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Ein Kurs in Wundern; Lektion 13

„Eine bedeutungslose Welt erzeugt Angst“ 

Der heutige Leitgedanke aus Ein Kurs in Wundern knüpft eng an den vorhergehenden Leitgedanken (»Ich rege mich auf, weil ich eine bedeutungslose Welt sehe«) an.

Allerdings wird hier das Gefühl, auf welches die Aufregung hinweist, noch näher beschrieben. Es geht hier um die Angst.

Diese Angst sitzt tief in Jedem von uns. Egal, ob es Dir bewusst ist, oder nicht, wenn Du mit der Bedeutungslosigkeit der Welt konfrontiert wirst, verfällt das Ego in Angst und Schrecken.

Folgend gibt uns Ein Kurs in Wundern weitere Prämissen 

  • Diese Welt hat keine Bedeutung
  • Etwas, das keine Bedeutung hat, existiert nicht
  • Eine bedeutungslose Welt ist unmöglich


Trotzdem nehmen wir Dinge wahr. Ja, wir nehmen eine ganze Welt um uns herum wahr. Da gibt es Autos, Häuser, Menschen, Pflanzen, Sterne und so fort.

Ein Kurs in Wundern sagt uns, und das mag am Anfang noch etwas schwierig sein, zu verstehen, dass all diese Dinge  keine Bedeutung haben und deshalb auch nicht existieren.

Aus quantenphysikalischer Sicht können wir sämtliche Materie auf Quantenteilchen zurückführen. Die Quantenteilchen sind mal da und dann verschwinden sie wieder. Kein Wissenschaftler der Welt kann uns sagen, wohin sie verschwinden.

Gehen wir auf die Energieebene der Materie, so erfahren wir, dass alles Energie ist. Energie kommt und geht, bleibt aber niemals dauerhaft bestehen. 

Man könnte es auch mit dem Bild einer Welle vergleichen. Eine Welle ist, wie ein Energiepotenzial. Sie kommt und einen kurzen Moment später ist sie wieder verschwunden. Einerseits ist sie real, doch wenn Du nach einem Sturm am Strand entlang spazieren gehst, ist da nichts, was auf die sich zuvor noch auftürmenden Wellen hindeutet.

Im Vergleich zur Unendlichkeit, der göttlichen Ebene, die schon immer bestanden hat, und immer bestehen wird, ist alles, was wir wahrnehmen, nicht mehr als ein kurzer Lichtfunke. Was ist ein Menschenleben mehr als das kurze Aufblitzen eines Lichtes, das am Ende des Universums niemand wirklich registriert?

Was kann ein solcher Lichtblitz für eine Bedeutung haben?

Wie Du leicht erkennen kannst, liegt das Geheimnis der Bedeutung einfach in der Relation. Sicher hat es für Dich eine enorme Bedeutung, das Weihnachtsfest mit Deiner Familie zu feiern. Das ist auch vollkommen verständlich.
Doch was, wenn es nicht funktioniert? Was, wenn Ihr Euch streitet. Was, wenn Du Single bist und vielleicht sehr weit weg von Deiner Familie? Alle Dinge, denen wir eine Bedeutung geben, sind eine mögliche Quelle des Leids.

  • Wir sehnen uns nach einer glücklichen Familie und erleben Kummer, Unfrieden und Trennung.
  • Wir sehnen uns nach Wohlstand und erleben Mangel.
  • Wir sehnen uns nach Frieden und erleben Krieg und Terrorismus


Vielleicht hast Du auch schon einmal hinaus in die Welt geschaut und mit dem Kopf geschüttelt. »Was ist das nur für eine Welt?« Ein Kurs in Wundern bezeichnet sie übrigens als wahnsinnig.

Wenn wir dieser Welt zuviel Bedeutung geben, so können wir daran innerlich zu Grunde gehen.
Das Geheimnis liegt in der Relation. Erst, wenn wir unsere Perspektive verändern, verstehen wir, was Ein Kurs in Wundern uns hier sagen möchte. Doch zunächst, macht uns die Aussage der Bedeutungslosigkeit Angst. 

Du erwartest von Deinem Partner, dass er sich an Deinen Geburtstag erinnert. Natürlich vergisst er ihn. Du bist richtig sauer. Seine Erinnerung daran hat eine große Bedeutung für Dich. Es hätte Dir gezeigt, so redet Dein Kleines Ich Dir ein, dass er Dich wirklich lieb hat. 


Mann auf Felsen SonnenaufgangUnd nun stell Dir einmal diese Situation aus der Perspektive vor, dass sie vor 10 Jahren passiert ist. Welche Bedeutung hat sie jetzt noch für Dich?

Stell Dir nun einmal vor, Dein Geliebter hat vor 100 Jahren Deinen Geburtstag vergessen. Kannst Du spüren, wie die Bedeutung immer kleiner wird?

*

Zitat aus in Kurs in Wundern, Lektion 13: 

»Das Erkennen der Bedeutungslosigkeit ruft in allen Getrennten intensive Angst hervor«

Du glaubst das nicht? Was wäre, wenn ich Dir sagen würde, dass folgende Dinge in Deinem Leben keinerlei Bedeutung haben:

  • Weihnachten mit der Familie
  • ein gutes Einkommen
  • Die Tatsache, dass Du in einer Beziehung lebst – oder auch nicht
  • Deine Gesundheit
  • die Tatsache, dass Du lebst

Wie geht es Dir damit, wenn ich Dir sage, dass all das keine Bedeutung hat!? Kannst Du es einfach so akzeptieren, oder regt sich da Gegenwehr in Dir?

Wenn es Dir ergeht, wie den meisten Menschen, dann wirst Du jetzt kräftig intervenieren und mir erklären, dass Weihnachten mit der Familie sehr wohl eine Bedeutung hat.

Und insbesondere die Tatsache, dass Du lebst, muss doch irgendeine Bedeutung haben – oder?

Warum solltest Du Dir sonst die ganze Plackerei und die Mühsal hier auf diesem Planeten antun? Hat nicht irgendjemand einmal behauptet, wir seien hier, um zu lernen?

Wie fühlt es sich an für Dich, wenn ich Dir sage, dass all dies keinerlei Bedeutung hat?

Welches Gefühl befindet sich hinter Deinem Widerspruch? Wenn Du einmal genau hinein fühlst, wirst Du die Angst spüren.

Was, wenn Ein Kurs in Wundern Recht hat? Was, wenn all die Dinge, denen Du in Deinem Leben bisher soviel Wert gegeben hast, tatsächlich keine Bedeutung haben? Wäre dann nicht alles vollkommen sinnlos? 

Dein Ego wird sofort heranstürmen und eine Menge Ideen aufzeigen, warum verschiedene Dinge einfach wichtig sind. Es erträgt nämlich den Gedanken der Bedeutungslosigkeit nicht.

Und wenn Du jetzt das Gefühl hast, dass Du Ein Kurs in Wundern vielleicht lieber einfach in die Ecke legen und nie wieder hineinsehen solltest, dann kann ich das gut verstehen. Der Kampf meines Egos dauerte 12 Jahre, bis ich den Kurs zum erstenmal wirklich bis zum Ende durchgelesen hatte.

Ich hatte das Gefühl, er will mir alles wegnehmen. Es sollte noch Jahre dauern, bis ich lernte, worum es hierbei wirklich ging. 

*

Hier haben wir eine Stelle, in der Ein Kurs in Wundern es wunderschön ausdrückt. Es sind Stellen, die einfach Spaß machen zu lesen, wenn man erst einmal seine Widerstände überwunden hat.

Da heißt es also: »Das Ego stürmt wie wildgeworden hinein, um dort seine eigenen Ideen zu begründen, voller Angst, die Leere werde womöglich sonst dazu benutzt, seine eigene Machtlosigkeit und Unwirklichkeit aufzuzeigen.«

Genau diese Erfahrungen machen meine Klienten während der QuantumTao Sitzungen oder in den Online- und Live Seminaren.

Gezielt führe ich sie in einen Raum der Stille und der Leere. Typische Frage: »Was empfindest Du jetzt?« Typische Antwort: »Leere«.

Dann weiß ich, dass sie sehr nah an ihre göttliche Quelle herangekommen sind. Das ist der Ort, an dem immer Frieden herrscht. Das ist der Ort, an welchem Vergebung von ganz alleine geschieht, und das ist der Ort, an dem göttliche Gnade in Dein Leben tritt und Probleme gelöst werden. Nicht selten völlig ohne Dein persönliches Zutun.

Anfangs kämpft noch das Ego um seinen Platz. Man will seine Geschichte erzählen. Typische Aussage: »Ich muss Dir das eben nochmal erzählen, damit Du auch verstehst, was ich meine.« Typische Antwort: »Ich möchte Deine Geschichte gar nicht verstehen. Du versuchst, mich von etwas zu überzeugen, das am Ende keine Bedeutung hat.«

Ist dann die Stille eingetreten, herrscht immer Freude, Begeisterung und Licht. Hier ist es einfach schön und die Angst ist vergangen.

Ich kann diese Lektion 13 aus ein Kurs in Wundern durch meine tägliche Arbeit in den QuantumTao Sitzungen nur voll und ganz bestätigen.

Wir wollen lernen, uns von den künstlichen Bedeutungen, die wir der Welt übergestülpt haben, zu befreien. 

Ein Kurs in Wundern gibt uns dazu die Anleitung, die Dinge erst einmal ohne Angst zu akzeptieren. Hier wird ein wenig von Dir erwartet, zu vertrauen. Noch hast Du es nicht ganz erfasst. Aber durch den Leitgedanken »Eine bedeutungslose Welt erzeugt Angst«, wird ein Denkprozess in Gang gesetzt.

Ein Kurs in Wundern nutzt hier ganz einfach das Gesetz der Anziehung.

Negative Gedanken ziehen weitere negative Gedanken an. Positive Gedanken ziehen weitere positive Gedanken an und in diesem Fall ziehen konstruktive Gedanken weitere konstruktive Gedanken an.

Vertrau also ein wenig auf den Prozess, den Du in Gang setzt.

In meiner Erfahrung war es immer sehr schön, mit einem Leitgedanken einzuschlafen. Viele der Lektionen habe ich auch über mehrere Tage gemacht und nicht selten hat es zwei oder mehr Tage gedauert, bis es auf einmal wirklich Klick machte, und ich ein tieferes Verständnis bekam. 

Deine täglichen Übungen für heute dauern nicht länger als 1 Minute. 3 – 4 mal am Tag. 

Zunächst wiederholst Du ein paarmal mit geschlossenen Augen den Gedanken: 

»Eine bedeutungslose Welt erzeugt Angst«.

Dann öffnest Du die Augen, siehst Dich um und sagst Dir: 

»Ich betrachte eine bedeutungslose Welt.«

Am Ende schließt Du noch einmal die Augen und sagst Dir: 

»Eine bedeutungslose Welt erzeugt Angst, weil ich denke, ich sei in Konkurrenz mit Gott«.

 

Möglicherweise provoziert dieser letzte Gedanke Widerstand in Dir. Ich bitte Dich, einfach darauf zu vertrauen, dass jeder Gedanke einen Prozess in Dir aktiviert. Wiederhole den Gedanken. Wenn nötig übe es 1-3 Tage lang. 

Niemand kann Dir Deine eigenen Erkenntnisse ersetzen. Sie sind eintausendmal mehr wert, als jedes Wort, das Du liest. 

Lege Dir ein Tagebuch an, in dem Du Deine Erkenntnisse sammelst. 

*

Dieser Text soll nur eine ergänzende Hilfe für die Lektionen aus Ein Kurs in Wundern darstellen. Er kann und will das Original in keiner Form ersetzen. Die Lektionen können eine hervorragende Ergänzung zu QuantumTao darstellen, da sie helfen, Dein Weltbild zu verändern und Dein Denken zu schulen.
Wenn Du mehr Glück in Deinem Leben empfinden möchtest und endlich die unendliche Power entdecken möchtest, die in Dir steckt, dann ist QuantumTao wie ein Überschalljet für Dich. 

Und  wenn Du an irgendeinem Punkt in Deinem Leben nicht weiter kommst, rufe so schnell wie möglich an und lass uns ein Gespräch vereinbaren. Du wirst staunen, wie gut es Dir danach geht.  QuantumTao ist keine Theorie. Es ist der Weg, all Dein vorhandenes oder noch nicht erworbenes spirituelles Wissen in sofortige Praxis und messbare Erfolge umzusetzen.

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Beispiel einer QuantumTao Sitzung

3 Kommentare

  1. Helga Edenhofner sagt

    „Bedeutungslosigkeit“ = Offenheit, das Wunder Welt zu wertschätzen, wie ein Vogel im Flug sich auf einen Wipfel zu setzen und froh in die Weite zu schauen, einem fraglosem Ja zu vertrauen. – Dennoch als Menschen Tier habe ich ein Gespür für das viele Leiden, das Menschen sich bereiten, da bin ich dann so frei und ergreife Partei, sage mir nicht ‚einerlei‘, was ist schon dabei, die Bedeutung ist frei, meine Stimmung ist high. [???]

  2. I.Zimmermann sagt

    Wunderschön geschrieben und beschrieben. Aber seit Monaten dreht es sich hier im Kreis. Immer wieder geht es um die Bedeutungslosigkeit. Immer wieder ähnliches…. Und du steckst so viel Arbeit hinein. Aber auf Dauer ist es evtl. nicht mehr interessant für die Leute. Das ist so schade. Mal was neues!!! Drück dir die Daumen.
    LG

    • Andreas Frenzel sagt

      Liebe I. Zimmermann,

      zunächst einmal Dank für die nette Rückmeldung. Zum Thema, dass es sich hier seit Monaten im Kreis dreht: Ich verfolge einfach eine Lektion nach der anderen aus Ein Kurs in Wundern. Das ist nicht die von mir vorgegebene Reihenfolge. Hinzu kommt, dass wir lernen müssen, aus unserem Verstand auszusteigen. Es ist ein Ding, etwas intellektuell zu verstehen und ein völlig anderes, es auch umzusetzen.
      Der Verstand sucht ständig nach neuen, interessanten Themen. Ein klares Zeichen dafür, dass Du aus selbigem noch nicht ausgestiegen bist. Wer einmal mit Ein Kurs in Wundern angefangen hat, hat ein Werk in der Hand, mit dem der für die nächsten 40 Jahre arbeiten kann. Wäre doch schade, wenn es einem schon nach drei Wiederholungen langweilig werden würde – oder?
      Hinzu kommt, dass diese Seite hier nicht der Interpretation von Ein Kurs in Wundern dient. Pro Newsletter gehe ich höchstens eine Lektion an. Die Texte sind eine gute Begleitung, aber eigentlich geht es hier um QuantumTao – die praktische Umsetzung dessen, was durch die Lektionen immer wieder untersützt wird.

      LG
      Andreas

      P.S.: „Wenn Du es eilig hast, gehe langsam. Wenn Du es sehr eilig hast, gehe einen Umweg“ (Zen)

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