Ein Kurs in Wundern Lektion 150 Andreas Frenzel

Ein Kurs in Wundern – Lektion 196

Ein Kurs in Wundern Lektion 196: Stoppe Dein Leid

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Kennst Du Menschen, mit denen Du einfach nicht klarkommst? Menschen, bei denen es scheinbar unmöglich ist, im Frieden zu bleiben? Dann stellt sich ganz automatisch die Frage: Ist es überhaupt möglich, mit jedem Menschen im Frieden zu leben?
Wenn man Ein Kurs in Wundern Lektion 195 liest, stößt man unweigerlich auf genau diese Herausforderung. In der Bibel heißt es: „Liebe Deinen Nächsten wie Dich selbst.“ Aber funktioniert das wirklich? Kann das im Alltag tatsächlich gelebt werden?

Nur Du selbst kannst Dich verletzen

In Ein Kurs in Wundern Lektion 196 begegnet uns eine weitere, sehr radikale Behauptung: Nur Du selbst kannst Dich kreuzigen – nicht die anderen.
Das widerspricht unserer alltäglichen Erfahrung völlig. Normalerweise glauben wir doch, dass es immer die anderen sind: Menschen, die uns ungerecht behandeln, sich falsch verhalten oder uns verletzen. Wir selbst sehen uns meist als „eigentlich ganz in Ordnung“. Vielleicht gestehen wir uns einen kleinen Anteil zu, aber die Hauptschuld liegt aus unserer Sicht fast immer beim Gegenüber.

Genau hier liegt jedoch der entscheidende Punkt. In dem Moment, in dem Du sagst: „Der andere ist schuld“, begibst Du Dich auf die Ebene der Schuld. Du glaubst, dass Schuld real ist. Und wenn Schuld real ist, dann bist Du fest an diese Bewusstseinsebene gebunden, in der Trennung, Angriff und Verteidigung scheinbar normal sind.

Ein alter Heiler sagte einmal: „Wenn ein Patient zu mir kommt, interessiert mich seine Krankheit überhaupt nicht. Ich konzentriere mich ausschließlich auf Gott.“
Aus eigener Erfahrung kann ich das nur bestätigen. Solange wir versuchen, Konflikte und Verletzungen auf der gleichen Ebene zu lösen, auf der sie entstanden sind, verstricken wir uns immer tiefer. Es ist nicht das, was der andere sagt oder tut, das wirklich schmerzt – es ist das Vergessen dessen, wer Du wirklich bist.

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Der Weg aus dem Konflikt führt in die Stille

Immer dann, wenn ich vergesse, wer ich wirklich bin, fühle ich mich angreifbar, verletzlich und verletzt. Und ja, das passiert auch mir immer wieder. Doch jedes Mal, wenn ich mich zurückziehe, in die Stille gehe und mich nach innen wende, geschieht etwas Entscheidendes: Ein inneres Licht geht auf. Situationen, die vorher riesig und unüberwindbar schienen, verlieren plötzlich ihre Macht. Manchmal entsteht einfach Frieden, manchmal auch eine klare Idee, wie mit der Situation umzugehen ist.

Auf der Ebene der Identifikation mit dem Körper scheint es enorm wichtig zu sein, auf Forderungen zu bestehen. Doch sobald Du erkennst – und das geschieht nur in der Stille –, wer Du wirklich bist, verliert das äußere Drama seine Bedeutung. Das lässt sich nicht denken, nicht verstehen, nicht analysieren. Es muss erfahren werden.

Urteil ist dabei einer der zentralen Faktoren. Stell Dir vor, jemand sagt etwas Verletzendes zu Dir. Solange Du das Gesagte einfach nur registrierst, entsteht kein Leid. Erst wenn Du urteilst – „Das ist schlecht“ – und es zudem noch für wahr hältst, beginnt der Schmerz. Dann glaubst Du an Trennung, und damit hast Du Dich selbst verwundbar gemacht.

Wenn Du jedoch wirklich erfahren hast, wer Du bist, dann können Worte Dich nicht mehr berühren. Und wenn sie Dich doch berühren, dann hast Du Dich – im Sinne von Lektion 196 – selbst gekreuzigt.

Frieden bedeutet, das Opferdenken aufzugeben

Sehr häufig reagieren wir auf Konflikte mit Widerstand, Wut oder Gegenangriff. Warum? Weil wir uns als Opfer erleben. Nach außen mag es manchmal tatsächlich so aussehen, als würde man übervorteilt oder ungerecht behandelt. Doch in den allermeisten Fällen wird dadurch nicht Deine Existenz bedroht – sondern Dein Ego.

Was wäre, wenn Du in solchen Momenten zuerst in den Frieden gehen würdest?
Aus eigener Erfahrung kann ich sagen: Dann geschehen Wunder. Manchmal bedeutet das, dass Dich die Situation plötzlich nicht mehr interessiert. Manchmal findest Du eine Lösung, wo vorher keine war. Und manchmal bewegt sich auch die andere Person auf Dich zu, einfach weil Frieden ansteckend ist.

Ich erinnere mich an Konflikte, in denen sich äußerlich zunächst nichts verändert hatte – und dennoch war plötzlich vollkommener Frieden in mir. In einem anderen Fall konnte ich eine Situation auf einmal mit den Augen der anderen Person sehen. Ärger war schlicht nicht mehr möglich. Das ist kein mentaler Trick, sondern eine echte Verschiebung der Wahrnehmung.

Ein Kurs in Wundern sagt klar: Du bist kein Opfer.
Das bedeutet nicht, dass Du kämpfen oder Dich durchsetzen musst. Es bedeutet, dass Du Dich an Deine wahre Identität erinnerst – reines Bewusstsein. Und aus dieser Erinnerung heraus ordnet sich alles andere neu.

Unser Ego jedoch hat große Angst vor diesem Frieden. Nelson Mandela sagte einmal: „Die größte Angst des Menschen ist die vor seinem eigenen Licht.“
Und genau das erlebe ich immer wieder. Wenn Menschen der höchsten Bewusstseinsebene nahekommen, gehen sie plötzlich in Widerstand. Denn in echtem Frieden würde das Ego zusammenbrechen – es könnte nicht mehr angreifen, sich nicht mehr verteidigen, nicht mehr recht haben.

Vergebung spielt hier eine zentrale Rolle. Vergeben bedeutet nicht, dem anderen einen Gefallen zu tun. Vergebung ist Selbstbefreiung.
In dem Moment, in dem Du wirklich loslässt, erkennst Du an, dass Du auf einer anderen Ebene existierst – jenseits von Schuld, Angriff und Opfersein.

Zusammengefasst heißt das:
Immer wenn Du zurückschießt, Dich verteidigst oder innerlich kämpfst, hast Du Dich selbst zum Opfer gemacht. Du hast Schuld zur Realität erklärt. Und damit hältst Du den Kreislauf aufrecht.

Erinnere Dich stattdessen daran, wer Du wirklich bist.
Heile zuerst Deinen Geist.
Und aus dieser Erinnerung heraus wird sich alles andere – leicht und oft auf wundersame Weise – neu ordnen.

Danke für Deine Aufmerksamkeit.
Alles Gute

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Andreas Frenzel

Andreas Frenzel – Spirituelle Begleitung aus Hamburg. Online & persönlich. Dein Weg zu innerem Frieden beginnt hier.

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