Ein Kurs in Wundern Lektion 218

Ein Kurs in Wundern Lektion 218: Nur deine eigene Verurteilung verletzt dich

Ich bin kein Körper. Ich bin frei. Denn ich bin nach wie vor, wie Gott mich schuf.

Niemand kann Dich wirklich verletzen. Nicht Dein Chef, nicht Deine Mutter, nicht Dein Ex-Partner und auch kein anderer Mensch. Das klingt wahrscheinlich im ersten Moment ein bisschen absurd für Dich. Vielleicht denkst Du: „Wie bitte? Natürlich können mich andere Menschen verletzen.“ Aber bleib einfach mal dran. Denn genau darum geht es heute in Lektion 218 aus Ein Kurs in Wundern und um die Frage, wer eigentlich für unseren Schmerz verantwortlich ist.

Hör Dir diesen Satz aus der Lektion noch einmal ganz in Ruhe an. Du kennst ihn vielleicht schon, es ist nichts Neues. Aber es ist die Wiederholung, die ihn letztlich wirklich in uns einprägt:

Ich bin kein Körper. Ich bin frei.
Denn ich bin nach wie vor, wie Gott mich schuf.

Nur meine Verurteilung verletzt mich. Sie hält meine Schau dunkel. Und mit meinen blinden Augen kann ich den Anblick meiner Herrlichkeit nicht sehen. Aber heute kann ich diese Herrlichkeit erblicken und froh sein.

Was bedeutet das ganz praktisch?

Es bedeutet, dass ich niemals wirklich durch andere verletzt werde, sondern immer nur durch das, was ich über deren Verhalten denke. Durch das, was ich in eine Situation hineininterpretiere und durch die Bedeutung, die ich dem gebe, was ein anderer Mensch tut oder sagt.

Stell Dir einmal vor, jemand gibt Dir ein Geschenk. Er sagt beispielsweise: „Hey, ich kann Dich nicht leiden.“ Du musst dieses Geschenk aber nicht annehmen. Denn wem gehört ein Geschenk, das Du nicht annimmst? Es gehört weiterhin demjenigen, der es Dir geben wollte. Genauso ist es mit einer Aussage wie: „Ich kann Dich nicht leiden.“ Du musst diese Aussage nicht zu Deiner Wahrheit machen. Du musst sie nicht auf Dich beziehen.

Doch wenn Du sie annimmst und denkst: „Vielleicht hat er ja recht. Vielleicht bin ich tatsächlich nicht liebenswert“, dann beginnt sie, Dich zu verletzen. Und vielleicht wird Dir dabei gar nicht bewusst, wie schlecht Du eigentlich selbst über Dich denkst. Denn nur jemand, der sich selbst heruntersetzt und schlecht von sich denkt, ist bereit, solche „Geschenke“ überhaupt anzunehmen.

Wie kannst Du sagen: Ich bin ein göttliches Wesen?

Und hier wird es interessant. Wie kann ich sagen: „Ich bin ein göttliches Wesen“, wenn ich gleichzeitig denke: „Ich bin ungeliebt“, „Ich bin ein Versager“, „Mit mir stimmt etwas nicht“, „Ich bin nicht gut genug“ oder „Ich werde abgelehnt“?

Da kannst Du viele Jahre Therapie machen und versuchen, all diese Geschichten aufzuarbeiten. Und natürlich kann Therapie auf vielen Ebenen hilfreich sein. Aber hier geht es um etwas anderes. Es geht nicht nur um Psychologie und darum, die Vergangenheit aufzuarbeiten. Es geht darum, zu erkennen, wer Du wirklich bist.

Du bist nicht die Geschichte, die Du über Dich selbst erzählst. Du bist nicht Deine Vergangenheit. Du bist nicht die Beurteilungen anderer Menschen und Du bist auch nicht die Beurteilungen, die Du selbst über Dich fällst. Du bist reines Bewusstsein. Du bist reines Sein. Punkt.

Und vielleicht kannst Du das jetzt einmal nicht nur verstehen, sondern wirklich spüren. Fühle es: Ich bin reines Sein. Du könntest auch sagen: Ich bin Christusbewusstsein.

Der heilige Christus in Dir

In der Lektion heißt es:

„Tief in deinem Geist wartet der heilige Christus in dir darauf, dass du ihn als dich anerkennst.“

Lass diesen Satz einmal wirklich auf Dich wirken. Tief in Deinem Geist wartet der heilige Christus in Dir darauf, dass Du ihn als Dich anerkennst. Ich bin der Christus.

Das bedeutet nicht, dass Dein Körper plötzlich etwas Besonderes sein muss. Im Gegenteil. Es bedeutet, dass Du erkennst: Ich bin nicht der Körper, der beleidigt werden kann. Ich bin nicht die Geschichte, die ich mir über mich selbst erzähle, sondern ich bin der Teil, der das alles beobachtet und wahrnimmt.

Wer ist derjenige, der beobachtet?

Wenn Du Dein eigenes Verhalten beobachtest und feststellst: „Oh, das macht mich total sauer“, oder: „Das macht mich unglücklich“, dann bist Du bereits dabei, eine andere Ebene wahrzunehmen. Denn da ist jemand, der beobachtet: „Ich werde gerade sauer.“

Und wenn Du noch genauer hinschaust, gibt es sogar eine weitere Ebene. Da ist etwas in Dir, das auch diese Wut beobachtet. Es nimmt einfach wahr. Es sagt nicht: „Das darf nicht sein.“ Es sagt nicht: „Ich sollte anders fühlen.“ Es urteilt nicht. Es beobachtet einfach.

Wenn Du dort ganz genau hinschaust, wirst Du feststellen: Diese Ebene ist vollkommen still. Sie nimmt einfach wahr. Reines Bewusstsein. Und genau dort liegt die Freiheit.

Ich bin kein Körper. Ich bin frei.

Wenn Du magst, schließe jetzt für einen Moment die Augen und lass diese Worte einfach noch einmal in Dich hineinsinken:

Ich bin kein Körper. Ich bin frei.
Denn ich bin nach wie vor, wie Gott mich schuf.
Nur meine Verurteilung verletzt mich.
Sie hält meine Schau dunkel.
Und mit meinen blinden Augen kann ich den Anblick meiner Herrlichkeit nicht sehen.
Doch heute kann ich diese Herrlichkeit erblicken und froh sein.

Amen.

Nimm diese Erinnerung mit durch Deinen ganzen Tag. Und wenn Du heute Abend ins Bett gehst, nimm sie mit in Deinen Schlaf. Erinnere Dich daran: Es ist nur unser eigenes Urteil, das unsere Welt verdunkelt. Niemand sonst.

Vielleicht hast Du heute schon ein „Geschenk“ angenommen, ohne es überhaupt zu bemerken. Eine Bemerkung, eine Ablehnung, eine Kritik, ein Urteil oder eine Handlung eines anderen Menschen. Und vielleicht kannst Du heute einmal innehalten und Dich fragen: Muss ich dieses Geschenk wirklich annehmen? Oder kann ich es dort lassen, wo es hingehört?

Vielleicht erkennst Du dann, dass Deine Freiheit nicht davon abhängt, wie andere Menschen sich verhalten. Deine Freiheit beginnt dort, wo Du aufhörst, deren Verhalten zu Deinem Urteil über Dich selbst zu machen.

Wenn Du spüren möchtest, wie sich dieser Zustand anfühlt, wenn dieses Urteil für einen Moment vollkommen verstummt, dann schau Dir auch das kostenlose Quantum Diamond Webinar an. Das kann ein guter nächster Schritt für Dich sein, wenn Du es noch nicht kennst. 

Und schreib mir gerne in die Kommentare: Welches „Geschenk“ hast Du vielleicht heute schon unbedacht angenommen und später festgestellt, dass es eigentlich gar nicht Deines war?

Lass das Licht endlich in Dir leuchten.

Dein Andreas Wenzel

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Andreas Frenzel

Andreas Frenzel – Spirituelle Begleitung aus Hamburg. Online & persönlich. Dein Weg zu innerem Frieden beginnt hier.

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