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Sich selbst lieben lernen – Lösung deiner Probleme, oder Irrweg!?

Nur wer sich selbst liebt, kann auch andere Menschen lieben

Gehörst auch zu den Anhängern dieser Philosophie? Ich möchte dir in diesem Artikel erklären, warum der aktuelle »Selbstliebe-Trip«, auf dem sich sehr viele Menschen heute bewegen, gar nicht so sinnvoll ist, wie es auf den ersten Blick erscheinen mag.


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Wenn man sich diese Bewegung einmal genau ansieht, wird schnell deutlich dass die neue Selbstliebe Bewegung ein regelrechtes Gefahrenpotenzial in sich trägt. Ich erinnere mich immer noch an eine einschneidende Lektion aus unserem Mathematikunterricht in der Oberstufe. Eines Tages erklärte uns der Mathedozent, dass, auch wenn die ganze Klasse auf das gleiche Ergebnis bei der Hausaufgabe kommt, dies keinerlei Beweis für die Richtigkeit des Ergebnisses darstellt.

Herz aus GänseblumenWenn du dich mit der Entwicklung deiner Persönlichkeit beschäftigst, bereits Seminare besucht oder Selbsthilfebücher gelesen hast, dann ist dir vielleicht schon aufgefallen, dass auch die Theorien darüber, was uns Menschen gut tut, was der Sinn des Lebens ist und was uns angeblich im Leben weiter bringen soll, eindeutigen Modeerscheinungen unterworfen ist.

Irgendjemand schreibt ein Buch und wirft dort eine neue These auf. Natürlich hat er diese gut und logisch begründet. Der Nächste greift es auf und wenn es sich gut anhört, wird daraus schnell ein sogenannter viraler Hit. Auf einmal erscheinen ungezählte Bücher zum Thema. Es werden neue Seminarreihen angeboten, und YouTube kommt kaum noch hinterher, genügend Speicherplatz für die neue Materie bereitzustellen.

Doch hast du dich einmal gefragt, woher all diese schlauen Autoren, Seminarleiter und selbst ernannten Video-Gurus ihr neues Wissen haben? Die Tatsache, dass jemand ein schönes YouTube Video macht und überzeugt dabei auftritt, bedeutet noch lange nicht, dass der Inhalt seiner Predigt auch der Wahrheit entspricht.

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Einer der neuesten Trends tönt: Nur wer sich selbst liebt, kann auch andere lieben. Ungezählte Bücher sind über dieses Thema bereits geschrieben worden und es scheint auch tatsächlich logisch zu sein.
Wie soll man einen anderen Menschen lieben können, wenn man es noch Schlafendes Baby mit Mützenicht einmal mit sich selbst beherrscht? Doch hast du einmal hinterfragt, wie logisch diese Aussage tatsächlich ist? Wenn du dich mit dem Thema der Selbstliebe beschäftigt hast, dann bedeutet es doch, dass du derzeit nicht das Gefühl hast, dich selbst genügend zu lieben, nicht wahr?
Und nun frage ich dich: Hast du schon jemals im Leben einen Menschen geliebt?

Ich bin mir ziemlich sicher, dass deine Antwort »JA!« Lautet. Die meisten Menschen haben schon mindestens einmal im Leben richtig geliebt. Vielleicht war es die große Liebe, vielleicht die eigenen Kinder, vielleicht war es für sie der drollige Vierbeiner, oder der liebe Gott.

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Äußeres Schweigen wird zu innerem Schweigen, welches die das Licht deines Geistes entflammt

Wenn du dich mit dem Thema: »Sich selbst lieben« beschäftigst, dann ist davon auszugehen, dass du in Sachen »Liebe« schmerzhafte Erfahrungen gemacht hast. Vielleicht ging es dir dabei so schlecht, dass du die Hilfe eines Therapeuten, oder eines spirituellen Beraters in Anspruch genommen hast. Aller Wahrscheinlichkeit nach hat dieser Mensch dann erzählt, warum deine Liebe nicht echt war, gar nicht echt sein konnte. Schnell zeigte er dir auf, dass deine Gefühle dir selbst gegenüber alles andere als edler Natur sind. Das zu beweisen fällt nicht schwer, da wahrscheinlich jeder von uns den ein oder anderen Knackpunkt mit sich herum trägt, der dazu führt, dass es mit der Selbstliebe nicht allzu weit her ist.

Auch dein Therapeut ist offiziellen Modeerscheinungen unterworfen. Auch er googelt gerne, liest Bücher und hat wahrscheinlich Hund auf Babyvor kurzem das neueste Seminar mit dem Titel: „So lernst du, dich selbst zu lieben“ besucht. Väterlich legte er die Hand auf deine Schulter und erklärte in warmem Therapeutenton: „Mein Kind, solange du nicht gelernt hast, dich selbst zu lieben, kannst du auch keinen anderen lieben.“ Tränenüberströmt nicktest du mit dem Kopf und stimmtest ihm zu. Der gute Mann/ die gute Frau wird schon wissen, was sie behaupten.

Doch welche Logik liegt eigentlich dahinter? Wer bitte sagt, dass man nicht wirklich lieben kann, wenn man nicht in der Lage ist sich selbst zu lieben?
Diese Aussage ist ungefähr gleichbedeutet mit: »Entweder, du bist in der Lage alle Menschen auf dieser Welt zu lieben, ober niemanden.« Erzähl das einmal der verliebten Braut, deren Schwiegermutter gerade zu Besuch kommt..!

Von zehn Müttern haben wahrscheinlich neun Mütter echte Probleme, sich selbst anzunehmen. Sie fühlen sich schuldig, weil sie nicht auf perfekte Art und Weise mit ihren Kindern umzugehen meinen. Ihr Leben verläuft nicht so, wie sie es sich immer erträumt haben. Mit ihrer Selbstliebe ist es wahrlich nicht weit her. Bedeutet das nun auch, dass neun von zehn Müttern ihre Kinder gar nicht lieben können?

Wenn jemand sich selbst verurteilt und strengen Richtlinien unterwirft, bedeutet das automatisch, dass er dies auch mit anderen Menschen tut? Natürlich gibt es Menschen, die die strengen Richtlinien, die sie an sich Zwei Schmetterlingeselbst anlegen, auch auf andere Menschen übertragen. Aber das bedeutet noch lange nicht, dass das jeder, oder auch nur die meisten Menschen tun. Wie oft sind wir anderen Menschen gegenüber wesentlich toleranter, als uns selbst gegenüber? Wenn du einmal ganz genau überlegst, wirst du feststellen, dass es sich bei der Aussage: „Nur wenn du dich selbst lieben kannst, kannst auch andere Menschen lieben“ um eine simple Theorie handelt, die sich durch nichts tatsächlich belegen lässt.

Sich selbst lieben: Segen oder Gefahr?

Im weiteren Verlauf des Artikels werde ich dir sogar beweisen, dass diese neue Modeerscheinung der Selbstliebe äußerst kritische Aspekte aufweist und dich in eine Sackgasse führen kann, aus der du so schnell nicht wieder herauskommst.

Die Theorie: Nur durch Selbstliebe, könne man zu wahrer Liebe finden, ist nichts mehr, als eine Theorie, mit anderen Worten ein Glaubenssatz. Möglicherweise ist es dem ein oder anderen Menschen tatsächlich schon gelungen, durch mehr Selbstliebe zu mehr Liebe im Leben allgemein gekommen zu sein. Das lässt allerdings noch lange nicht den Umkehrschluss zu, dass man nur durch genügend Selbstliebe in der Lage sein kann, auch andere wirklich zu lieben.
Wäre dem so, gäbe es diese Planeten schon lange nicht mehr.

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Ich würde es niemals wagen, diese Aussage vollkommen zu verneinen. Ich möchte lediglich davor warnen, auf einen neuen Zug aufzuspringen, der sich am Ende womöglich als schädlich für dich herausstellt. In allen möglichen Berichten, Büchern und sonstigen Veröffentlichungen wird immer wieder betont, dass Selbstliebe tatsächlich nichts mit Egoismus oder Narzissmus zu tun hat. Allein der häufige Hinweis hierauf lässt erahnen, dass dies ein häufiges Thema ist, welches zu Verwechslungen führt.
Und tatsächlich kommt es nicht selten vor, dass Menschen, die beginnen, sich selbst zu lieben, sich zu enormen Egoisten entwickeln. Ja, die vielen Warnungen haben schon einen Grund. Das ganze Thema mit der Liebe ist für uns Menschen nämlich gar nicht so einfach, wie ich im folgenden noch darlegen werde.

Falsch verstandene Selbstliebe hat schon manche Beziehung zerstört

Nehmen zum Beispiel Maria. Maria ist seit zehn Jahren verheiratet und steht nun vor der endgültigen Trennung ihrer Beziehung. Sie kann nicht Lächelndes Paarmehr und sie will nicht mehr. Sie hat das Gefühl, zehn Jahre geliebt und alles gegeben zu haben, was sie nur konnte. Doch ihr Partner hat es ihr niemals gedankt. Grundsätzlich hat er ihre Geburtstage vergessen, in zehn Jahren nur einmal den Ölwechsel an ihrem Auto vorgenommen, und auch mit der Zärtlichkeit war es nach den ersten zwei Jahren schnell vorbei. Maria fühlte sich lange Zeit nicht geliebt. Immer wieder hatte sie versucht, mit ihrem Mann Walter zu sprechen, doch dieser ging einfach nicht auf ihre Bedürfnisse ein.

Auch den Weg zum Therapeuten hatte er immer abgelehnt. Maria will nicht mehr. Doch sie unternimmt noch einen letzten Versuch. Ihr Therapeut erklärt ihr, dass sie sich jahrelang völlig aufgeopfert hat, und dass es wichtig ist, dass sie endlich damit beginnt, sich selbst mehr zu lieben. Maria hat das Gefühl, dass ihr zum ersten Mal die Augen geöffnet wurden. Recht hat er! Sie muss endlich anfangen, sich selbst mehr zu lieben.

Sie beginnt, mehr für sich zu sorgen. Der Herd bleibt erst einmal kalt, sie geht häufiger mit Freundinnen aus, und geht, da Walter einfach nicht mitkommen will, neuerdings auch allein in die Sauna. Das fühlt sich richtig gut an für Sie. Sie merkt, was sie in den vergangenen zehn Jahren alles vermisst hat. Und sie blüht richtig auf. Als sie ihrem Therapeuten von ihren Erfolgen berichtet, erinnert der sie noch einmal daran: Siehst du, ich hab es dir gesagt, wenn du beginnst, dich selbst mehr zu lieben, wird es dir besser gehen. Und nun wirst du sicher auch mehr Liebe für deinen Mann empfinden. Maria zuckt ein wenig mit den Schultern. »Nun, ich kann bestätigen, dass es mir deutlich besser geht. Ich genieße das Leben wieder mehr, habe mehr Kontakt zu meinen Freundinnen und das Gefühl, wieder frei atmen zu können. Ob ich meinen Mann jetzt mehr liebe, kann ich nicht wirklich sagen. Eigentlich ist es eher so, dass es mir egal ist, was er macht. Ich habe jetzt mein Leben gefunden und das tut mir gut.«

Klingt das nach mehr Liebe? Klingt das danach, dass die beiden wieder zueinander finden werden? Nicht wenige Beziehungen gehen nach einer Paarberatung auseinander und ich bin immer wieder erstaunt, wie viele Klienten anscheinend vom Therapeuten die Empfehlung bekommen, sich zu trennen.

In einem Volk von Singles steht auch die Selbstliebe hoch im Kurs

Auch bei Singles erleben wir heutzutage immer mehr, dass die Kunst der Selbstliebe ganz hoch oben im Kurs steht. Gleichzeitig beklagen sich immerMann meditiert am Strand mehr Singles darüber, dass es ihnen kaum noch gelingt, eine gute Beziehung einzugehen. Wenn man sich näher mit ihnen unterhält, fällt häufig die Aussage, dass man eben nicht mehr bereit ist, sich auf irgendwelche „Macken“ des Partners einzulassen. Sie haben gelernt, mit sich allein zu sein, sich selbst zu lieben und bevor sie sich auf irgend ein Drama einlassen, bleiben sie lieber allein.

Schaut man sich einmal in unserer Gesellschaft um, ist unübersehbar, dass wir zu einem Volk geworden sind, das von starkem Egoismus geprägt ist. Gerade die westlichen, sogenannten zivilisierten Länder, sind weltweit bekannt dafür. Im Laufe der letzten Jahrhunderte wurden die gegenseitigen Abhängigkeiten, die früher noch dazu ausreichten, eine Ehe zu begründen, immer weniger. Die heutige Gesellschaft ist immer mehr zu einer Singlegesellschaft geworden. Bitte versteh mich nicht falsch. Ich gebe hier keinerlei Bewertung dazu ab. Ich notiere lediglich Beobachtungen.

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Es ist schlichtweg nicht wahr, dass du andere Menschen erst dann richtig lieben kannst, wenn du gelernt hast dich selbst zu lieben.

Lass dir solchen Unsinn von niemandem einreden!

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Hinzu kommt, dass es für viele Menschen eine enorme Herausforderung ist, sich selbst tatsächlich liebevoll anzunehmen. Sehr viele Menschen sind voller bewusster und vor allem unbewusster Schuldgefühle. Sie gefallen sich selbst nicht. Der eine versucht verzweifelt von seinem Gewicht herunterzu- kommen, der nächste, einen Sprung auf der Karriereleiter zu machen, die nächste eine bessere Mutter zu sein, und Egon hat gehört, dass man nur dann in Frieden sterben kann, wenn man seinen Eltern vergeben kann, was ihm aber partout nicht gelingen will.

In all meinen ungezählten Seminaren gab es noch nicht einen einzigen Menschen, der auf die Frage: »Mit wem bist du noch nicht im Reinen?« keine Antwort gewusst hätte. So ziemlich jeder Mensch kennt andere Menschen, mit denen er nicht im Frieden ist. Und wer sich mit diesem Thema schon einmal intensiv auseinandergesetzt hat, weiß ebenfalls, wie schwer es ist, diesen Frieden zu erreichen. Wäre es leicht, wären alle Disharmonien sicherlich schon vor langer Zeit beigelegt worden. Wir könnten also auch die Aussage ins Gegenteil verkehren:

Wer andere Menschen nicht lieben kann, kann sich selbst ebenfalls nicht lieben. Wer war zuerst da das Huhn oder das Ei!?

Wo finden wir die Wahrheit?

Auf der Suche nach Weisheit wende ich mich persönlich gerne an alte Quellen. Altes Wissen hat häufig den Vorteil, dass es über eine lange Zeit geprüft werden konnte. Vor 5000 Jahren gab es noch kein Internet und Buddha aus Steinkeine Zeitungsspalten, die dringend gefüllt werden mussten. Populärwissenschaftliche Selbsthilfeliteratur war ein Fremdwort. Und die Menschen lebten noch wesentlich mehr aus ihrer inneren Weisheit heraus. So ist zum Beispiel der Buddhismus dafür bekannt, über die am weitesten entwickelte Psychologie zu verfügen. Wenn du also eine Frage aus dem Bereich der Psychologie hast, ist es immer eine gute Idee, sich einmal mit dieser uralten Tradition auseinanderzusetzen. Wenn du die buddhistischen Schriften studierst, so wirst du jedoch feststellen, dass dort die Aufforderung zu Selbstliebe in keiner Form vorhanden ist.

Auch der große Meister des Christentums, bei dessen Kernbotschaft es sich ja um nichts anderes, als die Liebe handelt, fordert uns an keiner Stelle auf, uns selbst mehr zu lieben. Die einzige hierzu bekannte Aussage lautet: »Liebe deinen Nächsten, wie dich selbst.«
Eindeutig liegt hier der Schwerpunkt auf dem »Nächsten« und nicht auf dir.

Weil die Bibel für viele Menschen des 21. Jahrhunderts nur noch wenig Aussagekraft besitzt, lass uns doch einmal zu einem aktuellen, spirituellen Werk schreiten, das seit den siebziger Jahren die Welt erobert. Es handelt sich hierbei um »Ein Kurs in Wundern«. Auch in dem Kurs finde ich an keiner Stelle die Aussage, dass man andere Menschen erst lieben kann, wenn man sich selbst zu lieben gelernt hat. Ganz im Gegenteil. Der Kurs geht hier einen völlig anderen Weg. Er sagt ganz klar:

»Wenn du Vergebung/Liebe finden willst, dann vergib/ liebe deinen Bruder.

So hebst du deine Welt aus den Angeln

Und jetzt kommen wir an den alles entscheidenden Punkt, der, wenn du ihn richtig verstanden hast, deine Welt aus den Angeln heben wird. Die Kernbotschaft des Kurses ist, dass es eine wirkliche und eine unwirkliche Welt gibt. Bei der wirklichen Welt handelt es sich um die göttliche Ebene. Alles, was wir auf dieser Erde und in diesem Universum erleben, ist die unwirkliche Welt. Das ist Illusion. Du musst daran nicht glauben. Doch wenn du dich schon mal ein wenig mit Quantenphysik auseinandergesetzt hast, dann weißt du, dass es sich hierbei tatsächlich nicht um eine Modeerscheinung handelt.

Diese Aussage ist keine Theorie, sondern kann durch praktische Übung (und nicht zuletzt auch durch die Quantenphysik tatsächlich bewiesen werden).

Während des TAO-Life Balance Seminars hast du die Möglichkeit, diese Welt endgültig als Illusion zu erkennen. Das ist der Weg, dich von allen Begrenzungen zu befreien und zu erkennen, wer du wirklich bist. Danach wirst du wirklich wissen, was Liebe ist. Und du wirst nie wieder vor dem Spiegel stehen und dir einzureden versuchen, dass du dich liebst. Weil du erkannt hast, dass du EINS mit Gott bist.

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Der liebe Gott bei der Morgentoilette

Wenn diese Welt eine Illusion ist, dann bedeutet dies, dass alle in ihr entwickelten Theorien ebenfalls der Illusionsfalle unterliegen. Was auch immer dir dein Therapeut in väterlichem Ton ins Ohr geflüstert hat: Es handelte sich um nichts anderes als eine Illusion. Wenn jemand dir sagt, dass du endlich damit beginnen sollst, dich mehr zu lieben, dann ist er in der Illusionsfalle gefangen. Du kannst nicht auf der einen Seite behaupten, ein göttliches Wesen zu sein – und das sagen alle Menschen, die sich mit dieser Thematik schon einmal befasst haben – und gleichzeitig ein Körper zu sein.

Stell dir der Einfachheit halber einfach einmal vor, der liebe Gott steht jedem Morgen vor dem Spiegel, zwinkert sich selbst zärtlich zu und flüstert verzückt: »Ich liebe dich min Jung.«

Eines von beiden geht nur. Entweder bist du ein göttliches Wesen (in einer Einheit mit Gott), oder du bist ein Körper. Wenn du dich als Körper definierst, so empfehle ich dir tatsächlich, dich darin zu üben, dich selbst mehr zu lieben. Hast du dich jedoch für die Variante des Göttlichen, oder mit dem Universum verbundenen Wesens entschieden, befindest du dich, wie es scheint, in einer Zwickmühle. Denn du bemühst dich, etwas zu lieben, was nicht wirklich da ist.

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Im Kurs wird das auch unter dem Begriff der Götzenanbetung beschrieben. Wenn du dich mit diesem Wissen schon einmal auseinandergesetzt hast, dann weißt du auch, dass jegliches Urteil dich immer noch mehr an die Illusion bindet, egal, ob du etwas als besonders gut (liebenswert) oder schlecht beurteilst, du verstärkst dadurch die Illusion. Wenn etwas nicht wirklich vorhanden ist, gibt es auch keinen Grund, ein Urteil darüber zu fällen. Je mehr du in einer Bewertung gefangen bist, desto mehr klammerst du dich an die Illusion.


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Wenn du dich noch nie mit dieser Thematik beschäftigt hast, kann eine solche Aussage sehr beängstigend wirken. Tatsächlich ist es nichts anderes als die logische Konsequenz aus allen großen bekannten Religionen und dem, was uns die Quantenphysik heutzutage lehrt.

Selbstliebe ist nicht die Lösung

Anstatt dich also darauf zu konzentrieren, deinen Körper, dein Wesen, deinen Verstand, oder wie auch immer du dich selbst definierst, zu lieben und dadurch mehr Wirklichkeit zu geben, solltest du dich täglich daran erinnern, dass all diese vorgenannten Dinge nicht tatsächlich existieren.

Du brauchst keine Angst zu haben, anschließend ein liebloses Monster zu werden. Hast du schon einmal einem buddhistischen Mönch in die Augen gesehen? Die Buddhisten konzentrieren sich darauf, dass es kein Selbst gibt. Und ich denke, es ist allgemein anerkannt, dass sie weltweit zu den liebenswürdigsten Menschen gehören. Liebe, so wie wir Menschen sie verstehen, hat immer etwas bewertendes an sich. Wenn du irgendetwas liebst, also positiv bewertest, so muss es etwas anderes geben, was du nicht liebst. So sind nun einmal die Regeln der Dualität. Und die Gefahr ist groß, dass du mit steigender Selbstliebe immer weniger Liebe nach draußen gibst. Lass dich nicht von Zeitschriften, Titeln und verlockenden Buchtiteln einholen. Werde wach und denke selber nach.

Selbstliebe ist nicht die Lösung. Sie mag dich vorübergehend ein wenig besser fühlen lassen. Doch am Ende treibst du dich immer tiefer in die Falle hinein. Sich selbst zu lieben ist für viele Menschen nichts anderes, als sogenanntes positives Denken. Und es hat sich bereits bei dem ein oder anderen herumgesprochen, wie gefährlich positives Denken sein kann. Immer, wenn du bewusst einen positiven Gedanken kreierst, bringt dieser zwangsläufig auch einen negativen Gedanken mit an die Oberfläche. (Das Gesetz der Dualität.) Das ist auch der Grund, warum es viele Gegner von sogenannten Affirmationen gibt. Eine Zeit lang mag es dir gelingen, deine versteckte Selbstablehnung zu kaschieren. Aber auf Dauer ist die Gefahr groß, dass sie eine immer größere Kraft entwickelt.

Vielleicht bist du jetzt völlig verzweifelt und fragst dich, wie du denn jetzt in die Liebe kommen sollst. Die Lösung liegt darin, dich jeden Tag immer wieder neu daran zu erinnern, dass nichts auf dieser Erde real ist. Und dass du ein göttliches Wesen ist. Eine sehr gute Anleitung dazu findest du in den 365 Lektionen von »Ein Kurs in Wundern«.

Wenn du dich täglich daran erinnerst, wird sich allmählich dein inneres Blonde Frau mit PusteblumeGewahrsein verändern. Du wirst immer mehr Frieden in dir erfahren, egal, was in der Welt da draußen vor sich geht. Allmählich werden deine Augen zu strahlen beginnen, und deine Mundwinkel werden sich immer häufiger, scheinbar ohne Grund in Richtung Himmel bewegen. Immer häufiger wirst du das Gefühl haben, einfach Liebe zu sein. Und bei dem Gedanken, dass du früher einmal versucht hast, dich, oder deinen Körper mehr zu lieben, wird nur noch ein entspanntes Lächeln deine Lippen umspielen.


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Andreas Frenzel

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1 Kommentare

  1. I.Zimmermann sagt

    Es mag vielleicht abgedroschen, EgoSchwachsin, Gähn sein. Kann es. Aber es ist wahr.
    Selbstliebe ist unumgänglich. Aber ganz sicher wird es Steine ins Rollen bringen, Steine, jahrelang nicht bewegt. Denn allein schon die erlernte Illusion getrennt zu sein, ist unfähig zur Selbstliebe….
    Dein Leid scheint im Außen zu sein, Suche beginnt… Seltsam, dass es nie zur Heilung führt. Immer nur zu einer vorübergehenden Linderung der Symptome. Ungeheilte verdrängte Ängste. Immer gleicher Schmerz.
    Nur wenn du JA sagen kannst zu Allem in dir, jenseits von richtig und falsch, öffnen sich Kanäle.
    Heilung beginnt. Liebe fließt.
    Liebe in die Dinge nach Außen wird fließen, in dein Leben, was aus der göttlichen Ordnung geraten ist.
    Du wirst eine Leben lang suchen, wenn du als Kind niemals erfahren hast um deiner Selbst Willen geliebt zu werden. Suchst in deinem Partner.

    Du glaubst an das Göttliche, an Gott, an eine übergeordnete Macht.
    Kann man denn an eine übergeordnete Macht, an einen göttlichen Plan ernsthaft glauben und gleichzeitig an einen „freien Willen“?
    Eigenermächtigung, Suche beenden, freier Wille führt dein Leben!
    Macht haben WIR! Werkzeug, um aufzuwachen. Um bewusste durch Ängste zu gehen. Jeden Tag.
    In Begleitung des Göttlichen. Um zu leben, was dich Liebe fühlen lässt.
    Für mich ein ernstzunehmender Widerspruch. Ein Irrweg.

    Was für mich absolut nicht stimmig ist, der Vergleich von Selbstliebe mit einem gefürchtetem Abrutschen in Egoismus und Narzissmus. Ein Narzisst oder Egoist LIEBT SICH NICHT SELBST.
    Denn wenn ein Narzisst sich lieben würde, Liebe fließen lässt oder Liebe wäre, dann wäre er auch kein Narzisst mehr. Also, für mich ist der Vergleich schadhaft, und die Menschen sollten wissen, dass diese Züge ein trauriges abwertendes ihrer Selbst sind und deshalb nach Außen hin sehr hart und nicht liebend wirken sondern profan selbstliebend. Ist aber nicht so.
    Also, möchte sagen, Menschen, die wirklich LIEBE SIND, können nie in Egoismus abrutschen. Alles andere wäre missverstandene Liebe. Stimme dem also gar nicht zu.

    Und eine zweite Anmerkung.

    Die Aussage in diesem Bericht:
    »Liebe deinen Nächsten, wie dich selbst.«
    Eindeutig liegt hier der Schwerpunkt auf dem »Nächsten« und nicht auf dir.

    Das ist reine Auslegungssache. Das Wort „Nächsten“ steht nirgends markiert geschrieben. Es ist gleichbedeutend! Es gibt keinen Schwerpunkt.
    Es wäre schön, dass du deinen Nächsten so in dem Maße liebst, wie du es selbst mit dir tust. Mehr nicht. Aber es beinhaltet nicht, dass Liebe zum Nächsten Selbstliebe ausschließt.

    Und ich hole jetzt auch mal weit aus. Die Mythologie zu Narziss und Echo. Auch damals schon das Thema Selbstliebe. Keine Modethema also. Narziss und die nicht vorhandene Liebe zu sich selbst. Er konnte nie lieben.

    In der Liebe bewusst zu machen:

    Wir lieben keinen Zweiten.
    Sind nicht getrennt.
    Das ist niemand anderes.
    Wir lieben nur uns.
    Unser Sein.
    Eine andere Version unserer Selbst.
    Begreifen wir das, können wir endlich lieben.
    Sind wir nicht Liebe, wird sich auch alles nicht in eine göttliche Ordnung fügen.

    Also, schwieriges Thema. Ich möchte nicht Kritik äußern, weil es mir Freude bereitet. Ich habe jedoch bei manchen Bemerkungen kein gutes Gefühl, sehe Irrwege, erlebe Irrwege, um unbewusst so wenig wie möglich Schmerzen zu spüren, aber nicht um Heilung zu erlangen.

    I.Z.

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