars mache ich gelegentlich ein Experiment mit meinen Teilnehmern, während dessen ich Ihnen zeige, dass sie allein durch ihre Gedanken das körperliche und seelische Wohlbefinden ihres Gegenübers sofort beeinflussen können, ohne dass dieser sich darüber bewusst ist.
Wenn du schon das Wohlbefinden anderer Menschen allein durch deine Gedanken beeinflussen kannst, wie sieht es dann mit der Wirkung auf dich aus?

»Ein Kurs in Wundern« konzentriert sich stark auf deine Fähigkeit des bewussten und disziplinierten Denkens. Immer wieder werde ich von meinen Klienten gefragt, wie sie denn am besten die Wirkung einer Heilsitzung erhalten können. Ein Teil der Antwort lautet: Sei dir darüber bewusst, dass du niemals neutrale Gedanken denkst. Sei dir darüber bewusst, dass jeder Gedanke eine Wirkung auf dich und dein Umfeld hat.

Nur wenn du dir dies konsequent vor Augen führst, wirst du motiviert genug sein, deine Gedanken bewusst anzusehen und zu wählen.

In dem Online Kurs „Hol dir die Power die dir zusteht“  findest du hochinteressante Übungen, die dir helfen, spielerisch deine negativen und unbewussten Gedankenmuster herauszufinden und diese in konstruktive und förderliche Gedanken zu verwandeln.

Und nun übertrage dieses Wissen noch einmal auf deine Beziehung. Wie oft siehst du deinen Partner/Partnerin an und denkst dir: „Was für ein wundervoller Mensch.“ Wie oft schaust du auf deine Kollegen und denkst dabei: „Ich sehe das Göttliche in dir.“ Und wie oft schaust du in den Spiegel, mit dem Gedanken, dass du eigentlich ganz liebenswert bist!?

Übung:

Du kannst Lektion 16 aus »Ein Kurs in Wundern« „Ich habe keine neutralen Gedanken“ folgendermaßen üben.

Nimm dir 1 Minute Zeit und beobachte deine Gedanken. Dann sagst du dir:

Mädchen lehnt an einem Baum„Dieser Gedanke über__________ ist kein neutraler Gedanke.“

Wichtig ist, dass du diese Aussage mit jedem einzelnen Gedanken durchspielst und nicht der Versuchung verfällst, einige Gedanken als nicht so wichtig anzusehen.

Das Ganze könnte dann folgendermaßen aussehen.

„Ein wunderschöner Tag.« 
    „Dieser Gedanke über den Tag ist kein neutraler Gedanke.“

„Ich freue mich auf den heutigen Besuch meiner Schwiegermutter.“
    „Dieser Gedanke über den Besuch meiner Schwiegermutter ist kein             
     neutraler Gedanke.“

„Ich muss auf die Toilette.“
   „Der Gedanke über meinen Toilettenbesuch ist kein neutraler Gedanke.“

„Was mache ich heute eigentlich zum Mittagessen?“*
     »Der Gedanke über das heutige Mittagessen ist kein neutraler Gedanke.“

»Ich weiß nicht, wie ich das anstellen soll.«
   »Der Gedanke, dass ich das nicht weiß, ist kein neutraler Gedanke«

Gehe all deine Gedanken 1 Minute lang durch. Am besten praktizierst du das drei bis viermal täglich. Diese Übung beschert dir eine Atempause während des Tages. Sie holt dich aus deinem unbewussten Gedankenstrom heraus, verbindet dich mit dem »Hier und Jetzt« und macht dir vor allem bewusst, dass du dich in einem permanenten Bewertungsprozess mit entsprechenden positiven und negativen Wirkungen befindest.

Wenn du zu dem Schluss kommst, dass du womöglich mit sehr vielen negativen Gedankenmustern zu tun hast, möchte ich dir noch einmal denAmeisen heben Stein an Onlinekurs:

„Hol dir die Power die dir zusteht“ 

ans Herz legen.

Dieser Kurs wird dir einige Kenntnisse über viele deiner unbewussten Gedankenmuster bringen. Außerdem zeigt er dir verschiedene Kraftquellen auf, die dir helfen, sehr schnell, deine Seelenkraft zu optimieren. Du lernst eine Technik, negative Gedanken konstruktiv zu transformieren, ohne dabei in die Fallen des positiven Denkens zu tappen.

Es reicht nämlich nicht aus, sich einfach nur ein paar positive Gedanken zu machen. Diese haben entweder keinerlei Wirkung, und können sogar unbewusst vorhandene negative Gedankenmuster massiv verstärken.

Schau dir immer wieder die unterschiedlichen Lektionen aus »Ein Kurs in Wundern« an. Du wirst feststellen, dass sie sich immer mehr verfestigen, und du zusehends konstruktive, neue und wirklich fördernde Denkgewohnheiten entwickelst.


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Andreas Frenzel

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