Ein Kurs in Wundern, EKIW Lektionen, Spiritualität
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Ein Kurs in Wundern: Lektion 4

„Diese Gedanken haben keinerlei Bedeutung“

 

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Sicher haben Sie schon einmal gehört, dass wir zwischen 50 – 70.000 Gedanken täglich denken. Ist der Gedanke, dass diese Gedanken alle keine Bedeutung haben sollen nicht grausam? Nun, auch dieser Gedanke hat keinerlei Bedeutung.

Denken Sie immer daran, dass es sich immer um unseren Verstand handelt, der uns Probleme bereitet. „Ein Kurs in Wundern“ hat das Ziel, uns klar zu machen, wie begrenzt der Verstand in seiner Struktur ist. Er mag gut sein, um ein Flugzeug zu konstruieren, doch unseren Frieden werden wir über den Verstand nur selten finden.

Und das liegt daran, daß zum einen fast jeder Gedanke eine Bewertung enthält. Egal, ob positiv oder negativ. Wenn Sie der Meinung sind, dass Sonnenschein schön ist, dann werden Sie in den meisten Fällen Regen nicht als schön betrachten. Und schon haben Sie einen inneren Konflikt kreiert.

Häufig versinken wir auch in negativen Gedankenspiralen. Wie oft haben Sie sich schon mit anderen Menschen verglichen? Die meisten Menschen machen das fast ständig. Immer wieder denken wir, dass Andere irgendetwas besser gemacht haben, oder dass es ihnen besser geht. Und somit fühlen wir uns schlecht.

Jedes Gefühl basiert auf einem Gedanken. Jedes unangenehme Gefühl auf einem negativen Gedanken. Lektion 4 aus „Ein Kurs in Wundern“ erinnert uns daran, dass wir uns nicht mit unseren Gedanken identifizieren sollen. Wir sind nicht unsere Gedanken. Eine gute Ergänzung zum heutigen Leitgedanken.

Diese Lektion ist so wichtig, dass Sie sie immer wieder, täglich, einsetzen sollten. Beobachten Sie Ihre Gedanken und erinnern Sie sich immer wieder daran, dass diese Gedanken keine Bedeutung haben. Nicht nur, dass wir uns durch ständige Vergleiche und Bewertungen häufig nicht gut fühlen. Viel zu oft stimmen unsere Gedanken auch schlichtweg nicht. Denn sie beruhen auf unseren Überzeugungen. Und diese sind – im Vergleich zum Geistwesen, das wir eigentlich sind, so gut wie immer falsch.

Der Geist, unser höherer Anteil, kennt keine Disharmonie. Für ihn gibt es nur Liebe. Liebe wiederum ist ein Zustand, und kein Gedanke.

„Ein Kurs in Wundern“ teilt uns mit, dass wir mit dieser Übung lernen sollen, das Bedeutungsvolle vom Bedeutungslosen zu trennen. 
Bedeutungsvoll in diesem Sinn ist die Erkenntnis, dass wir liebevolle und vollkommen harmonische Geistwesen sind. Die uns umgebene Welt mag zwar existieren und muss auch bewältigt werden, doch im Vergleich zu unserer wahren Identität ist sie nicht bedeutungsvoll.

„Dieser Gedanke hat keinerlei Bedeutung“ ist auch hervorragend dazu geeignet, uns aus negativen Gedankenspiralen herauszuholen. Manchmal verfangen wir uns in negativen Gedanken und Gefühlen. Ein endloser Teufelskreis. Wenn wir uns dann bewusst machen, dass alle unser Gedanken keinerlei Bedeutung haben, kann uns das sehr schnell aus der Negativität in die Harmonie holen.

In diesem Sinne funktioniert auch QuantumTao in dem Moment am besten, in dem wir in die geistige Stille gehen. 

Wir erfahren dann nicht nur Frieden, Liebe und Harmonie, nicht selten kommt es auch zu spontanen körperlichen Verbesserungen, Linderungen oder gar Heilprozessen.


 

9 Kommentare

  1. eckhardt freistedt sagt

    Warum soll es mit Glück vorbei sein? Das ist nur so, wenn ich will, dass es immer so schön ist und bleibt, wie es war. So funktioniert aber nicht das Leben in 3D und Farbe. Hier in der Dualität ist ja alles dem ständigen Wandel unterworfen. Da es immer 2 Pole gibt, kann also das Eine nicht ohne das Andere existieren, ist ja klar. Vollkommene Akzeptanz dessen, was gerade ist, ist für mich deshalb die Grundvoraussetzung, für ein „glückliches“ Leben und vor allem um im Frieden zu sein. Es ist hier ja alles relativ und wie ein alter Schlager schon sagt: Es geht alles vorüber, es geht alles vorbei. Ich halte es da gerne mit Karl Valentin: Ich freue mich immer, wenn es regnet, weil, wenn ich mich nicht freue, regnet es auch. Gedankenkontrolle wäre also eine Strategie!

    So weit, so gut. Wenn ich aber mein wahres SELBST erkennen will, dann geht es natürlich nur ohne Gedanken. Denn wie schon gesagt, sind wir ja nicht unsere Gedanken, Ich kann dieses bisher auch nur in der Meditation erreichen. Und meine Erfahrung deckt sich auch mit Deiner Meinung, dass es hierzu keiner Emotionen bedarf, die sich aus Gedanken reproduzieren. Es gibt nichts Vergleichbares in der 3D-Welt an Freude, Frieden und Liebe, wie im totalen Einssein mit allem was ist, also der Welt des Absoluten. Wenn man einfach nur da sitzt in totaler Versenkung in der Tiefe des Seins und man dann über die Rückmeldung des Körpers bemerkt, dass Ströme von Tränen über die Wangen laufen, dann ist das wohl noch eine physiologische Verknüpfung, die das auslöst. Als Emotion würde ich das auch nicht mehr bezeichnen. Es ist eine tiefe Glückseligkeit, die man ohnehin nicht mit Worten beschreiben kann.

    Emotionen, und damit Gedanken, sind aber enorm wichtig, wenn wir im großen Tanz, genannt LEBEN, mittanzen wollen. Dafür hat die Schöpfung oder GOTT sie ja auch erschaffen. Sonst brauchten wir ja nicht inkarnieren und könnten gleich zu Hause bleiben. Nur Schade – Game over!!

    • I.Zimmermann sagt

      Nochmal wiederholt, weil scheinbar nicht gewollt.
      Aber das spricht mir aus der Seele. Danke!
      Den Tanz des Lebens tanzen mit allen Emotionen!
      Da führt die Aussage über das Glück in eine absolute Sackgasse und zeigt knallhart unser Mangeldenken auf.

  2. Michael Kessler sagt

    Kann Liebe den Zustand ändern ?
    Wahre Liebe kennt kein Gegenteil !

    LG
    Micha

    • Andreas Frenzel sagt

      Of course it can.
      Manchmal helfen uns solche kleinen Kniffe einfach, den Weg zurück in die Liebe zu finden.

  3. II.Zimmermann sagt

    P.S.
    Ich denke das Stichwort ist schlichtweg „Liebe“
    Es ist die Ursache allen Übels und nur dort ist einzig und alleine anzusetzen. Dann braucht man sich auch keine Gedanken mehr über die Gedanken zu machen, ob positiv oder negativ.
    Denn ohne Liebe werden die sich immer negativ melden…. und positive anzunehmen und zu leben ist doch großartig und nicht zu ignorieren….
    Sie sollten nicht ignoriert werden sondern dadurch einen Weg zur Liebe entdecken…..

  4. II.Zimmermann sagt

    Hallo Andreas,
    sehr interessant dein Bericht. Und ich komme etwas in eine Sackgasse.
    Ohne Gedanken bin ich doch aber völlig emotionslos. Und das fühlt sich für mich tot an. Der Stuhl ist schön, der Stuhl ist hässlich… Daraus entstehen Emotionen….. ich freue mich oder ich ärgere mich darüber.
    Gedanken kommen und gehen. Richtig.
    Sie bestimmen mein Leben, wenn ich mich damit identifiziere….
    Man muss hier etwas differenzieren.
    Wenn ich jegliche Bewertung, und die kommen ja aus den Gedanken, beiseite schiebe…. somit doch auch meine Empfindungen! Und die machen das Leben doch so lebendig und voller Fülle.
    Es gilt für mich zu schauen, welche Intensität meine Gedanken haben, wenn sie mich immer wieder in Schwierigkeiten bringen. Aber ansonsten möchte ich leben und spüren und in Aktion mit MIR und anderen gehen. … Gedanken wahrnehmen und nicht wegwischen und auch eine Bedeutung geben! Denn ich möchte MICH kennenlernen und sehen, was dahinter steht und daraus entscheiden zu handeln.
    Das andere fühlt sich wie töten meiner Gedanken, Empfindungen an….. und sie werden immer wieder hoch kommen auf diesem Wege. Es geht mir einfach zu wenig in die Tiefe….
    Vielleicht gibt es andere Meinungen?
    Ich wäre sehr dankbar dafür.
    I. Z.

    • Andreas Frenzel sagt

      Ohne Gedanken – was man sowieso höchstens im Zustand tiefer Meditation erreicht, erreicht man die Ebene unseres höheren Selbst. Gerne auch „Gott“ genannt.
      Hier erfährt man eine Freude, die über den „normalen“ Emotionen liegt und kein negatives Gegenteil kennt. Emotionen können angenehm sein aber auch sehr schnell ins Gegenteil rutschen.
      Heute noch verhält sich mein Geliebter so, wie ich es mir wünsche. Ich bin froh, glücklich, liebe. Morgen tut er etwas, was mir nicht gefällt und schon ist es vorbei mit dem Glück.

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