Bleib in Deiner Mitte und werde unbesiegbar

Das Auge des Sturms – Wie Du auch mitten im Chaos Deine innere Ruhe findest

Sie sehen gerade einen Platzhalterinhalt von YouTube. Um auf den eigentlichen Inhalt zuzugreifen, klicken Sie auf die Schaltfläche unten. Bitte beachten Sie, dass dabei Daten an Drittanbieter weitergegeben werden.

Mehr Informationen

Stell Dir gerade einmal kurz vor, Du stehst am Deck eines Schiffes. Der Himmel war vor einer Stunde noch blau, aber jetzt siehst Du nur noch schwarze Wolken. Du hörst den Wind heulen und das Schiff schaukelt ordentlich hin und her. Und tief in Dir macht sich dieses Gefühl breit: Ups, ich habe hier überhaupt keine Kontrolle mehr.

Vielleicht hast Du so eine Situation noch nicht direkt auf einem Schiff erlebt, aber mit Sicherheit kennst Du dieses Gefühl. Vielleicht nicht auf dem Wasser, sondern mitten im ganz normalen Leben. Eine Diagnose, die Dich völlig aus der Bahn wirft. Eine Trennung, die Du nicht hast kommen sehen. Eine Mail vom Chef, die plötzlich alles infrage stellt. Oder Dein Kontostand, der einfach nicht besser werden will, egal, was Du bisher versucht hast.

Und dann fragst Du Dich mitten in diesem Sturm: Wie soll ich da jemals wieder herauskommen? Wie soll ich klar denken, wenn um mich herum alles kippt und scheinbar alles zusammenbricht?

Die gute Nachricht ist: Du musst den Sturm gar nicht stoppen. Du musst nur wissen, wohin Du gehen kannst, damit Dir der Sturm nichts anhaben kann.

Der eigentliche Fehler: Wir starren auf den Sturm

Genau das ist nämlich der Fehler, den wir immer wieder machen. Wir versuchen die ganze Zeit, an dem Sturm da draußen herumzumurksen. Wir wollen die Situation verändern, die Menschen verändern, die Umstände kontrollieren. Und genau darum geht es: Wie können wir diesen Fehler in Zukunft vermeiden? Wie können wir die Stürme des Lebens erfolgreich überstehen?

Jeder Kapitän, den Du fragst, wird Dir vermutlich dasselbe sagen: Das Gefährlichste am Sturm ist nicht allein der Sturm, sondern der Blick auf das Chaos.

Und vermutlich kennst Du das aus Deinem eigenen Leben. Ein Problem taucht auf – und was tust Du? Du starrst auf das Problem und wälzt es im Kopf herum. Du drehst es hin und her, nachts um drei, wenn Du nicht mehr schlafen kannst, beim Autofahren oder beim Zähneputzen. Du suchst verzweifelt nach einer Lösung und fragst Dich immer wieder: Wie kann ich diese Situation verändern?

Doch was Du dabei erlebst, ist häufig genau das Gegenteil von dem, was Du eigentlich erreichen möchtest. Je länger Du suchst, desto höher werden – zumindest gefühlt – die Wellen.

Ich habe das selbst oft genug in meinem Leben erlebt. Vor einigen Jahren hatte ich beruflich eine, sagen wir, sehr schwierige Phase. Ich habe wirklich Nächte damit verbracht, jedes mögliche Horrorszenario durchzuspielen. Was, wenn das passiert? Was, wenn jenes passiert? In meinem Kopf hatte ich praktisch schon mindestens zehn verschiedene Schiffbrüche durchlebt.

Und was war das Ergebnis? Ich habe nicht mehr geschlafen und war völlig erschöpft. Aber gar nicht so sehr wegen der eigentlichen Situation, sondern wegen der Geschichte, die ich mir die ganze Zeit selbst erzählt hatte.

Du kannst die Wellen nicht kontrollieren

Genau hier liegt ein großer Denkfehler, dem viele Menschen unterliegen, wenn sie gerade mitten in einem Sturm stecken. Sie glauben, sie müssten die Wellen kontrollieren, um endlich wieder Frieden zu finden und das Schiff ihres Lebens wieder auf ruhige Bahnen zu bringen.

Aber das geht nicht.

Niemand kann das – egal, welche tolle Technik oder Methode Dir angeboten wird. Du kannst den Sturm da draußen nicht anhalten. Und das ist auch gar nicht Deine Aufgabe.

Du kannst Deinen Chef nicht zwingen, netter zu sein. Du kannst eine Diagnose nicht ungeschehen machen. Und Du kannst einen anderen Menschen nicht dazu bringen, Dich zurückzulieben oder freundlich zu Dir zu sein, wenn dieser Mensch das nicht will.

Was Du aber sehr wohl tun kannst: Du kannst lernen, wohin Du innerlich gehst, während der Sturm tobt.

HOL DIR JETZT DIE KOSTENLOSEN LEHRBRIEFE:

Das Auge des Sturms

Damit sind wir bei einem Bild, das mich persönlich seit Jahren begleitet. Wusstest Du, dass es in jedem Hurrikan, mitten im schlimmsten Sturm, eine Zone gibt, die vollkommen still ist? Man nennt sie das Auge des Sturms. Rundherum tobt alles. Gewaltige Windgeschwindigkeiten, haushohe Wellen und komplettes Chaos. Aber in der Mitte herrscht vollkommene Stille. Stell Dir das einmal bildlich vor. Man kann sich das kaum vorstellen: Dort kann tatsächlich blauer Himmel sein und sogar die Sonne scheinen.

Und das Verrückte an der ganzen Geschichte ist: Dieses Auge befindet sich nicht irgendwo weit entfernt vom Sturm. Es ist genau in der Mitte, mitten im Sturm. Wenn Du dieses Bild wirklich verstanden hast, kann es Dein Leben völlig verändern. Denn in Dir gibt es einen Ort, der von Deinen äußeren Umständen nicht im Geringsten berührt wird. Diesen Ort nenne ich Deine innere Mitte. Manche Menschen nennen ihn die Seele, andere das höhere Selbst. Manche sagen einfach: Es ist der Ort, an dem ich noch bin, wenn alles andere kippt.

Ich erinnere mich an eine Teilnehmerin meines Seminars. Nennen wir sie Sabine. Sie war Mitte 50 und kam völlig aufgelöst in mein Seminar. Ihr Mann hatte sie nach 28 Jahren Ehe plötzlich verlassen. Sie konnte nicht mehr schlafen. Nacht für Nacht kreisten ihre Gedanken. Sie fragte sich immer wieder: Was habe ich nur falsch gemacht? Wie soll es jetzt weitergehen? Bin ich für den Rest meines Lebens allein?

Ich fragte sie: „Sabine, kannst Du Dich an einen einzigen Moment in Deinem Leben erinnern, in dem Du – und wenn es nur für ein paar Minuten war – vollkommen im Frieden warst? Ganz egal, in welcher Situation das war?“ Sie musste einen Moment überlegen. Dann erzählte sie mir von einem Spaziergang am Meer, den sie Jahre zuvor gemacht hatte. Sie stand am Wasser, hörte die Wellen und spürte den Wind in ihrem Gesicht. Und für einen Moment war einfach nichts. Sie sagte, es sei ganz erstaunlich gewesen. Da war eine unglaubliche innere Stille. Vielleicht nur für eine Minute. Aber diesen Moment hatte sie nie vergessen.

Und genau das habe ich ihr geantwortet: „Genau das ist das Auge des Sturms.“ Dieses Auge ist immer in Dir, ganz egal, wie sehr das Leben um Dich herum tobt. Es war schon immer da. Es ist nicht verschwunden, selbst wenn Du es vielleicht seit Jahren nicht mehr entdeckt hast oder vielleicht noch nie bewusst wahrgenommen hast. Es ist nicht verschwunden, nur weil Dein Mann gegangen ist. Diese Stille, dieses Zentrum im Sturm, wartet nur darauf, dass Du wieder dorthin gehst. Vielleicht wartet es schon Dein ganzes Leben darauf.

Nicht den Sturm verändern, sondern Deine Position darin

Wir haben in den folgenden Wochen deshalb nicht versucht, die Trennung irgendwie rückgängig zu machen. Eine Trennung ist nun einmal eine Trennung. Der Mann wollte nicht zurück und daran ließ sich nichts ändern. Und wenn Du vielleicht noch an irgendwelche magischen Zaubersprüche glaubst, die Dir Deinen Partner zurückbringen sollen: Lass es besser sein. Das tut niemandem gut.

Wir haben stattdessen daran gearbeitet, Sabine immer wieder zu diesem inneren Ort zurückzuführen. Mitten in ihrem emotionalen Chaos, mitten in ihren Ängsten und ihrer Verzweiflung. Und was ist passiert? Die Wellen in ihrem äußeren Leben waren zunächst weiterhin groß. Sie wurden nicht plötzlich kleiner. Aber Sabine begann wieder Boden unter ihren Füßen zu spüren. Sie konnte wieder klar denken. Sie konnte wieder Entscheidungen treffen – und zwar nicht mehr aus der Angst heraus, sondern aus einer tiefen inneren Klarheit. Einer Klarheit, die sie so vielleicht noch nie zuvor erlebt hatte.

Das ist der Unterschied zwischen: „Ich muss den Sturm da draußen kontrollieren“ und „Ich gehe in mein Auge des Sturms, in mein Zentrum.“ Laozi hat es einmal sehr schön formuliert: „Wer seine Mitte nicht verliert, ist unbesiegbar.“

Natürlich stellt sich jetzt die Frage: Wie finde ich dieses innere Auge des Sturms, wenn ich gerade selbst das Gefühl habe, im Tsunami des Lebens unterzugehen? Lass mich Dir zeigen, wie es geht. Es ist vermutlich einfacher, als Du denkst.

Hör auf, verzweifelt nach der Lösung zu suchen

ch weiß, das klingt zunächst paradox. Denn wenn wir in Schwierigkeiten geraten, neigen wir zu Aktionismus. „Ich muss jetzt etwas tun. Ich muss jetzt etwas tun. Die Wellen schlagen gleich über meinem Leben zusammen.“ Doch genau dieses permanente Suchen, Grübeln und Analysieren hält uns häufig mitten in den Wellen fest.

Erinnern wir uns an das Prinzip: Wie innen, so außen. Wenn draußen der Sturm tobt, kannst Du davon ausgehen, dass es vorher auch in Deinem Inneren ordentlich getobt hat. Deshalb ist es so wichtig, zunächst in die Stille zu kommen. Das bedeutet nicht, dass Du später nicht handeln sollst. Im Gegenteil. Wenn Du Deine Mitte gefunden hast, kannst Du viel klarer handeln. Und Du wirst in vielen Fällen feststellen, dass Du einen Großteil des Grübelns gar nicht mehr brauchst. Vielleicht wirst Du Dich irgendwann sogar fragen: „Wozu? Es ist doch eigentlich alles gelöst.“

Geh bewusst in die Stille

Und jetzt geht es darum, das Ganze tatsächlich einmal auszuprobieren. Setz Dich hin und schließ für einen kleinen Moment Deine Augen. Jetzt zeigt sich, ob Du nur Konsument bist, der ein Video nach dem anderen anschaut, oder ob Du bereit bist, tatsächlich etwas umzusetzen.

Stell Dir vor, dass dieser Hurrikan um Dich herum tobt und Du mitten in seinem Zentrum bist, mitten im Auge des Sturms. Wie fühlt sich das an? Vielleicht siehst Du einen blauen Himmel. Vielleicht einen ruhigen See. Außen herum toben graue, bedrohliche Wolken, aber Du sitzt genau im Zentrum und dort ist es vollkommen ruhig. Vielleicht sitzt Du auch in einem stillen Raum, der nur Dir gehört, mit einem warmen, weichen Licht.

Nimm Dir einen Moment und lass dieses Bild vor Deinem inneren Auge entstehen. Es müssen keine zehn Minuten sein. Vielleicht sind es nur ein oder zwei Minuten. Achte bewusst auf Deinen Atem. Du musst nichts erzwingen. Du atmest einfach in Deinem eigenen Rhythmus ein und aus. Vielleicht sinken Deine Schultern ein wenig herab. Vielleicht spürst Du schon, wie sich etwas in Dir löst. Vielleicht ist es nur ein kleines bisschen. Aber das reicht für den Anfang völlig aus.

Und dann lausche für einen Moment der Stille zwischen Deinen Gedanken. Folge nicht sofort dem nächsten Gedanken: „Ich muss noch etwas tun. Ich habe keine Zeit. Das kann ich jetzt nicht machen.“ Lausche einfach der Stille zwischen Deinen Gedanken. Wenn Du diese Übung machst, wirst Du erkennen, dass Du ein Kraftreservoir anzapfst, das größer ist als vieles, was Du bisher in Deinem Leben kennengelernt hast.

Am Anfang gelingt das vielleicht nur für ein paar Sekunden, bevor der Verstand wieder dazwischenfunkt. Dann kommt wieder ein Gedanke: „Ich habe keine Zeit, ich muss noch etwas tun.“ Genau das ist es, was die Wellen und den Sturm in Dir immer noch höher werden lässt. Du kannst die Augen wieder öffnen. Es ist völlig in Ordnung, wenn es am Anfang nur für wenige Sekunden funktioniert. Aber ich bitte Dich: Geh immer wieder zurück. Mehrmals am Tag, und wenn es nur für eine halbe Minute ist. Wieder und wieder und wieder.

Deine innere Mitte wird zu einem neuen Zuhause

Und dann wirst Du erleben – und das erlebe ich bei meinen Teilnehmern immer wieder –, dass nicht nur dieser Ort immer leichter erreichbar wird. Es kommen irgendwann Rückmeldungen wie: „Andreas, ich kann das gar nicht genau fassen, aber mein Leben verändert sich plötzlich in allen Bereichen zum Positiven.“

Es ist ein bisschen so, als würdest Du in Dir einen Trampelpfad anlegen. Je öfter Du ihn gehst, desto ausgetretener wird er. Irgendwann ist es ein ganz natürlicher Zustand. Und aus dieser Mitte heraus siehst Du plötzlich Lösungen, die Du vorher nicht sehen konntest.

Diese Lösungen mögen manchmal ganz neu und kreativ sein, aber oft wirst Du feststellen: Die Lösung war eigentlich schon immer da. Du konntest sie nur nicht sehen, weil Du in Deinem Gedankenwust stecken geblieben bist. Du hast immer nur auf die Wellen geschaut und deshalb gar keinen Blick mehr für die Lösung gehabt.

Wenn Du gerade selbst in einem Sturm steckst, dann kann das der ganz normale Sturm des Lebens sein. Es kann aber auch etwas Heftiges sein. Vielleicht geht es um Deine Beziehung, Deine Gesundheit, Deinen Beruf oder einfach um dieses diffuse Gefühl, dass gerade alles zu viel wird.

Dann bitte ich Dich: Nimm eine Sache aus diesem Beitrag mit. Bezwinge nicht die Wellen. Es reicht völlig aus zu wissen, wie Du das Auge des Sturms findest – und Dich dorthin zu begeben.

Denn der Sturm muss nicht zuerst verschwinden, damit Du Frieden finden kannst. In Dir gibt es einen Ort, der auch dann still sein kann, wenn draußen alles tobt. Und genau diesen Ort gilt es wiederzuentdecken und immer mehr zu Deinem verlässlichen inneren Zuhause zu machen.

Wie Du diesen Ort nicht nur einmal findest, sondern ihn dauerhaft für Dich erschließt, genau das zeige ich Dir auch in meinem kostenlosen Webinar „Das Wunder des 21. Jahrhunderts“. Den Link dazu findest Du in der Videobeschreibung.

Und jetzt würde mich etwas von Dir interessieren: In welchem Sturm steckst Du gerade? Und wann warst Du das letzte Mal wirklich im Frieden? Erinnere Dich einmal daran. Vielleicht war es nur ein kurzer Moment. Ein Spaziergang am Meer, ein Sonnenuntergang, ein Augenblick in der Natur oder einfach ein Moment, in dem plötzlich alles still war. Vielleicht hilft Deine Erinnerung auch einem anderen Menschen dabei, sich wieder an sein eigenes „Auge des Sturms“ zu erinnern.

Vielen Dank für Deine Aufmerksamkeit.

Bis zum nächsten Mal.

Dein Andreas Frenzel

 

HOL DIR JETZT DIE KOSTENLOSEN LEHRBRIEFE:

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert

Meinen Namen, E-mail und Webseite in diesem Browser speichern, bis ich wieder kommentiere.

Bild von Andreas Frenzel

Andreas Frenzel

Andreas Frenzel – Spirituelle Begleitung aus Hamburg. Online & persönlich. Dein Weg zu innerem Frieden beginnt hier.

Verpasse keinen Artikel und erhalte bevorzugten Zugang zu Insiderinformationen, zum Thema
„Ein befreites Leben führen“