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Raus aus dem Ärger – 12 Techniken für inneren Frieden

12 Techniken, um sofort aus deinem Ärger auszusteigen

wütender Smiley

Ärger macht hässlich und erhöht das Krebsrisiko

Vielleicht gehörst du zu den Menschen, für die das Thema Ärger/Wut nicht besonders relevant ist. Dann zählst du zu den wahrhaft glücklichen Menschen, denen mit großer Wahrscheinlichkeit Glück, Erfolg, Gesundheit und ein langes Leben beschert sein wird. Wenn du dir mehr Glück, Erfolg oder Gesundheit wünschst, findest du hier 12 verschiedene Techniken, die dir helfen, deinen Ärger – über was auch immer – augenblicklich zu beenden.

Häufiger Ärger kann und wird dein Leben extrem negativ beeinflussen und kann sogar deine Gesundheit zerstören.

Wenn du zu den Menschen gehörst, die sich angeblich niemals ärgern oder gar wütend sind, kann es sein, dass du entweder heilig, oder dir deiner wahren Gefühle nicht wirklich bewusst bist. Bist du schon einmal einem Menschen begegnet, der ständig lächelt und fast immer gut gelaunt zu sein scheint und bei dem du dennoch das Gefühl hast, dass es sich irgendwie nicht richtig anfühlt?

Vielleicht kennst du auch Paare, die sich noch nie gestritten haben und sich dennoch, für den Rest der Welt völlig überraschend, plötzlich trennten.

Ich habe schon mit Klienten gearbeitet, die ständig schwierige Situationen in ihrem Leben erfuhren, und dabei einfach nicht in der Lage waren, so etwas wie eine gesunde Wut zu empfinden.

Gerade spirituell orientierte Menschen, und Menschen die ernsthaft an sich arbeiten, neigen dazu, negative Gefühle, wie zum Beispiel Ärger oder Wut zu vermeiden, wie der Teufel das Weihwasser.

Tatsächlich gehören Ärger/Wut zu den destruktivsten Gefühlen, derer ein Mensch überhaupt fähig ist. Allerdings kann eine gesunde Wut – und vor allem der richtige Umgang damit, aus bestehender Lethargie heraus führen und auch mal als reinigendes Gewitter neue Klarheit schaffen. Umso wichtiger ist es, einen vorteilhaften Umgang damit zu finden.

Wenn du jedoch gelernt hast, Wut, Ärger, Zorn, Groll und ähnliche Emotionen schlichtweg zu unterdrücken, wird diese Energie sich nach innen richten. Früher oder später kommt es dann zu Depression, oder zu Krankheiten, die du dir nicht erklären kannst.


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In folgendem Text erfährst du:

  • woher dein Ärger stammt,
  • wie du konstruktiv mit deinem Ärger/ Wut umgehen kannst,
  • welche negative Auswirkungen Wut/Äger in deinem Leben haben und
  • wie du in Zukunft vermeiden kannst, in Situationen zu kommen, die deine Wut erneut anfachen.

 

Google bringt es ans Licht

Bei der Beschäftigung mit diesem Thema fällt auf, dass viele Menschen sich ihrer eigenen Wut, oder ihres eigenen Ärgers überhaupt nicht bewusst sind. Nimmt man sich einmal die Google Statistik zu Hilfe, so erfährt man, dass der Begriff „Depression“ um ein Vielfaches häufiger gesucht wird (100.000 – 1 Mio mal), als der Begriff Ärger/Wut, geschweige denn „Umgang mit Ärger/Wut“.

Frau hinter einem Mann

Ärger ist IMMER selbst gemacht

Viele Menschen leiden also an den Symptomen ihres Ärgers, ohne sich über ihren Ursprung im Klaren zu sein.

Googelt man „Umgang mit Ärger“, so stellt man fest, dass monatlich etwa 10 -100 Menschen im Internet nach einer Lösung für dieses Problem suchen. Angemessen der Tatsache, dass häufiger Ärger die meisten Menschen regelmäßig befällt, ein nicht sehr erquickliches Ergebnis. Zum gleichen Zeitpunkt suchen etwa 100-1000 Interessenten nach einer Lösung für den Umgang mit schwierigen Menschen. Das bedeutet: Zehnmal soviel! Wenn wir uns ärgern, sind wir eigentlich immer davon überzeugt, dass die Ursache für unseren Ärger irgendwo da draußen liegt. Sicher gibt es kaum jemanden, der das nicht mit einem deutlichen Kopfnicken bestätigen wird.

Die Persönlichkeitsentwicklungsbelesenen werden an dieser Stelle vielleicht sagen, dass dem nicht so ist. „Die Quelle des Ärgers ist immer in mir“. Dann drehen sie sich um und regen sich darüber auf, dass ihnen gerade jemand das letzte Stück Kuchen vom Teller genommen hat.

Wer ist eigentlich Schuld an unserem Ärger?

Wenn wir uns ärgern, bedeutet das automatisch, dass wir uns im Recht fühlen. Und genau dieser Umstand sorgt dafür, dass wir jegliche Eigenverantwortung aufgeben. Der andere ist daran schuld, dass wir uns ärgern.

An dieser Stelle tritt ein weiteres, interessantes Phänomen zu Tage. In Zeiten, in denen die Bücherregale der Bibliotheken vor Selbsthilfeliteratur nur so überquellen, ist es verpönt, den Begriff „Schuld“ in den Mund zu nehmen.

Man sagt heute nicht mehr: „Du bist schuld“. Heute heißt es: „Du machst, dass ich mich schlecht fühle«. Das ist in etwa vergleichbar damit, dass eine Putzfrau heute nicht mehr Putzfrau, sondern Raumpflegerin genannt wird. Ein vornehmerer Begriff, für exakt die gleiche Tätigkeit.

Doch wenn wir bereit sind, einmal genau hinzusehen, dann werden wir feststellen, dass die Begriffe „Schuld“ und „du machst, dass ich mich ärgerlich fühle“ in diesem Zusammenhang vollkommen gleichbedeutend sind.

Um etwas anderes handelt es sich, wenn wir uns selbst schuldig fühlen. Das macht keinen wirklichen Sinn, weil es am Ende niemanden hilft. Hier ist es tatsächlich besser, den Begriff Verantwortung zu benutzen. Doch das ist ein anderes Thema, um das es an dieser Stelle nicht geht.

 

Worüber hast du dich zuletzt geärgert?

  • vielleicht haben deine Kinder mal wieder ihr Zimmer nicht aufgeräumt
  • dein Mann ist zu spät zum Essen gekommen (mal wieder)
  • deine Freundin hat sich schon ewig nicht mehr gemeldet
  • jemand hat eine Beule in deinem Auto verursacht
  • dein Partner ist der Meinung, dass du eine bestimmte Angelegenheit anders regeln solltest
  • dein Chef behandelt dich, wie so oft, von oben herab
  • es regnet schon wieder
  • dein Nachbar hält die Nachtruhe nicht ein
  • der Vater deiner Kinder zahlt zu wenig Unterhalt
  • du kannst mit deiner Mutter einfach nicht vernünftig reden

Sicher fallen dir noch andere Möglichkeiten ein. Natürlich nur, wenn du wirklich ehrlich zu dir bist. Solltest du zu den Menschen gehören, die sich nach eigener Aussage selten bis gar nicht ärgern, dann…

  • hattest du vermutlich eine sensationell tolle Kindheit
  • meditierst du bereits seit mindestens zehn Jahren 3 Stunden täglich
  • bist du potentiell heilig, oder
  • gestehst dir deinen Ärger womöglich einfach nicht ein
  • ist es nicht ausgeschlossen, dass du tatsächlich zu jenen begnadeten Menschen gehörst, die wenig mit diesem Thema zu tun haben. Dann allerdings frage ich mich, warum du diesen Artikel bis hierher gelesen hast.

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Vielleicht hast du bis hierher gelesen, weil du dich selbst zwar selten ärgerst, aber häufig erlebst, dass Menschen sich in deinem Umfeld ärgern. Auch in diesem Fall ist die Energie von Ärger in deinem Leben und ich empfehle dir, unbedingt, dranzubleiben.

Frau mit Dampf aus den Ohren

Zorn hat die Zerstörungskraft eines Hurricanes

Folgen von Ärger, die du nicht wirklich haben möchtest

 

Im Wesentlichen gibt es zwei Faktoren, die das Thema Ärger so brisant machen. Je häufiger du dich ärgerst, desto größer ist die Gefahr, dass dich dieser emotionale Zustand einmal in ernsthafte gesundheitliche Bedrängnis bringt.

Wir alle kennen die Geschichte vom wütenden Manager, der sich derart über eine geschäftliche Fehlentscheidung ärgert, dass er schließlich, vom Herzinfarkt getroffen, in sich zusammensackt. Das ist natürlich eine dramatische und drastische Auswirkung.

Wir alle kennen auch Geschichten, oder sogar persönlich Menschen, die mit zunehmendem Alter immer verbitterter, zorniger, oder zynischer werden. Krankheit ist deren ständiger Begleiter. Es ist mittlerweile wissenschaftlich eindeutig erwiesen, dass zu häufiger Ärger das Leben um Jahre verkürzen kann.

Es gibt noch einen zweiten ganz wesentlichen Aspekt, bei dem du sicherlich bestätigend nicken wirst, der dir aber im täglichen Leben nicht unbedingt im Bewusstsein ist. Sicherlich hast du dich schon einmal mit dem Gesetz der Anziehung auseinandergesetzt. Dieses Gesetz wird gerne zitiert, wenn es um das Thema Manifestation geht. Wenn es darum geht, dass du dir ein schönes, neues, großes und modernes Auto kreierst, dann gibt es hunderte von Anleitungen, die genau beschreiben, wie du dir vorstellen sollst, dass du bereits in diesem neuen Auto sitzt. Durch die Erzeugung der entsprechenden Gefühle sollst du genau die Energie kreieren, die am Ende das neue Auto in dein Leben zieht.

Doch das ist leider nur ein Teil der Wahrheit. Dieses Thema wird ausführlich im TAO-Life Balance Seminar erläutert.

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In meinen Telefoncoachings erhalte ich immer wieder die Frage: „Warum passiert mir das?“ Gerne wird dann irgendwo in der Kindheit herumgekramt. „Weil meine Eltern mich nie richtig geliebt haben …“, ist dabei eine allseits beliebte Antwort.

Das mag zwar durchaus stimmen, doch hilft es dir in deiner aktuellen Situation nicht wirklich weiter. Vielleicht haben deine Eltern dich tatsächlich nicht sonderlich geliebt. In diesem Fall ist es eine Tatsache, die du nicht mehr wirklich ändern kannst. Es ist also müßig, sich weiter damit zu beschäftigen. Was du brauchst, ist eine Lösung. Hier und Jetzt. Eine Lösung, die

  • dich aus deiner finanziellen Klemme heraus holt,
  • dir hilft, deine Gesundheit wieder herzustellen,
    Eierköpfe

    Die Liebe lauert unmittelbar hinter deinem Ärger

  • wieder Harmonie in deine kaputte Beziehung bringt

Wenn du in deinem Leben in Zukunft mehr positive Dinge erleben möchtest, so ist es wichtig, ab sofort eine neue Energie zu kreieren. Die Aussage: »Ich kann nicht richtig lieben, weil ich das nie wirklich gelernt habe“, können wir dabei leider nicht gelten lassen. Es gibt unzählige Menschen, die in ihrer Kindheit zu wenig Liebe erfahren haben und trotzdem auf einmal feststellten, dass sie ihre Kinder, ihre Haustiere oder einen anderen Menschen tatsächlich abgöttische Liebe entgegenbringen.

Jedes Mal, wenn du dich über irgendetwas in deinem Leben ärgerst, kreierst negative Energie. Diese Energie wird weitere Situationen in dein Leben ziehen, die erneut Ärger erzeugen.

Wenn du dich also wunderst, warum dir bestimmte Dinge im Leben immer wieder widerfahren, frage dich, wann du eine entsprechende Energie produziert hast, und wie du diese möglichst schnell eliminieren kannst. Die Antwort auf diese Fragen findest du im folgenden Text.


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Ärger produziert neuen Ärger

Das fatale an der ganzen Situation ist, dass es sich dabei wahrlich um einen Teufelskreis handelt. Du ärgerst dich und erzeugst dadurch eine Situation, die erneuten Ärger hervorbringt. Also erzürnst du dich erneut und quälst dich damit, dass es noch gar nicht so lange her ist, dass du dich schon einmal auf die Palme hast bringen lassen. Die emotionale Energie beginnt sich zu potenzieren. Auf diese Art und Weise wirst du zunehmend Situationen in dein Leben ziehen, die dein Ärgerpotenzial immer noch weiter steigern.

Wer genau ärgert dich eigentlich?

Kommen wir zu den Gründen, warum Menschen sich überhaupt ärgern.

Schon seit langem planst du mit deinem Liebsten, oder deiner Familie einen Ausflug an den Strand. Du hast in der letzten Zeit viel gearbeitet und benötigst dringend eine Ruhepause. Dir ist bewusst, dass du viel zuviel Zeit in deinem Job verbracht hast und du hast ein schlechtes Gewissen. Dir ist klar, dass das auf Dauer nicht ohne Konsequenzen bleiben wird. Du sehnst dich danach, endlich einmal wieder entspannte Zeit mit deiner Familie zu verbringen.

An einem verlängerten Wochenende ist es dann soweit. Das Auto ist gepackt, sämtliches Equipment für einen erfolgreichen Strandaufenthalt ist erfolgreich verstaut. Du hast dir ein einen Extratag frei genommen und fröhlich startet ihr in Richtung Ostsee. Schon auf dem Weg dorthin stellst du fest, dass die Bewölkung immer weiter zunimmt. Ein Blick auf deine Wetter App zeigt dir, dass es auch in den nächsten drei Tagen (die gesamte Zeit eures Urlaubs) Regen geben wird.

Vorbei der Traum von entspannten Stunden des Badengehens und Sonnenanbetens. Das ist ärgerlich, nicht wahr? Es gibt wohl nur wenige Menschen, die dann sofort umschalten und aus dem geplanten Sonnenbad eine ausgiebige Strandwanderung machen können, ohne dabei ein Gefühl des Ärgers zu empfinden.

Oder, du fährst mit einem neuen Auto, ganz besonders behutsam, aus der Garage heraus. Leider bist du dir noch nicht so richtig über die Größe deines neuen Wagens bewusst, was dazu führt, dass du bei der Ausfahrt das Tor streifst und sich ein hässlicher, langer Kratzer auf dem neuen Lack zeigt. Wer würde sich da nicht ärgern?

*

Du freust dich enorm auf ein paar entspannte Stunden mit deinen Freunden. Leider hat dein Partner/Partnerin seine/ihre Eifersucht nicht im Griff, und mach dir subtile Vorhaltungen. Du erlebst das nicht zum ersten Mal, und merkst, wie deine gute Laune zusehends schwindet.

Gründe für Ärger gibt es jeden Tag wahrlich genug. Selbst Liedtexte („Selbst der Frömmste kann nicht in Frieden leben, wenn es seinem bösen Nachbarn nicht gefällt“) sprechen über dieses leidige Thema.

Wenn auch die persönliche Ärgerschwelle bei jedem sehr unterschiedlich ist, kann sich doch sicher niemand ganz von dieser Emotion freisprechen.

Werden einige Menschen sehr schnell ärgerlich, so muss bei anderen
Zeitgenossen schon einiges zusammenkommen, um dieses unangenehme Gefühl erzeugen.

wütender Smiley

Das Geheimnis: Form ist Leere

Wenn du die obigen Beispiele aufmerksam gelesen hast, so ist dir dabei gegebenenfalls aufgefallen, dass immer äußerer Grund für den Ärger vorliegt. Weil dies und jenes geschehen ist, entscheiden wir uns irgendwann, uns zu ärgern.

Dabei gibt uns die Sprache bereits einen wertvollen Hinweis auf die Ursache des Ärgers. Aus »der, die oder das ärgert mich« wird nämlich ganz schnell: »Ich ärgere mich«.

Natürlich gibt es auch andere Situationen. Du hast die teure chinesische Vase vom Sockel gestoßen und wirst daraufhin fürchterlich ärgerlich über dich selbst. Auch in diesen Fällen geschieht es nicht selten, dass wir automatisch versuchen, die Schuld (Verzeihung: Zuständigkeit) woanders zu suchen. „Hätte mein Chef mich heute fair behandelt, wäre ich sicherlich nicht so fahrig gewesen und hätte besser aufgepasst.“ Wer würde dem nicht zustimmen, eine solche Situation als ärgerlich zu bezeichnen!?

Vielleicht ist es tatsächlich so, dass du heute eine schlechte Erfahrung hattest. Der Chef war ungerecht, die Kinder zu laut, du hast schlecht geschlafen und das Wetter schlägt dir auch auf das Gemüt. Reichlich Gründe, um tatsächlich fahrig zu werden.

Erster Grund für deinen Ärger: Eine andere Vorstellung

Eine Situation, mit der du konfrontiert wirst, entspricht nicht deinen Vorstellungen. Das ist etwas, das uns im Leben immer wieder begegnen wird.

  • Das Wetter ist entweder zu heiß, zu nass, oder zu kalt. Die meisten Menschen verfügen nur über eine sehr geringe Temperaturspanne, bei der sie sich tatsächlich wohlfühlen.
  • Es ist allgemein bekannt, dass die meisten Kinder mit der genetischen Prägung auf die Welt kommen, laut zu sein und ihr Zimmer nicht aufzuräumen.
  • Viele Männer tragen ein Gen in sich, dass es ihnen förmlich verbietet, sich an Hochzeits- und Geburtstage zu erinnern.
  • Der Umstand, dass Frauen meist emotionaler als Männer sind, bedeutet noch lange nicht, dass sie auch gelernt haben, konstruktiv mit ihren Gefühlen umzugehen. Was so manchen Mann in ärgerliche Verzweiflung treibt.
  • Die Benzinpreise steigen mal wieder.
  • Die Bundeskanzlerin trifft ständig Entscheidungen, die wir einfach nicht gutheißen können.

Diese Liste könnten wir sicherlich endlos fortführen.

Die meisten Menschen haben enorme Schwierigkeiten, das Leben einfach so zu nehmen, wie es ist. Wir alle tragen bestimmte Vorstellungen mit uns herum, wie die Dinge sein sollten. Sobald sie sich anders entwickeln, empfinden wir ein inneres Unbehagen. Unsere Komfortzone wird traktiert. Es wird einfach ungemütlich. Und wer ärgert sich nicht, wenn er sich gerade auf der Couch gemütlich gemacht hat, und in diesem Moment die Nachbarin zum fünftenmal klingelt, weil sie noch eine Zutat für ihren Kuchen benötigt?

Vielleicht findest du dich bei einigen dieser Beispiele nicht wieder. Es ist nur eine Frage des Themas und der persönlichen Reizschwelle, wann es auch dich erwischt.

Zweiter Grund für Ärger: Im Recht sein wollen

Der zweite Grund für Ärger geht schon ziemlich ans Eingemachte. Er fordert, dass du wirklich bereit bist, in den Spiegel zu sehen und zu überprüfen, ob deine Betrachtungsweise wirklich sinnvoll ist.

Insbesondere im Umgang mit anderen Menschen sind wir im Allgemeinen davon überzeugt, uns richtig und korrekt zu verhalten. Leider sehen die anderen das oftmals ganz anders.

Du erzählst deinem Liebsten, dass die Kassiererin dich völlig zu Unrecht sehr herablassend behandelt hat. Anstatt Mitgefühl zu ernten, erlebst du, wie dein Partner Partei für die Dame ergreift. „Sie musste doch so handeln, du warst auch nicht besonders nett zu ihr …«. Du hattest gehofft, dass dein Herzblatt dir zustimmt. Tut er aber nicht. Schon zielt es wieder auf dieses oft schwer zu bändigende Gefühl von Ärger. Du bist überzeugt, dass du dich mit der Kassierin korrekt verhalten hast. Du hast dir eine Bestätigung von deinem Partner gewünscht, die er dir aber nicht gibt.

*

Mal wieder kommt dein Herzblatt zu spät zum Abendbrot. Du bist gekränkt, weil deine kostbaren Speisen schon wieder kalt geworden sind und er anscheinend überhaupt nicht wertschätzt, wie viel Arbeit du dir jeden Abend mit dem Essen machst. Als du ihn darauf ansprichst, erwidert er entnervt, dass er ja schließlich das Geld verdient und überhaupt erst dafür sorgt, dass du die tollen Zutaten aus dem Biomarkt kaufen kannst.

Eine klassische Pattsituation. Von ihrem jeweiligen Standpunkt aus gesehen, fühlen sich beide Parteien im Recht. Beide fühlen sich nicht wertgeschätzt. Wer ist in einer solchen Situation wirklich bereit, nachzugeben?

Zähne bleckende Frau

Wut kann dich in deine Kraft bringen – oder alles zerstören

Schwieriger wird es schon, nachdem sich ein handfester Streit entwickelt hat. Oft können die beiden Kontrahenten sich gar nicht mehr daran erinnern, was eigentlich der Auslöser des Streits war. Zunächst begann der Konflikt mit einem kleinen Ärgernis, das sich dann immer weiter entwickelte. Ein Punkt kam zum nächsten und keinem der beiden ist bewusst, dass es die ganze Zeit nur darum ging, Recht zu bekommen.

Da hilft auch die weise Aussage: „Willst du Recht oder Partnerschaft?“ Nicht wirklich weiter. Unser Ego befürchtet dann nämlich gleich, dass wir in einer Beziehung ständig auf unser Recht verzichten müssen. Eine kaum erträgliche Vorstellung.

Grund drei für Ärger: Das Gesetz der Anziehung

Wenn du das Gesetz der Anziehung kennst, dann weißt du auch, dass du mit großer Wahrscheinlichkeit die aktuelle Situation, die dir Ärger bereitet, unbewusst angezogen hast.

Interessant wird es, wenn wir diese Aussage einmal wirklich zu Ende denken. Wenn das Gesetz der Anziehung wirklich gilt, so muss es immer und ohne jede Ausnahme gelten. Das ist nun mal eine typische Eigenschaft universaler Gesetze.

Und das bedeutet im Klartext, dass du jede (!) Situation die dich in Ärger versetzt, selbst angezogen hast.

Tina hat einen fürchterlichen Beziehungskrach hinter sich. Sie ist wütend über ihren Partner und ärgert sich heftig während ihrer gesamten Fahrt mit dem Auto zu ihrer Mutter. Mitten in der Fahrt gerät sie in ein kräftiges Unwetter. Der Regen und der Sturm sind so stark, dass sie nur noch im Schritttempo vorankommt.

Hat sie dieses Unwetter erzeugt? Sicher nicht. Aber gemäß dem Gesetz der Anziehung können wir davon ausgehen, dass ihr Unterbewusstsein dafür sorgte, dass sie zum entsprechenden Zeitpunkt am entsprechenden Ort war. Zu ihrem ursprünglichen Ärger ist jetzt noch ein zweites Ärgernis, das fürchterliche Unwetter, hinzu gekommen.

Ein faszinierendes Beispiel erlebte ich vor einigen Jahren, als ich mit einer Bekannten im Auto unterwegs war. Auch wenn es sich hier nicht um das Thema Ärger handelt, zeigt es doch deutlich das Gesetz der Anziehung auf.

Sie saß am Steuer und wir waren etwa 2 Stunden von einem größeren Tunnel entfernt. Da machte sie mich darauf aufmerksam, dass wir unbedingt vor diesem Tunnel die Plätze tauschen müssten. Auf meine Frage warum, antwortete sie mir, dass sie Angst hatte, mit dem Auto durch einen Tunnel zu fahren. Ich versuchte sie zu beruhigen und sagte ihr, dass wir das gemeinsam schon bewältigen werden.

So hatte sie ja auch die Chance, ihre Angst erfolgreich zu bewältigen. (Männer wieder…). Ich fragte sie, was denn schlimmstenfalls passieren könne. Ihre Antwort: „Ich weiß nicht wirklich, aber es könnte ja ein Lkw im Tunnel umstürzen.“

Ich lachte und sagte ihr, dass ich schon unzählige Male durch diesen Tunnel gefahren war und dabei noch nie einen umgestürzten Lkw erlebt hatte. So entschieden wir uns, dass sie am Steuer bleiben würde.

Ihre Nervosität war ihr deutlich anzusehen. Immer wieder redete ich beruhigend auf sie ein. Als wir den Tunnel erreichten, stellten wir fest, dass mehrere Fahrspuren gesperrt waren. Was war passiert? Kaum zu glauben aber wahr: Auf einer der gesperrten Spuren lag tatsächlich ein umgestürzter Lkw.

*

Ein Thor, der hier noch an Zufall glaubt. Auch hier geht es nicht darum, dass sie – durch ihre emotionale Kraft – den Lkw zum Umstürzen gebracht hatte. Ihre intensiven Emotionen sorgten durch das Gesetz der Anziehung lediglich dafür, dass sie genau zu diesem Zeitpunkt die Röhre erreichte, als dieser Unfall gerade geschehen war.

Hätten wir die Plätze getauscht, wäre die Wahrscheinlichkeit sehr groß gewesen, dass wir ohne weitere Behinderung durch den Tunnel gekommen wären. Weil dann kein Lkw umgestürzt wäre? Nein, natürlich nicht. Vielleicht wäre ich einfach schneller gefahren, und wir hätten die Gefahrenstelle noch vor dem Unfall passiert. Vielleicht hätten wir bei dem Fahrerwechsel aber auch eine Pause eingelegt und wären entsprechend später, die Spur wäre schon wieder freigeräumt gewesen, angekommen.

Zwar geht es in diesem Fall nicht um das Gefühl des Ärgers, aber es ist ein gutes Beispiel für das Gesetz der Anziehung. Viele Menschen beschäftigen sich mit diesem Gesetz nur, wenn Sie etwas bestimmtes manifestieren wollen. Dabei wundern sie sich, wenn auf ihrem Weg zum Ziel immer wieder Dinge schief laufen. Nicht selten heißt es dann: „Es soll sicher nicht so sein«. In den meisten Fällen handelt es sich bei Schwierigkeiten nicht um Gotteswille, der nicht möchte, dass wir in eine bestimmte Richtung gehen, sondern vielmehr um unbewusste Emotionen, die scheinbar ihr „Spiel“ mit uns treiben.

Was bedeutet das für unser Ärger Thema?

Wann immer du dich in der Vergangenheit über irgendetwas geärgert hast – und dabei ist es egal, wie groß oder klein der Ärger war – hast du vorher einen Samen gesät.

Im Laufe der Zeit geht dieser Samen auf und produziert unweigerlich eine weitere Situation, die zu Ärger führt.

Oft wundern wir uns, dass uns immer wieder Missgeschicke geschehen, obwohl wir doch schon seit vielen Jahren an uns arbeiten. Das liegt schlicht und einfach daran, dass wir in der Vergangenheit unendlich viele Samen gesät haben, die oft eine lange Zeit brauchten um sich zu ihrem vollen Potenzial auszuwachsen. Dann trifft uns plötzlich von irgendeiner Seite her der Schlag und wir fragen uns verzweifelt, woher das schon wieder kommt.

Dabei ist es nicht wichtig, ob du damals deinem Ärger lauthals Geltung verschafft, oder ob du das Ganze gedanklich für dich selbst abgemacht hast. Ärger ist ein Gefühl, ist eine Energie. Und diese hat ihre Wirkung.

Gerade Menschen, die sich ihres Ärgers nicht bewusst sind, geraten schnell in die Falle dieser Anziehungskraft.

Nie wieder Ärger – ist das möglich?

Mann liegt auf dem Rücken

Wer gutes sät, wird gutes ernten

Um dich in Zukunft weniger zu ärgern und vor allem weitere Situationen zu vermeiden, die dich ärgern könnten, findest du im folgenden 12 erprobte Techniken, die deinen Kreislauf aus Ärger und unangenehmen Situationen, Misserfolg und schlechten Beziehungen endgültig durchbrechen werden. Es lohnt sich wirklich, dir diese Regeln auszudrucken und sie eine Zeit lang mitzuführen, damit du sie in der akuten Situation wieder parat hast. Am Ende findest du eine Zusammenfassung dafür.


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Raus aus dem Ärger – so funktionierts

Technik Nr. 1: Die Schocktherpie

Bei dieser Technik handelt es sich um eine Empfehlung, die ich selbst noch nicht wirklich ausprobiert habe. Aber sie macht durchaus Sinn. Schau, ob es für dich durchführbar erscheint.

brennende Chilischote

Chili: Der Schock, der aus den Ärger führt

Es geht darum, möglichst schnell aus dem kritischen Kreislauf von entstehendem Ärger auszusteigen, bevor dieser sich in größeren Explosionen entlädt. Der „Experten“-Tipp lautet: Beißen sie auf eine Chilischote, oder nehmen Sie sofort eine kalte Dusche.

Nicht, dass ein solches Vorgehen keine Wirkung zeigt, stellt sich jedoch die Frage, wie wir im Notfall schnell an eine kalte Dusche (inclusive Handtuch) kommen. Eine Chillischote im Handgepäck scheint mir da schon durchführbarer.

Es geht darum, dass du dich durch einen kräftigen Schock vom aufkeimenden Gefühl des Ärgers ablenkst. Und wenn du Chilischoten magst – warum nicht? Sie fördern auf jeden Fall die Durchblutung und sollen auch das Krebswachstum hemmen. Wenn du den Schock überlebst, wirst du also immer mit einem positiven Effekt rechnen können.

Unsere emotionalen Reaktionen unterliegen einem lange angelernten Automatismus. Jeder hat das schon einmal erlebt. An einem bestimmten Punkt ist jedem von uns schon einmal die Hutschnur geplatzt. Dann hilft auch keinerlei Vernunft mehr weiter. Aus Ärger wird Wut, die wiederum häufig in zerstörerischen Worten oder Verhalten enden.

Deshalb ist es enorm wichtig, dass du lernst, auf die ersten Anzeichen aufkeimenden Ärgers zu achten und sofort darauf zu reagieren. Die dir verbleibende Zeit beträgt nicht mehr als zwei oder 3 Sekunden. Je schneller du reagierst, desto höher darf die Wassertemperatur, bzw. desto weniger scharf braucht die Chilischote zu sein.

Eine wesentlich angenehmere Variante, als eine kalte Dusche, oder eine scharfe Chilischote, ist die Variante, dir ein deutliches, innerliches, oder auch lautes »Stop« zu zurufen. Dabei ist es vollkommen egal, ob du in diesem Moment davon überzeugt bist, einen wirklichen Grund für deinen Ärger zu haben, oder nicht.

Menschen, die auf andere wütend sind, sind immer der Überzeugung, dass ihr Ärger begründet ist. Wie wir weiter unten noch sehen werden, ist dieser Standpunkt so gut wie nie haltbar. Doch in einer akuten Notsituation wirst du sicherlich nicht über genügend Nerven verfügen, dir weitergehende,  Gedanken zu machen.

Denke im akuten Fall einfach daran, dass er gar – egal ob berechtigt oder nicht – einfach nur eine sehr ungesunde Emotion ist, die für Falten in deinem Gesicht sorgt, dein Leben verkürzt und garantiert weiteres Öl ins Feuer gießen wird.

Alles was jetzt zählt, ist, aus dieser negativen Energiewelle so schnell wie möglich auszusteigen. Sage dir selbst (laut oder leise) ein deutliches und energisches „Stopp!“.

Dies wird zunächst den emotionalen Automatismus unterbrechen. Erinnere dich daran, dass, wenn du jetzt weiterhin in deiner ärgerlichen Energie verbleibst, du durch das Gesetz der Anziehung bedingt, eine weitere unangenehme Situation heraufbeschwören wirst.

Ist allein dieser Gedanke es nicht wert, immer, überall und zu jeder Gelegenheit auf deinen egal wie auch immer berechtigt scheinenden Ärger zu verzichten?

Nun, da du dir die entscheidende emotionale Pause verschafft hast, nimmst du dir die restlichen, noch folgenden Techniken vor und beamst dich wie Captain Kirk vom Raumschiff des Grolls auf den Planeten Eden.

Technik Nr. 2: Form ist Leere

Hierbei handelt es sich weniger um eine anzuwendende Technik, als vielmehr um eine neue innere Einstellung, die dein Leben in eine positive Richtung lenken wird.

Buddha

Buddha lächelte, und die Welt veränderte sich

In der buddhistischen Tradition gibt es eine elementare Aussage, die lautet: „Form ist Leere“. Was bedeutet das schon wieder?

Vereinfacht gesagt bedeutet diese Aussage, dass nichts, was in dieser Welt geschieht, eine besondere Bedeutung hat. Alle Formen sind leer, haben keine spezielle Bedeutung. Alles hat nur die Bedeutung, die wir ihm geben. Der Begriff „Form“ steht für Dinge, Situationen und andere Menschen.

Alle Probleme, derer wir gewahr werden, resultieren einzig aus unserem intensiven Bedürfnis heraus, den Dingen eine Bedeutung zu geben. „Warum passiert mir das? Das muss mir doch etwas Bestimmtes sagen«. »Das ist gut, schlecht, suboptimal«.

„Die Tatsache, dass ausgerechnet jetzt eine Sonnenfinsternis herrscht, ist bestimmt ein göttliches Zeichen.« Wobei dieses je nach Veranlagung/ Wunschvorstellung positiv oder negativ ausgelegt werden kann.

Der menschliche Verstand kann gar nicht anders, als den Dingen eine Deutung oder eine Bewertung zu verpassen. Selbst Menschen, die von sich behaupten, neutral zu sein, bewerten ständig, sind sich dessen aber nicht bewusst.

Was immer du wahrnimmst, ist nichts anderes ist als eine Projektion deines Geistes. Ein Kurs in Wundern formuliert es in Lektion 325 so:

»Alle Dinge, von denen ich denke, dass ich sie sehe, spiegeln Ideen wider.«

Das bedeutet im Klartext: Wenn du davon überzeugt bist, dass du eine gute Entscheidung getroffen hast, dann wirst du eine zu diesem Zeitpunkt auftretende Sonnenfinsternis als positives göttliches Zeichen bewerten. Wenn du allerdings starke Angst vor einer falschen Entscheidung hast, dann wirst du die gleiche Sonnenfinsternis dergestalt interpretieren, dass du diesen Weg lieber nicht gehen solltest. Es ist alles eine Frage der Interpretation.

Was hat eine Sonnenfinsternis mit unserem Ärger-Thema zu tun? Ganz einfach. Was immer du da draußen wahrnimmst, wird auf eine bestimmte Art und Weise von dir interpretiert. Je nach deiner Interpretation kommt es zu positiven oder negativen Reaktionen deinerseits.

So etwas wie eine objektive Realität gibt es nicht.

Du siehst, wie eine Mutter ihr junges Kind anschreit: „Verdammt noch mal, bleib endlich stehen!“ Du hörst ihre Worte und denkst vielleicht bei dir, dass diese Mutter einen äußerst unhöflichen Umgangston mit ihren Kindern pflegt. Du bist überzeugt, dass auch diese Kinder, wenn sie einmal groß sind, entsprechend unhöflich sein werden.

Zwischen dir und dem Kind befand sich jedoch eine kleine Hecke, die verhinderte, dass du erkennen konntest, dass das Kind gerade im Begriff war, auf die Straße zu laufen, auf der sich mit hoher Geschwindigkeit ein Fahrzeug näherte. Erst, als du die gesamte Situation überschautest, wurde dir klar, dass die Mutter einfach nur in heller Aufregung war und deshalb nicht mehr besonders auf Ihre Wortwahl geachtet hat.

Die gleiche Situation (Form) und völlig unterschiedliche Interpretationen.

Buddhistisches Qi Gong

Solange wir also Situationen auf die ein oder andere Art bewerten, laufen wir immer Gefahr, einer Fehlinterpretation zu unterliegen. Die Aussage: „Form ist Leere“, erinnert uns immer wieder daran, dass Situationen an sich keinerlei Bedeutung haben.

Dein Chef hat dich heute wieder einmal mit neuen Aufträgen zugeschüttet. Es ist ihm anscheinend völlig egal, dass du bereits ungezählte Überstunden angehäuft hast. Du empfindest ihn als unmenschlich und ärgerst dich darüber, dass er anscheinend keine Augen für dein Problem hat.

Was du nicht weißt, ist, dass sein Kind schwer krank ist, und diese Aufträge unbedingt so schnell wie möglich abgearbeitet werden müssen, damit sie genügend Geld in die Firmenkasse spülen, das er dringend für die teure Spezialbehandlung seines Nachwuchses benötigt.

Ist dein Chef nun unmenschlich, oder wird er einfach durch seine berechtigte Sorge gesteuert?

Übe dich immer wieder darin, die Leere in allen zu sehen, was du beobachtest.

Das erfordert natürlich Übung und Training. Eine hervorragende Platform dafür ist das TAO-Life Balance  Schweigeseminar.

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Äußeres Schweigen wird zu innerem Schweigen, wodurch die Reinheit und der immerwährende Frieden deines Geistes hervortreten

Technik Nr. 3: Vergebung

Zu den elementarsten Techniken in der Bewältigung ungesunder Ärgerenergie gehört der Bereich der Vergebung. »Ein Kurs in Wundern« geht sogar soweit zu behaupten, dass Vergebung der einzige Grund ist, aus denen wir hier auf der Erde weilen. Das ist natürlich eine gewaltige Aussage, die zu erklären hier nicht der Platz ist.


Frau studiert Texte

Lernen ist, wie schwimmen gegen den Strom: wer aufhört, treibt zurück!

Falls dich dieser Bereich interessiert, fordere die kostenlosen Lehrbriefe an. Hier bekommst du unter anderem immer wieder Lektionen aus „Ein Kurs in Wundern“, auf leicht verständliche Art und Weise aufbereitet.


 

Vergebung – einmal anders!

 Vergebung bedeutet nicht im geringsten, etwas zu entschuldigen, was ein anderer getan hat.

Vergebung auf dieser Basis ist nichts anderes, als eine Form von Schuldzuweisung. „Du hast zwar dies und jenes getan, was nicht rechtens war, aber ich verzeihe dir.“ Wenn du behauptest, dass jemand dich mit seinen Worten verletzte, dann ändert das nichts an der Tatsache, dass du derjenige bist, der das Gefühl Ärger mit sich herum trägt.

Vergebung in dieser Form, wird lediglich zu einer Vergrößerung deines Egos führen. Du bist der Großzügige, der sich über die andere Person erhebt. Damit bist du im Recht und der Andere im Unrecht. Das mag auf die Verletzung von Verkehrsregeln zutreffend sein. Doch erinnere dich an dieser Stelle bitte an den dritten Grund für Ärger. Die Tatsache, dass du von jemand verletzt wirst, muss gemäß dem Gesetz der Anziehung zwingend bedeuten, dass auch du schon einmal jemand verletzt hast. Das kann verbal oder auch nur gedanklich erfolgt sein.

Es wäre friedlicher, menschlicher und lösungsorientierter, wenn du davon ausgehst, dass du zu irgendeinem Zeitpunkt (den du meist schon vergessen haben wirst) den Samen für diese Situation gesät hast. Eigentlich gibt es somit gar nichts zu vergeben.

Viele Menschen haben enorme Schwierigkeiten , diese Aussage zu verstehen. Wenn du Vergebung nie gelernt hat, wird es nicht möglich sein, auf Dauer Frieden zu finden.

Eine gute Einstiegshilfe hierzu vermag das hawaiianische Konzept des ho`oponopono zu vermitteln. Allerdings ist es auch hier sehr wichtig, den Begriff Vergebung in diesem vorgestellten Sinne zu definieren.

Während einer telefonischen Sitzung geleite ich dich durch ein intensives Vergebungsritual, welches dir helfen wird, auch mit deinem schlimmsten Feind Frieden zu schließen.

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Schluss mit Leid – Hilfe ist nur eine Telefonnummer entfernt!

Technik Nr. 4: Das Wunder des Mitgefühls

Konzentriere dich auf Liebe, Güte und Mitgefühl. Dieser Weg scheint in Anbetracht einer ärgerlichen Situation sehr weit hergeholt zu sein.

Während meiner Telefoncoachings frage ich meine Klienten häufig, wie es wohl der Person geht, von der sie sich angegriffen fühlen. Dabei erhalte ich eindeutig immer die gleiche Antwort: „Wahrscheinlich geht es ihr nicht sehr gut.“

Das ist genau richtig. Ein Mensch, dem es gut geht, der sich geliebt fühlt und in seiner Mitte weilt, würde niemals auf die Idee kommen, einem anderen Menschen Ärgernis zu bereiten.

Was braucht der scheinbare Angreifer also am meisten? Richtig: Liebe, Güte und Mitgefühl. Versuche, über verletzende Worte hinweg zu hören und schau hinter die Kulisse. Das ist gar nicht so schwer, wie du vielleicht glaubst. Du könntest zunächst damit anfangen, andere Menschen zu beobachten, die sich gerade nicht sehr angenehm verhalten, mit denen du aber gerade nicht direkt etwas zu tun hast. Vielleicht zwei Nachbarn, die sich streiten, das Gespräch zweier Kollegen, oder die Unterhaltung zwischen deiner Schwester und Eurer Mutter.

Wie wäre es mit der gestressten Kellnerin, die ihre Bestellungen nur sehr unwirsch entgegennimmt und für die verschiedenen Gäste weder ein Lächeln, noch ein freundliches Wort übrig hat? Solange sie noch nicht an deinen Tisch gekommen ist, wird es dir leicht fallen, sie neutral zu beobachten, da du nicht befürchten musst, persönlich durch unfreundliches Verhalten betroffen zu sein.

Versuche herauszufinden, wie es ihr tatsächlich geht. Auf den ersten Blick siehst du heruntergezogene Mundwinkel, fehlende Freundlichkeit. Wenn du genauer hinsiehst, stellst du vielleicht fest, dass das Lokal vollkommen überfüllt, und die Dame völlig überfordert ist. Vielleicht ist dir auch aufgefallen, dass sie in einem kurzen Moment an dem sie sich unbeobachtet glaubte, zum Taschentuch griff und sich die Augen trocknete. Bei genauerem Hinsehen fällt dir auf, dass sie traurig ist.

Plötzlich wird dir klar, dass die Dame Mitgefühl braucht und nicht noch einen quängelnden Gast, der sich darüber beschwert, dass sie zu langsam ist. Du wirst ihr, und auch dein eigenes Herz, erreichen, wenn du ihr ein paar aufmunternde Worte zukommen lässt, auch wenn dein Steak nicht, wie gewünscht durch ist, sondern noch vor Blut trieft.

*

Neulich stand ich in einer langen Schlange einer Crepes-Bude. Aufmerksam beobachtete ich die Köchin, die, während sie ihre Kunden bediente, diese nicht ein einziges mal ansah. Ihre Mundwinkel waren weit nach unten gezogen und man hatte nicht das Gefühl, dass sie besonders positiv gestimmt war. Auch ihre Begleitung, womöglich ihr Enkel, tat es ihr gleich und verzog nicht ein einziges Mal sein Gesicht zu einer zumindest versucht freundlichen Grimasse. 
Als ich mir so überlegte, dass eine solch negative Ausstrahlung sich ja auch auf die zubereitete Speise auswirkt, wollte ich mich schon wieder aus der Schlange entfernen. Die beiden waren wahrlich kein angenehmer Anblick. 
Doch dann entschied ich mich, es auf einen Versuch ankommen zu lassen. Als ich mit meiner Bestellung an die Reihe kam, bemerkte ich: „Sie arbeiten aber auch richtig im Akkord.“ Schon fast verwundert sah die Köchin auf und ein Lächeln huschte durch ihr Gesicht. „Ja, da haben sie Recht. Das ist schon ziemlich anstrengend hier.“
Irgendwie hatte ich das Gefühl, als wäre ein Licht in der kleinen Crepes-Bude angegangen.

Mitgefühl kann ganz einfach sein und Großes bewirken.

*

Technik Nr. 5: Akzeptiere, was ist.

Diese Regel gehört zu den grundlegendsten Regeln für das Leben überhaupt. Egal, welche Technik du in Zukunft anwendest, egal, was du in Zukunft versuchst, um ein besseres Leben zu führen.
Menschen, die sich persönlich weiterentwickeln wollen, übersehen dabei häufig, dass sie bei ihren ständigen Versuchen, alles Mögliche zu „transformieren“, oder zu „heilen“, oft einen enormen Widerstand aufbauen, der jeglichen Fortschritt verhindert.

Eines solltest du stets bedenken: Die Dinge sind, wie sie sind. Da wirst du auch mit den tollsten schwarz-, weiß- und regenbogenfarbenen, magischen Spezialmanifestationstechniken nichts dran ändern.

*

„Neulich ist mir in der Küche eine Porzellanschale auf dem Boden zerschellt. Ich habe mehrere Dinge probiert, um damit umzugehen.

Zunächst habe ich liebevoll auf die Schale eingeredet, mich bei ihr dafür entschuldigt, dass ich sie nicht richtig gehalten habe und sie freundlich gebeten, doch wieder heil zu werden. Es hat nicht funktioniert.

Die Scherben sind IN DIR

Anschließend machte ich ihr klar, dass sie doch eigentlich selbst daran schuld ist, nun so zertrümmert am Boden zu liegen. Warum hat sie auch soviel gewogen und warum ist ihre Oberfläche so glatt, dass es nur eine Frage der Zeit war, dass so etwas passiert? Als auch das nichts fruchtete, wendete ich Frenzel`s spezielle Vergebungstechnik an. Ich segnete die zerstörte Schale, bat Gott um Führung und meditierte drei Tage und Nächte lang. Am Ende lagen die Scherben immer noch auf dem Küchenboden zerstreut herum.

Als ich ein wenig Innenschau betrieb, bemerkte ich auf einmal, wie sich eine gehörige Menge Ärger in mir darüber angestaut hatte, dass nichts von meinen famosen, spirituellen Wegen geholfen hatte.

Also begann ich, tief zu atmen. Ich spürte dem Ärger in mir nach, nahm ihn einfach nur wahr und bemerkte, wie ich mit jedem Atemzug ruhiger wurde. Dann nahm ich den Besen und die Kehrschaufel und beseitigte das Problem“.

*

Es geht nicht um die zerbrochene Vase, sondern, wie du damit umgehst.Das Problem ist weniger, dass uns jemand beschimpft, beleidigt und vielleicht sogar betrügt. Das Problem ist einzig und allein unser Ärger darüber.

Angenommen, jemand beschimpft dich auf üble Art und Weise. Was sagt das aus? Möglicherweise, dass du etwas falsch gemacht hast. Dann entschuldige dich, korrigier die Situation, so weit möglich, und denk nicht weiter darüber nach.

Vielleicht hat dich jemand um eine Summe Geld betrogen. Das ist ein Fakt. Du kannst dich ärgern, was dieser unangenehmen Situation weitere, negative Energie hinzufügt. Oder du überlegst dir, wie du das fehlende Geld, wieder (irgendwo) auftreiben kannst. Dafür brauchst du einen klaren und von Ärger ungetrübten Geist.

Wenn du eine Situation schnellstmöglich wieder korrigieren möchtest, ist der erste Schritt die Akzeptanz. Es ist geschehen und nicht mehr zu ändern. Was ist der nächste Schritt?


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Technik Nr. 6: Finde das Bonbon

Wir alle wissen, dass jede Münze zwei Seiten hat. Und das bedeutet zwingend, dass die Situation, über die du dich gerade ärgerst, auch etwas gutes haben MUSS.

Jetzt wird es richtig spannend.

  • Wie kann es gut sein, wenn dir jemand etwas gestohlen hat?
  • Wie kann es etwas Gutes daran geben, wenn dir jemand eine Beule ins Auto gemacht hat?
  • Wie kann es gut sein, wenn jemand dich als großen Horn…(ichhabdasWortvergessen) tituliert hat?
  • Wie kann es gut sein, wenn es fast den ganzen Sommer über geregnet hat und nun an einem deiner ganz wenigen freien Tage schon wieder dunkle Wolken über den Horizont ziehen?

Ein paar mögliche Antworten:

  • Wenn dir jemand etwas gestohlen hat, bedeutet es, dass du eine alte Schuld ausgleichst. Irgendwann in deinem Leben warst du selbst nicht ehrlich. Das Gesetz der Anziehung bringt dir immer alles zurück. Es ist nur eine Frage der Zeit.
    Du kannst es also so sehen, dass ein Teil deiner negativen Saat nun aufgegangen und damit erledigt ist. Außerdem erinnert dich dieser Umstand daran, dass es vielleicht wieder einmal Zeit ist, zu prüfen, ob du positive Samen säst.
  • Jemand hat dir eine Beule ins Auto gefahren. Anstatt dich zu ärgern, könntest du darüber nachdenken, warum du so unaufmerksam warst. An einer Beule sind nämlich immer zwei beteiligt. Was hat dich so abgelenkt, dass du nicht ganz bei der Sache warst? Was gibt es in deinem Leben noch zu klären? Vielleicht lernst du durch die Beule aber auch jemand kennen, der ganz besonders großzügig ist, deinen Schaden ersetzt und noch 500 Euro »Schmerzensgeld« freiwillig drauf legt.

  • Wenn jemand dich als Horn(wiewardasWortnochmal?) tituliert, dann weißt du, dass es da einen Menschen in deiner Nähe gibt, dem es nicht gut geht. Eine gute Gelegenheit, um deinen Mitgefühlssinn wieder einmal zu trainieren.

  • Wenn es ständig regnet und du zuwenig Sonne bekommst, ist vielleicht die Frage berechtigt, ob du genug für dich sorgst. Hast du wirklich alle Gelegenheiten genutzt, um genügend Sonne zu bekommen? Hast du zuviel gearbeitet? Stelle dir konstruktive Fragen, die deine Situation verbessern.

Mache es dir zur Regel, an jeder noch so ärgerlichen Situation etwas Gutes zu finden. Und wenn du richtig gut bist, findest du zu jedem ärgerlichen Schurrmurr(das ist norddeutsch) mindestens drei Varianten, warum genau diese Sachlage auch etwas Gutes an sich hat.

Technik Nr. 7: Trost finden

Es ist, wie es ist. Dinge geschehen und man kann sie nicht rückgängig machen. Es handelt sich hierbei schlichtweg nur um Fakten. Genauer gesagt, um leere Formen (siehe oben). Wenn jemand der Meinung ist, dass du der größte Versager auf dieser Erde bist und es dir in aller Deutlichkeit vor den Kopf geworfen hat, dann kannst du diese Äußerung nicht rückgängig machen. Selbst, wenn er sich dafür entschuldigt, wird immer noch ein fader Beigeschmack bleiben.

Nun mag es einen kleinen aber interessanten Trost für dich geben. In den meisten Fällen sind wir ja ziemlich überzeugt davon, dass der andere im Unrecht ist. Sind wir ganz ehrlich zu uns selbst, müssen wir uns häufig eingestehen, dass die Sachlage nicht wirklich so klar ist. Es könnte auch sein, dass wir selbst uns auf dünnem Eis bewegen.

Wenn dein Gegenüber zum Beispiel behauptet, dass du ein großer Loser bist, dann könnte es natürlich sein, dass er Recht hat. In diesem Fall lohnt es sich nicht wirklich, sich zu ärgern, es wird einfach keine Hoffnung mehr für dich geben und es wäre eine gute Idee, wenn du dich für die nächste Marsmission bewirbst. Nur weg von hier…

Sollte dieser ungehobelte Klotz jedoch falsch liegen, dann kannst du dir gewiss sein, dass er sich mit dieser Äußerung ebenfalls negative Energie aufgebaut hat. Und diese wird unweigerlich auf ihn zurückfallen. Du weißt ja: »Kleine Sünden straft der liebe Gott sofort, große dauern etwas länger.«

Es geht hier nicht darum, dass du dem anderen die Pest an den Hals wünschst, aber es kann durchaus helfen, sich daran zu erinnern, dass die andere Person schlechte Samen gesät hat und irgendwann die Ernte dafür einfahren wird. Vermeide unbedingt Schadenfreude. Das ist nicht, worum es hier geht.

Aber wozu solltest du dich ärgern? In diesem Unviversum wird alles ausgeglichen. Es ist nicht deine Aufgabe. Lehn dich entspannt zurück und sorge nur dafür, dass du in deiner Mitte bleibst. Du brauchst nichts zu tun. Das Leben ist gerecht.

Technik Nr. 8: Deine Mitte finden

Alles, was wirklich wichtig ist, ist, dass du in deiner Mitte bleibst. Egal, wie intensiv du dich ärgerst. Es wird dir keinerlei Vorteile verschaffen. Ärgerenergie ist negativ und tut dir nicht gut. Mehr gibt es dazu nicht zu sagen.

Bogenschießen, als Weg zur Mitte

Also sorge dafür, dass du so schnell wie möglich deine Mitte wieder findest. Es geht hier um dich. Das ist alles, was zählt. Erinnere dich an die Aussage Laotses: Wer in seiner Mitte bleibt, ist unbesiegbar.

Was willst du wirklich? Dem anderen eins auswischen? Einen Herzinfarkt? Inneren Frieden und Ruhe? Erfolg in einer bestimmten Situation?

Angenommen, du sitzt mit mehreren Menschen bei einer Projektsitzung. Du hast eine bestimmte Vorstellung, die Stadtplanung, die Gartenparty, oder was auch immer, zu gestalten. Du weißt, dass dein Vorschlag für alle das Beste sein wird.

Während der Sitzung meldet sich immer jemand, der dir anscheinend nicht wohl gesonnen ist. Er macht unqualifizierte Zwischenbemerkungen, verteilt Seitenhiebe und stört einfach durch völlig unsinnige Kommentare.

Du merkst, wie der Ärger langsam in dir aufsteigt. Du bist dir sicher, dass der Störenfried auch von anderen Teilnehmern als unangenehm empfunden wird. Schließlich platzt dir der Kragen und im Bewusstsein der Unterstützung durch die restlichen Teilnehmer lässt du deinem Ärger freien Lauf. Mit lauter Stimme sagst du ihm so richtig deine Meinung.

Aus den Augenwinkeln beobachtest du, dass der ein oder andere dir zustimmt. Du steigerst dich immer noch weiter hinein. Deine Stimme wird lauter und du schlägst mit der Faust auf den Tisch. Schließlich ist klar und eindeutig, dass du hier im Recht bist, und der andere einfach nur stört.

Nun ist die Wahrscheinlichkeit groß, dass es zwar einige Leute im Publikum geben wird, die dir zustimmen werden. Gleichzeitig kannst du dir allerdings sicher sein, Wutausbrühe sind gesellschaftlich nicht gern gesehen, dass du einen Teil der Anwesenden durch deinen ärgerlichen Ausbruch gegen dich aufgebracht hast. Sie werden es nicht in Ordnung finden, wie du mit dem Störenfried umgegangen bist.

Hättest du dich von Anfang an darauf konzentriert, in deiner Mitte zu bleiben, wohl wissend, dass, wer in seiner Mitte bleibt, unbesiegbar ist, wäre dir garantiert eine bessere Strategie in den Sinn gekommen, den Kontrahenten auf den ihm gebührenden Platz zu verweisen. Alle hätten dir zugestimmt und wären wahrscheinlich sogar begeistert gewesen, über deine ausgeglichene, buddhagleiche Art und Weise, mit der schwierigen Situation umzugehen.

Wenn dich die Aussage Laotses: „Wer in seiner Mitte bleibt, ist unbesiegbar“ genügend motiviert, so erinnere dich einfach daran, und beiß erst einmal die Zähne zusammen, bis dir etwas besseres eingefallen ist – oder du die restlichen Techniken durchprobiert hast.

Während des TAO-Life Balance Seminars wirst du über einen längeren Zeitraum daran arbeiten, deine Mitte zu finden und trotz äußerer Umstände auch zu halten.

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Technik Nr. 9: Füttere den richtigen Wolf.

Vielleicht kennst du schon die Geschichte von den zwei Wölfen, die in jedem von uns leben. Es handelt sich dabei um einen weißen und um einen schwarzen Wolf. Der weiße Wolf steht für all das Gute, Positive und Rechtschaffene uns. Der schwarze Wolf steht dementsprechend für alles Negative und Zerstörerische.
Wir können zu jedem Zeitpunkt entscheiden, welchen der beiden Wölfe wir füttern möchten. Wenn es dich interessiert, findest du hier die ausführliche Legende zu den beiden Wölfen.

Technik Nr. 10: Lenke deine Aufmerksamkeit

Vor einiger Zeit unternahm ich eine wunderschöne Wanderung durch ein herrliches Gebiet. Stundenlang war ich begeistert von all den tollen, visuellen Eindrücken, die sich mir boten. Kurz vor Ende der Wanderung kam ich an einem großen, grauen Gebäude vorbei, welches direkt an einer Seekante stand und das wunderbare Panorama empfindlich störte. Ich machte meine Begleitung darauf aufmerksam und wir fragten uns gemeinsam, wer wohl auf die Idee gekommen sein könnte, ein solch hässliches Gebäude in eine so wunderschöne Landschaft zu setzen.

Während der Unterhaltung spürte ich auf einmal einen leichten Anflug von Ärger in mir aufkeimen. Je mehr ich mich auf das Thema konzentrierte, desto mehr erwachte die Lust in mir, mich zu ärgern.

Also bog ich einfach ab und lenkte meine Aufmerksamkeit wieder auf etwas Schönes. Ich würde an diesem Gebäude sowieso nichts ändern können. Warum mir also weitere Gedanken machen? So konzentrierte ich mich auf den herrlichen Sonnenuntergang und hatte dieses Thema schnell wieder vergessen.

Werde zum Herren deiner Aufmerksamkeit. Wir können uns in jeder Sekunde frei entscheiden, wohin wir unsere Aufmerksamkeit lenken.

Du hast heute dein neues weißes Kleid angezogen und freust dich sehr darüber. Dann ist es plötzlich geschehen. Durch eine kleine Unachtsamkeit entsteht ein dunkler Fleck an einer eigentlich nicht sichtbaren Stelle. Schlagartig ist deine gesamte Freude verflogen. Deine gesamte Aufmerksamkeit liegt nur noch auf diesem Fleck. Und das obwohl dieser Fleck nicht einmal sichtbar ist. Du kannst dich entscheiden, ob du deine Aufmerksamkeit weiterhin auf den dunklen Fleck legen wirst, oder dich den Rest des Tages einfach an deinem herrlichen Kleid erfreuen wirst.

Trainiere dich darin, jeden Tag und immer wieder deine Aufmerksamkeit bewusst dorthin zu lenken, wo du sie haben möchtest.

Technik Nr. 11: Löse das Problem – sofort

Andreas Frenzel

Sei Teil der Lösung

Gar nicht so selten ärgern wir uns nicht über andere Menschen, sondern über uns selbst. Wir tun Dinge, die wir eigentlich nicht tun mögen. Aber plötzlich ist uns diese unhöfliche Bemerkung einfach herausgerutscht. Wir haben etwas getan, bei dem wir uns nicht gut fühlen. Wem ist das nicht schon passiert?

Jetzt hast du zwei Möglichkeiten. Oft wird die einfachste Variante die sein, dass du deinen Fehler umgehend korrigierst.

Die Bedienung hat dir zwei Euro zu viel herausgegeben. Du bist dir darüber bewusst und denkst dir: „Selbst schuld, wenn sie es nicht merkt.“

Auf dem Weg zum Auto bemerkst du, dass du beginnst, dich über dich selbst zu ärgern. Schließlich hattest du dir vorgenommen, ein besserer Mensch zu werden. Warum drehst du nicht um, gehst zurück in das Lokal, und drückst ihr die zwei Euro nachträglich in die Hand (selbstverständlich nicht, ohne zur Wiedergutmachung noch einen Zehner draufzulegen)!? Du kannst dir sicher sein, dass sie sich sehr darüber freuen wird. 

Dein Ärger über dich selbst wird sich schlagartig in Freude und Befriedigung verwandeln!

Du kommst an einen Zebrastreifen. Dort steht ein älterer Herr, der sich unübersehbar nicht über die Straße traut. Du redest dir ein, es mal wieder enorm eilig zu haben. Deshalb lässt du den Mann stehen und hastest zügig weiter. Als du dich noch einmal klammheimlich umdrehst, siehst du, wie schließlich jemand anderes dem Mann seine Hilfe anbietet. Du merkst, dass Ärger über dich selbst in dir aufsteigt. Warum hast du die Gelegenheit nicht genutzt? Deine Gedanken fangen an, Purzelbäume zu schlagen. »Was, wenn mir das einmal passiert, im Alter? Ich hätte dem Herrn wirklich helfen können. Es hätte keine zusätzliche Zeit in Anspruch genommen«.

Anstatt dich zu ärgern, und eine bereits geschehene Situation, die sowieso nicht mehr veränderbar ist, in Gedanken zu drehen und zu wenden, such dir sofort eine Gelegenheit, wie du einem Menschen Hilfe anbieten kannst. Schau dich aufmerksam um, denke an Freunde, Nachbarn und Bekannte. Gleiche einfach deinen Fehler wieder aus.

Nach dem Gesetz der Anziehung, hast du auf diese Weise einen negativen durch einen positiven Impuls ersetzt, und du kannst entspannt eines weiteren Weges gehen. Auch dein Ärger wird im Nu verflogen sein.

 

Technik Nr. 12: Ärger Energie abbauen

Häufig werden dir die oben genannten Regeln helfen, nicht tiefer in einen aufkeimenden Ärger einzusteigen. Allerdings wird es auch Fälle geben, in denen deine gesamte Logik versagt, oder du dich einfach nicht an diese Techniken erinnern wirst.

Ärger ist ein Gefühl. Gefühle verfügen über eine eigene Energie und eigene Gesetzmäßigkeiten. Häufig sind aufkeimende Gefühle, solange sie noch nicht völlig von dir Besitz ergriffen haben, über den Verstand regulierbar.

Allerdings wirst du auch in Situationen kommen, in denen dich das Gefühl Ärger bereits so kräftig übermannt hat, dass dir all die oben genannten Regeln nur noch leer vorkommen werden und keine wirkliche Hilfe mehr sind.

Für diesen Fall ist es von enormer Bedeutung, dass du gelernt hast, konstruktiv mit deinen Gefühlen umzugehen. Der richtige Umgang mit deinen Gefühlen ist einerseits sehr einfach, kann sich aber andererseits zu deinen größten Herausforderungen entwickeln. Deshalb solltest du dies täglich üben.

Und wie geht man nun richtig mit seinen Gefühlen um?

Kennst du den Sinn einer Regenwolke? Gut, du hast es richtig erraten. Der Sinn einer Regenwolke ist es, Regen zu produzieren. Das tut sie so lange, bis kein Wasser mehr vorhanden ist. Dann hat sie ihre Aufgabe erfüllt. Gefühle unterliegen der gleichen Logik.

Der Sinn eines Gefühls ist es, gefühlt zu werden.

Glücklich lächelnde Frau in Gebetshaltung

Bewusste Wahrnehmung baut negative Energie ab

Und zwar so lange, bis sich seine Energie vollständig verbraucht hat. Wenn du also ein Gefühl fühlst, solltest du dir unbedingt Zeit nehmen, dieses bewusst zu erfahren. Dabei geschieht das Gleiche, wie mit der Regenwolke. Je länger du das Gefühl – bewusst – fühlst, desto mehr entleert sich seine Energie. Irgendwann ist die Gefühlsenergie aufgebraucht, und du befindest dich wieder in deinem Frieden.

Je früher du mit diesem Prozess beginnst, desto einfacher ist es. Je mehr ein Gefühl bereits Besitz von dir ergriffen hat, desto größer wird die Herausforderung sein. Auch hier lautet die klare Empfehlung: üben, üben, üben.

Übe dich darin, alle deine Gefühle bewusst wahrzunehmen. Je fitter du darin wirst, desto weniger werden sie in der Lage sein, dich zu überwältigen.

In hoch akuten Fällen, wie einer Trennung oder einem sonstigen, schmerzlichen Prozess, kann ich dich während eines telefonischen Coachings durch diesen Prozess begleiten. Durch den Aufbau eines energetischen Feldes ist der Ablauf um das hundertfache effizienter und schneller, wie du an diesem Erfahrungsbericht von Christine erkennen kannst.

Wenn du ärgerlich bist, beobachte diese Energie in dir. Verfolge genau, wo du sie wahrnehmen kannst. Atme tief, fühle und beobachte, bis zu dem Punkt, an dem du überrascht feststellst, dass sie verschwunden ist, und es dir besser geht, als zuvor.


Dieser Prozess bedarf einiger Übung, bevor du ihn auf vollkommene Weise selbst beherrscht. Deshalb solltest du dir zunächst jemand suchen, der dir auf dem Wege behilflich ist – besonders, wenn du gerade eine schwere Zeit durchmachst. 

Während des TAO-Life Balance Seminars erhältst du unter Anleitung sehr viel Gelegenheit, den Weg in deine Mitte zu erkunden. Diese Tage werden dein Leben verändern und auf eine völlig neue Ebene heben.

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Äußeres Schweigen wird zu innerem Schweigen, welches die das Licht deines Geistes entflammt


 

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Andreas Frenzel

4 Kommentare

  1. Friedrich Geissler, Ing. sagt

    Danke für die 12 Regeln gegen Ärger!!!!! Mit der Aussendung dieser Regeln hast du sicher sehr viel Positives bewirkt. Jeder der diese Regeln anwendet macht unsere Welt und somit auch unser Leben besser. Ich kenne diese Gedanken von einer ganz anderen Seite. Aber es ist gut, wenn man es von verschiedenen Seiten betrachtet. Auf jeden Fall kann man nicht oft genug sich diese Regeln ins Bewusstsein rufen. Vielleicht sollte man diese Regeln jede Woche lesen.

    • Andreas Frenzel sagt

      Hallo Friedrich,

      vielen Dank für deine Rückmeldung! Vielleicht sollte man sich diese Regeln auch ausdrucken und immer bei sich führen. 😉

      Herzliche Grüße
      Andreas Frenzel

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