Ein Kurs in Wundern Lektion 197: Warum Dankbarkeit nicht funktioniert
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Mehr InformationenEin Kurs in Wundern Lektion 197: Nur meine eigene Dankbarkeit kann ich mir verdienen
Ein Kurs in Wundern Lektion 197 stellt eine unbequeme, aber zutiefst befreiende Wahrheit in den Raum. Sie fordert uns heraus, unser bisheriges Verständnis von Dankbarkeit, Vergebung und Geben ehrlich zu hinterfragen. Denn vielleicht hast auch Du schon erlebt, dass Deine aufrichtigen Bemühungen um Freundlichkeit, Hilfe oder Vergebung nicht die erhoffte Resonanz erhalten haben – und stattdessen Frust, Enttäuschung oder innere Leere zurückblieben.
Warum ist das so? Und was hat das mit echter Dankbarkeit zu tun?
Warum Geben oft enttäuscht
Viele Menschen geben aus tiefstem Herzen. Sie helfen, vergeben, unterstützen und sind für andere da. Und doch entsteht manchmal das Gefühl, übersehen, ausgenutzt oder nicht gewürdigt zu werden. Gerade dann, wenn keine Anerkennung zurückkommt, taucht innerlich eine schmerzhafte Frage auf: „War das alles umsonst?“
Genau hier setzt Lektion 197 an. Sie macht deutlich, dass wir unsere Gaben oft unbewusst an eine Bedingung knüpfen: an Dank, Wertschätzung oder Anerkennung von außen. Bleibt diese aus, kippt die ursprünglich liebevolle Handlung innerlich – und Vergebung wird zum versteckten Angriff.
Wenn Vergebung zum Angriff wird
Vielleicht kennst Du diesen Gedanken: „Ich habe Dir vergeben, und so dankst Du es mir?“
In diesem Moment geschieht etwas Entscheidendes. Die Gabe wird zu einem Handel. Ich gebe – und erwarte eine Gegenleistung. Bleibt sie aus, fühlen wir uns betrogen.
Wahre Vergebung jedoch kennt keinen Handel. Sie ist bedingungslos oder sie ist keine Vergebung. Sobald Anerkennung zur Voraussetzung wird, verliert die Handlung ihre Freiheit – und wir verlieren unseren inneren Frieden.
Die Falle der scheinbaren Schwäche
Ein weiterer zentraler Punkt dieser Lektion betrifft unser Verständnis von Stärke. Viele von uns halten sich innerlich für schwach und hoffen, dass andere diese Schwäche ausgleichen: durch Lob, Dankbarkeit oder Bestätigung. Wir machen unser Wohlbefinden abhängig von der Reaktion anderer.
Doch genau das ist eine Verleugnung unserer wahren Stärke. Wenn wir glauben, auf äußere Anerkennung angewiesen zu sein, schneiden wir uns von unserer inneren Quelle ab. Erst wenn wir erkennen, dass unsere Gaben Ausdruck unserer Stärke sind – und nicht unseres Mangels –, können wir wirklich frei geben.
Die Quelle, die einfach fließt
Stell Dir eine Quelle vor. Sie gibt Wasser, weil es ihrer Natur entspricht. Sie fragt nicht, wer dankbar ist oder ob jemand das Wasser würdigt. Sie fließt einfach.
Genauso ist es mit Deiner wahren Natur. Wenn Du gibst, weil es Deinem inneren Wesen entspricht, brauchst Du keine äußere Bestätigung mehr. Dann bist Du nicht im Mangel, sondern in der Fülle. Und aus dieser Fülle heraus entsteht echte Dankbarkeit.
Der zentrale Gedanke von Lektion 197 lautet:
Die einzige Dankbarkeit, die Du Dir verdienen kannst, ist Deine eigene.
Es spielt keine Rolle, ob ein anderer Mensch Deine Gabe erkennt, würdigt oder überhaupt bemerkt. Denn in jeder liebevollen Handlung ist die Dankbarkeit bereits enthalten. Sie liegt im Geben selbst. Und sie gehört Dir – unabhängig von jeder äußeren Reaktion.
Wie bei einem großen Musiker: Der Applaus mag schön sein, doch die eigentliche Erfüllung entsteht aus der Hingabe an die Musik. Nicht der Beifall macht ihn glücklich, sondern das Einssein mit dem, was er tut. Der Applaus ist nur ein Echo
Wenn Du vergibst, hilfst oder liebst, dann tue es ganz – ohne innere Bedingungen. Erlaube Dir, die Dankbarkeit bereits im Moment des Gebens zu fühlen. Nicht, weil jemand reagiert, sondern weil Du Deiner wahren Natur folgst.
Eine einfache, aber tief wirksame Übung kann Dich dabei unterstützen:
Nimm Dir jeden Morgen fünf Minuten Zeit und danke Dir selbst.
Nicht für Deine Leistungen, nicht für das, was Du erreicht hast, sondern für Dein Sein. Spüre, dass Du Teil von etwas Größerem bist, getragen und verbunden. Diese Form der Dankbarkeit verändert nachhaltig Deine innere Haltung.
Ein letzter Gedanke
Dankbarkeit ist kein Ziel im Außen. Sie ist ein Teil Deiner wahren Natur. Wenn Du aufhörst, sie einzufordern, und beginnst, sie zu leben, kehrt Frieden ein. Und dieser Frieden ist unerschütterlich.
Bleib in Deiner Mitte.
Denn wer seine Mitte nicht verliert, ist unbesiegbar.
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