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Ein Kurs in Wundern: Lektion 3

„Ich verstehe nichts, was ich in diesem Raum sehe“

Das Ziel von »Ein Kurs in Wundern« ist es, in den Frieden zu kommen. An anderer Stelle steht geschrieben, dass die Voraussetzung zur Öffnung unseres Herzens eine reine und unschuldige Wahrnehmung ist.

Das Einzige, das uns unseres Friedens beraubt, ist unsere Bewertung der Dinge. Ständig laufen wir durch die Gegend und finden Dinge angenehm oder unangenehm, schön oder nicht schön, wichtig oder nicht wichtig. 

Das ist die berühmte Welt der Dualität. Die göttliche Ebene ist die Ebene der Nondualität. Hier gibt es kein Oben und kein Unten, kein gut und kein schlecht. Und genau das ist der Grund, warum hier unendlicher Frieden herrscht.

Wir können uns darauf trainieren, dass wir aus der Bewertung aussteigen. Setzen Sie sich immer wieder einmal hin und gehen Sie nacheinander jeden einzelnen Gegenstand durch, der Ihnen ins Gesichtsfeld kommt. Sagen Sie dann zu sich selbst: Ich verstehe nichts, was ich in diesem Raum sehe.

Diese Aussage ist nichts weiter, als die Wahrheit. 

Angenommen, Sie sehen einen Stuhl. Was wissen Sie wirklich von diesem Stuhl? Sie sehen da ein Gebilde aus irgend einem Material. Sie haben eine vage Vorstellung davon, wo dieser Stuhl produziert wurde. Aber wirklich wissen werden Sie es nicht. 

Woraus besteht das Material? Woraus besteht Materie? Was ist Schwingung? Was ist Energie? Bei alledem handelt es sich nur um vage Vorstellungen. Theorien, die unserem Verstand helfen sollen, die Welt ein wenig besser zu verstehen. Doch sie bleiben alle an der Oberfläche.

Machen Sie doch einfach ein Spiel daraus. Stellen Sie sich vor, Sie sind ein Kind. Sie haben noch nie einen Stuhl gesehen, noch nie ein Buch, ein Regal oder eine Blume. Mit großen und staunenden Augen gehen Sie durch die Welt und sind sich bewusst darüber, dass Sie nicht verstehen, was Ihnen alles begegnet. Sie laufen durch ein Wunderland.

Die Aussage: »Ich verstehe nicht, was ich sehe«, löst Sie von Ihren inneren Bildern, die Sie mit jedem Gegenstand verknüpfen. Wenn Sie die Übung ein paarmal gemacht haben, werden Sie das Gefühl einer tiefen inneren Befreiung erleben.

Es entsteht eine innere Leichtigkeit. Auf diese Weise lernen Sie, den Dingen unvoreingenommen zu begegnen. Sie öffnen sich ganz neu für den Augenblick. Das ist die wichtigste Voraussetzung um im Hier und Jetzt zu leben. Seien Sie bereit, jeden Gegenstand, den Sie wahrnehmen von seiner Vergangenheit, von Ihren Assoziationen, die immer aus der Vergangenheit kommen, zu befreien. Erleben Sie jeden Augenblick neu.

Nehmen Sie wahr. Seien Sie bereit, nicht zu verstehen und genießen Sie die zunehmende Gedankenleere – das Geheimnis der Heilung und des Friedens.

Dehnen Sie diese Übung auch auf andere Menschen aus. Wir glauben immer, dass wir wüssten, wie andere Menschen gestrickt sind. Doch ist das wirklich so? Machen wir uns nicht ein eigenes Bild, das immer nur einem kleinen Bruchteil der Wahrheit entspricht? 

Seien Sie bereit, anderen Menschen zu begegnen ohne sie in Schubladen einzuordnen. Das ist die erste Voraussetzung für die später noch erfolgenden Vergebungslektionen. 

Und denken Sie immer daran: Das Ziel ist Frieden!


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Andreas Frenzel

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