Ein Kurs in Wundern Lektion 202: Wer bist Du wirklich?
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Mehr InformationenNach Hause gehen – Die tiefere Botschaft von Ein Kurs in Wundern Lektion 202
Was wäre, wenn Du in diesem Moment die Freiheit hättest, alles loszulassen, was Dich belastet? Stell Dir vor, Du könntest einfach nach Hause gehen. Ich meine damit natürlich nicht Deine Wohnung, sondern Dein wahres Selbst.
Herzlich willkommen zu einer neuen Folge unserer Reihe Ein Kurs in Wundern. Ich bin Andreas Frenzel und heute tauchen wir gemeinsam in eine der kraftvollsten Lektionen ein – Lektion 202. Diese Lektion berührt den Kern unserer Existenz und hat das Potenzial, Deine Wahrnehmung radikal zu verändern.
Und ja, wenn es Dir so vorkommt, als würden sich manche Inhalte immer wiederholen, dann ist das völlig richtig. Der gesamte Kurs ist im Grunde eine einzige Wiederholung. Es geht immer wieder um dasselbe, weil die Wiederholung es ist, die diese Wahrheit in unseren Geist einspeichert – in unsere „Gehirnzellen“, könnte man sagen.
Die Sehnsucht nach Heimat
In den nächsten Minuten erfährst Du, wie Du mit einer ganz simplen Übung wieder Deine Mitte finden kannst. Und Du wirst verstehen, warum dieses Gefühl von Heimatlosigkeit, das viele Menschen in sich tragen, eine tiefere Bedeutung hat. Es ist nicht einfach nur Unzufriedenheit – es ist ein innerer Ruf nach Hause.
Vielleicht kennst Du dieses Gefühl: Du bist physisch in Deinem Zuhause, und trotzdem spürst Du eine tiefe Sehnsucht, irgendwo anders zu sein. Diese Sehnsucht könnte tatsächlich der Ruf Deiner wahren Natur sein.
Wie bei E.T.: „Ich will nach Hause.“ Genau darum geht es.
„Ich bin kein Körper, ich bin frei“
Lektion 202 beginnt mit einem kraftvollen Gedanken:
„Ich bin kein Körper, ich bin frei, denn ich bin nach wie vor, wie Gott mich schuf.“
Das ist nicht nur eine schöne Affirmation, sondern ein echter Schlüssel zu radikaler Freiheit. Solange wir uns ausschließlich mit unserem Körper identifizieren, leben wir in einem selbstgeschaffenen Gefängnis. Der Körper altert, wird krank, hat Grenzen. Aber Du bist mehr als das.
Dieser Gedanke erinnert uns daran, dass unsere wahre Identität nicht begrenzt ist. Du bist nicht das, was Du siehst, nicht Deine Geschichte, nicht Deine Probleme. Du bist etwas viel Größeres.
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Ein Augenblick Stille – Nach Hause gehen
Die Übung dieser Lektion lautet:
„Ich will einen Augenblick still sein und nach Hause gehen.“
Das klingt einfach – aber was bedeutet es wirklich? Nach Hause zu gehen bedeutet, in die Stille einzutauchen und Deine wahre Natur wiederzuentdecken, jenseits aller Gedanken, Sorgen und Identifikationen.
Stell Dir vor, Du bist ein Ozean und Deine Gedanken sind nur Wellen an der Oberfläche. Nach Hause gehen heißt, in die Tiefe zu sinken – dorthin, wo vollkommene Ruhe herrscht.
Die radikale Frage der Lektion
Der zweite Teil der Lektion stellt eine sehr direkte Frage:
„Warum sollte ich beschließen, noch einen Augenblick länger dort zu verweilen, wo ich nicht hingehöre, wenn Gott selbst mir doch seine Stimme gab, mich heimzurufen?“
Das ist eine radikale Frage, weil sie unser gesamtes Selbstverständnis infrage stellt. Normalerweise identifizieren wir uns mit unseren Problemen, mit unseren Beziehungen, unserem Job, unserem Körper. Aber gehören wir wirklich dorthin?
Die Lektion erinnert uns daran: Wir haben in jedem Moment eine Wahl. Wir können entscheiden, ob wir in Sorgen, Ängsten und Begrenzungen bleiben – oder ob wir zurückkehren zu unserer wahren Natur.
Eine Praxis, kein einmaliges Erlebnis
Viele Menschen denken: „Jetzt habe ich es verstanden, jetzt ist es für immer so.“ Doch so funktioniert es nicht. Diese Entscheidung ist kein einmaliges Ereignis, sondern eine tägliche Praxis.
Der Kurs empfiehlt, diesen Gedanken regelmäßig zu üben – morgens, abends, stündlich und wann immer Du daran denkst. Es ist wie ein Muskel, den Du trainierst. Man spricht hier auch von Neuroplastizität: Dein Gehirn kann umtrainiert werden.
So wie ein Klavierspieler durch tägliches Üben immer besser wird, trainierst Du mit dieser Übung Deinen „Heimkehrer-Muskel“.
Eine persönliche Erfahrung
Vor einigen Jahren erlebte ich selbst eine tiefe persönliche Krise. Meine Beziehung zerbrach, beruflich stand ich vor großen Herausforderungen, und auch gesundheitlich ging es mir nicht gut. Ich fühlte mich erschöpft, gefangen in einem Strudel aus Sorgen und Ängsten.
In einem Moment tiefer Verzweiflung erinnerte ich mich an diese Lektion. Ich setzte mich hin, schloss die Augen und sagte mir – ehrlich gesagt zuerst fast gezwungen:
„Ich will einen Augenblick still sein. Ich will nach Hause gehen.“
Was dann geschah, war erstaunlich. Es fühlte sich an, als würde sich innerlich eine Tür öffnen. Ich konnte meine Probleme noch sehen, aber ich war nicht mehr mit ihnen identifiziert. Es war, als wäre ich aus einem Traum erwacht und hätte erkannt: Das bin ich nicht. Ich bin frei.
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Die praktische Anwendung im Alltag
Die Anwendung dieser Lektion ist sehr einfach und klar:
Beginne und beende jeden Tag mit dem Gedanken:
„Ich bin kein Körper, ich bin frei, denn ich bin nach wie vor, wie Gott mich schuf.“Wiederhole diesen Gedanken stündlich oder wann immer Du Dich daran erinnerst.
Wenn störende Gedanken auftauchen – selbst die kleinsten – sage Dir sofort:
„Diesen Gedanken will ich nicht. Stattdessen wähle ich: Ich bin kein Körper, ich bin frei.“
So schulst Du Deinen Geist radikal um. Du lernst, Dich nicht mehr mit Problemen zu identifizieren, sondern mit Frieden und Freiheit.
Der Schlüssel zu wahrer Freiheit
Diese einfache Übung wurde für mich zu einem täglichen Anker. Sie half mir nicht nur, aus meiner Krise herauszufinden, sondern führte mich zu einer völlig neuen Lebensqualität. Probleme kommen und gehen – aber sie definieren Dich nicht.
Du hast heute einen Schlüssel zu wahrem Frieden kennengelernt. Die tiefere Freiheit liegt darin, zu erkennen, wer Du wirklich bist, jenseits aller Begrenzungen und Identifikationen. Und genau diese Erkenntnis kann Dein Leben radikal verändern.
Nimm Dir jeden Tag einen Moment Zeit, um nach Hause zu gehen.
Denn Du bist es wert.
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