Ein Kurs in Wundern Lektion 195 Andreas Frenzel

Ein Kurs in Wundern – Lektion 195

Ein Kurs in Wundern Lektion 195: Wahre Dankbarkeit, die Dich in den Himmel bringt

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In diesem Beitrag stelle ich eine bewusst provokante These auf:


Ich behaupte, dass 99 % aller Menschen Dankbarkeitsübungen auf eine falsche Art und Weise durchführen – und genau deshalb innerlich nicht wirklich weiterkommen. Diese Aussage mag zunächst irritieren, doch ein Blick in  Ein Kurs in Wundern Lektion 195 eröffnet eine völlig neue Perspektive auf das Thema Dankbarkeit.

Dort heißt es sinngemäß: Liebe ist der Weg, den ich in Dankbarkeit beschreibe.

Die verbreitete Form der Dankbarkeit – und ihr verborgenes Problem

Dankbarkeit ist ein Thema, mit dem Du Dich als erfolgreiche Persönlichkeitsentwicklerin oder als erfolgreicher Persönlichkeitsentwickler mit hoher Wahrscheinlichkeit schon intensiv beschäftigt hast. Vielleicht kennst Du klassische Dankbarkeitsübungen wie:

Ein Kurs in Wundern Lektion 195
„Ich bin dankbar dafür, dass ich ein Dach über dem Kopf habe.“


„Ich bin dankbar dafür, dass ich genug zu essen habe.“


„Ich bin dankbar dafür, dass ich gesund bin.“

Solche Übungen erzeugen oft angenehme Gefühle – auch ich habe sie lange Zeit praktiziert. Doch eines Morgens, während eines Spaziergangs, fiel mir etwas Entscheidendes auf. Ich wiederholte meine gewohnten Sätze: Ich bin dankbar dafür, ich bin dankbar dafür … Doch es fühlte sich nicht stimmig an. Irgendetwas war nicht rund.

Da stellte sich mir eine grundlegende Frage: Findet nicht in jedem Moment der Dankbarkeit automatisch ein Vergleich statt?
Wenn ich sage, ich bin dankbar dafür, genug zu essen zu haben, erinnere ich mich gleichzeitig daran, dass viele Menschen genau das nicht haben. Wenn ich dankbar für mein Zuhause bin, wird mir bewusst, dass andere in beengten oder belastenden Wohnsituationen leben. Wenn ich dankbar für meine Beziehung bin, denke ich zugleich an Menschen, die in unglücklichen oder zerbrochenen Beziehungen feststecken.

Hier scheint ein innerer Widerspruch zu liegen. Und genau darauf weist Ein Kurs in Wundern in Lektion 195 hin: Wie kannst Du wahrhaft dankbar sein, wenn es gleichzeitig einem Deiner Brüder schlecht geht? Das passt nicht zusammen – und es hat auch nichts mit Liebe zu tun.

Hinzu kommt ein weiterer Aspekt: Was passiert, wenn all die Dinge wegfallen, für die Du heute dankbar bist?
Heute bist Du dankbar für Deine Beziehung – morgen ist sie vielleicht beendet.
Heute bist Du dankbar für Deine Gesundheit – morgen ist sie womöglich eingeschränkt.
Dankbarkeit, die sich ausschließlich auf äußere Umstände bezieht, ist zwangsläufig instabil.

Oft hören wir den Satz: Wenn Du für Dinge dankbar bist, bleiben sie länger bei Dir. Das wird besonders im Zusammenhang mit Manifestation gelehrt. Wir sollen uns Dinge wünschen und bereits im Voraus dankbar dafür sein, dass wir sie erhalten. Doch ist das wirklich der Kern dessen, worum es geht?

Denn diese Form der Dankbarkeit bindet uns vollständig an die Welt der Materie. Aber wenn es stimmt, dass Du in Wahrheit reines Bewusstsein bist – brauchst Du dann Essen, Besitz, Beziehungen oder sogar Gesundheit, um vollständig zu sein?

Dankbarkeit als Erinnerung an Dein wahres Sein

Hier sehe ich sogar eine Gefahr. Stell Dir einen Menschen vor, der krank ist und mithilfe von Manifestationsübungen seine Gesundheit zurückerlangen möchte. Er übt Dankbarkeit für seine wiederhergestellte Gesundheit. Was sagt er sich damit unbewusst?
Ich kann nur glücklich sein, wenn mein Körper gesund ist. Mein innerer Frieden hängt von äußeren Bedingungen ab.

Ganz gleich, wie positiv wir denken – es gibt immer Situationen, für die Dankbarkeit sich nicht ehrlich anfühlt. Jemandem inmitten einer schweren Trennung oder nach einer erschütternden Diagnose zu sagen: „Sei dankbar, alles dient Deinem Besten“ wirkt schnell unmenschlich.

Doch es gibt eine Form von Dankbarkeit, die immer möglich ist – unabhängig von äußeren Umständen.
Ich kann dankbar sein dafür, dass ich nicht dieser Körper bin.
Ich kann dankbar sein dafür, dass ich reines Bewusstsein bin, so wie Gott mich erschaffen hat.
Ich kann dankbar sein dafür, dass ich jederzeit Zugang zu dieser Wahrheit habe, egal was auf der körperlichen Ebene geschieht.

In über 30 Jahren Coachingpraxis habe ich unvorstellbar schwere Schicksale gehört. In solchen Momenten funktioniert es nicht, dankbar für das Ereignis selbst zu sein. Doch ich kann dankbar dafür sein, dass es nicht das Ende der Geschichte ist. Dass selbst das Schlimmste letztlich nicht meine wahre Identität berührt. Es ist wie ein böser Traum, aus dem ich erwachen kann – immer wieder.

Ein weiterer zentraler Punkt aus Ein Kurs in Wundern lautet: Verbünde Dich mit Deinem Nächsten.
Sei dankbar dafür, dass es keine wirkliche Trennung zwischen Dir und ihm gibt. Wenn Du erkennst: Ich bin reines Bewusstsein – und Du bist es auch, dann öffnet sich ein heilender Raum. Nimmst Du den anderen in diesen Raum mit hinein, geschieht Heilung – für Euch beide.

Genau darum geht es auch in dem kostenlosen Webinar „Das Wunder des 21. Jahrhunderts. Dort lernst Du eine sehr praktische Technik, mit der Du diesen Raum des reinen Bewusstseins öffnest. In dem Moment, in dem Dankbarkeit für den anderen entsteht, seid Ihr beide darin – und Heilung kann sich oft in Minuten zeigen.

Wir sollten also nicht aufhören, Dankbarkeit zu empfinden – sondern aufhören, sie ausschließlich an Dinge zu knüpfen. Natürlich darfst Du dankbar für ein neues Auto oder schöne Erlebnisse sein. Doch wenn Du wirklich tiefer gehen möchtest, dann binde Dich nicht an diese Ebene.

Konzentriere Dich auf die Dankbarkeit dessen, was Du wirklich bist.
Das ist der Weg, der Dich öffnet.
Das ist der Weg, der Dich ins Licht führt.

Danke für Deine Aufmerksamkeit und einen wundervollen Tag.

Dein
Andreas Frenzel

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Andreas Frenzel

Andreas Frenzel – Spirituelle Begleitung aus Hamburg. Online & persönlich. Dein Weg zu innerem Frieden beginnt hier.

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