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Ein Kurs in Wundern – Lektion 20

„Ich bin entschlossen zu sehen“

Suchst du Erkenntnis? Möchtest du wirklich erkennen, was die Wahrheit ist? Dann vergiss die Frage nach dem »Warum«.

Alles, was es braucht, ist deine klare Entscheidung.

Nora und ihr Freund Ralf gehen spazieren. Bei diesen Spaziergängen hat sich ein kleines Spiel entwickelt. Einer der beiden wünscht sich etwas für diesen Tag und hält dann Ausschau danach, ob er es erhält.

Paar umarmt sich vor einem AutoZu Beginn ihres heutigen Spaziergangs sagt Nora: »Ich hätte Lust, heute noch ein Reh zu sehen. Das würde mich richtig freuen.« Ralf lächelt. Die Wahrscheinlichkeit, heute einem Reh zu begegnen, ist nicht sehr hoch, da die Gegend, in der sie sich bewegen, nicht gerade mit Wildtieren überlaufen ist. Aber gerade das macht ja die eigentliche Herausforderung aus.

Kurz vor dem Ende ihres Spaziergangs deutet Nora aufgeregt in eine Richtung: »Schau, da ist tatsächlich ein Reh«. Ihr bescheidener Wunsch ist in Erfüllung gegangen.

Hat du solche Spielchen auch schon einmal unternommen?

Das vielleicht bekannteste Beispiel ist die so genannte »Parkplatzübung«. Anstatt irgendwo mit dem Auto hinzufahren und auf einen Parkplatz zu hoffen, der dann meistens sowieso nicht da ist, wünschst du dir ganz bewusst einen oder gibst eine »Bestellung« auf.

Viele Menschen machen die Erfahrung, dass das Gewünschte dann auch tatsächlich eintritt.

Genau das gleiche Prinzip wendet auch »Ein Kurs in Wundern« in Lektion 20 »Ich bin entschlossen, zu sehen« an.

Es geht darum, dass du zunächst eine klare Entscheidung verkündest.

Nur, wenn du eine klare Entscheidung getroffen hast, wird dir die universelle Kraft entgegenkommen und dir helfen, deine Wünsche zu erfüllen.

Markus erzählt mir im Brustton der Überzeugung: »Ich bekomme immer, was ich will«. Eines Tages entschied er sich, in eine andere Stadt umzuziehen. Er wünschte sich eine Wohnung und bekam diese auch in kurzer Zeit, in herrlicher Wohnlage. Ein paar Monate später wurde er sich klar darüber, dass er nun doch lieber woanders wohnen wollte. Keine drei Wochen später bezog er seine neue Wohnung am Ort seiner Wahl. Einige Zeit später kam er dann zu dem Schluss, dass auch dieser Ort nicht wirklich das ist, was er will. Seitdem hat sich nicht mehr viel bewegt. Der Grund: Markus kann sich nicht klar entscheiden und hängt zwischen verschiedenen Optionen fest.

An diesem Beispiel sehen wir deutlich, dass Wunschkraft Großes bewirkt – aber nur, wenn vorab eine klare Entscheidung und eine genaue Beschreibung dessen, was man wirklich will, steht.

Ohne explizit darauf einzugehen, gibt uns Lektion 20 aus »Ein Kurs in Wundern« hier also zwei elementare Regeln vor:

1. Definiere deutlich, was du willst
2. Triff eine klare Entscheidung, dies auch erreichen zu wollen

Häufig höre ich von meinen Klienten während meiner telefonischen Sitzungen folgende Aussage: »Herr Frenzel, es ist bestimmt kein Zufall, dass wir beide gerade miteinander telefonieren. Ich habe das Gefühl, ich wurde geführt. Sie sind mir im Internet immer wieder begegnet.« Und manchmal kommt dann (erstaunlicherweise) die Frage: »Werden sie mir helfen können?«
Gemäß dem oben Gelernten lautet die Antwort darauf: »Das hängt ganz von ihrer Entscheidung ab.«

Jemand, der sich entschieden hat, sich Hilfe bei seinen persönlichen Prozessen zu holen, wird diese finden. Gar keine Frage. Die Frage ist eher, hat er sich auch entschlossen, die Lösung für seine Themen zu finden?

Kommen wir zurück zu »Ein Kurs in Wundern« Lektion 20:

»Ich bin entschlossen, zu sehen«.Andreas Frenzel

Bist du dir klar, was du wirklich willst? Warum hast du angefangen, dich mit »Ein Kurs in Wundern zu beschäftigen? Es ist keine leichte Kost.
Wenn du dich mit dieser Lektüre beschäftigst, dann suchst du wahrscheinlich Frieden. Du bist den ewigen Kampf, die Unzufriedenheit, die Unsicherheit, negative Gefühle aller Art, leid. Du sehnst dich nach Antworten. Und das ist es genau, was dir der Kurs verspricht.

Und nun kommt ein weiterer Aspekt hinzu, bei dem man sich beim ersten Durcharbeiten des Kurses vielleicht ein wenig verloren vorkommt.

Da heißt es: »Ich bin entschlossen, zu sehen«. Was bedeutet das?  
Es geht darum, eine höhere Wirklichkeit, eine andere Wahrheit zu sehen.

Alle Probleme, denen wir im Leben begegnen, resultieren nur aus unserer eingeschränkten Sichtweise, die es uns nicht erlaubt, die höhere Wahrheit hinter der Welt der Erscheinungen zu sehen.
Doch genau diese ist es, die uns unseren Frieden zurück erstatten wird.

Normalerweise sehen wir Menschen, Dinge und Situationen um uns herum, die uns oft nicht gefallen und mit denen wir häufig nicht einverstanden sind. Alte Gefühle werden in uns aktiviert und wir gehen innerlich oder äußerlich in die Luft. Vorbei ist es mit dem Seelenfrieden.

Doch es gibt tatsächlich eine andere Art, die Dinge zu sehen. Es ist immer wieder faszinierend, wenn Menschen während der telefonischen Coachings plötzlich diese andere Art, etwas zu sehen, am eigenen Leib erfahren. Wo vorher nur Kummer, Verzweiflung und Angst herrschten, geht plötzlich im wahrsten Sinne des Wortes die Sonne auf. Die Negativität vergeht, die Sonne erscheint wieder am Himmel und schlagartig hat sich die ganze Welt verändert.

Einen wundervollen Bericht dazu findest du hier >>>

Das ist es, was »Ein Kurs in Wundern« mit »der Schau« meint, oder mit »Erlösung«.
Du wirst es allerdings nicht erleben, solange du noch keine klare Entscheidung getroffen hast.

Du kannst es nicht erleben, solange du deinem begrenzten Verstand folgst, der dir ständig einredet, wie schlecht die Welt ist.

Versuche nicht, die Gedanken anzuhalten. Das wird dir höchstens nach langjähriger Meditationspraxis gelingen. Viel entscheidender ist es, dass du dich dafür öffnest, dass es noch eine andere Sicht gibt. Dass du bereit und entschlossen bist, diese Sicht für dich zu erfahren, dass du entschlossen bist, zu sehen.

Es ist nicht schlimm, nicht zu wissen, wie das funktioniert, oder was du sehen wirst. Der Verstand kann das nicht erfassen und es ist auch nicht seine Aufgabe. Es gibt ja noch den höheren Anteil in Dir – auch Heiliger Geist genannt – der dir behilflich sein wird.

Alles, was es braucht, ist deine Entschlossenheit, dein dringlicher Wunsch, endlich zu sehen.

Um diesen Wunsch wirklich zu bekräftigen führt »Ein Kurs in Wundern« mit Lektion 20 erstmalig eine Struktur ein, indem er empfiehlt, diesen Wunsch halbstündlich zu bekräftigen.

Dazu könntest du dir einen Wecker stellen, um dich immer wieder daran zu erinnern. Lass deine Entschlossenheit aber nicht in Zwang und Druck ausarten, da du sonst eher das Gegenteil erreichst.

Es ist tatsächlich so, dass diese Leitgedanken Enormes in dir bewirken werden, wenn du sie häufig wiederholst.

Probiere es aus und freue dich auf spannende Erfahrungen.


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Andreas Frenzel

5 Kommentare

  1. I.Zimmermann sagt

    Danke für die schnelle Antwort,
    ich suche nicht das Licht im anderen. Für mich ein fatales Verhalten/fatales Suchen. Für mein Gefühl ein Irrweg, denn erst wenn ich mich selbst erkenne und liebe, sehe ich auch den anderen oder das andere in seiner göttlichen Fülle.
    Das ist keine alte psychologische Schule sondern Gesetzmäßigkeit. Wenn die Liebe IN MIR fehlt, kann ich sie auch nicht woanders sehen.

    VG
    Ina

    • Andreas Frenzel sagt

      Ein Kurs in Wundern lehrt uns hier den umgekehrten Weg: Erst, wenn du das Licht in deinem Bruder erkennst, wirst du es auch bei dir finden.

    • Michael Kessler sagt

      Liebe Ina,

      wie könnte die LIEBE in Dir fehlen ? SIE ist immer da und höchstens verdeckt…. 🙂
      Was verdeckt die LIEBE in uns ? Alle unsere Irrtümer im Geist (Groll, Ärger, Opferhaltungen, mangelgedanken etc).
      Diese in uns direkt zu sehen, wird uns nicht gelingen, einfach weil unsere Angst (im Geist) davor zu groß ist (der Kern der Schuld tief in usn vergraben).
      Unsere Sinne helfen uns da auch nicht weiter. Sie bestätigen uns immer nur unsere Irrtümer. In diesem Sinne können unsere Augen nicht sehen. Wenn wir uns darauf verlassen, kommen wir da nie raus bzw rein (in den Frieden)
      Wir brauchen Hilfe von außerhalb des „Systems“ (jemseits von Zeit und Raum). Die bekommen wir, wenn wir bereit dafür sind und uns immer wieder bewußt dafür entscheiden (bittet und euch wird gegeben).
      Der Kurs lehrt uns, daß diese Hilfe in uns liegt, für immer und ewig. Aber wir können nicht zweier Herren Diener sein. Wir müssen uns immer wieder neu für den inneren Lehrer entscheiden und IHN die Arbeit tun lassen. Wir als Mensch können nicht wissen, was zu unserem Besten ist. Eben weil unsere Augen nicht sehen können. Wenn wir uns für die Hlife in uns entscheiden, beginnen wir langsam anders zu sehen. Wir erkennen die Wahrheit hinter den Irrtümern. Die Irrtümer zeigen sich in unseren Gefühlen, die wir in Erfahrungen im Außen wahrnehmen können. In Verbindung mit unserem höheren SELBST entsteht Raum und wir erinnern uns immer mehr an die Hilfe in uns und wir erkennen, daß wir eine Wahl haben, uns jederzeit entscheioden können. So übergeben wir die Irrtümer dem Licht, mit der Bitte um Heilung. Es ist ein stiller und bewußter Weg. Nur so kann es meiner Meinung nach funktionieren. Ich bin da bei Andreas…

      LG
      Michael

  2. I.Zimmermann sagt

    Hallo, gibt es nicht einen Grund für unsere Sichtweisen, die viel tiefer liegen? Aus „alten“ Erfahrungen, Verletzungen und Erlebnissen?
    Für mich fühlt es sich an wie etwas an den Blättern richten zu wollen, und die Wurzel völlig unbeachtet zu lassen.
    Und ist das wirklich nur mit einer Entschlossenheit SEHEN zu wollen getan?
    Ich habe da andere Erfahrungen.
    Ein Irrweg ohne Nachhaltigkeit?
    Ist nicht das Grundthema Selbstliebe?
    In der Liebe bin ich immer offen, offen zu sehen. Es ist für mich nicht allein nur mit einem WUNSCH getan.
    VG
    I.Z.

    • Andreas Frenzel sagt

      Liebe Ina,
      selbstverständlich gibt es einen Grund für unsere Sichtweisen. Das ist das, was die alte Psychologie erforscht. Am Ende ist das Ergebnis, dass du weißt, warum du die Dinge so siehst, wie du es tust. Aber das hat bisher noch wenigen Menschen geholfen. „Ich reagiere wütend auf meinen Partner, weil der mich an meinen Vater (oder sonst jemand) erinnert“. Verändert das die Wut? Nein.

      Ein Kurs in Wundern regt uns hier an, mit einer höheren Instanz Kontakt aufzunehmen. Unserem höheren Selbst die Botschaft zu geben: „Ja, ich will jetzt endlich die Wahrheit sehen“ (und die lautet sicher nicht: „Ich sehe das so und so, weil ich früher mal dies und das erlebt habe“). Die Wahrheit, um die es hier geht, ist, dass wir alle göttliche Wesen ohne jegliche Schuld sind. Doch unser Ego lässt eine solche Erkenntnis nicht zu.

      Durch die regelmässige Anwendung der Lektionen kommt es zu einem Bewusstseinswandel. Wir beginnen allmählich, die Welt mit anderen Augen zu sehen. Und wenn wir beginnen, das Licht im anderen zu sehen, sehen wir es auch in uns. (Praktische Anwendung übrigens des Karma-Gedankens). Und dann brauchen wir uns keine Gedanken mehr um Liebe zu machen. Schon gar nicht um „Selbstliebe“. Wen oder was willst du lieben? DICH? Es gibt keine Trennung zwischen dir und anderen.
      Wenn du wahrhaft beginnst zu sehen, ist da nur noch Liebe.

      Die Lektionen entfalten ihre Wirkung übrigens nicht durch intellektuelles hinterfragen, sondern einzig durch ihre Anwendung.

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