Ein Kurs in Wundern: Die ersten Schritte richtig gehen

Ein Kurs in Wundern: Die esten Schritte richtig gehen und verstehen: Wie Du wirklich mit dem Kurs arbeiten kannst

Sie sehen gerade einen Platzhalterinhalt von YouTube. Um auf den eigentlichen Inhalt zuzugreifen, klicken Sie auf die Schaltfläche unten. Bitte beachten Sie, dass dabei Daten an Drittanbieter weitergegeben werden.

Mehr Informationen

Ein Kurs in Wundern kann eine faszinierende Erfahrung sein – und gleichzeitig ein Buch, an dem viele Menschen schon nach den ersten Seiten verzweifeln. Vielleicht kennst Du das selbst: Du hast das Buch gekauft, voller Motivation angefangen zu lesen und schon nach kurzer Zeit festgestellt, dass Du kaum verstehst, was dort eigentlich steht. Also legst Du es erst einmal zur Seite. Ein paar Wochen später nimmst Du es wieder zur Hand, liest ein wenig darin und stellst es anschließend erneut ins Regal. Monate oder sogar Jahre können auf diese Weise vergehen, ohne dass Du wirklich mit dem Kurs arbeitest.

Ich kenne diese Stolperfallen sehr gut, denn ich arbeite selbst seit fast 30 Jahren mit Ein Kurs in Wundern. Auch für mich war der Anfang alles andere als einfach. Ich habe das Buch mehrfach begonnen, wieder weggelegt und mich immer wieder neu daran versucht. Heute sehe ich vieles davon völlig anders. Für mich ist Ein Kurs in Wundern eines der wichtigsten spirituellen Bücher überhaupt, weil es nicht nur philosophische oder religiöse Gedanken vermittelt, sondern ein vollständiges Denksystem anbietet, das Du auf Dein tägliches Leben anwenden kannst. Es geht nicht darum, ob dieses Buch wichtiger ist als die Bibel oder irgendein anderes spirituelles Werk. Viel entscheidender ist die Frage: Was kann dieses Wissen tatsächlich in Deinem Leben verändern?

Was ist der eigentliche Sinn von Ein Kurs in Wundern?

Ein Kurs in Wundern verbindet auf eine ungewöhnliche Weise psychologische und spirituelle Aspekte. Genau diese Verbindung macht ihn für mich so interessant. Das Buch beschäftigt sich nicht nur mit großen Fragen über Gott, Bewusstsein und unsere wahre Identität, sondern immer wieder mit ganz konkreten Situationen unseres Lebens: mit Beziehungen, Konflikten, Ängsten, Krankheiten, finanziellen Problemen, beruflichen Herausforderungen und all den Situationen, in denen wir unseren inneren Frieden verlieren.

Und genau hier liegt für mich der Kern des Kurses. Sein Ziel ist nicht, dass Du möglichst viel Wissen ansammelst oder irgendwann jedes Kapitel auswendig kennst. Es geht darum, Frieden zu erfahren. Als ich vor vielen Jahren mit dem Kurs begonnen habe, hätte mir das zunächst nicht gereicht. Ich dachte: Ich möchte mehr Geld, eine bessere Beziehung, mehr Glück und ein erfülltes Leben. Und dann kommt ein Buch mit rund 1.300 Seiten und verspricht mir im Grunde Frieden? Das erschien mir damals viel zu wenig.

Mit der Zeit habe ich jedoch verstanden, dass tiefer innerer Frieden tatsächlich die Grundlage für alles andere ist. Wenn Du Deine innere Mitte findest, verändert sich Dein Umgang mit den Herausforderungen des Lebens. Deine Beziehungen können sich verändern, Deine Entscheidungen werden klarer und Du reagierst anders auf Schwierigkeiten. Du musst nicht mehr gegen jede Situation kämpfen, um Dich selbst wieder einigermaßen gut zu fühlen. Der Frieden wird zum Ausgangspunkt und nicht zum Ergebnis einer perfekt funktionierenden Außenwelt.

Das ist ein entscheidender Unterschied. Viele Menschen versuchen, zuerst ihr Leben zu reparieren, um anschließend Frieden zu finden. Der Kurs dreht diese Reihenfolge gewissermaßen um: Finde Deinen inneren Frieden und lerne, aus dieser inneren Mitte heraus auf Dein Leben zu schauen.

Warum Ein Kurs in Wundern am Anfang so schwierig ist

Ein großes Hindernis ist die Sprache. Ein Kurs in Wundern ist in einer sehr christlich geprägten Sprache geschrieben und verwendet Begriffe wie Gott, Christus, Heiliger Geist, Sühne, Vergebung oder Erlösung. Für viele Menschen sind diese Begriffe mit Vorstellungen verbunden, die sie aus ihrer Kindheit, aus der Kirche oder aus traditionellen religiösen Zusammenhängen kennen. Dadurch entstehen schnell Widerstände.

Auch mir ging es am Anfang so. Ich musste viele Begriffe zunächst in eine für mich verständliche Sprache übersetzen. Erst mit der Zeit habe ich verstanden, warum der Kurs genau diese Sprache verwendet. Wenn man den Hintergrund des Kurses verstanden hat, entdeckt man darin eine sehr präzise und zugleich besondere Sprache.

Hinzu kommt, dass der Kurs manchmal scheinbar widersprüchlich wirkt. In einem Abschnitt wirst Du als Mensch angesprochen, im nächsten als Dein höheres Selbst oder als das, was der Kurs als Dein wahres Wesen bezeichnet. Wenn Du das noch nicht unterscheiden kannst, entsteht schnell der Eindruck: Moment mal, gerade wurde doch etwas völlig anderes gesagt.

Dabei geht es um unterschiedliche Ebenen der Betrachtung. Einmal wird Dein kleines Ich angesprochen – also die Identität, mit der Du Dich im Alltag normalerweise gleichsetzt. An anderer Stelle geht es um das größere Selbst, das über diese persönliche Identität hinausgeht. Wenn Du diesen Unterschied einmal verstanden hast, wird vieles im Kurs wesentlich klarer.

Du musst den Kurs nicht schnell durchlesen

Ein weiterer großer Stolperstein ist der Gedanke, Du müsstest die 365 Lektionen möglichst schnell durcharbeiten. Ein Jahr, 365 Tage, 365 Lektionen – das klingt zunächst logisch. Doch genau hier würde ich Dir empfehlen, den Leistungsdruck herauszunehmen.

Wenn Du jeden Tag eine Lektion schaffst, wunderbar. Wenn Du dafür zwei Tage brauchst, ist das genauso in Ordnung. Und wenn Du eine Lektion eine Woche lang bearbeitest, weil sie Dich besonders beschäftigt, dann kann auch das sinnvoll sein. Entscheidend ist nicht, wie schnell Du das Buch durchgelesen hast. Entscheidend ist, was davon tatsächlich in Deinem Bewusstsein angekommen ist.

Ich vergleiche das gerne mit sehr dunkler Schokolade. Du kannst ein großes Stück nehmen und einfach hinunterschlucken. Dann hast Du zwar Schokolade gegessen, aber Du hast ihren Geschmack kaum wahrgenommen. Oder Du nimmst ein kleines Stück, lässt es langsam im Mund schmelzen und entdeckst nach und nach die verschiedenen Geschmacksnuancen. Mit Ein Kurs in Wundern ist es ähnlich. Du kannst versuchen, möglichst viele Seiten zu schaffen. Oder Du kannst einen kleinen Abschnitt nehmen, ihn langsam lesen, noch einmal lesen und beobachten, was er in Dir auslöst.

Weniger kann hier tatsächlich mehr sein. Vielleicht liest Du morgens zwanzig Minuten und abends noch einmal zwanzig Minuten. Vielleicht schaffst Du in dieser Zeit nur ein paar Absätze. Das ist völlig in Ordnung. Wenn Du einen Abschnitt noch nicht verstanden hast, lies ihn am nächsten Tag noch einmal. Du musst nichts beweisen.

Denn Ein Kurs in Wundern ist kein Roman, den Du möglichst schnell zu Ende lesen musst. Es ist eher ein Werk, mit dem Du über einen langen Zeitraum arbeiten kannst. Manche Gedanken wirst Du beim ersten Lesen kaum verstehen. Einige Monate später liest Du dieselben Worte erneut und plötzlich öffnet sich eine ganz neue Bedeutung.

HOL DIR JETZT DIE KOSTENLOSEN LEHRBRIEFE:

Wissen allein verändert noch nichts

Eine der wichtigsten Erfahrungen bei der Arbeit mit dem Kurs ist für mich die Erkenntnis, dass Wissen allein nicht genügt. Du kannst das gesamte Buch lesen, hunderte Lektionen bearbeiten und theoretisch genau wissen, was dort steht – und trotzdem kann sich Dein Leben kaum verändern.

Das ist eigentlich leicht zu verstehen. Wenn Du ein Buch über das Autofahren liest, kannst Du anschließend nicht automatisch Auto fahren. Du hast Wissen über das Autofahren, aber noch keine praktische Erfahrung. Erst wenn Du Dich tatsächlich ins Auto setzt und fährst, wird aus Wissen eine Fähigkeit.

Genau so funktioniert die Arbeit mit Ein Kurs in Wundern. Die eigentliche Veränderung entsteht durch die Anwendung. Wenn Du beispielsweise über Vergebung liest, aber beim nächsten Konflikt sofort wieder in Ärger, Schuldzuweisung und Angriff gehst, dann ist das theoretische Wissen zwar vorhanden, aber noch nicht wirklich integriert.

Deshalb arbeite ich selbst immer wieder über längere Zeit mit einzelnen Lektionen. Ich habe mir beispielsweise eine Lektion zum Thema Heilung vorgenommen und mich über Wochen immer wieder mit denselben Gedanken beschäftigt. Und gerade dadurch entstehen neue Einsichten. Beim ersten Lesen erkennst Du vielleicht einen Aspekt. Beim dritten oder zehnten Lesen erkennst Du etwas völlig anderes.

Die drei Bestandteile des Kurses

Ein Kurs in Wundern besteht aus drei großen Teilen: dem Textbuch, dem Übungsbuch mit den 365 Lektionen und dem Handbuch für Lehrer. Jeder dieser Bereiche erfüllt eine eigene Funktion.

Das Textbuch vermittelt die grundlegenden Gedanken und das Denksystem des Kurses. Das Übungsbuch bringt diese Gedanken in die praktische Anwendung. Und das Handbuch beschäftigt sich mit Fragen, die sich aus der praktischen Arbeit ergeben.

Gerade das Übungsbuch solltest Du meiner Erfahrung nach nicht unterschätzen. Die Lektionen sind nicht einfach 365 kleine Texte, die Du möglichst schnell abhaken solltest. Sie sind Übungen, die Dein gewohntes Denken Schritt für Schritt infrage stellen.

Und genau deshalb wirst Du wahrscheinlich immer wieder auf Widerstände stoßen.

Widerstand gehört zum Prozess

Vielleicht liest Du eine Lektion und denkst plötzlich: Das kann doch unmöglich stimmen. Vielleicht ärgerst Du Dich sogar über einen bestimmten Satz. Vielleicht möchtest Du das Buch an die Wand werfen. Auch das kann Teil des Prozesses sein.

Wenn ein Gedanke Dein bisheriges Weltbild infrage stellt, reagiert Dein gewohntes Denken häufig mit Widerstand. Das bedeutet nicht automatisch, dass der neue Gedanke richtig oder falsch ist. Es bedeutet zunächst nur, dass etwas in Dir berührt wurde.

Deshalb kann es hilfreich sein, den Widerstand nicht sofort bekämpfen zu wollen. Nimm ihn wahr. Beobachte ihn. Frage Dich, warum genau dieser Gedanke eine solche Reaktion in Dir auslöst.

Du musst nicht jede Aussage des Kurses sofort verstehen. Du musst auch nicht jede Formulierung sofort akzeptieren. Lass manches zunächst einfach stehen. Lies weiter, arbeite damit und komme später wieder darauf zurück.

Gott, Christus und die Sprache des Kurses

Besonders die christliche Sprache stellt für viele Menschen eine große Hürde dar. Begriffe wie Gott oder Christus sind für manche Menschen so stark mit traditionellen religiösen Vorstellungen verbunden, dass sie sich innerlich sofort verschließen.

Dabei verwendet Ein Kurs in Wundern diese Begriffe in einem spirituellen Zusammenhang, der weit über die Vorstellung eines menschlichen Gottes hinausgeht. Wenn im Kurs von Gott gesprochen wird, geht es nicht einfach um eine Person irgendwo außerhalb von Dir. Es geht um den Ursprung allen Seins und um grenzenloses Bewusstsein.

Wenn Du diese Begriffe zunächst nicht verwenden möchtest, kannst Du Dir auch andere Worte dafür suchen. Entscheidend ist nicht das Etikett, sondern das, worauf der Begriff hinweist.

Ähnlich verhält es sich mit dem Begriff Christus. Auch hier geht es nicht ausschließlich um die historische Person Jesus. Im Denken des Kurses verweist Christus auf eine geistige Identität, die über die individuelle Persönlichkeit hinausgeht.

Je mehr Du Dich mit dem Kurs beschäftigst, desto mehr wirst Du feststellen, dass viele Begriffe nicht in dem Sinn gemeint sind, in dem wir sie aus unserem normalen Sprachgebrauch kennen.

Was bedeutet es, dass die Welt eine Illusion ist?

Auch der Begriff „Illusion“ sorgt regelmäßig für Missverständnisse. Wenn der Kurs davon spricht, dass die Welt eine Illusion ist, bedeutet das nicht, dass Du Deinen Körper, Deine Krankheit oder Deine aktuellen Lebensumstände einfach leugnen sollst.

Wenn Du Schmerzen hast, hast Du Schmerzen. Wenn Du gerade einen Konflikt erlebst, erlebst Du diesen Konflikt. Wenn Du finanzielle Schwierigkeiten hast, musst Du diese Situation nicht einfach wegdenken.

Der Gedanke geht tiefer. Ein Kurs in Wundern stellt infrage, welche Bedeutung wir den Erscheinungen geben und wie absolut wir sie nehmen. Dein Körper, Deine Persönlichkeit, Deine Lebensgeschichte und die Ereignisse Deines Lebens erscheinen innerhalb eines größeren Bewusstseinsraumes. Sie sind nicht Deine endgültige Identität.

Das kann einen enormen Unterschied machen. Wenn Du glaubst, Deine aktuelle Situation definiere Dich vollständig, wird jedes Problem riesengroß. Wenn Du erkennst, dass Deine wahre Identität nicht auf diese Situation begrenzt ist, verändert sich Deine Perspektive.

Vergebung bedeutet im Kurs etwas völlig anderes

Auch die Vergebung gehört zu den zentralen und gleichzeitig am häufigsten missverstandenen Begriffen des Kurses. Es geht nicht darum, dass Du Dich über jemanden stellst und großzügig sagst: „Ich vergebe Dir.“

Die Vergebung des Kurses geht wesentlich tiefer. Sie stellt die Wahrnehmung infrage, aus der heraus Du einen Menschen oder eine Situation überhaupt als Angriff auf Dich interpretierst.

Das kann zunächst sehr schwer verständlich sein. Vielleicht hast Du etwas erlebt, das Dich über Jahre beschäftigt hat. Vielleicht gibt es einen Konflikt, an den Du immer wieder denken musst. Dann erscheint die Aussage, dass Du Deine Wahrnehmung davon verändern kannst, zunächst fast unmöglich.

Hier kann eine andere Perspektive helfen: Stell Dir vor, Du würdest hundert Jahre später auf diesen Konflikt zurückblicken. Welche Bedeutung hätte er dann noch? Und was wäre in tausend Jahren? Natürlich löst dieser Gedanke nicht automatisch einen aktuellen Konflikt. Aber er kann Dir zeigen, wie stark unsere Bewertung davon abhängt, aus welchem zeitlichen und geistigen Abstand wir auf eine Situation schauen.

Vergebung bedeutet deshalb nicht, das Geschehene schönzureden. Sie bedeutet auch nicht, schädliches Verhalten gutzuheißen. Es geht darum, Dich selbst aus der Bindung an Deine bisherige Wahrnehmung zu lösen.

HOL DIR JETZT DIE KOSTENLOSEN LEHRBRIEFE:

Höre auf, jede Schwierigkeit als Problem zu betrachten

Ein weiterer zentraler Gedanke des Kurses ist die Frage, wie Du mit den Schwierigkeiten Deines Lebens umgehst. Normalerweise betrachten wir ein Problem als etwas, das möglichst schnell verschwinden muss. Wir wollen die Krankheit loswerden, den Konflikt lösen, das Geldproblem beseitigen oder die berufliche Situation verändern.

Natürlich ist es sinnvoll, praktische Lösungen zu suchen. Doch der Kurs stellt eine andere Frage: Was geschieht in Deinem Geist, während Du mit dieser Situation konfrontiert bist?

Vielleicht ist genau diese Situation eine Gelegenheit, Deine bisherige Reaktion zu beobachten. Nicht jede Schwierigkeit muss sofort als persönliches Versagen betrachtet werden. Nicht jede Herausforderung bedeutet, dass mit Dir etwas nicht stimmt.

Du kannst lernen, Situationen als Übungsfelder zu betrachten. Immer wieder in Deine Mitte zurückzukehren. Immer wieder wahrzunehmen, wenn Angst, Ärger oder Verurteilung auftauchen. Und immer wieder die Entscheidung zu treffen, nicht vollständig darin aufzugehen.

Dein Ziel ist nicht, noch mehr über Dich zu wissen

Vielleicht ist das einer der wichtigsten Punkte überhaupt: Du musst nicht immer noch mehr über Dich herausfinden, um endlich frei zu sein. Du kannst jahrelang Deine Kindheit analysieren, Deine Persönlichkeit untersuchen, verschiedene spirituelle Systeme studieren und immer neue Methoden kennenlernen. All das kann interessante Erkenntnisse liefern. Aber irgendwann stellt sich die Frage: Wann hörst Du auf, nach einem weiteren Konzept über Dich selbst zu suchen?

Ein Kurs in Wundern führt Dich immer wieder zu einer anderen Perspektive zurück: Du bist nicht einfach die Geschichte, die Du über Dich erzählst. Du bist nicht nur Deine Kindheit. Du bist nicht Deine berufliche Rolle. Du bist nicht Deine Beziehungen. Du bist nicht Deine Fehler. Du bist nicht Deine Erfolge. Du bist nicht einmal Deine aktuelle Persönlichkeit. Diese Dinge können Teil Deiner Erfahrung sein. Aber sie müssen nicht Deine endgültige Identität bestimmen.

Beginne dort, wo Du gerade bist

Du musst nicht warten, bis Du irgendwann ein perfekter spiritueller Mensch geworden bist. Du musst nicht erst jahrelang meditieren. Du musst nicht zuerst alle Begriffe verstehen. Beginne einfach dort, wo Du gerade bist. Wenn Du nur fünf Minuten am Tag hast, dann nimm Dir fünf Minuten. Lies eine Lektion. Lies einen Absatz. Wiederhole einen Gedanken. Und vor allem: Versuche, das Gelesene im Alltag anzuwenden.

Wenn Du Dich über jemanden ärgerst, beobachte Deinen Ärger. Wenn Du Angst bekommst, beobachte die Angst. Wenn Du Dich selbst verurteilst, beobachte diese Verurteilung. Du musst nicht sofort alles verändern. Beginne zunächst damit, wahrzunehmen, was in Dir geschieht. Genau darin liegt für mich die praktische Kraft des Kurses.

Der Kurs ist kein Wettlauf

Vielleicht hast Du bisher gedacht, Du müsstest den Kurs möglichst schnell durcharbeiten. Vergiss diesen Gedanken. Du bist nicht zu spät. Du musst nichts aufholen. Du musst keine 365 Lektionen in 365 Tagen schaffen. Du musst niemandem beweisen, wie weit Du bereits bist. Der Kurs ist kein Wettbewerb und kein Leistungstest.

Es geht nicht darum, irgendwann sagen zu können: „Ich habe das komplette Buch gelesen.“ Es geht darum, dass das, was Du liest, langsam Teil Deines Lebens wird. Manchmal kann eine einzige Lektion mehr verändern als hundert Seiten, die Du nur schnell überfliegst.

Deshalb mein vielleicht wichtigster praktischer Rat: Lass den Kurs langsam in Dein Leben einsickern. Lies weniger, aber beschäftige Dich intensiver damit. Nimm die Gedanken mit in Deinen Alltag. Beobachte, was geschieht. Und wenn Widerstände auftauchen, dann betrachte auch diese als Teil Deiner Arbeit.

Lass Ein Kurs in Wundern nicht im Regal stehen

Wenn Du Ein Kurs in Wundern bereits zu Hause hast, dann lass es nicht einfach im Regal stehen. Du musst nicht sofort eine Stunde am Tag investieren. Du musst auch nicht alles verstehen. Fang klein an. Nimm Dir vielleicht morgens ein paar Minuten. Lies Deine aktuelle Lektion. Nimm einen Gedanken daraus mit in den Tag. Und wenn Du abends noch einmal Zeit hast, schaue, was Dir im Laufe des Tages begegnet ist. Wo hast Du den Gedanken angewendet? Wo bist Du wieder in Deine alten Muster gefallen? Wo hast Du Deinen Frieden verloren? So wird aus einem Buch eine praktische Lebenshilfe.

Genau darin liegt für mich die eigentliche Bedeutung von Ein Kurs in Wundern. Es geht nicht darum, möglichst viel spirituelles Wissen anzusammeln. Es geht darum, eine andere Art des Denkens zu entwickeln und immer wieder zu Deiner inneren Mitte zurückzukehren. Je mehr Du das übst, desto mehr kann sich Dein Umgang mit dem Leben verändern. Nicht unbedingt deshalb, weil plötzlich alle äußeren Probleme verschwinden. Sondern weil Du ihnen anders begegnest.

Und vielleicht entdeckst Du irgendwann genau das, was ich selbst nach vielen Jahren der Beschäftigung mit diesem Buch erfahren habe: Der Frieden, den Du so lange im Außen gesucht hast, beginnt nicht irgendwo dort draußen. Er beginnt in Deinem eigenen Geist.

Ein Kurs in Wundern ist deshalb für mich kein Buch, das man einfach einmal liest und anschließend zur Seite legt. Es ist ein Weg, mit dem man arbeiten kann – langsam, geduldig und immer wieder aufs Neue. Du musst Dich dabei nicht unter Druck setzen. Lass Dich auf die Gedanken ein, beobachte Deine Widerstände und gib dem Ganzen Zeit. Denn manchmal ist der wichtigste Schritt nicht, noch mehr zu lernen. Manchmal besteht der nächste Schritt darin, das, was Du bereits gelesen hast, wirklich zu erfahren.

HOL DIR JETZT DIE KOSTENLOSEN LEHRBRIEFE:

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert

Meinen Namen, E-mail und Webseite in diesem Browser speichern, bis ich wieder kommentiere.

Bild von Andreas Frenzel

Andreas Frenzel

Andreas Frenzel – Spirituelle Begleitung aus Hamburg. Online & persönlich. Dein Weg zu innerem Frieden beginnt hier.

Verpasse keinen Artikel und erhalte bevorzugten Zugang zu Insiderinformationen, zum Thema
„Ein befreites Leben führen“