Manifestieren funktioniert nicht? Die Wahrheit, die Dir niemand sagt
Du beschäftigst dich mit Manifestation, hast deine Wünsche aufgeschrieben und dir ziemlich genau vorgestellt, wie dein Leben aussehen soll. Die Farbe der Küchenfliesen im neuen Haus steht bereits fest, der passende Partner sitzt in deiner Vorstellung schon mit am Frühstückstisch, und eigentlich fehlt jetzt nur noch, dass das Ganze endlich Wirklichkeit wird.
Nur tut sich draußen herzlich wenig. Also schaust du dir das nächste Video an, liest noch ein Buch und fragst dich allmählich: Warum funktioniert Manifestieren bei mir nicht? Ich mache doch nun wirklich alles, was einem da so empfohlen wird.
Nun, die Antworten kennst du vermutlich schon. Du musst genauer visualisieren, mehr Gefühl hineinbringen und vor allem aufhören zu zweifeln. Ganz schlecht, so ein Zweifel. Ein falscher Gedanke am Dienstagnachmittag, und schon ist die Bestellung beim Universum offenbar irgendwo hinter dem Schreibtisch verschwunden.
Mal ehrlich, soll das tatsächlich so funktionieren?
Ich beschäftige mich seit über 30 Jahren mit Manifestation und habe in dieser Zeit Dinge erreicht, von denen ich vorher nicht einmal zu träumen gewagt habe. Dabei habe ich durchaus gezweifelt. Und zwar nicht zu knapp. Ich habe großartige Erfolge erlebt, aber eben auch Rückschläge, die mir im Nachhinein mehr beigebracht haben als so manches Seminar.
Von einer dieser Erfahrungen möchte ich dir erzählen. Denn beim Manifestieren übersehen wir leicht etwas, das schon vor der eigentlichen Technik beginnt: Was erwarten wir eigentlich von unserem Wunsch, wenn er endlich erfüllt ist?
Mein Traumauto – und die ziemlich ernüchternde Zeit danach
Ich erinnere mich noch sehr gut an mein erstes Traumauto. Der Preis lag zunächst jenseits dessen, was für mich überhaupt vorstellbar war. Als ich dann tatsächlich am Steuer saß, war ich erste einmal vollkommen überwältigt. Du kennst sicher dieses Gefühl, wenn etwas wahr wird, das lange nur in deiner Vorstellung existiert hat. Auf einmal ist es da, und du fasst es noch gar nicht richtig. So ging es mir damals auch. Ich hatte mein Ziel erreicht. Und natürlich freute ich mich darüber.
Doch die Ernüchterung lies nicht lange auf sich warten. Ein paar Wochen später war es vollkommen normal geworden, dieses Auto zu fahren. Es gehörte jetzt eben zu meinem Leben. Ich stieg ein, fuhr los und beschäftigte mich unterwegs mit denselben Sorgen und Schwierigkeiten wie vorher. War ich glücklicher geworden? Nicht einen Millimeter!
Das hat mich damals wirklich beschäftigt. Schließlich hatte ich mir von diesem Auto einiges versprochen. Und damit meine ich jetzt nicht die Motorleistung oder die Bequemlichkeit der Sitze. Irgendwie hatte ich geglaubt, mit diesem Erfolg auch innerlich angekommen zu sein. Endlich geschafft. Endlich zufrieden. Tja, das Auto stand vor der Tür. Nur meine Zufriedenheit war offenbar nicht mitgeliefert worden.
Heute sehe ich, wie viel ich damals in diesen Wunsch hineingelegt hatte. Ich wollte mich anders fühlen. Erfolgreicher, anerkannter, einfach besser. Dass ein erreichtes Ziel dieses innere Gefühl nicht dauerhaft für mich aufrechterhält, hatte ich noch nicht verstanden.
Darum gehört zu der Frage, warum Manifestieren nicht funktioniert, für mich noch eine zweite: Was geschieht eigentlich, wenn es funktioniert? Bist du dann wirklich zufrieden? Oder suchst du schon bald nach dem nächsten Wunsch, der endlich das erledigen soll, was der vorherige nicht geschafft hat?
Auftragsbuch: Traumpartner
Im Auftragsbuch an das Universum vieler Manifestierer steht an oberster Stelle der Traumpartner. Lass uns das einmal ein wenig genauer anschauen. Du wünschst dir einen Menschen, mit dem du dein Leben teilst. Jemanden, der sich freut, wenn du nach Hause kommst, der dir zuhört und mit dem du auch mal herrlich über irgendeinen Unsinn lachen kannst. Daran ist nun wirklich nichts auszusetzen.
In deiner Vorstellung sitzt ihr zusammen am Meer, die Sonne geht unter, und alles fühlt sich wunderbar an. Soweit, so gut.
Wenn du allerdings ein wenig genauer hinschaust, hängen an diesem Wunsch häufig noch ganz andere Erwartungen. Dieser Mensch soll dir endlich das Gefühl geben, liebenswert zu sein. Er soll die Einsamkeit beseitigen, deine Selbstzweifel beruhigen und am besten schon wissen, was du brauchst, bevor du es selbst ausgesprochen hast.
Wenn du darauf angesprochen wirst, verneinst du es. Weil du instinktiv weißt, dass das so eigentlich nicht sein sollte. Aber wie ehrlich bist du zu dir selbst?
Hast du dir schon einmal überlegt, wie viel Arbeit du dem anderen da eigentlich mit auf den Weg gibst?
Das Auftragsbuch mit seinen Pflichten ist übervoll. Und es wird nicht lange dauern, bis ihm auffällt, auf was für einen Deal er da eigentlich eingegangen ist.
Ich erzähle das übrigens nicht, weil ich schon immer so schlau war. Ganz im Gegenteil. Einmal habe ich mir innerhalb von nur sechs Wochen meine Traumfrau manifestiert, die erstaunlich genau dem entsprach, was ich zuvor aufgeschrieben hatte. Ich bekam scheinbar alle meine Wünsche auf einem großen silbernen Tablett serviert. Ich war überwältigt! Doch es dauerte nicht lange, bis ich merkte, was ich mir da in Wirklichkeit eingekauft hatte. Frustration ohne Ende. Oberflächlich schien sie alles zu erfüllen. Aber wenn es um die dahinter liegenden Themen ging – die ich mir vorab natürlich nicht bewusst gemacht hatte – entwickelte sich einfach nur eine große Katastrophe. Unter anderem war das eine Beziehung, in der ich mich einsamer gefühlt habe, als wenn ich tatsächlich alleine gewesen wäre.
In Büchern und Seminaren über Manifestation liest und hörst du so etwas nicht. Da kommt immer nur der Traumpartner und alles ist toll. Klar, wie sollte ich denn auch sonst mein Seminar verkaufen?
Das Ergebnis mit meiner Traumfrau waren jedenfalls vier Jahre Horror und Frust.
Mir war überhaupt nicht klar gewesen, wie sehr ich nach jemandem suchte, der meine innere Leere füllt. Ich war einsam und hatte meine Hoffnung darauf gesetzt, dass diese Beziehung das endlich beendet. Dass sie diese Aufgabe weder übernehmen konnte noch wollte, begriff ich erst nach und nach.
Am Anfang schaut man da ja auch nicht so gerne hin. Man freut sich, endlich jemanden gefunden zu haben. Doch irgendwann hat der andere einen schlechten Tag, ist mit seinen eigenen Dingen beschäftigt oder möchte einfach mal seine Ruhe. Und schon taucht das alte Gefühl wieder auf: Ich bin ihm offenbar doch nicht so wichtig.
Dann beginnt die Enttäuschung. Du hast jetzt einen Partner und fühlst dich trotzdem allein. Dazu kommt der Ärger, weil er dir doch eigentlich genau dieses Gefühl nehmen sollte. Aus seiner Sicht hat er vermutlich gerade nur einen anstrengenden Arbeitstag hinter sich.
Manifestieren aus dem Mangel heraus
Mit Manifestieren aus dem Mangel meine ich diesen Versuch, durch einen äußeren Wunsch endlich innerlich in Ordnung zu kommen. Der Wunsch bekommt eine Aufgabe, die weit über das hinausgeht, worum es auf den ersten Blick geht.
Die Sehnsucht nach einer Beziehung ist dabei vollkommen menschlich. Ich rate dir ganz bestimmt nicht, dir Nähe abzugewöhnen. Es lohnt sich nur, einmal ehrlich hinzuschauen, was dein zukünftiger Partner eigentlich alles für dich erledigen soll.
So wirst du reich
Natürlich ist Geld wichtig. Wer gerade überlegt, wie er die nächste Miete bezahlt, braucht keine wohlmeinende Belehrung darüber, dass wahrer Reichtum von innen kommt. Die Vermieterin nimmt auch dann noch eine Überweisung, wenn du ihr von deiner neuesten spirituellen Erkenntnis erzählst.
Geld löst konkrete Probleme, und daran gibt es nichts herumzudeuteln. Aber oft verbinden wir damit eben noch etwas anderes: Wenn ich erst genug habe, dann fühle ich mich sicher. Dann hört diese ständige Sorge endlich auf.
Da stellt sich mir allerdings die Frage, wie viel eigentlich genug ist, wenn du dich tief in dir weiterhin unsicher fühlst.
Ich habe mit Millionären gearbeitet, die mehrere Sportwagen in der Garage stehen hatten und mir unter Tränen ihre Existenzängste schilderten. Von außen betrachtet versteht man das erst einmal überhaupt nicht. Man schaut auf das Vermögen und denkt: Also, mit dem Geld habe ich nun wirklich keine Sorgen mehr. Der Mensch, der mir gegenübersaß, hatte sie trotzdem.
Vorher fürchtete er, nicht genug zu bekommen. Jetzt fürchtete er, das Erreichte wieder zu verlieren. Der Kontostand hatte sich verändert, aber innerlich war vieles beim Alten geblieben.
Über 80% aller Lottogewinner stehen nach 5 Jahren wieder dort, wo sie angefangen haben. Oft geht es ihnen sogar schlechter, als vorher. Sie konnten – trotz ihres plötzlichen Reichtums – ihr inneres Mangelgefühl nicht überwinden.
Deshalb bitte ich dich, bei deinem eigenen Wunsch einmal etwas genauer hinzusehen. Vervollständige ganz in Ruhe diesen Satz: „Wenn ich das endlich habe, dann bin ich …“
Und nimm dabei bitte nicht gleich die Antwort, die besonders vernünftig oder spirituell klingt. Schreib ruhig auf, was dir tatsächlich durch den Kopf geht. „Dann bin ich endlich jemand.“ Oder: „Dann sehen die anderen, dass ich doch etwas tauge.“ Das sind keine besonders angenehmen Sätze, ich weiß. Aber wenigstens zeigen sie dir, worum es dir wirklich geht.
Damit sind wir dem Thema schon wesentlich näher als mit der Frage, ob dein Visionboard noch ein schöneres Bild braucht.
Loslassen
Manifestierer erklären oft, wie wichtig es ist, einen Wunsch loszulassen. Einerseits soll man ihn mit möglichst viel Emotionen aufladen und im nächsten Moment loslassen. Das ist ungefähr so, als soll ich mich mit aller Kraft auf das bevorstehende Essen im Restaurant freuen, nur um dann völlig gleichgültig an der Eingangstüre daran vorbei zu gehen. Wie soll das funktionieren?
An dieser Stelle entsteht häufig ein Missverständnis. Wenn ich schon zufrieden sein soll, bevor mein Wunsch erfüllt ist, wozu wünsche ich mir dann überhaupt noch etwas? Und wenn ich loslassen soll, heißt das am Ende, dass ich meine Wünsche einfach aufgebe?
Nein, das heißt es nicht. Du darfst dir eine Beziehung wünschen und gleichzeitig wissen, dass du auch als Single liebenswert bist. Du darfst beruflich weiterkommen wollen, ohne dich bis dahin als gescheiterten Menschen zu betrachten. Das klingt zunächst selbstverständlich. Im eigenen Alltag sieht es dann oft schon wieder ganz anders aus.
Da sitzt du am Sonntagabend allein auf dem Sofa, schaust dir die glücklichen Paarfotos der anderen an und fragst dich, warum es ausgerechnet bei dir nicht klappt. Und ehe du dich versiehst, ist aus „Ich vermisse einen Menschen an meiner Seite“ ein „Mit mir stimmt offensichtlich etwas nicht“ geworden.
Genau an dieser Stelle lohnt es sich, aufmerksam zu werden. Die Einsamkeit ist bereits unangenehm genug. Du musst dir nicht auch noch ein vernichtendes Urteil über dich selbst dazu liefern.
Beim Loslassen geht es mir darum, diese Bedingung zu erkennen: Erst wenn mein Wunsch erfüllt ist, bin ich richtig. Erst dann darf ich mich wertvoll fühlen, mich freuen und mein Leben genießen. Bis dahin halte ich mich gewissermaßen selbst auf Abstand.
Ich kenne das aus meinem eigenen Leben. Auf manchen Wünschen lag dadurch ein ungeheurer Druck. Sie mussten sich erfüllen, weil an ihnen mein ganzes Wohlbefinden hing. Dass ich mir damit das Leben zusätzlich schwer machte, sah ich damals nicht.
Also, behalte deinen Wunsch. Geh Menschen kennenlernen, kümmere dich um deine Pläne und freu dich auf das, was du gestalten möchtest. Du brauchst dabei nicht so zu tun, als sei dir das Ergebnis gleichgültig. Du hörst lediglich auf, deinen Wert als Mensch jedes Mal mit zur Verhandlung zu stellen.
Dankbarkeit – und der heimliche Blick auf die Belohnung
Ein weiterer beliebter Rat lautet ja: Sei dankbar. Schreib dir jeden Morgen fünf Dinge auf, für die du dankbar bist, und fühle dich bereits so, als sei dein Wunsch erfüllt.
Nun habe ich überhaupt nichts gegen ein Dankbarkeitstagebuch. Mich interessiert nur, was da beim Schreiben wirklich in dir geschieht. Berührt dich das, was du aufschreibst? Oder arbeitest du dein Programm ab und schaust nach zwei Wochen ungeduldig nach, ob das Universum inzwischen reagiert hat?
Du merkst schon, wie schnell wir selbst aus Dankbarkeit die nächste Aufgabe machen. Ich habe meine fünf Dinge notiert, ich war heute freundlich, ich habe mich wirklich bemüht. Jetzt muss doch langsam mal etwas zurückkommen!
Nimm stattdessen einmal eine ganz einfache Situation. Jemand hat sich Zeit für dich genommen und dir zugehört, obwohl bei ihm selbst gerade genug los ist. Solche Begegnungen nehmen wir oft hin, als sei das selbstverständlich. Kaum ist das Gespräch vorbei, beschäftigen wir uns schon wieder mit dem nächsten Problem.
Bleib doch einmal einen Augenblick dabei. Dieser Mensch hat dir gerade einen Teil seiner Lebenszeit geschenkt. Was löst das in dir aus, wenn du es wirklich an dich heranlässt?
Dafür brauchst du keine besonders schönen Worte und auch kein Heft mit Goldrand. Ein ehrlicher Moment von Dankbarkeit ist mir tausendmal lieber als eine vollgeschriebene Seite, die vor allem deshalb entstanden ist, weil irgendein Ratgeber es so verlangt.
Und wenn du heute traurig oder wütend bist, dann gehört das eben zunächst zu deinem Erleben. Du musst jetzt kein dankbares Gesicht aufsetzen, damit du deine spirituellen Hausaufgaben ordentlich erledigt hast. Fang damit an, ehrlich wahrzunehmen, was gerade da ist.
Und jetzt das Entscheidende!
Jetzt sagst du dir vermutlich: Schön und gut, Andreas. Ich verstehe, dass mein Partner nicht für mein ganzes Lebensglück zuständig ist. Aber wie komme ich denn an dieses Gefühl von Liebe und Geborgenheit, wenn gerade niemand da ist, der mich in den Arm nimmt?
Genau damit beschäftige ich mich in meiner spirituellen Arbeit mit meinen Klienten und Kursteilnehmern. Der geheime Zugang führt über die Fähigkeit zur inneren Stille und die Frage, wer wir jenseits unserer ständigen Gedanken über uns selbst eigentlich sind.
Keine Angst, du musst dafür nicht erst jahrelang in einer Höhle sitzen. Und ich spreche auch nicht von der Stille, die entsteht, wenn du zu Hause den Fernseher ausschaltest. Dann hörst du deinen Kopf nämlich erst einmal richtig. Er erklärt dir mit erstaunlicher Ausdauer, was gestern schiefgelaufen ist und warum du morgen unbedingt etwas anders machen musst.
Selbst aus der Suche nach innerem Frieden macht er noch ein anstrengendes Projekt. Du sitzt da, bemühst dich um Ruhe, und nach kurzer Zeit fällt dir auf, dass du weiterhin denkst. Also ärgerst du dich. Jetzt denkst du nicht nur, du bist auch noch unzufrieden damit. Das läuft ja mal wieder hervorragend.
Lass uns deshalb einmal viel einfacher anfangen.
Setz dich für ein paar Minuten hin und nimm wahr, was geschieht. Dein Atem kommt und geht in seinem eigenen Rhythmus. Draußen ist ein Geräusch zu hören, irgendwo im Körper spürst du etwas, und natürlich tauchen auch Gedanken auf. Du musst das alles nicht wegmachen.
Stell dir vor, du sitzt auf einer Parkbank und schaust den Enten beim Schwimmen zu. Du beobachtest sie, ohne jeder einzelnen hinterherzuspringen. Genauso schaust du jetzt deinen Gedanken zu. Einer taucht auf, beschäftigt dich kurz und wird irgendwann vom nächsten abgelöst. Dann bemerkst du, dass du längst wieder mitten in einer Geschichte steckst. Du diskutierst innerlich mit jemandem oder gehst schon die Aufgaben von morgen durch. Nun, dann hast du das eben bemerkt. Du brauchst daraus kein Drama zu machen. Kehre einfach wieder zum Zuschauen zurück. Das ist eigentlich schon alles. Du musst nicht sofort vollkommen friedlich werden, und du brauchst dir hinterher auch keine Note für deine Leistung zu geben.
Während meiner spirituellen Arbeit verstehe ich diese beobachtende Stille als Zugang zu unserem eigenen Sein. Zu einer Liebe, die wir uns nicht erst durch ein bestimmtes Aussehen, einen Erfolg oder das Wohlwollen eines anderen Menschen verdienen müssen. Darin liegt für mich der tiefere Sinn dieser Übung. Eine Garantie auf einen bestimmten Partner oder ein bestimmtes Ereignis wollen wir damit erst einmal nicht verbinden.
Du gibst dir die Gelegenheit, dich einmal anders zu erleben als durch die vertrauten Urteile deines Kopfes. Die Frage „Wer bin ich eigentlich, wenn ich mir das alles gerade nicht glaube?“ begleitet dich dabei. Lass sie ruhig einen Moment offen, ohne sofort eine kluge Antwort darauf zu suchen.
Der große Manifestations-Fehler
Ich war lange damit beschäftigt, meine Wünsche zu erreichen. Wie bekomme ich das Auto? Wie finde ich die passende Beziehung? Welche Technik bringt mich meinem Ziel noch schneller näher? Dass ich dabei etwas Grundlegendes übersah, wurde mir erst durch die Erfahrungen klar, die ich dir hier geschildert habe.
Heute richte ich viel mehr Aufmerksamkeit auf die Grundlage, von der aus ich mir etwas wünsche. Fühle ich mich selbst dabei ständig unvollständig? Erwarte ich, dass mir mein nächster Erfolg endlich die Erlaubnis gibt, mit mir zufrieden zu sein? Solche Fragen schaue ich mir an, bevor ich mich in die nächste Wunschvorstellung vertiefe.
Wenn du ernsthaft manifestieren lernen möchtest, solltest du dir dafür ebenfalls Zeit nehmen. Ich weiß, das klingt weniger verlockend als die Aussicht, sich möglichst schnell sämtliche Träume zu erfüllen. Aber wenn du ein Instrument lernen willst, beschäftigst du dich auch erst einmal mit den Grundlagen. Das Foto der ausverkauften Konzerthalle über dem Klavier nimmt dir diese Arbeit nun einmal nicht ab. Konzentriere dich auf die Grundlage. Sie ist dein Fundament. Sie macht 95% Deines Erfolges aus.
Du kannst dir auf diese Weise eine Menge Misterfolge ersparen. Du wirst wesentlich schneller sehr viel glücklicher werden, als wenn du auf Teufel komm heraus jeder Versuchung da draußen nachgibst.
Und das ist es doch, was letztlich hinter all deinen Wünschen steht. Der Wunsch nach Glück und Zufriedenheit.
Wenn du dir dabei Begleitung wünschst, lade ich dich in mein kostenloses QuantumDiamond-Webinar ein. Dort zeige ich dir, wie du den Zugang zur inneren Stille übst und aus dem ständigen Kreisen um deine Gedanken heraustrittst. Wir setzen also genau an der Stelle an, die ich selbst lange übergangen habe.
